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Eltern nehmen mir die luft zum atmen | ||||||||||||||
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ich bin 20 jahre alt und wohne noch bei meinen eltern, da ich noch nicht finanziell unabhängig bin.
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du bekommst Unterstützung. Beantrage als erstes Schülerbafög, da hast du ein Anrecht drauf. Diese ist sogar frei also muss nicht wie bei Studium Bafög zurückgezahlt werden. Also fang an. Ist zwar viel Lauferei zwischen all den Ämtern, aber es wird sich lohnen.
Liebe steffimaus91,
was Du benötigst ist finanzielle Unabhängigkeit.
Du machst Fachhochschulreife - also Abi. Wahrscheinlich noch an einer ganz normalen Schule. Ich kann Dir dann nur empfehlen, dass Du Dir einen Nebenjob besorgst. Guck mal in Deiner Umgebung nach Geschäften (z. B. große Bekleidungsgeschäfte), die brauchen sehr oft samstags oder spät am Abend Leute. Ebenso mal in Theatern nachfragen, für die Pausen brauchen die Leute, die Prospekte oder Sekt verkaufen, ebenso Leute für die Garderobe. Überall einfach mal hingegen und nett nach einem Job fragen. Kostet jetzt nur Mut und Du hast nichts zu verlieren. Entweder sagen die ja oder nein.
Ich wohne in einer Universitätsstadt und da ist bezahlbarer Wohnraum rar. Mittlerweile gibt es auch die Option hier bei uns, dass junge Menschen in Altersheimen nachfragen und sich dort um ein Zimmer bemühen. Dann arbeitet man die Miete in Gegenleistung mit "Betütteln" der älteren Mitbewohner ab. Also mal eine Stunde am Tag mit den Menschen spazieren gehen oder Gesellschaftsspiele machen oder sich einfach nur unterhalten. Das wär eine Möglichkeit für den Anfang.
Oder Du suchst Dir ein möbiliertes Zimmer oder eine WG - die Miete könntest Du über den Minijob finanzieren. Wenn Du ein Studium aufnimmst, hast Du Anspruch auf Bafög für Studenten.
Bei normalen Berufsausbildungen hast Du andere Optionen, die Dir ja nicht z. Z. zur Verfügung stehen. Bei Schülerbafög (Fachabi + Berufsausbildung an einem Berufskolleg) oder einer Ausbildung im dualen System hättest Du ja Einkünfte.
....
Ich sehe nur die Möglichkeit, dass Du Dir einen Nebenjob suchst und vielleicht Deinen Eltern quasi Kostgeld anbietest. Dann im Gegenzug Privatsphäre einfordern. Das wäre die Alternative, wenn Du weiter zu Hause wohnen bleiben willst.
Was ich meine, Deine Eltern sehen Dich so:
Du bist volljährig und trotzdem dürfen sie für Dich alles bezahlen. Essen, Trinken. Dann jedes Bekleidungsstück, jeden Schulstift, jedes Bahnticket. Und dann ist es in vielen Familien so, dass sich volljährige Kinder auch nichts sagen lassen. (Bitte verstehe es nicht als Angriff gegen Dich, ich meine es nur sehr allgemein. Eltern sind zur Unterhaltsverpflichtung gesetzlich verdonnert, trotzdem ist es eine Zumutung für alles aufzukommen.)
Ich kann es verstehen, dass man sich sagt, wann man weggeht. Damit schützt man sich innerhalb einer Familie. Man braucht sich um den anderen nicht zu sorgen, weil man weiß, wo der andere zur Zeit ist. Auch halte ich Mithilfe im Haushalt auch für normal.
Versuche doch ein klärendes Gespräch mit den Eltern zu finden, wo Du ganz ruhig und erwachsen sprichst. Also ohne Schreiattacken. Bleibe auch ruhig, wenn die Mutter wieder ausflippt oder der Vater schreit. Biete ihnen an, dass Du z. B. Dir einen Nebenjob suchst und nun für Deine Bekleidung oder für Dein Handy selbst aufkommst. Oder Du bietest Kostgeld an, wie im Beitrag von mir oben beschrieben. Sage ihnen, dass Du 20 Jahre bist und Du auch wie ein Erwachsener behandelt werden möchtest.
Der psychologische Kniff der bei diesem Angebot besteht darin, nicht immer nur als Nehmender dazustehen. Du gibst dann auch etwas. Und wenn Geben und Nehmen im Gleichklang ist, dann ist das Leben ausgewogener. Verstehst Du, was ich meine?
ein Beratungsgespräch beim Jugendamt sein. Die können versuchen zu vermitteln bzw. helfen trotz Mittellosigkeit auszuziehen. Trau dich, diesen Schritt zu gehen. Denn irgendwas musst du ja tun, so kann es nicht weitergehen.
Lg
geh zu einer Beratungsstelle von Diakonie oder Caritas. Es muß eine Möglichkeit das zu ändern und dass du ausziehen kannst. Bist du mit deiner Essstörung denn in Therapie? Du brauchst Behandlung , mußt dich abnabeln.
Gruß melike
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