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Eure Meinung zur Sterbehilfe

 

Hallo, in der Schule behandeln wir ein Fallbeispiel über Sterbehilfe und ich wollte mal eure Meinung dazu wissen.

"Maria ist 72 Jahre alt, ledig. Sie leidet an unheilbarem Darmkrebs. Seit zwei Monaten liegt sie im Spital. Das Bett kann sie aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Ihre Schmerzen können durch Medikamente nur teilweise bekämpft werden. Nähere Angehörige hat sie keine. Sie wird regelmässig von einer Frau besucht, die auf freiwilliger Basis Schwerkarnke bis zum Tod begleitet. Maria möchte sterben. Eines Tages bittet sie ihren Arzt , ihr eine tödliche Spritze zu geben. Der Arzt lehnt ab und weist darauf hin, dass aktive Sterbehilfe verboten sei. Er nimmt sich aber Zeit für ein längeres Gespräch mit der Patientin. Einige Tage später äussert Maria bei der Arztvisite erneut den Wunsch nach einer Spritze, die ihr den ersehnten Tod bringen würde, diesmal noch eindringlicher als bei ersten Mal. Der Arzt fühlt Mitleid mit der Patientin. Er sieht, wie sehr sie unter ihren Schmerzen leidet, aber er kann ihr mit Schmerzmittel nicht genügend helfen."

Was denkt ihr dazu? Soll das Gesetz geändert werden (in der Schweiz)? Was würdet ihr tun, wenn ihr Marias Arzt wärt?

Vielen Dank für eure Beiträge


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Das habe ich auch schon gehört

von:daphne0105

ich glaube, in manchen Ländern, wie z.B. Holland, ist so was wesentlich einfacher. Man bekommt ein Mittel und nimmt es selber ein. Es muss aber auf jeden Fall vorher hundertprozentig feststehen, auf Grund von einer unterschriebenen Verfügung, dass das auch wirklich der Wille der Person ist. Sonst könnte man ja auch einen um die Ecke bringen...


 

Das ist wirklich ein Problem !

Unser Hund wurde letzte Woche eingeschläfert. Er bekam eine Betäubung und dann das Mittel und war schon nach weniger Sekunden tot. Ganz ruhig ging das ab. Davon kann ein Mensch wie Maria nur träumen...
Ich als Arzt würde einen Teufel tun, gegen die Vorschriften zu verstoßen, denn ich würde meinen Beruf nicht aufs Spiel setzen wollen und meine Stelle nicht verlieren wollen ! Das kann man auch von keinem verlangen. Denn wenn einem so etwas nachgewiesen wird, kann man Berufsverbot bekommen. Man kann die Medikamentendosis erhöhen. Normalerweise bekommen die Leute Morphium und ein Antidepressivum.


 

Also, ich habe ja beruflich auch viel damit zu tun!

Als Arzt macht er sich ja strafbar, weil es Sterbehilfe ist.

Wenn ich Ärztin wäre hier in Deutschland würde ich dafür sein , aber es nicht tun.aus dem oben genannten Grund.

Meine persönliche Meinung ist:

Ja es solte Sterbehilfe geben, denn es gibt nichts schlimmeres als jemanden zu zusehen wie er sich quält, und ich meine richtig quälen.
Dein Bericht würde ich noch nicht mal dran denken Sterbehilfe zu leisten, denn
A sie ist bettlägerig, ist aber dennoch kein Grund
B Sie hat schmerzen, auch dieses kann man behandeln z.B BTM.


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