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Selbst der Tod und die Trauer können die Fastination nicht bremsen `? | ||||||||||||||
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Ich fahre seit ca. 1 Jahr richtig Motorrad und das am liebsten auf der Rennstrecke. Leider ist es nicht immer möglich auf die rennstrecke auszuweichen und deshalb fährt man am Wochenende und so auch oftmals im Odenwald oder Schwarzwald. Als ich eine Woche den Motorradführerschein hatte nahm mir ein Golf die Vorfahrt als ich aus dem Ort rausbeschleunigen wollte. ich kam dann mit dem Hubschrauber in eine Unfallklinik wo ich 2 Monate verbrachte und viele andere schwer verunglückte Motorradfahrer kennenlernte. Aber ich hab nicht einen kennengelernt der meinte er will aufhören mit dem Motorradfahren, troz ziemlich starken verletzungen die jahrelange heilungsprozesse zu folge haben müssen. Wenn ich so Texte lese wie diese :
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das ist ja ein zufall ich kenne ihn auch wir gingen in der gleichen schule,wer bist du
Als ich Deinen Text las, wurde ich sehr traurig, weil das Thema Motorradunfall bei mir grad aktuell ist. Ein bekannter von mir ist vor zwei Wochen mit seinem Motorrad verunglückt. Es war unfassbar. Er war zwei Tage zuvor grad 30 geworden. Er war ein so netter, lebenslustiger und fleißiger Mensch. Und zudem war er auch noch Vater.
Er wurde völlig unschuldig aus dem Leben gerissen, weil so ein...... ihm die Vorfahrt nahm. Er war sofort tot. Es war echt ein Schock!
Ich persönlich halte Motorrad fahren für echt gefährlich und immer wenn mir jetzt die Biker auf der Straße begenen, denke ich an meinen Bekannten und wünsche all den anderen Motorradfahrern viel Glück, daß ihnen bitte, bitte nichts passiert und sie einen guten Schutzengel haben. Ich bin sehr froh, daß mein Freund nicht Motorrad fährt, ich hätte nur noch Angst. Ich selbst bin noch nie Motorrad gefahren und kann diese Faszination nicht wirklich nachvollziehen. Grad weil Du ja sogar schon so einen Unfall hattest. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen daß Dir nie was passiert. Das Leben ist zu schön um es wegen einem so schrecklichen Unfall zu verlassen und all seine Freunde und die Familie so traurig zu machen.
Pass immer gut auf Dich auf,
liebe Grüße Brittany
Novembertag hat recht, man kann es umsichtig tun, man muß dabei aber auch immer bedenken, daß ein "dummer" anderer Verkehrsteilnehmer ausreicht ...
Ich weiß wovon ich spreche, ich habe drei von fünf motorradfahrenden Freunden verloren. Ich für meinen Teil habe mich entschieden, nicht mehr selbst zu fahren und auch bei niemandem mehr als Sozia mitzufahren. In einem Fall traf es sogar den Bruder meines Freundes (Er war für mich auch wie ein Bruder) und ich habe lange Jahre gebraucht um das schreckliche Erlebnis zu verarbeiten. Dieses Leid möchte ich meinen Eltern und meiner Familie ersparen.
Sicherlich kann es auch mit dem Auto oder anders passieren, aber mit dem Motorrad ist das Risiko schon sehr viel höher.
Andererseits verstehe ich auch, daß es sehr viel Spaß macht und ein Gefühl von Unabhängigkeit gibt.
Früher habe ich meine Mutter "belächelt", daß sie meinem Vater damals das Motorradfahren "verboten" hat - heute bin ich sehr, sehr dankbar dafür und kann es mehr als verstehen.
Denkt nur an die jungen Mütter und ihre kleinen Kinder, wenn der Mann und Vater durch einen Motorradunfall ums Leben kommt.
Letztendlich muß es jeder für sich entscheiden. Es ist aber sehr schwer, mit der Angst umzugehen, wenn der Freund oder Mann mit dem Motorrad unterwegs ist und man schon solches Leid schon am eigenen Leib erfahren hat.
Das ist eine Erfahrung, die ich niemals in meinem Leben nocheinmal erleben möchte. Dieses Hoffen und Bangen um das Leben des Verunglückten und am Ende doch den Kampf zu verlieren.
LG
femlog
dazu etwas zu sagen ist sehr schwer, denn man sollte ja sein leben nicht zusätzlich in gefahr bringe, obwohl man dann wiederum gar nichts mehr machen könnte. sei einfach vorsichtig
Also bei mir ist es folgendermaßen:
Ich war vor zwei Jahren an einem Motorradunfall beteiligt. Ich war damals 14 Jahre alt und saß als Sozia auf dem Motorrad. Meine Mutter ist gefahren.
Wir sind mit 150 km/h auf der Autobahn unterwegs gewesen und in einer Kurve hat meine Mutter die Kontrolle über das Motorrad verloren. Sie war sofort Tod (ist mit dem Kopf gegen die Leitplanke geknallt).
Ich hatte Glück und hab mir nur das Bein gebrochen.
Heute zwei Jahre später fahre ich weiterhin Motorrad. Vorwiegend als Sozia meines Freundes.
Mein Mann ist vor 5 Wochen bei einem Motorradunfall gestorben!!
Er war erst 28 und ich begreife es heute noch nicht !!
Es war MEIN Motorrad und ich habe es immer geliebt; war eine vorsichtige und umsichtige Fahrerin - mir aber jederzeit des Risiko's bewusst. Ich weiss es nicht - ob ich wieder fahren kann !! Ich kann jedenfalls nicht sagen, dass ich
Wo ist der Rest meines Textes hin ??
... nie wieder fahren werde !! Die Faszination ist gross ... aber wie gross die Trauer, die Leere jetzt ist, dass kann niemand nachvollziehen, der es nicht erlebt hat. Ich weiss nicht, ob ich das meinen Eltern, Freunden, Verwandten antun kann. Man muss nicht selbst schuld sein - aber es ist und bleibt gefährlich !!
Passt auf Euch auf !!
Gestern ist ein sehr lieber Freund von mir auch mit dem Motorrad tödlich verunglückt.
Oft bin ich als Sozia mit ihm gefahren und hatte zu keinem Zeitpunkt Angst.
Er fuhr seit fast 40 Jahren, und ich war immer sicher, dass er sein Bike im Griff hatte.
Irrtum.....auch nach so vielen Jahren Fahrpraxis kann es passieren, dass man einen Fehler macht...
Er sagte oft zu mir: "Man kann nicht wegdiskutieren, dass Motorrad fahren gefährlich ist."
Und doch war die Faszination immer größer als die Bedenken.
Ich wünsche Euch allen, dass Ihr immer gesund nach Hause kommt!
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