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Jungs / Männer und Miss Sixty Jeans | ||||
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Hi Mädels, | ||||
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Hi
Ich habe mich extra hier angemeldet, weil mir bei Diesem und diversen anderen Themen das egoistische Schubladendenken einiger Weiblichkeiten ziemlich auf den Keks gehen.
Als Erstes: Es gibt KEINE Unterscheidung zwischen Damen- und Herrenjeans mehr ! Diese Differenzierung wurde bereits Anfang der neunziger Jahre seitens der Bekleidungsindustrie
(intern) abgeschaft. Es gibt nur noch Jeans in dutzenden von Schnittformen, angefangen beim "Kortoffelsack" zu dem die Männerwelt ja fast schon gezwungen wird diese zu tragen und aufgehört bei den Röhren, die als "Damenmode" feilgeboten wird. Diese Differenzierung zwischen Mann und Frau ist nichts anderes als Marketing, es geht um wirtschaftliche Interessen unter dem Deckmantel der Mode.
Besonders schlimm ist, dass die Mädels diese miese Spiel auch noch mit machen und hüftige Jeans, egal ob als Röhre, mit oder ohne Schlag und besonders Stretchjeans als ihr ureigenes bezeichnen. Ladys, dem ist nicht so !
Wir Männer waren die Ersten, die ersten die Hüftjeans mit Schlag trugen und wir waren Anfang der 80er Jahre die Ersten die Skinnyjeans trugen und die ihr über viele Jahre noch nicht mal mit der Beisszange anfasste, geschweige sie anzog. Heute beansprucht ihr das alleinige Recht darauf, als hätten wir euch das selbige verkauft. Nein, wir haben es euch nur verliehen !
Und damit zur Frage ob Jungs und Männer "Miss Sixty" Jeans tragen können ?
JA, sie können ! Allerdings sollte man(n) dabei auf zwei Dinge achten und zwar auf die Grösse und besonders die Schnittform in Bezug auf die jeweilige Figur. Wenn nur eines davon nicht passt, sieht es pardon - Scheisse aus. Das gilt für Männlein wie Weiblein gleichermassen.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Dieser Beitrag behandelt nur das Thema "Jeans". Männer in bauchfreien Tops, hight heels u.ä. ist ein anderes Thema.
So, (vorerst) genug gemeckert.
Gruss, Stefan
aber das ist doch nicht euer ernst oder? Als nächstes trägst du die high heels deiner freundin dazu und benutzt ihren lippenstift, soll ja jeder tragen was er will, aber wo bleibt denn da die männlcihkeit? Mal abgesehen davon, dass ich glaub, männer könnten von diesen hosen impotent werden!
Aber in einem geb ich dir recht: diese Hosen sehen beschissen aus, wenn man nicht die figur dafür hat!!!! Dafür muss man eine sehr zierliche weibliche figur haben!
Ich weiß ja nicht, was Du mit Männlichkeit verbindest, aber jeder anatomische Mann ist ein Mann und auch als solcher zuerkennen. Was der dann trägt, ist ja wohl egal.
Ich an Deiner Stelle würde würde Klamotten nicht mit maskulin oder feminin in Verbindung bringen. Klamotten haben kein Geschlecht. Sie sollten nur der Figur passen. Und da schließe ich weder Jeans, noch Röcken, noch Stöckelschuhe, noch sonstwas aus. Wem es steht und wer sich so wohlfühlt, der soll das tragen. Der ist noch genauso männlich wie vorher, weil männlich was mit Eigenschaften zu tun hat und nicht mit Klamotten. Übrigens, weil das so ist, können Frauen auch männlich sein und umgekehrt. Kommt auf die Art der Person an.
Aber in einem hast Du Recht. Enge Hosen gehen auf die Samenproduktion. Deswegen habe ich ja schon immer gesagt, "Jungs, tragt Röcke! Da ist nichts eng!"
o.kdu hast recht mti dem was du schreibst! Aber für mich ist und bleibt es einfach komisch einen mann in so femininen klamotten zu sehen. Wieso ist das so? man könnte nun meinen ich bin sehr oberflächlich, bin ich aber gar nicht, trotzdem würde mir ein mann in so femininen klamotten auf der straße auffallen und au fmich nicht normal wirken!
Oder sagen wir mal so, ein mann in miss sixty jeans würde definitif nicht in mein beuteschema passen!
Wenn Männer in femininen Klamotten nicht in Dein Beuteschema passen, ist das Dein gutes Recht. Geschmäcker sind verschieden.
Frauen, die nur Hosen und Turnschuhe tragen, fallen auch nicht in mein Beutschema....
.
Meinungen wie "ist nicht mein Stil/Geschmack" sind durchweg akzeptiert, leider gibt es eine Menge Leute mit BILDniveau, die glauben, darüber spotten und lästern zu müssen und noch fetischistische/kranke Absichten unterstellen wollen. Und wenn man das regelmässig in Foren wie diesen lesen muss, nervt das einfach.
Ich betrachte Leute nicht als oberflächlich, nur weil sie einen anderen Geschmack habe. Leben und leben lassen, sag ich nur.
So ist es. Man lebt schließlich nur einmal und soll das Leben auch entsprechend genießen. Schließlich hat jeder Mensch irgend eine Macke, ohne deswegen gleich krank oder gestört sein zu müssen. Es ist auch der Reiz des (für viele) Ungewöhnlichen. Ja und? Warum soll man(n) sich in Klamotten reinzwängen, die einem nicht gefallen? Ich ziehe das an, was mir gefällt und paßt und basta! Da ich seit Längerem ein Solodasein führe, gibt es auch Niemanden, der mir da irgendwelche Vorschriften machen kann. Mir reicht es, das ich im Job (öffentlicher Dienst) in Männerkluft (Unternehmensbekleidung, früher auch Uniform genannt) rumlaufen muß.
Die Spotterer und Lästerer (mit "Bild"niveau - treffend formuliert
) sind ja meist nur
die Jüngeren und auch nur, wenn in Gruppen. Wenns mich mal überkommt, lache ich einfach zurück. Wirkt manchmal Wunder
Meist registriere ich das schon gar nicht mehr. Wenn jemand lachen will, bitteschön - Lachen ist gesund, nur zu
Kommt ja aber nicht mehr so oft vor, zumindest da, wo ich jetzt wohne. Im Osten (Sachsen, speziell Dresden oder Leipzig sei da mal genannt) sieht es mit der Toleranz ganz anders aus, da wird recht schnell und heftig abgelästert. Zum Glück wohne ich dort nicht mehr, auch wenn es nach wie vor meine Heimat ist.
siehe post weiter unten!
Hi,
eigentlich sind es mehrere Gründe. Also zum einen hat sich unsere Gesellschaft irgendwann mal auf ein Gesellschaftssystem geeinigt, das Heteronormativität heißt. Während der meisten Zeit dieses Systems hatten Frauen deswegen nicht viel zu lachen. Bis ins 18. Jh. zweifelte man überhaupt, ob Frauen Menschen sind und erst nach und nach konnten Frauen innerhalb der Heteronormativität mehr Status erringen, wenn auch immer mit Abstrichen (weniger Lohn, Stereotype, usw.).
Das zeigt ganz schön, wie die Heteronormativität funktioniert. Es existiert erstens die Annahme, dass es nur zwei sich polar gegenüberstehende Geschlechter gibt und zweitens, dass es eine Hierarchie dazwischen gibt. Somit stehen heterosexuelle Männer auf Platz 1, heterosexuelle Frauen auf Platz 2 und der Rest bekommt bronze. Die Hierarchie dazwischen siehst zu wie gesagt beim Arbeitslohn, bei Sportlerinnen, die ihre Sexualität verschweigen müssen, bei wenigen Frauen in Führungspositionen, bei "typisch" weiblichen Aufgaben (Haushalt, Kinder erziehen).
So, was hat das jetzt mit Mode zu tun. Dadurch dass nach dieser Systematik die Geschlechter sich polar unterscheiden, werden Männern gewisse Eigenschaften zugeschrieben (stark, rational, durchsetzungsfähig, geradlinig, usw.) und Frauen auch (emotional, passiv, schwach, zweiflerisch, niedlich, spielerisch, etc.). Diese Stereotype werden dann wie in allen anderen Bereichen des Lebens bedient, in der Mode, in der Werbung, in der Erziehung, eigentlich überall. So kommt es zum Effekt des "performativen Wiederholens", so dass Du eigentlich gar keine Chance hast, ein anderes Männerbild zu haben, wie Du es jetzt hast. Überall werden dir diese Klischees eingepleut. Deswegen ist es für Dich zumindest zuerst komisch, Dir einen Mann vorzustellen, der "feminine" Klamotten trägt. Mit Oberflächlichkeit hat das zuerst nichts zu tun, Du kennst es einfach nicht anders bzw. hast über die Hintergründe noch nie nachgedacht, wie 95% der Menschen.
Jetzt kommt aber der Punkt, der Dich zum Nachdenken anregen sollte, denn Du weißt jetzt schon etwas mehr. Führe Dir mal vor Augen, dass es dieses polare Männlein-Weiblein-Vorstellung in der Realität nicht gibt. Natürlich gibt es bei Männern und Frauen in der Anatomie gewisse Unterschiede (Intimbereich, Hüfte, Brust), aber sonst ähneln wir uns sehr. Es gibt keine Frauenfüße, keine Männeroberschenkel, usw., denn die Unterschiede zwischen Frauen bzw. Männern unter sich sind da wesentlich größer als der Unterschied zwischen Männern und Frauen im Durchschnitt. Außerdem gibt es zwischen den beiden Extremen Mann und Frau Zwischenformen (Zwitter, She-male, usw.). Also scheint die Annahme falsch zu sein, dass sich Männer und Frauen Geegensätze darstellen. Verstärkt wird das durch die Einsicht, dass auch Chromosomen hier eine deutlich Sprache sprechen XX und XY macht nur 50% Unterschied und nicht 100. Und entgegen manchen Evolutionsbiologen und Hirnforschern sind die Hirne auch recht ähnlich. Die Entwicklung des Gehirns wird von Hormonkonzentrationen mitbestimmt, die sich aber nicht nach Mann und Frau trennen lassen, da jede Entwicklung individuell ist. Damit ist die Annahme, dass Frauen von der "Venus" und Männer vom "Mars" kommen widerlegt. Das Zwei-polare-Geschlechter-Modell ist also schlicht Quatsch! Schon einmal aus naturwissenschaftlicher Sicht. Selbst die Evolutionsbiologen mussten zugeben, dass es schon in der Steinzeit männliche Sammler und weibliche Jäger gab.
Jetzt kommts aber noch dicker: es gibt nämlich nicht nur ein äußeres Geschlecht, sondern viele körperliche und geistige Ebenen beim Menschen, die nur sehr selten synchron laufen. Ein Mediziner sagte mir deshalb mal, dass die Forschung eigentlich von mindestens 128 verschiedenen möglichen Geschlechtern ausgehen muss. Eine Ebene davon ist das mentale Geschlecht (engl. Gender). Das läuft tatsächlich bei allen Menschen weitgehend unabhängig von der Anatomie ab und so kommen wir zu einem Menschen, der eigentlich weitgehend individuell sein müsste, so dass die Unterscheidung männlich/weiblich eigentlich gar nicht mehr funktioniert.
Jetzt gibts nur ein Problem: die Heteronormativität. Die läüsst uns in Erziehung und im Alltag alles so erscheinen, dass es zwei polare Geschlechter gibt. Vielen Menschen wird deswegen eine Geschtsrolle übergestülpt, die aber oft nicht stimmt. Das richtet bei vielen Menschen einen großen Schaden an, denn man spielt eine Rolle und ist nicht wie man ist. Frauen konnten sich innerhalb dieses Systems einige Freiheiten erkämpfen. In der Mode durften sie irgendwann Hosen tragen. Vor 100 Jahren wurde eine Frau gelüncht, weil sie Hosen öffentlich trug. Marlene Dietrich braucht in den 20er Jahren eine polizeiliche Erlaubnis, um nicht als Lesbe verhaftet zu werden. Bis in die 70er Jahre wurde die Hose bei Frauen als mannsweibisch und dekadent oder anmaßend angesehen. Heute ist sie Gang und Gäbe. Dass Du Hosen heute ungestraft anziehen kannst, hast Du den Emanzen zu verdanken. Und Männer haben sich an den Anblick gewöhnt. Es gibt inzwischen viele Bereiche, wo Frauen "Männerdomänen" erobert haben. Jedoch immer mit Abstrichen, denn sie stehen ja auf Rang 2.
Männer hingegen vertreten mit ihrem ersten Platz die Norm an sich. Deswegen hat sich auch modisch seit 150 Jahren kaum etwas geändert, obwohl Männer die ersten waren, die Stöckelschuhe trugen (berittene Soladten bzw. Hochadel) bzw. Röcke über 30.000 Jahre unisex waren.
Ich denke, jetzt ist Dir klar, warum Du feminine Männer auf den ersten Blick seltsam findest. Eigentlich aber schneidest Du dir damit ins eigene Fleisch. Du stützt nämlich damit genau das System, dass Frauen über Jahrtausende unterdrückt und auch heute noch unterdrückt. Eigentlich solltest Du jubeln, wenn es Männer gibt, die etwas "feminines" so toll und gleichwertig finden, dass sie es sogar selbst anziehen. Genau dies bewirkt nämlich, dass sich mehr Männer trauen (ca. jeder 10. hat eh Heels zu Hause im Schrank, traut sich nur nicht damit in die Öffentlichkeit), ihren wahren Gender zu zeigen und damit die Norm der Heteronormativität aufzuweeichen, was wiederum die Abwertung der Frau oder des Femininen unmöglich machen würde, weil der Maßstab nicht mehr da ist. Frauen haben die größten Vorteile davon, so auch meine, denn weder sie noch ich leben in irgend einer Weise nach Geschlechterrollen und das ist der Kitt unserer Beziehung. Sie fand es am Anfang auch seltsam und unmännlich. Sie hat aber begriffen, dass dahinter oft eine Einstellung steckt, die ihr die Freiheit gibt nicht nur immer Frau, sondern immer Mensch zu sein. Das ist ein Unterschied wenn Du verstehst. Und so geht es dann auch für mich. Und so leben wir glücklich und viel freier als die meisten. Und inzwischen hat sie sich daran gewöhnt und findet mich auch auf hohen Hacken und mit Röckchen als attraktiv, ja attraktiver als mit Männeruniform.
Weil ich auch in der Öffentlichkeit überhaupt keinen Hehl daraus mache, sondern so auch zur Arbeit gehe, bzw. ehrenamtlich an Schulen über Geschlechterrollen und deren negative Wirkungen aufkläre, ist das auch meiner Stadt inzwischen für einige Leute Gewohnheit. Manche Frauen wollen jetzt, dass auch ihr Freund solche Klamotten trägt und die Kiddies an den Schulen merken, dass sie sich nicht schminken müssen um eine Frau zu sein bzw. Jungs auch männlich Strumpfhosen tragen können. Ich bekam dafür letztes Jahr den Preis für Zivilcourage der Stadt. Und es werdenmehr Männer, die von ihrer Rolle die Schnauze voll haben. Wenn Du den Boys-Day (analog zum Girls-Day) kennst, die forcieren inzwischen so etwas auch. Ein Projekt bei der Caritas in Rheine ist Cross-Dressing, das v. a. männlicher Schüler bewegen soll, die harte-Jungs-Rolle zu hinterfragen. Die fällt Jungs nämlich langsam auf die Füße.
So, jetzt meine Bitte, da Du jetzt so ungefähr die Hintergründe weißt. Überdenke mal Dein Beuteschema, denn es kommt auf den Menschen an und mit ein bißchen Gewöhnung geht alles. Glaube nicht mehr an den Stereotypen-Scheiß. Es macht Dich unfrei und schafft Probleme in der Partnerschaft, da stereotype Erwartungen bestehen, die oft gar nicht so erfüllt werden können. Sieh feminine Männer als zwar heute noch ungewöhnlich aber als normal an. Das ist mein Rat.
Vielfalt unter den Menschen bereichert auch Dich!
scheint dir sehr am herzen zu liegen!
Also, unnormal finde ich das nicht, ich finde es halt irgendwie seltsam! Ich würde wenn ich einen mann in miss sixty hosen zu erst denken: wieso passt der da rein und ich nicht!
und dann würde ich davon ausgehen, dass er schwul ist!! (sorry vielelicht wieder kliscee, aber ich bin ja ehrlich)
Man gewöhnt sich ja an alle möglcihen anbllicke, heutzutage ist eigentlich alles normal, mich wundert ja nichts mehr, was für einen stilvoll ist, ist für den anderen vielleicht langweilig und was der eine total fesch findet und stylisch, findet der andere eben übertrieben, das leben wäre ja langweilig ohne individualisten! Ich habe meinen Mannn fürs leben gefunden un dwenn der sich mal an meinem kleiderschrank bedienen sollte, gibts einen aufn deckel
LG
Mir liegt das Thema sehr am Herzen. Habe mich jahrelang neben meinem Studium damit beschäftigt und habe teilweise Bauklötze gestaunt, wie sehr uns Geschlechterrollen einengen können.
Offensichtlich war mein Freiheitsdrang schon immer größer als dass ich es mir Wert war, mich an Konventionen zu halten, die ich für sinnlos und diskriminierend erachte. Den Beweis dafür hatte ich Dir oben ja geschrieben.
Für mich selbst ist mein Look inzwischen gar kein Problem - auch nicht für mein Umfeld. Ich hatte damit nie irgendwelche Nachteile - ganz im Gegenteil! Ich habe so mein Studium abschließen können, ich lebe seit acht Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung mit meiner Freundin, Kinder sind geplant. Ich bin auch mit Mini und hohen Hacken ein anerkannter und geschätzter Mitarbeiter in meiner Firma, die mir seit vier Monaten zum Teil mit gehört. Bis jetzt sich noch nie ein Kunde an mir gestoßen. Mit anderen Worten, ich habs konsequent durchgezogen. Mir wird oft unterstellt, dass ich vielleicht schwächlich und passiv wäre, doch weit gefehlt, Leute die mich kennen, wissen, dass ich Mumm und Stärke habe, wie wenige Männer, weil ich die Kraft habe, MEINEN Weg zu gehen *boah, jetzt stinkts nach Eigenlob
*.
Ich meine, es ist mir klar, warum Du das seltsam findest. Ging meiner Freundin am Anfang auch so. Aber inzwischen hat sie gemerkt, was "männliche" (wenn es sowas überhaupt gibt) Stärke heißt: für die Partnerschaft Dinge planen und durchsetzen, zueinander stehen und sich gegenseitig mit allen Facetten akzeptieren, Kompromisse machen - eben eine glückliche Partnerschaft mit gegenseitiger Achtung. Und diese Dinge bringe ich mit. Deswegen und weil sie weiß, dass eine tiefe Überzeugung hinter meinem Outfit steckt, die ihr im Endeffekt selbst sehr nützt, ist sie inzwischen sehr stolz auf ihren durchgeknallten Ollen.
Aber nochmal allgemein: Hosen tragen können ist nur eine Sache der Figur. Mit Jogging lässt sich da einiges machen
. Also kein Grund zum Neid, ich arbeite hart für meine Größe 38. Und so ein schönes kurzes Top mit ordentlichen Bauchmuckis sieht schon recht lecker aus.
Wenn Dir mal so ein Mann begegnet, kannst Du davon ausgehen, dass der hetero ist. Ich kenne viele Homos. Die sind ALLE ganz kleidungskonform, obwohl zwei schon ein bißchen neidisch auf mich sind - alte Schisser
.
Aber keine Bange, die Chance geht gegen Null, dass sich Dein Mann mal an Deinem Kleiderschrank bedient. Ihr habt bestimmt verschiedene Größen. Bei gleicher Größe oder hohen Stretch-Anteil
steht die Chance statistisch bei etwa 1:10 bis 1:20. Aber ihr könnts ja in einer ruhigen Minute mal ausprobieren. Macht immer viel Spaß! Übrigens, meine Freundin hat meinen Lieblings-Männer-Pullover jetzt ohne mein Wissen als Putzlumpen umfunktioniert. Der hat seeehr viel Platz. Sie sagt, irgendwie steht der mir nicht mehr
...
bedienen sich nicht einfach den drei Schrank-Vierteln ihrer Partnerin, sondern kaufen selbst ein.
Bis hin zur Unterwäsche
Aber trotzdem nur mal als Information: In der Regel beginnen Männer um die 40 rum im allgemeinen gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen. Weshalb erst in gehobenem Alter?
Genau weiss ich es nicht, aber es scheint eine besondere Form der Midlife-Crisis zu sein. Die Männer haben einen neuen Lebensabschnitt vor sich, wenn sie beruflich, partnerschaftlich und auch in familentechnischer Hinsicht fest etabliert sind und die grösten Hürden im Leben gemeistert haben. Sie haben dann wieder mehr Zeit für sich und merken, dass sie nicht mehr darauf angewiesen sind, dem gesellschaftlichen Druck wie Jobsuche, Wohnungssuche, Lebensgefährtin finden bis hin zur Familiengründung nachzukommen.
Sie haben den Wunsch, wieder mehr Zeit für sich selbst in Anspruch zu nehmen, was ihre eigenen Interessen und Persönlichkeiten betrifft. Das können ungewöhnliche Hobbys sein - oder eben Mode.
Es kommt die Frage auf "Nach wem und was soll ich mich eigentlich noch richten?"
Und das ist der Punkt, wo gesellschaftliche Konventionen hinterfragt werden. Auch mit 40 sind die meisten Männer offen für neue Erfahrungen und wollen neue Wege ausprobieren. Das hat allerdings zur Folge, dass deren Partner die plötzliche Veränderung wahrnimmt, und diese ebenfalls in Frage stellt. Frauen haben damit augenscheinlich enorme Schwierigkeiten, damit umzugehen. Aus welchen Gründen, vermag ich aber nicht genau zu wissen. Aber Frauen sind da wohl einfach anders gestrickt.
Ich habe von Fällen gehört, dass die Partnerin sich dann vom Mann scheiden lassen hat, weil sie einfach nicht damit klar gekommen ist, wenn ihr Partner den Wunsch hat, z.B. Rock zu tragen, Heels...oder was auch immer. Die generelle Angst, die da mitschwingt, ist wohl, dass ihr Mann nicht mehr normal sei und einem krankhaften Fetisch nachgeht. Was aber fast nie der Fall ist.
Es ist lediglich so. Männer, die im Geiste noch jung geblieben sind (Das Alter ist nur eine Zahl), wollen neue Wege gehen und gesellschaftliche einschränkungen nach Stereotypen nicht weiter hinnehmen.
Mit der ganzen Erklärung möchte ich Dir einfach nur nahelegen, dass Dein Partner eines Tages (muss aber nicht der Fall sein) möglicherweise ebenfalls auf solche Gedankengänge kommt.
Meine Frau scheint damit wohl auch ein Problem zu haben, weil ich mich inzw. ziemlich weit abseits des Mainstreams kleide. Sie lässt sich nichts anmerken, aber ich merke es daran, dass sie sich seitdem anders gegenüber mir verhält. Und bei Diskussionen fällt regelmässig der Satz "Warum tust Du nicht dies und jenes wie andere Leute auch". Das übrigens nicht nur im Bereich der Kleidungsfrage. Ich muss jedesmal mit dem Spruch "Ich bin aber nicht die Anderen!" kontern.
Daraus leite ich ab, dass Frauen ihren Partner so sehen wollen, wie sie ihn kennengelernt haben.
Hallo an alle hier,
also @Teepirat, es geht auch jünger, siehe mich, ich hab die 30 noch nicht überschritten und hab mich mich eigentlich schon viel länger gefragt, wieso ich das und das nicht tun, anziehn oder sonstwas darf, weil das ja angeblich nur Frauen tun dürfen und als Mann geht das ja mal gar nicht.....gut liegt vielleicht zum einen daran, dass ich in einem recht konservativen Umfeld aufgewachsen bin und es dort einfach so gehandhabt wird, wie es schon immer war, nämlich, dass Mann Mann ist und Frau Frau, "so wie es sich gehört."
Und, dass ich mich schon etwas geändert habe ist auch den meisten um mich herum aufgefallen, auch wenn es für den Anfang bislang nur Röhrenjeans (aus der Damenabteilung, weil die einfach besser sitzen bei mir) und Schaftstiefel bzw. sogar einfache Chucks waren, die ich mir letztes Jahr irgendwann gekauft hatte.
Naja was ich damit sagen will, auch wenn man als junger Mensch so darüber nachdenkt, müsste man eigentlich sehr schnell dahinter kommen, dass vieles einfach gesellschaftliche Regeln und Normen sind, die sich über Jahrzehnte, Jahrhunderte so eingebürgert haben und jeder, der von der Norm abweicht fällt auf, ob das jetzt Miss Sixty Jeans, "Frauenschuhe", Röcke, Kleider, Blusen oder was weis ich alles ist. Und was die meisten gar nicht wissen, das ist ja nur die Veräußerlichung, meistens spielt sich da im Inneren eines Menschen schon viel eher ein gedanklicher Prozess ab, bei dem eben diese Normen hinterfragt werden, bevor Mann oder auch Frau dann irgendwann beschließt, das auch äußerlich umzusetzen, was bekleidungstechnisch nunmal das auffälligste Merkmkal ist.
Und wenn ich jetzt anfange, auch etwas weiter zu gehn, andere für Mainstreammänner nicht denkbare Schuhe, im Sommer nen Jeansrock, Hotpants oder ähnliches oder n schönes Top, was so nicht für Männer gemacht wurde etc. etc., dann ist das einfach ein weiterer Schritt zu zeigen, Leute, ich denke nicht so wie alle, auch wenn ich dadurch nicht mehr der "Norm" entspreche.
Das bedeutet gleichsam ja nicht, dass alles männliche verteufelt oder für schlecht befunden wird, sondern lediglich, dass Mann sich auch die Freiheit nimmt etwas anderes zu machen.
Mein Onkel war seinerzeit der erste männliche Krankenpfleger, das war damals in den 50er/60er Jahren bestimmt auch was außergewöhnliches.
Wichtig ist, dass wenn jemand auf seine Äußerlichkeit angesprochen wird, er oder sie einfach auch seine Motivation deutlich machen kann und eventuell sogar auf Zustimmung hoffen kann.
LG Metalstanley
anziehn, wieso nicht, Männer haben das gleiche Recht auf freie Kleidungswahl wie Frauen, ich hab noch nie kapiert, wieso viele der tollen Formen, Schnitte und Farben aus der Damenwelt nicht in die Männerwelt übernommen werden.
Gut, die Figur muss Mann schon dazu haben, aber ich glaube, dass es genauso viele Kerle wie Frauen gibt, die in solchen Hosen gut aussehen.
Ich bin auch ein Ker, der anfängt dazu zu stehn, nicht in die klassische Modewelt der Männer zu passen, weils mir einfach zu langweilig ist.
Hab grad im Oonline-Store gesehn, dass die auch schöne Oberteile haben, die ein Kerl durchaus auch ohne Scheu anziehen könnte.
LG Stefan
Ich kann Deine Ansicht nur teilen: Ich finde, es sollte für uns Männer auch eine völlig normale Sache sein, uns auch in der "anderen" Abteilung bedienen zu können. Gleiches Recht für alle, auch Männer haben das Recht, sich ihren eigenen Stil zusammenzustellen, und wenn die verkrustete uniformierte Männer"mode" nicht mehr hergibt, bedient man sich halt dort, wo Auswahl ist.
Mode ist keine Einbahnstrasse
Wer es sich also figurtechnisch leisten kann, kann auch alles tragen. Und ich finde, es gibt genug Frauen, die eben nicht alles tragen können. Sieht man ja oft genug auf den Strassen, da fragt man sich des öfteren, ob sie keinen Spiegel zuhause haben
Wenn ein Mann sich der Garderobe des anderen Geschlechts bedient, achtet er automatisch darauf, dass auch alles passt.
Zumindest habe ich das bei den Männern festgestellt, die ihren eigenen Stil pflegen wollen.
Zum Kernthema: Ich kenn auch jemanden, der knallenge Stretchjeans trägt. Warum auch nicht? Ich hab zwar selbst keine Miss Sixtys, aber andere enge Jeans. Ich habe auch eine extreme Hüftjeans. Der Grund, weshalb ich sie mir gekauft hatte, war eher ein anderer. Ich war mal unten am Unterleib operiert worden, und das war leider an einer Stelle, wo der Hosenbund drauf drückt.
Da war ich eigentlich erst auf die Idee gekommen, mir eine Hüftjeans zuzulegen. Heisst also, auch Damenjeans können sehr praktisch sein
Bauchfrei fällt bei mir leider flach, da mein Bauch zu sehr mit OP-Narben verunstaltet ist. Ein bisschen Rücksicht möchte ich schon darauf nehmen, anderen Leuten den Anblick nicht zuzumuten.
... Gleiches Recht für Alle! Und das sollte auch für Klamotten gelten!
Hallo erstmal, ist mein 1.Posting hier, bin auch eher zufällig auf dieses Forum
hier gestoßen. Ich selbst (m., leider schon in den mittleren Jahren aber deutlich jünger aussehend
) trage eigentlich generell lieber Klamotten des "anderen" Geschlechts, wobei es sich natürlich einigermaßen in Grenzen halten muß (nur die Unterwäsche und das Schuhwerk sind ausnahmslos männlich geprägt). Frauensachen sind einfach interessanter, vielfältiger, und das mag ich eben. Männerklamotten in meiner Größe sind fast nicht zu haben, um nicht als Schlumpersack rumlaufen zu müssen und zudem eben zu eintönig, zu uninteressant. Klamotten von "Miss Sixty" sind neben "Versace" meine absoluten Favoriten, aber eben nicht nur (Jeans)-Hosen sondern auch z.B. Jacken. Da trage ich seit einigen Tagen eine Miss Sixty - Lackjacke "Algueda" in dunkelblau (nein, ich bin nicht schwul, eher fetisch veranlagt), die ist ein Traum
und steht mir eigentlich perfekt von der Paßform. Dumme Kommentare auf der Straße gab es bislang eigentlich noch nicht, von einigen ungläubigen Blicken männlicherseits abgesehen eher neidische Blicke von den Mädels
Das ganze in knallengen 60-Jeans ...
... was ihm gefällt. Ich persönlich mag das aber gar nicht, wenn Jungs/Männer Hüfthosen oder zu enge Hosen tragen und bauchfreie T-Shirts
finde ich super unmännlich.
genau, wie wenn sich Männer Beine rasieren
finde ich auch nicht so dolle. Bin wohl zu konservativ
Hallo an allle,
ich selber trage ebenfalls diverse M60 Hosen. Von der unauffälligen Tommy bis zur Flare Nixie. Natürlich ist es empfehlenswert, wenn man die Figur dazu hat. Ich denke das Bild aus meinem Profil spricht für sich. Auch meine Frau hat sich bis jetzt nicht daran gestört. Okay - die "Amsterdam" habe ich ihr überassen, aber die Harriett und die Oriel, sowie die Augusta gebe ich nicht mehr her. Ich freue mich schon jetzt auf den Sommer, damit ich auch endlich wieder in kurzen T-Shirts dazu rumlaufen kann. Was noch ein Streitpunkt ist, ist das Bauchnabelpirecing. Dazu würde ich gerne eure Meinung lesen....!
SixtyBoy
Hm, ich bin jetzt nicht mit allen Jeansmodellen von Miss Sixty vertraut, die Du da aufzählst, aber grundsätzlich habe ich KEIN Problem damit, wenn Jungs/Männer das Normalste der Welt tun und sich bei der Klamottenwahl auch mal im Damenregal bedienen, weil's da einfach die viel bessere und größere Auswahl gibt, als bei der vernachlässigten, uniformierten Männerabteilung, wo seit Jahrzehnten die kleidungstechnische Diaspora Einzug gehalten hat.
Ob man(n) sich auch an Bauchnabelpiercing ranwagst oder nicht, ist eine sehr pers. Entscheidung, die für mich eher etwas mit dieser Liebe für Körperschmuck an sich zu tun hat, als mit dem Geschlecht. Wenn Du einen hübschen, flachen Bauch" hast, auf so etwas stehst, why not?
Mich macht es jetzt nicht an, aber das gilt auch für Girls in diesem Fall ...
LG t4u
Ich selber als Frau finde es nicht schön, wenn Männer zu weiblich gekleidet sind, da es nicht so mein Geschmack ist.
Ich stehe halt nicht auf die obergestylten Männer, ich finds schon unschön, wenn Männer sich die Augenbrauen zupfen.
Aber jedem sein Geschmack.
Ich würd sicher komisch schauen, wenn mir ein Mann in Frauensachen entgegenkommen, aber wenn er will, dann soll ers tragen, meinen Segen hat er ja. xD
Aber warum geht alles in der Welt nur ums Aussehen und die Kleidung? ^^'
Liebe Grüße,
Melina
Hallo maylina619,
das liegt sicherlich daran, daß wir hier in einem Modeforum sind.
LG
MadInside
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