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Ich überlege meine Kinder zu meine Eltern zu geben.. HILFE

 

Hallo Ihr Lieben..
ich würde euch gerne meine Sitaution schildern und hoffe auf ehrliche Meinungen!

Ich bin 25 habe 2 Kinder im alter von 6 und fast 5 jahren!

Ich bin seit 4Jahren Alleinerziehend.. hab mich damals von dem Vater der Kinder getrennt weil ich mit schweren Wochenbett depressionen gekämpft habe und dank keinerlei unterstütztung und oder verständniss seinerseits jegliches gefühl für ihn verloren habe und das als einzigen Ausweg gehen habe.. kurz darauf hat er auch jeglichen Kontakt abgebrochen!
Mit seinen Eltern stehe ich noch gut im Kontakt und wir werden toll von Ihnen unterstützt!

Die Kinder sind wirklich toll.. Ich Liebe sie sehr..
das Problem bin ich!
Ich habe keine abgeschlossene Ausbildung.. immer noch oft hefttige Depressive Schübe (nehme auch Medis)
Ich hatte vor den Kindern ein mittelschweres DrogenProblem. ich komme morgens kaum aus dem Bett.. eine Bekannte holt mir die Kinder hier dann bei solchen Tagen raus, wenn sie ihr Kind zur Kita bringt und dann zur Arbeit!
Am Wochenende sind die kinder abwechselnt bei den Großeltern und ich verkrieche mich dann meistens in mein Bett oder niste mich bei Freunden ein!
Ich habe im Moment oder eigentlich seit dem einfach keine Kraft.. bin einfach nur noch antriebslos und schaffe einfach gar nicht!
Die Erzieher wissen bescheid und auch mit dem Jugendamt hab ich schon gesprochen und stehe unter beobachtung! Den Kindern gehts ja gut.. und hier herrscht ja auch kein chaos.. aber ich kann einfach nicht!

Meine Mutter hat mir vor ein paar Wochen den Vorschlag gemacht mir die Kinder abzunehmen!
Damit ich in Therapie gehen kann und hoffentlich bald meine Ausbildung mache.. mir einen Job suche usw
Erst war ich richtig sauer und enttäuscht das sie sowas überhaupt schon denkt!
Aber ich hab mal ernsthaft darüber nachgedacht.. und noch mal mit Ihr darüber gesprochen!
Ich könnte die Kinder jeder Zeit nach Lust und Laune sehen wenn ich sie vermisse!
Sie könnte recht haben.. sie hat immer recht!

Aber alles in mir wehrt sich dagegen!

Ich weiß einfach nicht weiter.. was haltet ihr davon?


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Kannst du nicht, oder willst du nicht?

Ich verurteile dich nicht aber warum hast du dann ein zweites Kind bekommen? wenn du schon solche Probleme hattest? Mutter zu sein ist schwer ich 25 mit ein 1 und 7 jährigen Sohn habe auch Probleme, aber nie würde ich meine Kinder abgeben! Wenn du glaubst eine Gefahr für die Kinder zu sein, dann JA geb sie weg!!! Ansonsten hol dir Rat, Hilfen, tue alles damit ihr eine Familie bleiben könnt, auch wenn das kurzzeitige Verabschiedung bzw. Auf Wiedersehen bedeutet. Wieso hast du nicht zuerst eine Ausbildung gemacht?


 

Ernst

Wenn du in der nähe wohnst hellfe ich dir gerne auch.
Sonst ist das ein super vorschlag


 

Nutz

Die chance, eine solche bekommst du nicht so schnell wieder- du kannst deine kinder sehen und sie wieder zu dir holen wenn es dir besser geht. Dir wird eine therapie helfen eventuell kannst du ja auch in eine klinik gehen-auch ambulant. Depressionen verschwinden in dem stadium nicht von alleine. Die aerzte sollen dir jedoch helfen deine kinder darauf vorzubereiten!!! Dann kann alles gut werden


 

Ich weiss nicht...

ich seh die gefahr das ihr euch entfremdet... wie ich das rauslese verbringt ihr jetzt schon viel zeit getrennt.
kannst du denn keine therapie machen ohne die kinder wegzugeben?wenn die kinder nicht da sind,könnte es sein das du dich total verkriechst... irgendwie machst du nicht den eindruck als würdest du wirklich was ändern wollen.du hast doch viel unterstützung..durch freundin, mutter,jugendamt und kita... wär doch kein problem eine therapie zu machen...
aber du tust so als wäre das mit kindern nicht möglich. wenn ich das richtig verstehe verbringst du höchtens die spätnachmittage und abende mit deinen kindern,oder? am wochenende sind si bei oma
wenn die kinder einmal weg sind,ist ein zurück sehr schwer!


 

Für die anderen diskussionsteilnehmer

depression ist eine krankheit, die man mal nicht so eben abstellen kann.. die meisten haben ein leben lang damit zu kämpfen und wenn man medikamentös behandelt wird und trotzdem solche symptome hat, wie sie beschrieben hat, dann hat das rein gar nichts mit "zu sich" oder "klar kommen" zu tun.. der spruch, dass ja jeder kann, wenn er nur will, ist grundlegend falsch und vielleicht kann sich das wirklich nur jemand vorstellen, der selber eine psychologische krankheit hat, aber solche sprüche helfen niemandem und verstärken eher noch die eh schon viel zu großen selbstvorwürfe.. das ist nun mal keine krankheit, von der man genesen kann. wir lernen nur ein funktionierendes system aufzubauen und versuchen dann dieses stabil zu halten. stellt euch das wie jonglieren mit viel zu vielen porzelantassen vor - ohne jegliches talent dafür.. ihr müsst die ganze zeit hochkonzentriert arbeiten, denn wenn ihr auch nur eine tasse aus dem blick verliert, geht alles zu bruch. und neben euch stehen die geborenen jongleure und gucken euch, ob der vielen scherben, vorwurfsvoll an und behaupten, dass das lediglich was mit übung zu tun hat und dass es dann irgendwann ganz automatisch geht.. nur dass ihr niemals die amateurliga verlassen werdet...
und an amazingoO: wenn dir mal eine tasse runterfällt - macht nix.. lass sie ruhig einen moment liegen, bis du die anderen wieder in einklang gebracht hast..


 

Ähhhmmmm

von:hakida

Also ich weiss das-danke für die Erklärung!!!


Es ist totzdem besser, erst mit sich klar zu kommen und dann mit den Kinden einen Weg finden!


 

Option, aber nicht die einzige

da ich selber jahrelang hochdepressiv war, kann ich deine situation sehr gut nachvollziehen.. trotzdem denke ich, dass du das als letzte option betrachten solltest.. im vordergrund steht eine psychologische behandlung.. zum anfang vielleicht eine mutter-kind-kur, anschließend ambulante betreuung durch diakonie oder einem ähnlichen verein und ambulante psychotherapie.. wenn du lernen willst mit deinen kindern zu leben, dann kannst du das nur, wenn du es mit ihnen zusammen lernst.. sonst baust du dir ohne ihnen ein halbwegs funktionierendes system auf, welches sofort wieder zusammenbricht, wenn sie dazu kommen.. für den moment, ist es natürlich trotzdem eine lösung (wirklich nur für einen kurzen zeitraum um mal durchzuatmen) birgt aber die gefahr, dass du sie zunehmend als belastung ansiehst,weil man ja dann den vergleich hat, wie es ohne sie ist.. sprich, du solltest, das angebot deiner mutter vorerst nur annehmen, wenn du in der zeit wirklich in therapie gehst.. ansonsten gilt: solange es deinen kindern nicht schlecht geht, lass sie bei dir.. denn die frage ist nicht, ob du sie immer dann sehen kannst, wenn du sie vermisst, sondern, ob sie dann die möglichkeit hätten, dich zu sehen, wenn sie dich vermissen.. eine andere idee ist, ein mehrgenerationshaus bzw. eine wohnung so nah wie möglich an deinen eltern dranne.. so dass ein hin- und herwechseln kein problem darstellt.. sie also bei euch beiden ihre kinderzimmer haben.. bei getrennt lebenden paaren funktioniert das doch auch, warum also nicht generationsübergreifend? lass dich auf jeden fall mal beraten - auch rechtlich.. ich denke, dass dir das jugendamt da weiterhelfen oder zumindestens einen kompetenten ansprechpartner vermitteln kann..
ich wünsch dir alles gute


 

Davor

von:amazingo0

hab ich tierisch Angst.. das ich mein Leben dann vielleicht wirklich geregelt bekomme, aber dann wieder alles zusammen bricht wenn die beiden wieder bei mir sind!
Oder das ich sie dann gar nicht mehr wieder bei mir haben möchte!?? Das wäre genau das was ich mir grad gar nicht vorstellen kann! Aber es kommt ja immer alles anders als man denkt!

Eine gute Freundin hat gestern gesagt, das wenn man richtig nachdenkt, gibt es viele Kinder oder heute erwachsene die ihr halbes Leben bei den Großeltern aufgewachsen sind!

Und den geht es heute nicht zwangsläufig schlecht! Sondern vielleicht besser als dann bei den Eltern!??

Ich kämpfe zur Zeit total mit mir!


 

von:arabella115


Deine Angst möchte ich Dir nehmen. So viele Eltern sind den ganzen Tag zu Hause und mit ihren Kids zusammen, ohne etwas mit ihnen zu unternehmen bzw. ohne ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, obwohl genügend Zeit dafür da wäre.

Es ist also wichtig, wie Du die Zeit mit Ihnen verbringst, wenn Du sie bei Dir hast. Deswegen finde ich das Angebot von Deiner Mama äußerst lieb, weil sie Dich entlasten möchte. Und das ist etwas ganz Wertvolles - ein Mensch, der Dir unter die Arme greift, dass Du in Ruhe diese Ausbildung machen kannst. Du hast dadurch die Möglichkeit, Dich darauf zu konzentrieren. Und wenn Du am Nachmittag für einige Stunden Deine Kinder hast, dann macht ihr in dieser Zeit etwas Schönes. Sinnvoll genutzte Zeit mit den Kindern ist doch etwas Tolles, wovon gerade die Kids profitieren.

Und es ist gut, wenn man kleinschrittig an alles herangeht. Eins nach dem anderen. Es bringt nichts, alles mit einmal zu wollen und dann wegen Überforderung umzufallen. Mache eine Therapie, damit Du gestärkt bist und mache Deine Ausbildung. Damit bist Du dann finanziell später abgesichert durch einen Job.
Auch wollte ich sagen, es gibt sehr viele Frauen, die alleinerziehend sind und eine Weiterbildung machen. Diese Doppeltbelastung schafft selbst Frauen, die keine Depression haben, weil dies sehr anstrengend ist.
Deswegen ist es irre toll, dass Du dieses Angebot der Kinderbetreuung von Deiner Mutter hast. Nicht jede Familie hilft sich so lieb untereinander. In Ihr hast Du einen sehr lieben Schatz! Nimm die Hilfe an und Deine Kinder sind ja niemals aus der Welt. Wann immer Ihr Euch sehen wollt, dann könnt Ihr es machen.

Ich wünsche Dir gute Besserung und viel Erfolg!


 

Hör auf dein bauchgefühl

von:gwenafee

die angst vor dem unbekannten ist natürlich, aber du wirst es so oder so nur rausfinden, wenn du es ausprobierst.
ich kann nur für mich sprechen, aber mein kind hat mir halt in meinem leben gegeben. für jemand anderen etwas zu machen, fiel mir schon immer leichter, als es nur für mich zu machen - und das fing mit dem aufstehen an. da ich alleinerziehend bin, der vater sich kein stück für uns interessiert und ich auch familiär und im freundeskreis verdammt selten die möglichkeit habe, sie von jemand anderes betreuen zu lassen, musste ich nun mal aufstehen. egal in welchem loch ich war - sie konnte nichts dafür und brauchte meine hilfe. natürlich ist das zurückgegangen, als sie selbstständiger wurde, aber im großen und ganzen ist es sehr viel besser geworden.
ich denke, du solltest es erst mit deinen kindern zusammen versuchen und wenn es dann auf grund deiner krankheit einfach nicht funktioniert, kann man immer noch darüber nachdenken, ob sie komplett bei der oma wohnen sollen, denn in dem punkt hat deine freundin recht. geschadet hat es in den weingsten fällen. aber du musst dabei bedenken, dass sich dein verhältnis dann zu deinen kindern grundlegend ändern wird (was nicht heißt, dass das schlecht sein muss), aber die frage ist, ob du das willst und ob du dir später vorwürfe machen wirst, weil du das gefühl hast vorher nicht alles probiert zu haben, um das zu vermeiden. außerdem gibt es noch eine ganze menge graustufen dazwischen - wie z.b. eine mehrgenerationswohnung.. geh auch mit deiner mutter alle möglickeiten durch und suche dir, wie gesagt, hilfe bei menschen, die sich mit der problematik auskennen. veilleicht gibt es in deinem wohnort sogar einen verein für alleinerziehende eltern oder eine selbsthilfegruppe für diese problematik. ich denke austausch mit anderen, die in einer gleichen oder ähnlichen situation sind, ist wichtig und kann viele fragen klären.
übrigens habe ich in meinem bekanntenkreis, eine frau in deiner situation, die sich dafür entschieden hat, ihr kind bei den großeltern aufwachsen zu lassen und für sie war es die richtige entscheidung. wie das bei dir ist, kann ich dir nicht sagen, sondern nur raten, die möglichst viele möglichkeiten aufzeigen zu lassen und dich dann bewusst zu entscheiden. du wirst deinen weg finden!


 

gib die kinder zu deinen eltern, komm mit deinem leben klar und dann kümmerst du dich wieder drum. so bist du den kindern kein vorbild.


 

von:amazingo0

Das ist eben auch die Meinung meiner Mutter..
Und die der Freunde mit denen ich darüber gesprochen habe!
Es ist aber so ein heftig großer Schritt.. ich kann mich im Moment weder dafür noch dagegen entscheiden!


 

Also

ich denke auch,, dass es eine Zwischenlösung sein kann! Allerdings sollte Deine Mutter bei der erzieheung der Kinder mit Dir Hand in Hand gehen.

Komm Du wieder zu Kräften, lass Dir helfen und werd gesund, dann kannst du auch für Deine Kinder wieder voll da sein!

Tu es nicht nur für dich, sondern auch für Deine Kinder!


Von <3-en alles Gute!


 

In Sachen

von:amazingo0

Erziehung sind wir schon meistens einer Meinung!
Und ich weiß das ich meiner Mutter vertrauen kann.. sie ist eine Tolle Frau!
Und hat schließlich 5 Kinder großgezogen.. bei mir ist vielleicht alles schiefgelaufen, aber da ist sicher sie die letzte der ich irgendeine Schuld zu weisen würde!

Ich weiß er sehr zu schätzen das sie mir so helfen würde!


 

ich bin ehrlich. ich denke, es ist ne gute option, damit du zeit hast, zu dir zu kommen.
wohnt deine mutter in der nähe? wenn ja, kannst du deine kids ja täglich sehen. wenn nicht, kannst du da hin ziehen.
ich finde es gut, dass deine mutter dir das angeboten hat.
depressionen sind schlimm und gehören behandelt. ich weiß, dass man völlig bewegungsunfähig sein kann, wenn man daran erkrankt ist.

alles gute


 

Ja

von:amazingo0

ich könnte die Kinder täglich sehen, meine Mutter wohnt nur einen Ort weiter! Das ist ein punkt der mir im Fall der Fälle auch sehr wichtig ist.. ich denke ich würde sehr oft heftige Sehnsucht bekommen! Und wir haben auch darüber gesprochen, das sie ja auch in den Ferien immer da sein können!


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