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2 Kinder... Ich bin unterfordert! | ||||||||||||||
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Kennt Ihr das auch das ihr Euch unterfordert fühlt?
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bei mir ist die große bald im Kindergarten und mein baby wird jetzt 10 monate alt! Ich fühle mich auch noch nicht "überfordert" genug! Heißt ich brauche eine neue herausforderung, mir reicht es auch nicht mehr nur hier den haushalt zu schmeißen, meine Mäuse sind so lieb, die spielen immer während ich putze und machen mir (gott sei dank) mein leben echt einfach! Ich würde so gerne arbeiten gehen, einfach mal rauskommen und was anderes machen, aber es ist schwierig was zu finden, abends wenn mein mann zu hause ist!
Ich kenne das auch sehr gut.
Ich bin jahrelang für meine beiden Kinder und meinen Mann da gewesen, hab mich hinten angestellt und mich zum Ausgleich - wenn ich mal Zeit für mich hatte - mit meinen Hobbys beschäftigt (Technik, Inlinern, Fotografieren). Ich hatte immer das Gefühl, ich nutze meinen Grips nicht so, wie ich könnte und wollte.
Irgendwann ging ich dann 10 Stunden/Woche arbeiten. Ich leitete die kleine Bibliothek der Grundschule, in die meine Kinder gingen. Hierfür musste ich an einer Fortbildung teilnehmen, Umgang mit der Bibliothek-Software. Das Lernen hat mir sehr gut getan. Das Ganze hat mich allerdings nur einige Wochen zufrieden gestellt. Ich habe die Erzieherinnen beneidet, die sich in "meiner Bibliothek" mit den Kindern beschäftigen durften (Lesen/Rechnen üben). Die waren gefordert, hatten täglich neue Aufgaben zu bewältigen. Und mir war schon wieder viel zu langweilig. Ich habe dann zusätzlich 2 mal/Woche im Schülercafé gearbeitet, außerdem noch privat 4 mal/Woche Kindern Nachhilfe-Unterricht in verschiedenen Fächern erteilt.
Nach zwei Jahren fühlte ich mich immer noch gewaltig unterfordert. Ich habe dann mich (aus anderen Gründen) von meinem Mann getrennt, bin mit meinen Kindern ausgezogen und habe ein neues Leben begonnen.
Im August letzen Jahres habe ich kurzentschlossen eine Ausbildung begonnen. Ich wollte lernen! Meinen Verstand der so lange brach lag, nutzen und mich endlich nicht mehr unterfordert fühlen.
Ich werde in zwei Monaten 38 Jahre alt und mache die Ausbildung zur Erzieherin zusammen mit 18-20jährigen Klassenkollegen/innen. Meine eigenen Kinder sind 13 und 16 Jahre alt
Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich das getraut habe.
Das Problem ist nur, ich fühle mich immer noch unterfordert. Der Lernstoff reicht mir nicht. Ich habe vor den Sommerferien sechs Prüfungen absolviert und bin mit Abstand die Beste der zwei Erzieherklassen.
Inzwischen habe ich beschlossen im Anschluss an meine Ausbildung Lehramt zu studieren. Das wäre erst in zwei Jahren und wird mindestens 6 Jahre dauern (incl. Masterstudium). Ich freue mich schon jetzt aufs Studium und, sollte ich dann geistig und finanziell dazu in der Lage sein, werde ich auch noch mein Diplom machen. Ich werde an meine jetzige Schule als Lehrerin zurück gehen.
Manchmal geht das Schicksal seltsame Wege.
Mein rat an dich:
Trau dir was zu, verändere dich!
Finde heraus wo deine wirklichen Interessen sind, was du für DICH selber erreichen möchtest und tu den ersten Schritt dafür, die folgenden Schritte werden dir immer leichter fallen!
Besuche Kurse an der Volkshochschule. Meld dich für ein Fernstudium an (Ich habe nebenbei "Autor werden, Schreiben lernen" von der ILS am Laufen). Schau, ob du was Ehrenamtliches findest, dass dich erfüllt. Gründe eine Bastel-/Strick-/Kochrunde mit Freunden etc. Schreib Briefe an dich selber, vielleicht fügst du sie irgendwann mal zu einem Buch zusammen (als Geschenk an deine Nachkommen z.B.)
Egal was du machen wirst, jeder deine Schritte wird dich in die richtige Richtung führen. Du musst nur auf deine innere Stimme hören.
Hut ab vor dem was du geleistet hast, aber ich hoffe dann mal für dich dass du dann nicht immer noch unterfordert bist
ich bin anscheinend so ne von euch unverstandene Übermutter die ihre eigenen Interessen hintenanstellte und für ihre Kinder da war, Langeweile kannte ich nicht. Und mein Mann hat sicherlich auch keine abbekommen wenn er abends von der ARbeit nach Hause kam.
Tut mir leid aber ich könnte kotzen wenn ich sowas lese, ich finde solche Frauen einfach egoistisch und sie sollten lieber keine Familie gründen.
... aber ich glaube, du hast da was falsch verstanden 
Ich, bzw. die anderen Frauen hier, habe mich in meiner Freizeit unterfordert gefühlt. Für mich standen und stehen die KInder an erster Stelle, dann Ehemann und Haushalt. Die Zeit, die ich übrig hatte, wollte ich mit etwas füllen, das mir persönlich gut tut.
Genauso wie Männer das machen, wenn sie mit Kumpels ausgehen oder Fußball spielen, die Zeitung lesen etc.
Wenn familienmäßig alles geregelt ist, die Kinder in der Schule oder im Bett sind, hat auch jede Mutter das Recht dazu sich selber zu verwirklichen. Die Persönlichkeit der Frau endet ja nicht mit der Geburt der Kinder, genauso wenig wie die Persönlichkeit der Männer damit endet
Wenn für dich persönlich das Dasein für deine Familie dein Lebensinhalt ist und auch deine eigene Freizeit in Anspruch nimmt, dann finde ich das gut. Dann hast du dich ja selbstverwirklicht. Das ist super.
... du beschäftigst dich nicht einfach so mit deinen Kindern, sondern bildest sie weiter. Du schaffst den Rahmen dafür, dass sie experimentieren können und hilfst ihnen spielerisch das Lernen zu lernen
1A *daumenhochzeig
das klingt toll. Ich glaube, Du hast auch ganz schön viel im Köpfchen wenn ich das hier so lese!!!
Mein größtes Hobby ist die englische Sprache. Ich würde darin gerne PERFEKT werden. Aber oft fange ich Gedanken an zu spinnen und breche sie dann wieder ab weil ich denke "nicht machbar mit 2 kleinen Kindern". Wohin mit den Kindern wenn ich zur Akademie muß?
Habe auch schon darüber nachgedacht mir einen Job in einer anderen Firma zu suchen. Aber auch da denke ich "momentan hast Du einen guten Job und verdienst recht gutes Geld". Wie wird es in einer anderen Firma sein?
Ich muß mich echt mal TRAUEN!!!! Das Leben hat ganz sicher noch viel zu bieten für eine Frau mit Anfang 30. 
Organisation, Mut und ein wenig Grips ist wahrscheinlich alles was man braucht.
DANKE für Eure Beiträge. Freue mich über noch mehr. 

Meine Durchschnittsnote ist bis jetzt 1,5 Hätte auch besser sein können, aber was nicht ist wird vielleicht werden
Ich mache mir gerade Gedanken über mein Anerkennungsjahr ab nächsten Sommer. Das wird langweilig: Nur arbeiten, kaum was zu lernen. Ich hätte große Lust in dieser Zeit den Motorrad-Führerschein zu machen (Theorie als Denkfutter). Mal schauen.
@verruecktegefuehle:
Ich würde an deiner Stelle auch nicht direkt den Job wechseln. Du hast ihn sicher und es ist Geld, das regelmäßig ins Haus kommt.
Vielleicht könntest du erstmal - weil du für die Kinder abends keine Betreuung findest - nach einer zusätzlichen Aufgabe für die Vormittagszeit schauen. Z.B. In den KiGas in deiner Umgebung nachfragen, ob sie jemanden für Englisch-Unterricht brauchen könnten (Es wird immer mehr Wert auf Bildung im Kiga gelegt). Oder bei der VHS nachfragen, ob sie eine Dozentin für Vormittagsunterricht (z.B. Grundkurs Englisch) einstellen würden. Du scheinst sehr gute Englisch-Kenntnisse zu haben. Das Unterrichten (die Methodik) wirst du dir selber aneignen können, davon bin ich überzeugt. Es gibt gute Bücher über Unterrichts-Methodik/Didaktik etc.
Wenn deine Kinder dann etwas älter sind und du abends für 1-2 Stunden ohne Sorgen weggehen kannst, kannst du deine eigenen Englisch-Kenntnisse in der VHS verbessern. Und später baust du darauf auf.
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versteht mich nicht falsch, ich liebe es, für meine familie da zu sein und möchte so viel zeit wie möglich mit ihnen verbringen, aber manchmal sehne ich mich danach, mich intellektuell mehr entfalten zu können.
ich fühle mich nicht wohl bei dem gedanken, ab sofort nur noch zuhause zu sein und nur noch mutter und ehefrau zu sein. ich denke, das sollst gewesen sein? ich habe das gefühl, irgendwas tun zu müssen.
natürlich kann man an der jetzigen situation nicht viel ändern, da meine kinder mit 4 mon. und 2 jahren noch zu klein sind und es ist auch schön, dass sie da sind und ich i9hnen beim grosswerden zusehen kann.
aber ja, manchmal fällt mir auch regelrecht die decke auf den kopf.
du hast zum glück noch eine kleine beschäftigung und wenigstens ein bisschen ablenkung.
Hallo,
mir geht es ähnlich. Ich gehe allerdings noch zur Uni, selbst das lastet mich nicht aus. Ich habe zu viel Energie, habe ich den Eindruck. Ich würde gern viel mehr machen. Meine Große ist jetzt 14 Monate alt, der Kleine 4 Monate. Sarah hat eine Nanny, von der sie montags und donnerstags ganztägig auf Englisch betreut wird. Jonah hat ebenfalls eine englischsprachige Nanny, bisher nur montags für 3-4 Stunden. Wir gehen schwimmen, haben eine Krabbelgruppe, aber irgendwie... ich weiß auch nicht. Ich bin total unglücklich.
Vormittags bin ich in der Uni, da passt meine Mutter oder eben die Nanny auf, ab mittags habe ich die Kinder und mache den Haushalt (so gut wie allein). Jonah schläft nach wie vor sehr viel und auch Sarah hält freiwillig ihren Mittagsschlaf, beide sind super unkompliziert, was ja eigentlich schön ist
Aber auch völlig unspektakulär. Mein Mann arbeitet von 7 bis 16/17 Uhr und wenn er kommt, unternehmen wir was oder bleiben eben zu Hause.
Zum Glück habe ich meine Familie, die in der Nähe wohnt, da habe ich wenigstens Gesprächspartner. Ansonsten ist es aber ziemlich... öde. Wenn wenigstens beide größer wären, könnten wir auch mal längere Ausflüge machen.
Naja.
LG Marlene mit
Sarah Isabella
*7.6.2009
Jonah Benjamin
*4.4.2010
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