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Was steht bei Euren Kindern (1. Klasse) in den Zeugnissen??? | ||||||||||||||
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Hallo,
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es handelt sich lediglich um den ersten Eindruck, den der Lehrer im ersten Halbjahr hat und das ist es auch schon. Kinder im Kindergarten können max. 25 Minuten am Stück aufmerksam sein und sollen dann sofort in der ersten Klasse gleich 45 Minuten lang das leisten. Der Sprung in die Schule ist ein geistiger Meilenstein, den ein Kind zu meistern hat. 45 Minuten auf einem Stuhl sitzen bleiben zu müssen und dann noch aufmerksam dem Lehrer folgen. Wie gesagt, 25 Minuten kann das Kind aber zur folgen.... Das das am Anfang nicht klappen kann, gerade bei dem Bewegungsdrang, den die Kids haben, ist logisch.
Es ist auch nur die erste Klasse und ich war damals bei meiner Tochter auch erschrocken, was sie nicht konnte. Aber auch stolz auf das, was sie konnte!
So, und damit möchte ich allen Eltern Mut machen! Erst ab der 4. Klasse wird ja in der Regel entschieden, auf welcher Schule das Kind dann weitermacht. Und bis dahin ist es noch lange hin. Kinder entwickeln sich. Das erste Zeugnis in der Schule ist nicht so wichtig.
Meine Tochter hat sich in der ersten Klasse auch sehr schwer getan, hat Abi gemacht und studiert heute.
erste Klasse ist immer etwas hart. Dein kleiner muss sich eben erst eingewöhnen, das geht nunmal nicht von heute auf morgen. Und naja Religionsunterricht ist nicht jedermanns sache
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Wie siehts jetzt eigentlich aus? Müsste dein Sohn nicht jetz in der 2. sein?
mein zeugnis ist damals in der 1. klasse sehr gut ausgefallen da standen so sachen wie "Die Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 20 löst sie sicher und verfügt bereits über Rechenfertigkeiten im Zahlenraum bis 100", "Ihre Lern- und Denkfähigkeit ist sehr gut entwickelt, sie ist gewandt im mündlichen Ausdruck, kann unbekannte Texte in Druck- und Schreibschrift fließend erlesen sowie inhaltlich deuten"
lg
dafür hatten wir gleich nach den Herbstferien schon das erste Elterngespräch, wo uns gesteckt wurde, zur Not könnte unser Sohn ja auch 3 statt 2 Jahre in der Schuleingangsphase bleiben
Ganz schön hart, so ein Urteil nach 8 Wochen. Und siehe da, nach den Herbstferien hatte unser Sohn sich plötzlich an den neuen Alltag gewöhnt, machte besser mit und hat ratzfatz aufgeholt. Und beim Elterngespräch mit Kind, das es bei uns statt Zeugnis gibt, gab es plötzlich fast nur noch Lob!
Will sagen, die Beurteilung im 1. Halbjahreszeugnis ist nicht in Stein gemeißelt, da tut sich noch viel bei den Schulanfängern. Du könntest aber durchaus mit dem Lehrer sprechen und deinen Eindruck kundtun. Wenn du das sachlich und freundlich machst und deiner Sorge Ausdruck verleihst, dein Kind könnte entmutigt werden, wird er das sicherlich positiv aufnehmen. Wenn Lehrer sehen, dass Eltern interessiert und bemüht sind, reagieren sie oft ganz anders.
DU musst überhaupt nichts tun, und die Kritik an deinem Kind nicht als Kritik an deinen Fähigkeiten verstehen! Das Zeugnis ist an deinen Sohn gerichtet, nicht an dich! Wenn der Lehrer auf Defizite deines Sohnes hinweist, solltest du fragen was ER zu tun gedenkt, denn der schulische Erfolg deines Sohnes ist SEIN Job.
Ehrlich gesagt, finde ich, die positiven Punkte im Zeugnis (findet schnell Freunde, kann gut lesen) sind doch wichtiger als wie gut er mit der Schere umgeht und dass er in Reli keine Lust hat mitzumachen. Soziale Fähigkeiten und gutes Lesen und Schreiben sind für sein Glück und seinen Erfolg sicherlich wichtiger.
Kopf hoch!
Coco
Der Lehrer wird dafür bezahlt,dass er den Kindern die Möglichkeit anbietet,etwas zu lernen.Wenn das Kind nicht will,ist das nicht das Problem des Lehrers.
DU hast als Mutter die Hauptverantwortung oder gibst du die an der Schultür ab?
dem Lehrer kann es schnurz sein,was aus deinem Kind wird-ist nicht seins und interessiert ihn nach 4 Jahren GS nicht mehr.
Manche haben hier sehr seltsame Vorstellungen...
Aber mal an die TE: du nimmst deinen Sohn ganz schön in Schutz-Linkshänder und er ist halt grad so zickig- das sind keine Entschuldigungen.
wenn es überhaupt ein Zeugnis gäbe. Bei uns steht ANSTATT eines Zeugnisses ein verbindliches Elterngespräch an - 20min. Toll
Ehrlich gesagt, ist ein negatives Zeugnis besser, als ein verherrlichenes. Da kannst Du wenigstens was unternehmen. Stell Dir vor es würde nur Friede-Freude-Eierkuchen drin stehen und irgenwann bist Du überrascht, wenn das dicke Ende in Form von Schulnoten kommt.
Danke für Eure Ratschläge. Vielleicht nehme ich das alles etwas zu ernst. Es ärgert mich einfach, dass die Lehrerin so etwas da rein schreibt (dass er auf Rückfragen Erwachsener unangemessen reagiert -in den letzten Wochen). Ich denke dass hätte sie mir auch ins Hausaufgabenheft schreiben können und ich hätte das gleich mit ihm klären können. Jetzt weiß er nicht mal was er verkehrt gemacht hat. Ich glaube dass er irgendwie genervt reagiert hat, dass macht er zu Hause auch oft und das versuche ich ihm gerade abzugewöhnen) Ich werde die Lehrerin wohl nach den Ferien mal kontaktieren, da sie das auch von allen Eltern verlangt im 2. Halbjahr.
Ansonsten basteln tut er selber täglich und das macht ihm sehr viel Spass. Allerdings ist er Linkshänder und er kommt z.b. nicht mit einer Linkshänderschere klar. Vielleicht ist das der Grund.?
Aufräumen muss er zu Hause jetzt immer alles selber wieder. Das klappt in den letzten Tagen ganz gut. Ich muss es Ihm zwar meistens sagen bzw. ihn erinnern, aber ich hoffe es geht irgendwann dann von alleine. Er ist halt ein kleiner Chaot.
Diana
Bezüglich Schere: Mit welcher Hand schneidet er? Mit der linken? Aber mit einer Rechtshänderschere?
Da würde ich mich schon mal mit der Lehrerin in Verbindung setzen. Vielleicht bekommt er in der Schule "extra" eine Linkshänderschere, weil die Lehrerin "alles richtig machen will". Habt ihr euch schon mal über die Linkshändigkeit deines Sohnes unterhalten? Einfach mal darüber verständigen, wie was gemacht wird bei euch zu Hause und dann gucken, ob er das in der Schule vielleicht auch kann. (Also zum Beispiel mit der linken Hand mit einer Rechtshänderschere schneiden). Sind eigentlich Kleinigkeiten, aber gerade beim Thema links-rechts können aus Kleinigkeiten sehr schnell Probleme werden.
Sonst: Ich finde, es ist eine objektive Beurteilung. Warum misst du der Kritik so viel mehr Stellenwert bei, als dem Lob? Rede ruhig nochmal mit der Lehrerin, aber rege dich nicht über die Kritik auf, sondern lass dir die entsprechenden Punkte noch einmal genauer erklären, damit du und dein Sohn auch daran arbeiten könnt.
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