hallo, es scheint mir, das mein einjähriger Sohn in einer Art Trotzphase ist. Gibts die dann schon? Wenn er ins Bett soll, schläft er ziemlich schnell ein. Wenn er Nachts aufwacht, und ich ihm wieder zum Schlafen hinlege, schreit er, als würde er abgestochen. Obwohl er alles hat, was er braucht. Er hat keinen Hunger, Windel ist sauber, es ist alles OK. Auch tagsüber ist er oft so drauf, wenn er nicht seinen Willen bekommt. Wie kann ich ihm helfen????? Ich bin für jedemenge Tips sehr dankbar. iebe Grüße madi
mein Sohn war auch so, er hat schon mit einem Jahr einen starken eigenen Willen gehabt. Und ich muß zugeben, das ein oder andere Mal bin ich schon auch ausgerastet, habe ihn ganz schön angeschrieen. Jetzt ist er fast zwei und er kann natürlich jetzt noch besser trotzen. Nicht oft, aber wenn wir z.B. in der Stadt sind. Er wirft sich dann auf den Boden oder hängt sich so aus dem Kinderwagen, daß ich Angst haben muß, daß er sich verletzt. Vor ein paar Tagen war ich so entnervt, daß ich sogar vor der Verkäuferin gesagt habe, wenn du jetzt nicht im Kinderwagen bleibst, haue ich dich. Die Verkäuferin hat bestimmt gedacht, ich bin eine Horrormama. Schlagen oder hauen würde ich jedoch nie!!! Die verbalen Ausrutscher verzeihe ich mir, denn ich bin auch nur ein Mensch. Und mein Sohn auch. Ich weiß, daß er trotzt, wenn er müde oder sonstwie überfordert ist. Das versuche ich mir immer vor Augen zu halten, daß es ihm in diesem Moment auch nicht gut geht. Wenn ich gute Nerven habe, was die meiste Zeit der Fall ist, dann versuche ich ihn abzulenken. Mit Spielzeug, mit Geschichten, Gegenständen, Essen oder Musik etc. Das klappt recht gut. Und wenn ich mal keine gute Nerven habe, gehe ich aber hinterher immer wieder auf ihn zu, nehme ihn in die Arme und sage ihm, daß ich ihn sehr lieb habe. Wenn dein Sohn nachts Terror macht, könntest du ihn vielleicht zu dir ins Bett nehmen. Oder ihm seine Lieblingsmusik vorspielen?! Vielleicht hat er Durst, du schreibst, er hat dann keinen Hunger, aber vielleicht will er was trinken? Vielleicht braucht er einen Lieblingsbär- Du schreibst tagsüber ist er auch oft trotzig. Ich finde es sehr wichtig, daß man auch etwas für sich selber tut, damit man ein gutes Nervenkostüm behält. Kannst du das? Hast du Leute, die dich ab und zu entlasten? (ich habe seit einiger Zeit einen Babysitter, der stundenweise ins Haus kommt. Ich bin dabei, höre, wie mein Sohn einen Riesenspaß hat, kann aber gleichzeitig relaxen und wieder auftanken, dann werden die Trotzmomente auch komischerweise weniger...) Viele Grüße Kalani
Hi kalani
von:madi21
Nachts schreit er denke ich ohne Grund. Keinen Durst, Hunger, volle Windel.... Einige meinen, daß er auch so versucht, seine Grenzen auszutesten. Also ließen wir ihn oft schreien, und das hörte nach ch 2 Minuten auf, und dann war Ruhe. Er hat als Baby oft in meienem Bett geschlafen, und braucht oft Nähe und Berührungen. Meine liebste Schwiegermutter )) meint, das braucht er Nachts nicht, tagsüber reicht. Eben vom alten Schlag. Ich habe pro Woche 1 1/2 Std für mich. Ich gehe zum Sport. Und das tut guuuuuuuuuuuuuut!!! Was sagt meine SM dazu??? Du kannst doch dem armen Mann nicht noch abends die Kinder anhängen. Mein Mann weiß allerdings, daß es mir gut tut und ich das auch brauche. BASTA Da schreit er schon wieder. Vielen dank für Deine Antwort Viele Grüße Madi