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Ohne Empfehlung der Grundschule aufs Gymnasium?

 

Wer kann mir ganz schnell ein paar gute Tipps geben?
Mein Sohn 4 Klasse (Zeugnis 2,6) möchte unbedingt aufs Gymnasium. Nach dem Elterngespräch wurde uns mitgeteilt, dass lediglich die Empfehlung für die Realschule bzw. Gesamtschule ausgesprochen werden kann. Sollten wir daran festhalten, unseren Sohn dennoch auf das Gym. anzumelden, würde gegen unsere Entscheidung Widerspruch eingelegt werden. Gesagt, besprochen und getan. Sohn wurde fürs Gymn. angemeldet und es folgte der schriftliche Widerspruch der Klassenkonferenz zur Elternentscheidung mit der Begründung: langsames Arbeitstempo, verträumt, unkonzentriert, kann sich komplexeren Themenstellungen nicht immer hineinversetzen, schätzt sich und sein Leistungsvermögen zu hoch ein, mangelnde Arbeitshaltung, niedriges Leistungesverhalten etc. Fazit: erfolgreiche Teilnahme am gymn. Bildungsgang nicht zu erwarten.
Tja, ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn mir jemand ein paar Tipps geben kann oder vielleicht auch, ob jemand damit Erfahrungen hat ect. Da ich nun ziemlich verunsichert bin und meinen Sohn nicht überfordern möchte, wäre ich echt froh, mir hier ein paar Anregungen zu holen. Der Sohn sieht das ganze ziemlich locker und will unbedingt aufs Gymnasium mit der Begründung, ach denen werde ich es schon zeigen. Ist schon süß, aber wenns dann doch nicht klappt? Im übrigen finde ich die Empfehlungen der Grundschule an für sich schon in Ordnung, denn immerhin sind die Lehrer diejenigen, die die Kinder tagtäglich um sich haben und das Leistungsniveau etc. schon gut einzuschätzen wissen, aber reicht das denn aus? Also, please ein paar Infos. Danke


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Hi

hatte beim ersten mal nicht aufs Datum geschaut: Sorry.
Ist ja bereits 5 Jahre her!. Da müsste Euer Sohn ja bereits nun
in der Oberstufe sein?!
Hoffe er hat es geschafft und es läuft alles Bestens!.


 

Tut es!

Klingt im ersten Moment vielleicht merkwürdig, aber mein Großvater meinte immer:
"Du wirst -später- nicht oder weniger das bereuen was Du getan hast, als viel mehr das was Du nicht! getan hast."

Also wenn ihr es Eurem Sohn zutraut und ihm vertraut, steht hinter ihm und lasst ihn gehen! Lasst Euch nicht verunsichern...und begleitet ihn dann aber auf seinem Weg und unterstützt ihn dabei.
Wollen wir es nicht hoffen, aber im allerschlimmsten Fall müsste er dann eben runter auf die Realschule. Was aber -wenn?! er es tatsächlich nicht packen sollte- vermutlich eher auch eine Erleichterung für ihn wäre und u.U. gar nicht sooo "traumatisierend" und "furchtbar" sein muss, wie oft an die Wand gemalt?!. Zumindest müsstet ihr euch dann alle nicht mehr fragen, ob man es vielleicht doch hätte versuchen sollen?- und euer Sohn hätte die Gewissheit das ihr es ihm zugetraut habt und zu ihm gestanden seid (was ich persönlich am wichtigsten finde!)
Schlußletztendlich gibt es nun mal keinen Garantieschein weder für das eine noch für das andere. Ein Restrisiko gibt es immer- egal wie man sich entscheidet.

-und ich sage das nicht einfach so dahin. Wir sind in einer ähnlichen Situation momentan. Hier unsere Geschichte:

unsere Tochter hatte durchgängig einen Notendurchschnitt von 2,2 (Zeugnis gesamt) bis 2,3(relevante Fächer). Trotzdem keine Gym.empfehlung.
Auch hier die Begründung: zu "langsames" Arbeitstempo.
OK unsere Tochter ist von ihren Handlungen nicht immer die schnellste-akzeptiert!, aber sie begreift schnell! und hat entsprechende Noten. Und darauf sollte es doch ankommen?- immerhin sollte nach erbrachten Leistungen und nicht nach Leistungsvermögen beurteilt werden?!. Außerdem ist -in unserem Fall und unserer Meinung nach- die Lehrerin vielleicht auch nur selbst etwas zu "schnell"?.
Denn, keine Ahnung wie das sonst so auf hessischen Grundschulen in der 4.Klasse gehandhabt wird, doch die Klasse meiner Tochter hatte in der 3.Klasse -also mit 8 Jahren- bereits Aufklärungsunterricht und wußte bis aufs Detail (medizinische Terminologie) genau wie ein Kind auf die Welt kommt, in der 3. Kl. haben sie dann auch bereits gelernt wie man selbständig Referate! schreibt und hält (so mit Plakat und Thesenpapier etc.pp), auch sollen sie nun in der 4. Klasse bereits wissen, was eine Quellenangabe ist und diese mitangeben. Von der 1.-4. Klasse wurden alleine im Sachunterricht mind.! 4 Themen pro Schuljahr sehr ausführlich abgehakt und "Werkstatthefte" dazu angefertigt...und das abgesehen von den vielen anderen Fächern und "Aktivitäten" die noch so "nebenbei" liefen. Selbst ich habe inzwischen wirklich die Übersicht darüber verloren.
Merkwürdig fanden wir auch, das die Klassenlehrerin uns von vornerein (also bereits Ende 2. und Beginn 3.Klasse) in Elterngesprächen "angedeutet" hat das unsere Tochter eher wohl ein "IGS-Kind" ist - und das obwohl ihr Noten-durchschnitt damals 2,1 war.
Auch hat sie anfangs wohl fast alle Elternhäuser privat besucht/aufgesucht und Einladungen nicht ausgeschlagen, was bei uns wiederum große Fragezeichen betreffend ihrer "Unvoreingenommenheit" aufgeworfen hat.
Und neulich beim "Kindersprechtag" das sie immer vor der Zeugnisausgabe einzeln mit den Kindern abhält, hat sie den Kindern wohl -außer Ihren Noten- auch eröffnet welche weiterführende Schule für diese in Frage kommt (und das bevor sie mit den Eltern darüber gesprochen hat).
Das um nur einige! der Dinge hier erwähnt zu haben, was uns bei dem ganzen einfach total verstört.
Hinzu kommt die Tatsache das sich unsere Tochter sehr unwohl in der Klasse gefühlt hat und die ganze Zeit ziemlich unmotiviert und frustriert in die Schule gegangen ist.
Wenn sie aber - trotz alle dem!- gute Leistungen erbracht hat, ist das für uns nur ein weiteres Zeichen dafür, das wir sie auf das Gymnasium schicken können.

Wäre es eine weniger ehrgeizig-hyperaktiv-voreingenommene Lehrerin, die sich neutral verhalten hätte, würden wir es uns nun wahrscheinlich zumindest durch den Kopf gehen lassen, ob es nicht wirklich besser wäre, wenn unsere Tochter die Realschule besucht.-...aber so?
Sehen wir uns geradezu in der Pflicht...

Wirklich schwierig, doch haben wir uns schlußletztendlich dafür entschieden sie-auch ohne Empfehlung- auf das Gymnasium zu schicken, weil wir ihr das auf jeden Fall
(vor allem bei dem Fundament! zutrauen und ihr vertrauen.

Wenn ein Lehrer mit dem Argument " langsames Arbeitstempo" ein Kind mit eigentlich guten Noten einfach auf die IGS verweist, finde ich das auch schon bedenklich....warum kann es dann z.B. nicht die Realschule sein (für das man übrigens auch eine Empfehlung braucht!- was aber dann wohl nicht abgelehnt werden kann!)
Warum die IGS? Das könnte für ein Kind mit guten Noten, aber langsamen Arbeitstempo ja noch viel mehr "den Untergang" bedeuten?!, denn auf den meisten IGS`s wird es dann vermutlich kaum mehr lernen können, sich zu verbessern und das Tempo anzuziehen ?.
Von daher als "Argument" sowieso unhaltbar.
"Langsames Arbeitstempo" sollte keine Grundlage für eine Nicht-Empfehlung sein. Für mich klingt das jedenfalls sehr subjektiv!...oder gar ähnlich wie "nicht aussprechbarer Nachnahme" - und stößt mir daher echt bitter auf! -

Diese ganze Panikmache vor dem Gymasium? Die verstehe ich auch nicht. Wem oder was dient das? Denen, die meinen, das nicht "jeder" das Gymnasium schaffen kann (oder soll?)? Oder den Kindern?
Wer es schaffen w i l l, der schafft das -mit der Unterstützung der Eltern- in der Regel auch....und später kräht kein Hahn mehr danach, denn dann gehts heiter weiter mit Bachelor oder Magister...usw. etc.

In diesem Sinne...wünsche Euch viel Glück.


 

Ich sollte auch aufs Gymnasium gehen, aber meine Lehrerin (War "Krankheitsbedingt" 2,5 von 4 Jahren nicht in der Schule) meinte kurz vor den Sommerferien ich solle doch lieber auf eine Realschule gehen.
Grund: Ich wäre nicht gut genug.
Wahrer Grund: Ich hatte sie aus versehen (habe mich anschließend auch entschuldig) angerempelt als ich eine Treppe hochgelaufen bin.
Ich hatte/habe definititv das Zeug aufs Gymnasium zu gehen, aber ohne Empfehlung nimmt kein gutes Gymnasium Kinder.
Die meisten Schulleitungen entscheiden so:
1) Schüler mit einser durchschnitt
2) Schüler mit zweier durschnitt
3) behinderte Schüler mit einser durchschnitt
4) der Rest

Ich war 2 Jahre auf einer Realschule und wir haben das im nachhinein bitter bereut.
In der 7. bin ich dann aufs Gymnasium gewechselt, es war unmöglich mitzuhalten.
Bin der Ansicht das dieses Jahr auf dem Gymnasium, (Bin jetzt in einem anderen Land auf einer Schule in der die Schulform etwa so ist wie in Amerika) war ein Horror.
Entweder man schickt jemanden gleich aufs Gymnasium (sehr schwer ohne Empfehlung und unmöglich auf ein gutes) oder bis zur 10. auf eine Realschule.










 

Wie ging es weiter?

Wie war denn der weitere Schulweg? Ist ein Feedback möglich? Und habt Ihr Eure Entscheidung bereut?


 

Infos

von:danza32

Ja - würde mich auch interessieren. Wusste auch gar nicht, dass die Schulen da so gegen arbeiten. Zu meiner Zeit war das einfach nur ne' Empfehlung, mehr nicht..


 

Hallo

wieso wollt ihr denn den kleinen trotz ablehnung dennoch unbedingt aufs gymmi schicken?

natürlich hält man sein kind als eltern immer für supergewitzt und man sollte dem kind auch ein gesundes selbstbewusstsein mit auf dem weg geben, doch sollte man bedenken, dass man das tun sollte, was für das kind am besten ist und nicht, was man sich als eltern am liebsten gewünscht hätte.

ich glaub, wenn mein kind zweimal abgelehnt würde, wär das thema für mich schon gegessen.
die lehrer sehen es jeden tag und können das arbeitsverhalten des kindes besser beurteilen. sie wollen euch persönlich nichts schlechtes. immerhin hat er eine empfehlung für die realschule. ich würde ihn also lieber dort hinschicken und wenn er seinen abschluss hat, kann er immer noch auf ein berufliches gymnasium wechseln.

ich denke außerdem, dein sohn weiss gar nicht, was da auf ihn zukommt. ist er denn wirklich so strebsam oder will er nur hin, weil seine freunde auch dort hinkommen?

bei uns war es so, dass nach der grundschule meine ganzen freundinnen aufs gymnasium gegangen sind und ich wollte deshalb natürlich auch unbedingt dort hin. aber eine empfehlung kam leider auch nicht. meinen eltern wurde geraten, dass ich wegen meines extremen adhs nochmal zwei jahre auf die förderstufe gehen sollte und dann eine entscheidung getroffen werden sollte.

da war ich natürlich furchtbar traurig drüber )und auch sauer lol) aber im nachhinein würde ich zugeben, dass ich vielleicht in dem alter tatsächlich noch nicht so weit war, um das lernpensum des gymnasiums zu schaffen.

ich denke, das wird bestimmt bei deinem sohn auch mit ein grund sein, warum er gerne dort hin möchte.



 

Auch aufs Gmynasium ohne Emfehlung der Grundschule

Hallo und Danke im Voraus,

wer kann mir Tipp geben?
Mein Sohn 4 Klasse. Als Eltern sind wir der Meinung, dass er für Gymansium geeignet ist, deshalb haben wir ihm auch aufs Gymnasium angemeldet.. Er will auch unbedingt aufs Gymnasium. Von dem Lehrer/in ist er nicht auf Gymnasium sondern Realschule oder IGS/ kooperative Gesamtschule empfohlen worden. Inzw. Haben wir schriftliche Begründung bekommen mit dem Vermerk. XY hat in den Fächern Deutsch und Sachunterricht 3 und Matte gut. Er arbeitet fleißig und ehrgeizig, aber nicht immer themenkonzentriert und zielbewusst. Hinsichtlich der schnellen Fremdsprachenfolge im G8 Gymnasium hat die Klassenkonferenz daher Bedenken wegen zu hoher Belastung und empfiehlt G9 an einer IGS oder den Besuch der Realschule. Mein Sohn Wächst schon 2 Sprachig auf. Soweit ich informiert bin dürfen die weiterführende schulen keine Noten von den Grundschulen mitgeteilt bekommen. Diese Begründung wird der weiterführende Schul auch bekommen. Meine Frage darf ein Lehrer/in oder Grundschule die Noten auf einer Begründung mitteilen?
Was kann ich dagegen unternehmen?


 

Laß ihm seine Kindheit!

von:antoni666

Hast du schon an Infotagen der Realschulen oder IGS teilgenommen? Hör dir doch erst mal alle Möglichkeiten an bevor zu deinem Sohn evtl. die Kindheit versaust nur weil du ihn am Gymnasium sehen willst. Du schreibst er will das selber! Habt ihr abfällig über andere Schulformen gesprochen, oder geht es um Freunde die er nicht verlassen will.

Auf einer IGS kann er sich doch in aller Ruhe entwickeln. Selbst nach der Realschule ist doch in Deutschland alles offen und möglich!

Meine Tochter hatte einen Schnitt von 1,3 in der 4. Klasse Grundschule. Sie ist auch fleißig, zielstrebig und immer bei der Sache. Leider haben wir keine IGS in unserem Einzugsbereich. Ich würde sie dorthin schicken. Warum sollen die Kinder sich unnötig quälen wenn sie doch die Möglichkeit haben alles in Ruhe anzugehen. Ich sehe die Nachbarkinder nicht mehr auf der Straße oder im Garten, fragt man nach hört man nur..."ach Christin muss lernen! "

Dein Sohn kann ja auch jederzeit (bei entsprechendem Notendurchschnitt) aufs Gymnasium wechseln.

Nun zu der Offenlegung der Noten: Hat man dich nicht informiert, dass du an einem bestimmten Anmeldetag samt Kind und der letzten 3 Zeugnisse + Empfehlung zur weiterführenden Schule marschieren musst???????

Normaler Weise empfängt dich der Direktor und in der Regel hörst du dann: Sie bekommen Nachricht.
Wenn die dann anrufen, sagen die (bei Kindern mit Realschulempfehlung dann oft):" Wir hatten zu viele Anmeldungen und mussten losen. Leider ist Ihr Sohn nicht dabei!!!"

Willst du ihm das antun???????

Ich hoffe, du entscheidest richtig!

Viele Grüße Antonia


 

Nur ein Beispiel

Ich hatte auch keine Empfehlung fürs Gymnasium (Ich war wirklich nicht gut in der Grundschule, hatte viele 3en und 4en) und meine Eltern haben sich Gott sei dank darüber hin weggesetzt. Ich habe nach meinem Abitur sehr erfolgreich studiert und meinen Doktor gemacht und Lehre inzwischen an der Universität. Also nimm deinem Sohn nicht die Chance aufs Gymnasium, wenn er es unbedingt will. Ich finde es toll, wenn ein Kind so motiviert ist, und die Lehrer können einfach nicht bei jedem Kind immer richtig liegen! Auch nicht wenn es gute Lehrer sind.


 

Ohne Empfehlung auf's Gymnasium

Hallo,

wenn du noch Mitglied dieses Forums bist wäre ein feedback zu diesem Thema sicherlich interessant.

Hattest du deinen Sohn auf's Gymmi angemeldet? Und wenn ja, wie ist er zurechtgekommen? Wie war seine schulische Laufbahn überhaupt?


 

Ohne empfeluhng aufs gymnasium

hallo habe das gleiche problem mit meinem sohn 4.klasse grunschule.hat einen notendurschnitt von 2,4 würde mich mal interesiren wie das mit deinem sohn weiterging.schöne grüse jlias


 

Mal ehrlich?

du solltest die überdurchschnittliche Intelligenz, die ja bestätigt ist, nicht einfach als Humbug abtun.
Gerade intelligente Kinder langweilen sich auf der Grundschule und bei Jungs äußert sich das halt oft in Herumkaspern und Stören.

Ein Kind, dem von den Lehrern Leistungsfähigkeit nachgesagt wird, und das auf dem Gymnasium selbst Leistung erbringen möchte, herabzustufen finde ich eine herablassende Reaktion dem Kind gegenüber.

Dein Sohn wird auf einer Real- oder Gesamtschule wieder unterfordert sein und weiter herumkaspern. Dann hat er wieder keinen Schnitt um auf ein Gymmi zu wechseln und das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Traut ihm doch mal was zu!

LG, Heike


 

Hey hey hey

von:poulais

Ja nicht Gesamt- und Realschulen in einen Topf stecken. Die Realschulen sind im gegesatz zu den Gesamtschulen nocht sehr anspruchsvoll. Ich wuerde meine Kinder aber nie, wirklich nie auf eine Gesamtschule. Das ist das Schlechteste, um seine Kinder zu foerdern. Das hat man ja auch an der Pisastudie gesehen. Ich meine, schaut Euch mal den Bildungsstand von Realschuelern an und dann den der Gesamtschueler. Ich habe mir letztens eine Mathearbeit von den Gsamtschuelern angesehen und was sie da teilweise fuer Antworten gegeben haben fand ich doch sehr lustig Das war mal ein guter Lacher. Natuerlich trifft das nicht auf jede Gesamtschule zu, aber es sind gerade mal 3 gute in ganz Deutschland. Also, tut es bitte nie einem Kind an. Bei uns gehen Schueler nur auf eine Gesamtschule, wenn sie zu faul sind um zu arbeiten und da kenne ich genug Beispeile. Wir haben sogar eine so schlechte Gesamtschule in unserer Gegend, dass kein Unternehmen die frueheren Schueler aufnehmen moechte. Das Schlechteste, was Du machen kannst um Deinen Jungen zu foerdern, ist ihn auf eine Gesamtschule zu schicken. Die haben auch keinen guten Ruf bei Unternehmen und die Zukunftschancen Deines Jungens sind sehr niedrig.

LG P.lais


 

Re

Wenn Dein Sohn partout aufs Gymmi will, ich würde ihne gehen lassen. er hat dann sicher auch den Ehrgeiz, es "allen zu zeigen", dass er was kann, dass er den Willen hat, sich dort durch den Unterrichtsstoff durchzubeissen. Ich traue Noten nicht über den weg, manchmal werden Kinder von best. Lehrern auch bewusst "untengehalten", gerade in Fächern, die nur subjektiv zu bewerten sind, bzw. auch wenn du einen "niederen gesellsch. Status hast - Kind von der Aldi Kassiererin kann ja schliesslich nicht aufs Gymmi. Die Erfahrung habe ich schon zu meiner Schulzeit gemacht. was hat er zu verlieren, wenn er aufs Gymmi geht? Nichts. er kann nur gewinnen, sprich wenn er es packt, stehen ihm später ausbildungsmässig Tür und Tor offen. Wenn er es nicht packt, ok,. dann geht er eben zur realschule, ist doch keine Schande.
Welches Bundesland bist du? Wenn bei euch die letzte Instanz der Elternwille ist, dann lass ihn aufs Gymmi. Bei uns in Bayern ist die letzte Instanz wirklich der Notenspiegel, er hätte bei seinen Zensurendurchschnitt sogar für die Realschule nur eine bedingte Empfehlung erhalten, wenn er partout ans Gymmi gewollt hätte, müsste er in bayern 3 tage scharfen Probeunterricht absolvieren, wenn er da durchfliegt, keine Chance für Gymmi.


 

Hallo eleki

von:myyo1

nun, hoffentlich geht der ehrgeiz nicht in frust über... ich finde es auch ganz toll, dass er so eine einstellung hat und noten allein traue ich auch nicht über den weg, da hast du schon recht, was du schreibst. vorurteile von wegen arztsohn = gymnasium & bäckerstochter = hauptschule, halte ich schon für gerechtfertigt. spielt aber hier weniger die rolle. weißt du eine schande ist es nicht, wenn er querversetzt würde, aber ich weiß halt nicht, wie ein kind das so innerlich verarbeitet und das ist das einzigste problem. noch hat er voll lust auf schule und das ist absolut prima. zu deiner frage: wohne im bundesland hessen und das schöne ist, hier ist der elternwille primär entscheidend, d. h. er kommt auf jedenfall aufs gymn. wenn wir weiter daran festhalten, das kann uns zumindest keiner nehmen. liebe grüße


 

Re

von:eleki1

nun, hoffentlich geht der ehrgeiz nicht in frust über...
Ja dann musst du ihm wenigstens die Chance geben, seinen Ehrgeiz zu beweisen. An Aufgaben kann man auch wachsen.


 

Hmmm, das ist ein relativ schwieriger Fall mit Deinem Sohn

von:poulais

Ich war frueher auf der Grundschule auch nicht gut, aber das lag eher daran, dass mich die Lehrerin nicht ausstehen konnte und ich sie auch nicht. Das hiesz dann, dass ich so gut wie nur vieren bekommen habe. Dann bin ich auf eine Realschule gekommen und habe mich enorm verbessert. Ich habe keine 4 mehr geschrieben, sondern 1 und 2. Lehrer beurteilen einen immer gerne wie sie wollen vor allem auf einer Grundschule. Deswegen ist es wichtig, das man kontrolliert, was die Lehrer sagen. Begleite Deinen Sohn doch einmal mit zur Schule und schaue zu wie er sich imer Unterricht macht. Du solltest aber auch nicht vergessen, dass man immer noch die Chance hat auf ein Gymi zu kommen, wenn man auf einer Realschule ist. Dann koennte er in der 7. oder der 10. aufs Gymi wechseln. 7. waere natuerlich das Beste, weil er dann noch nicht so weit zurueck haengt. Ich muss aber auch sagen, dass Realschulen nicht unbedingt schlecht sind. Sie und die Gymnasien sind besser als Hauptschule und Gesamtschulen und ich war mit meiner Schule ganz zufrieden. Ich war spaeter die 2.Beste in der Klasse ich haette locker auf Gymi wechseln koennen um mein Abi zu machen, aber ich war doch zu faul. Tja, bin eben sehr faul, aber wenn Dein Sohn dann immer noch den Ehrgeiz hat kann er ja wechseln.

LG P.lais


 

Lass ihn doch

aufs Gymnasium. Dort gibt es ja immer noch die Beobachtungsstufe (5/6.), in der es sich zeigt, ob er den Anforderungen gewachsen ist.

Gut wäre sicherlich auch deine eigene Einschätzung. Du solltest dich nicht so von Lehrern beeinflussen lassen in deiner Meinung, denn nicht die, sondern DU kennst dein Kind am besten. Lehrer irren auch mal gerne, sie haben ja auch 30 Schüler in einer Klasse und nicht nur eines. Außerdem spielen auch Sympathie und solche Dinge (leider) unterbewusst eine Rolle.

Fakt ist jedenfalls, dass die Empfehlungen von Grundschullehrern in einer großen Prozentzahl einfach falsch sind (je nach Statistik). Die wird auch unter anderem von ihren Vorurteilen genährt. Der Arztsohn mit nem Durchschnitt von 3,0 wird gerne fürs Gym empfohlen, der Sohn der Bäckereiverkäuferin mit einem Schnitt von 3,0 für die Hauptschule. Sicherlich liegt das auch an den Überlegungen der Lehrer, dass ein Kind aus dem Akademikerhaushalt ein bildungsnahes Elternhaus hat, das aus dem Arbeiterhaushalt eben ein bildungsfernes Elternhaus (und somit weniger Unterstützung durch die Eltern erfahren kann). Das ist meines Erachtens nur zum Teil richtig. Das kann so sein, muss aber nicht. Und darüber hinaus wird auch noch gerne vergessen, dass Kinder innerhalb ihrer Entwicklung unglaubliche Sprünge machen können, von einem Jahr zum anderen Spitzenschüler werden können, obwohl das keiner erwartet hat (und umgekehrt).

Also, lass es ihn probieren. Die Motivation hat er ja anscheinend, ich denke, du zerstörst mehr, wenn du ihn nicht aufs Gym gehen lässt. Dann wird er sich fragen, ob er es nicht doch geschafft hätte.

Oder: Andere Alternative: Gesamtschule. Dort kann er ja anhand seiner erarbeiteten Noten die Oberkurse (Gym) oder Unterkurse (H/R-Schule) besuchen. Das wäre ein guter Kompromiss, wenn deine Zweifel zu groß sind.

Gruß
Heather


 

Hallo heather

von:myyo1

zu dem was du schreibst mit der beobachtungsstufe 5/6 verhält es sich in hessen so, dass kinder "ohne empfehlung" im ersetn halbjahr der 5 klasse absolut ihre gymnasiale fähigkeiten unter beweis zu setzen haben, andernfalls "können" sie nach dem ersten halbjahr querversetzt werden oder am ende des 5 halbjahres (so schreibt es das gesetz vor) kinder mit empfehlung haben zumindest den bonus der beobachtungsstufe 5/6, d. h. kinder ohne empfehlung wie in meinem fall haben einen enormen druck und das finde ich sch......! nun, so ist das leider. ich bzw. wir wwürden ihm supergerne und mit voller freude die chance geben und stehen da voll hinter ihm und die motivation bringt er ja schon mit, nur fraglich ist, ob er genügend ausdauer besitzt sein ziel zu erreichen, ist das nicht zuviel verlangt für einen 9 jährigen? ich bin auch schon am überlegen gesamtschule etc. das wäre schon eine möglichkeit, aber ich bin der meinung, egal auf welche schule man geht, man muß einfach verdammt fleißig sein,um zumindest irgendwann das abitur zu machen, da kann er auch auf der gesamtschule nicht auf einen entwicklungssprung warten, die anforderungen sind überall gegeben - auf dem gymn. halt alles schneller, auf der gesamtschule halt etwas langsamer. ach ist das alles schwer. vielen dank für deine antwort und gruß


 

Wie ist denn ...

... sein Arbeitsverhalten? Auf dem Gym wird selbstständiges (Er-)Arbeiten gefordert und Freizeit gibt es auch nicht mehr so viel. Meine Tochter hat mittlerweile an drei Tagen in der Woche erst nach der achten Stunde Schulschluss. Dann kommen die Hausaufgaben und der Tag ist vorbei.
Warum will er denn auf das Gym? Weil da vielleicht ein großer Teil seiner Freunde hingeht? Oder weil ihn da noch keiner kennt?
Es gibt vielfältige Gründe, warum ein Kind diese oder jene Schule besuchen will. Erst einmal solltest du den Grund dahinter finden, warum dein Sohn dorthin will und dann die Entscheidung treffen.
Im Übrigen wundert es mich ein wenig, dass der Widerspruch der Klassenkonferenz derartige Auswirkungen zeigen kann. Die Schulform, auf die ein Kind gehen wird, bestimmen immer noch die Eltern. Erst wenn sich nach einiger Zeit herausstellen sollte, dass das Kind völlig überfordert ist, kann verlangt werden, das Kind in einer anderen Schulform unterzubringen. - Auf unser Gymnasium sind auch Kinder mit einer Hauptschulempfehlung gekommen. Ob die Eltern dem Kind damit allerdings einen Gefallen getan haben wage ich zu bezweifeln.


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