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Waldorfschule

 

Wer hat Erfahrung mit Waldorfschulen ?
Würde gerne unsere Tochter dort anmelden.
Was micht hauptsächlich interessiert ist, wer
hat die Schule schon besucht, welchen Abschluss
gemacht, Lernniveau usw. Es gibt ja auch sehr
kritische Meinungen auf einer Internetseite.
Gruss
Barbara


 

Nie wieder Waldorf-Pädagogik

Hallo Eltern,
ich habe heute Ihre Anmerkung gelesen und dachte mir warum soll ich hier nicht einmal meine Erfahrung mit der schönen Waldorf-Pädagogik berichten.

Es war 1980, damals erzählte mir meine damalige Freundin von Ihrer Waldorf-Erfahrung und wie schön alles war.
Super dachte ich, wenn ich mal Kinder haben werde ich sie zur Waldorfschule schicken.
16 Jahre später war es dann soweit, unsere Tochter wurden in einer Waldorfschule eingeschult.

Ich war total geblendet von der einfühlsamen Art und Weise wie diese tollen Waldorf-Lehrer meine Tochter behandelnden und unterrichteten".
Die Entscheidung meine Tochter zur Waldorfschule zu schicken war im Nachhinein mein grösster Fehler.

Meine Frau und ich hatten oft Zweifel ob die Entscheidung richtig war, wir machten uns Mut und dachten alles wir gut, nichts wurde gut!

Die meisten Waldorf-Lehrer (ab der 4. Klasse) sind total mit Ihrer Aufgabe überfordert, sie haben am liebsten Schüler die leicht zu führen sind, eine schnelle Auffassungsgabe haben und deren Eltern (am besten finanziell stark, gebildet und hoch Intellektuell) selber die Schulaufgaben-Betreuung übernehmen oder eine Nachhilfe beauftragen.

Das sieht so aus, am besten jeden Tag in der Schule aktiv oder passiv präsent zu sein und natürlich da oder dort mal eine Spende.

Für einen Waldorf-Lehrer ist es total angenehm da blüht er auf wie schon beschrieben aus einen sehr intelligenten Schüler mit einem bestimmten finanziellen und intellektuellen Hintergrund einen super Schüler zu machen, Waldorf-Pädagogik sei dank, das macht was!

Mit Schülern die Probleme haben und deren Eltern finanziell nicht so stark sind und auch noch jeden Tag arbeiten müssen, bzw. nicht so oft in der Schule präsent sind können sie sich nicht so richtig beschäftigen, dies ist zu anstrengend.
Es ist ja auch einfach mal aus einem Instand-Gericht eine Mahlzeit zu zaubern, richtig einkaufen Gemüse waschen, schneiden und kochen das kann eben nicht jeder.

In ihrer chaotischen Weise können Sie Ihren Schülern nicht das vorleben worauf es später im Leben ankommt, leider ist diese Klischee wahr: "Der Christopher Albert kann seine Namen tanzen".

Folgendes ist oft geschehen:
Beispiel, eine Französisch-Lehrerin war wochenlang krank, eine Vertretung gab es nicht.
Das fehlende Wissen konnten nur die Elter die selber bildungsmässig Französisch konnten oder das nötige Kleingeld für eine intensive Nachhilfe hatten mit Ihren Kindern nachholen.

Unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik wurde wochenlang Musik- oder Theateraufführungen bis zum Erbrechen geprobt.
Auch unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik gab es in jeden Schuljahr (4.-13. Klasse) 1-2 Klassenfahrten von 4-14 Tage,
die natürlich auch genügend Geld kosteten.
Ich hatte manchmal den Eindruck mein Kind bekommt eine Ausbildung zum Urlaubs-Animateur im Club Med.
Bis zur 8. Klasse war das ganze noch erträglich, aber ab der 8. Klasse bis hin zur Abi-Klasse wurde es total chaotisch und wirr.
Die Schüler sollten nun ab der 8. Klasse von heute auf morgen strukturiert arbeiten, lernen und präsentieren können, stress pur war angesagt.

Dann die Krönung der Waldorf-Pädagogik !!!!
Ein Mathe-Lehrer sagte mir im ersten Halbjahr der 12. Klasse: Ihre Tochter entwickelt sich gut.
Meine Frau und ich dachten es war gut, das wir die Jahre durchgehalten haben, doch es kam anders!
Ende der 12. Klasse, also zwei Tage vor den Sommerferien teilte dieser Mathe-Lehrer unterstützt von der Englisch-Lehrerin folgendes meiner Frau und meiner Tochter in einem kurzem Gespräch mit: Ihre Tochter bekommt die Qualifikation zur Abitur-Klasse nicht!
Ich dachte, was sind das für Chaoten, eine richtig linke Tour, warum wird der Schülerin oder auch den Eltern nicht frühzeitig die gesamte Situation mitgeteilt?
Ach ja, das war eine Schülerin die nicht einfach war und Ihre Eltern finanziell nicht stark sind und auch dazu sehr sehr wenig am Schulleben teilnahmen.
Es war ja auch bekannt das dieser selbstherrliche Mathe-Lehrer total überfordert war, er hatte auch genügend mit Vorträgen in der Schule zu tun, Nebenbeschäftigungen in einer anderen Waldorfschule und auch PR-Termine die sehr wichtig für Ihn und seine Selbstdarstellung waren.

Meine Tochter wechselte darauf die Schule wiederholte die Klasse und machte dann Ihr Abitur.

Wenn mich heute jemand zur Waldorf-Pädagogik befragt, kann ich nur antworten, versuchen Sie die ersten 4 Jahre, aber spätestens nach der 8. Klasse wechseln Sie die Schulform ohne wenn und aber, denn die Waldorf-Pädagogik ist nicht für normale moderne Menschen geeignet.

Rudolf Steiner würde heute vieles anders lehren!!


 

Waldorschule

Hey,
also grundsätzlich kann ich mittlerweile nicht mehr sagen, dass es gut ist die Kinder auf eine Waldorfschule zu tun. Ich gehe zur Zeit in die 12. Klasse einer Waldorfschule und habe den normalen Realschulabschluss und auch den nicht anerkannten Waldorfschulabschluss.
Ich glaube das grundsätzliche Problem meiner Schule (!) ist, dass die Leistungsanforderungen viel zu spät kommen. Ich werde mein Abitur womöglich nicht auf dieser Schule machen können, da der Druck aufeinmal enorm angestiegen ist und ich damit nicht zurecht komme. Denn auf einer Waldorfschule gibt es kein Einführungsjahr fürs Abi. (Wobei ich weiß nicht wie es auf staatl. Schulen mittlerweile ist, auf Grund von G8).
Zudem habe ich von vielen schon gehört, dass es auf sehr vielen Waldorfschulen so ist, so wie bei mir auch, dass nach der 12. Klasse die Schüler schön aussortiert werden. Ich habe im Moment einen Schnitt von 3 und bin den Lehrern nach zu schlecht für das Abi. Ich könnte ja durchfallen und das schadet dem Ruf der Schule.
Was auch ein Problem ist, wobei sich dies nicht für jeden als Problem darstellt, dass die Abiturprüfung, aber auch die Prüfungen des Realschulabschlusses, 100% gelten, d.h. dass keine Punkte gesammelt werden können wie auf staatlichen Schule (doch hier gibt es einige Ausnahmen, manche Waldorfschulen machen das).

Naja, ich bin mit meiner Schule nicht mehr wirklich zufrieden, was allerdings auch an den Lehrern meiner Schule liegt!
Alles was ich weiß, dass mein Kind nicht auf eine Waldorfschule kommen wird oder maximal bis zur 4. Klasse!

Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen.

Lg


 

Hallo...

Ich habe auch 13 Jahre Waldorfpädagogik hinter mir und habe dort auch mein Abi gemacht.
Inzwischen (bin 30 Jahre) habe ich zwei Hochschulabschlüsse (BWL und VWL) und arbeite mittlerweile selbst als Lehrerin (allerdings an einer staatlichen kaufmännischen Berufsschule).

Wenn ich die Schulpraxis und die Zustände an den staatlichen Schulen sehe (egal ob Berufsschule, Gymnasium oder Realschule), wird mir Angst und Bange und ich bin jedes Mal froh, dass mir meine Eltern das erspart haben.

Schau' Dir die Waldorfschule, die für Deine Tochter in Frage kommt, genau an. Die Qualität hängt in der Tat sehr von der jeweiligen Schule ab.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Bela


 

Waldorf

Liebe sixthaselbachvogel!!
Wir haben Erfahrung mit der Waldorfschule,denn wir sind seit 12 Jahren Schüler derselben.
Persönlich haben wir die Erfahrung an uns selbst und an Geschwistern gemacht, dass Waldorfschüler an unserer Schule die Fähigkeit bekommen einen Blick für die Welt zu haben. Man lernt eine eigene Meinung zu entwickeln und diese zu vertreten. Durch unsere handwerklich- künstlerische Ausbildung lernt man mit Problemen umzugehen und lernt die Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig die Welt bzw. Probleme von allen Seiten wahrnehmen und einschätzen zu können. Die Anforderungen an den Menschen sind einfach anders. Um ein staatlich anerkanntes Abitur ablegen zu können müssen wir im Gegensatz zu staatlichen Gymnasien acht Prüfungsfächer ablegen. Dazu kommen noch Waldorfabschlüsse und weitere Extrakurse.
Bis zur 9. Klasse stehen Schüler der Waldorfschule nicht unter Notendruck, was wohl einer der Kritikpunkte ist. Allerdings wird den Kindern dadurch eine individuellere Entwicklung ermöglicht und sie können angstfrei lernen.
Ist das nicht von Vorteil?


 

Waldorfschule ist Klasse

Liebe Babara Ich bin zwar erst 15 aber ich bin schon seit 5 jahren auf einer Waldorfschule und ich kann ihnen nur sagen sie machen absolut nichts falsches wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken als ich auf die schule kam war ich ein sehr verschlossenes mädchen aber durch die Waldorfschule hat sich das stark verändert .Ich bin jetzt viel offener geworden das sagen sogar meine eltern.Dort kann man auch einen richtigen abschluss machen ich machen bald mein abi und damit will ich dann Krankenschwester werden ,das ist ein ganz normales Abi wie an anderen schulen man kann genau so viel machen mit dem abi als wie wenn ich jetzt auf eienr anderen schule wär .und was die Leute so reden die haben keine ahnung die hören das auch immer nur von anderen meine Tante hat auch erst gesagt das die schule nichts bringt aber letztes jahr haben welchr ihr Abi gemacht und eine davon studiert sogar jetzt da war sie ganz von den Socken .Ich kann ihnen nur von Herzen sagen das es eine gute entscheidung ist wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken . wenn sie noch mehr fragen haben stellen sie sie einfach hier aus,ich werde sie dann beantworten Gruss Viktoria


 

Hmmm

von:puniqa

Du willst Abi machen? Wie wäre es dann mit Interpunktion?


 

von:3malnein

"als wie wenn " spricht auch eher dagegen....


 

Pro/contra

Hallo Barbara,

Kritik und subjektive Meinungen gibt es im Netz immer. Meist werden nur die negativen Stimmen laut, da es wohl die Natur des Menschen ist sich zu beklagen. Keiner macht ein Posting weil er etwas toll findet

Du musst für dich abwägen was du dir für dein Kind vorstellst. Welche Ansprüche hast du an eine Schule? Was soll dein Kind lernen, und vor allem wie?

Ich habe auf einer Waldorfschule mein Abitur gemacht. Ich persönlich kann sagen, dass ich sehr gerne in die Schule gegangen bin. Wobei ich sagen muss, dass jede Waldorfschule variiert da der Lehrplan autonom aufgestellt wird. Es gibt natürlich Grundrichtlinien an die werden sich gehalten, doch alles weitere ist "Spielraum".

Ich habe selbst als Kind die Kritik "Baumschule" gehört, da ich auch viele Freunde auf der Staatsschule hatte. Man hat sich immer aus Unwissenheit lustig gemacht, da eigentlich keiner genau wusste was "Waldorfschule" eigentlich ist. Aufhängepunkt war immer Eurythmie: "Los, Tanz mal deinen Namen" *gäääähhhhn

Ich habe "meine" Schule immer verteidigt. Das ist einer der Punkte den man lernt.
Sich selbst behaupten und für Überzeugungen einstehen. Man lernt für's Leben. Dinge die auf staatl. Schulen nicht gelehrt werden: Rücksicht, Miteinander, Selbstbehauptung, Eigeninitiative.
Und nein, ich bin kein Wollsockenträger, war auch nie einer. Ich bin der Meinung die Mischung macht es. Meine Eltern waren sehr "weltlich" eingestellt, so dass ich in kein typisches Klischee falle. Nein, ich habe auch keinen sozialen Beruf erlernt..
Und es ist auch kein Spaziergang das Abi dort zu machen, es ist das selbe Abi, wie an staatl. Schulen... nur eben 8 statt 4 Prüfungsfächer..

Mein Sohn geht ebenfalls zu Waldorfschule. Ich habe mich dafür entschieden, da ich ihm das Schubladendenken ersparen möchte. Ich möchte ihm nicht den Spass an Schule und Kindheit nehmen, auch wenn es langsamer geht. Er hat nur eine Kindheit und Leistung muss er das ganze Leben bringen. Das kommt noch früh genug. Ich widerspreche auch dem Klischee, dass Waldis nicht belastbar sind, sie sind es dauerhafter..

Ich bereue den Schritt nicht. Für meinen Sohn passt die Schule, doch nicht für alle!!
Man muss im einzelnen abwägen. Generell würde ich nicht jedes Kind in die Waldorfschule schicken. Es gibt einfach Kinder für die ist die Schule nicht geeignet.

Die Kinder werden nach Stärken gefördert.. jedes einzelne.. Sie haben keine Nummern... Man muss aber dahinterstehen. Manchmal auch mit Kritik direkt vor Ort. Es gibt von Elternseite her viel Mitspracherecht. Ich kann nur sagen, es wird grösstenteils in meinem Sinne gefördert..

Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

Gruss,
Gretel


 

Hallo ihr.

Also ich war selbst auf einer Waldorfschule. Und es war einfach nichts fuer mich, da die Abschluesse viel spaeter als normal sind
und Mathe wirklich sehr schlecht ist. Man lernt einfach nichts! Ich bin in der 9. noch gewechselt und habe mein Abi! Die meisten meiner Waldikolegen auch!

Ich empfehle also nur denjenigen die Schule, die hauptsaechlich von sich aus lernen!

Ach ja, Waldorfleute sind weder Drogenabhaengige noch Alkoholiker!!!! Wer so einen
Mist behauptet, ist selbst nicht besser!


 

Rudolf Steiner/Begründer

-das pädagogische System der Schule basiert auf den Lehren von Rudolf Steiner- meiner Meinung nach hatte er ein sehr Merkwürdiges Verständnis von der Welt-seine Idiologien erinnern an ein System was Sekten gleicht,..aber solltest selbst mal nachlesen-
Ich muss sagen dass ich selbst in einem Waldorfkindergarten war was mir eigendlich gut gefiehl bis auf einzelne Regeln deren absolute Befolgung mich als Kind schon störten- wie z.b., dass die Malblätter immer zuerst nass gemacht wurden damit die Farben verliefen - worauf auch bestanden wurde!--
In einem Kindergarten ist es allerding noch nicht so gravierend wie in einer höheren Schule -wo mit dem zunehmende alter des Kindes der Einfluss auf dessen Geistige Prägung steigt ,und mit-meiner Meinung nach- weltfremden Lehren möglicherweise einen nicht vorteilhaften einflüss nehmen könnten.. aber am besten du machst dir selbst ein Bild und hinterfagst mal Die Schriften von Steiner..
lg


 

Steiner und Rassismus

von:luminanz

Waldorfschulen haben das Problem der dezentralen Kontrolle.

Jede Schule verwaltet sich selbst und ist somit anders!
Die Frage muss demnach nicht sein: Schicke ich mein Kind auf die Waldorfschule, sondern eher: auf welche Waldorfschule schicke ich mein Kind?

Einige Waldorfschulen (z.B. Michael-Bauer-Schule Stuttgart, Freie Georgenschule Reutlingen) sorgen für eine hervorragende Ausbildung und die Schüler sind was soziale Kompetenzen wie Team- und Kritikfähigkeit angeht, vielen Gymnasiasten und Realschülern überlegen.

Die Gedanken und ideale Rudolf Steiners werden nicht gelehrt, er selbst hat dies verboten. Es sind keine Kader-Schmieden - die Anthroposophie liegt der Erziehung nur zu Grunde, ist aber nicht ihr Inhalt.

Zu den Rassismusvorwürfen:

Die niederländische Kommission Anthroposophie und die Frage der Rassen hat am 1. April 2000 ihren Abschlussbericht vorgelegt.

Demnach enthält das Gesamtwerk Rudolf Steiners (1861-1925) weder eine Rassenlehre noch kommen Aussagen vor, die in der Absicht getroffen wurden, Menschen oder Personengruppen wegen ihrer Rassenzugehörigkeit zu beleidigen und die deshalb als rassistisch angesehen werden könnten.

Nach dem Urteil der Kommission enthält das Gesamtwerk Rudolf Steiners jedoch eine Anzahl von Aussagen, die nach heutigen Maßstäben diskriminierenden Charakters sind oder als diskriminierend erfahren werden könnten.

http://uncletaz.com/rsjudentum.html


 

Waldorfschule

hallo barbara, ich bin ehemaliger waldorfschüler aus hamburg und nun 25 jahre alt. ich muß sagen dass ich eigentlich sehr zufrieden war mit dem schulsystem.
schwierigkieten gibt es überall, doch ich habe mich dort wirklich gut aufgehoben gefühlt. in der klasse entstehen sehr gute freundschaften und ein großes zusammenhalt untereinander.
bin nur durch zufall auf deine nachricht gestoßen, da ich hier gerade eine kleine umfrage mache. ich habe an der waldorfschule mein abitur gemacht und studiere nun produktdesign ( desshalb auch mein auftritt hier. suche verbesserungsmöglichkeiten im alltag junger familien, um neue funktionale geräte zu entwerfen)
wenn du irgendwelche fragen hast, versuche ich sie dir möglichst gut zu beantworten.
kann dir aber nur die erfahrungen eines 25 jährigen vermitteln. bin ja kein pädagoge.
jedenfalls würde ich meine kinder auchauf eine waldorfschule schicken. habe sogar zwei waldorfschulen besucht. Hamburg und stuttgart. war immer zu frieden.
hoffe ich konnte wenigstens etwas weiter helfen


 

Waldorschule bloß nicht

Unsere Tochter besucht noch eine Waldorfschule und wir werden sie nach der 4. Klasse Grundschule rausnehmen. Früher ist leider nicht möglich, da sie in einer "normalen" Schule niemals den Anschluss schaffen würde und so keine Chance auf ein Gymnasium hätte. Was aber nicht heißt, dass sie zu dumm ist, im Gegenteil, sie ist als "hochbegabt" getestet. Auch der Lehrer ist sehr gut, allerdings bei 30 Kindern in einer Klasse, davon viele mit sonderpädagogischem Betreuungsbedarf, von denen sich immer mehr in Waldorfschulen finden, ist eine individuelle Förderung von Kindern nicht möglich. Gleichzeitig gibt es Eltern, die kritisieren, dass die Kinder bereits die 4 Grundrechenarten erlernen mussten. An die Elternschaft werden im Übrigen 2 Maßstäbe gelegt: Geld und Waldorfkonformität, d.h. absolute Kritiklosigkeit. Ich würde jedem, der sein Kind in eine Waldorfschule schicken möchte, vorab die Lektüre des Buches "aus der Waldorfschule geplaudert" empfehlen. Einiges ist vielleicht ein Einzelfall, vieles deckt sich jedoch mit der Realität an Waldorfschulen. Wir kennen das System und waren anfangs von dem in der Werbung Postulierten und am Tag der offenen Tür etc. Vorgeführten begeistert. Nach Jahren in diesem System sind wir aber völlig enttäuscht - mehr Schein als Sein. In diesem Sinne: Ersparen Sie Ihrer Tochter diese Schule und suchen Sie ihr eine bessere.
Viel Erfolg


 

WALDI-NIE WIEDER"

die sitten sind ja von waldofschule zu waldorfschule unterschiedlich, aber im großen und ganzen werden dort praktisch nur unerzogne kleine kiffer herangezogen.

ich war selbst mal auf einer ws (3 jahre) und bin meinen eltern unendlich dankbar, dass sie mich aus der "sei-ein-baum"-eurythmie-hölle rausgeholt haben.

dort traut sich niemand, den kindern benehmen bei zu bringen, "weils ja ihre hirnwindungen durcheinander bringen würde" und deshalb verhalten sich die "kleinen-racker" wie die hottentotten.

einige ansätze sind zwar durchaus zu empfehlen, es wird viel in freier natur gelernt, aber meiner meinung behindern viele gebote das lernen einfach zu sehr.


 

Ich bin auf einer Waldorfschule

http://www.hiberniaschule.de/

Auf dieser Schule kan man eine Ausbildung machen und Abi ,schau dir die Seite mal an...ich finde Waldorfschulen echt klasse!Ein Kind wird dort gefordert und viele Werte werden vermittelt ohne das das Kind verblödet! *vorurteil*.Allerdings ist das Konzept dieser Schule *der link* etwas anders,als anderer Waldorfschulen.Wen du mehr wissen willst,dan schreib mir


 

Erzähl mal...

von:dine775

Hallo,
mein Sohn ist in der 5. Klasse eines Gymnasiums.
Er ist sehr schüchtern und stellt sich so gut wie in den Fordergrund. Da wir bereits von seiner ehemaligen Grundschullehrerin gehört haben, er würde prima in die Hiberniaschule passen, haben wir uns nun mit dieser Schule, der Du anscheinend auch angehörst, intensiv beschäftigt.
Nach gründlicher Recherche haben wir nun vor, die Aufnahme für unser Kind in die 5. Klasse zu beantragen.
Ich weiß, daß es sehr schwer ist, einen Platz an dieser Schule zu bekommen.
Mich würde aber interessieren, wie Deine Erfahrungen so sind, erzähl doch bitte mal aus Deinem Schulalltag. Das würde mich sehr interessieren.... Meine Mail: dine1977@live.de
Über Antwort von Dir würde ich mich sehr freuen.
Danke und Grüße
Nadine


 

Oh weia

von:maralea

der Beitrag von Sissi005 bedient ja schon fast wieder das Klischee...6 Rechtschreibfehler in knapp 5 Zeilen...sorry, Sissi, nicht böse sein, aber gerade in dieser Diskussion hätte ich, wäre ich Waldorfschülerin, doch sehr auf Orthographie geachtet...

Mara


 

Ich war..

auf der waldorfschule und muss sagen das ich mit dem konzept dort nicht zufrieden war-und auch heute-nicht bin. Da du keine noten erhältst,fällt es dir sehr schwer dich einzuschätzen.z.b. Was und wo muss ich noch wirklich dran arbeiten. Bei mir war es so,das sie mir kurz vor den Sommerferien(ca.2 Wochen)ans Herz legten,besser die Schule zu wechseln; da ich in deren Augen keine Perspektive auf einen "höheren" Abschluss hätte. Letztendlich nahmen meine Eltern mich von der Schule; nachdem sie händeringend eine alternative für mich suchten und zum glück auch fanden. Denn eins muss ich sagen,gerne wäre ich dort nicht mehr hingegangen. So aufgegeben und unerwünscht. Gruss.Beate79


 

Hallo

das ist ja klar das die eltern die ihre kinder in eine waldorfschule bringen das konzept gut finden sonstz würden sie es ja nicht machen.mich würde es mal interessieren ob es bei euch so ist da man keine noten hat und jedes kind kann aber muß n9icht die hausaufgaben machen?stimmt es auch das die kinder ateistisch erzogen werden und keinen religionsunterricht haben?ich habe mich mal über einen waldorfkindergarten erkundigt und was die da machen wäre nichts für unser kind.die haben ja kaum regeln die sie einhalten müssen.


 

Hallo sunnflower...

von:laralu2000

es gibt auch grosse Unterschiede zwischen den Waldorfschulen. Wir haben uns für eine sehr offene entschieden. Hausaufgaben gibt es natürlich, Noten nicht, wobei man da unterschiedlicher Meinung sein kann. Ich persönlich denke, das eine schriftliche, persönliche Beurteilung mehr aussagt als eine Note, aber das ist wirklich Ansichtssache. Regeln gibt es natürlich, wir sind in einem sehr konsequentem Kiga, die Waldorfpädagogik lebt ja von Rhytmus und Wiederholung im ersten Jahrsiebt. Das Frühstück wird gemeinsam zubereitet und eingenommen, wo gewisse Tischmanieren Plicht sind, es gibt Waldtage und feste Spielzeiten, sowie freies spielen.
Der Glaube spielt auch eine grosse Rolle. Die christliche Feste werden sehr intensiv gefeiert, nur das sie sich eben nicht an eine bestimmte Religion orientieren. Uns kam das sehr entgegen, da wir keiner Religion angehören, uns aber trotzdem wichtig ist, dass unsere Kinder damit in Berührung kommen.
Letztendlich kommt es aber auf das Kind und die familiären Gegebenheiten an.
Ich könnte noch soviel schreiben...
Viele Grüsse
Laralu2000


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