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Mein Sohn hält bewußt den Stuhl zurück und macht sich so regelmäßig eine Verstopfung.

 

Hallo!
Unser Sohn ist knapp vier Jahre alt. Seit ca. 6 Monaten ist er trocken, allerdings nur, was den Urin angeht. Seit dieser Zeit haben wir große Probleme mit seiner Darmentlehrung. Auf der Toilette traut er sich nicht, sein großes Geschäft zu verrichten. Ist o.k., dann bekommt er eine Pampers. Das weitaus größere Problem ist, daß er auch mit Pampers oftmals 20 mal am Tag und öfter nach mir ruft "Mama ich muß Kacka". Er spürt den Drang, hält den Stuhl aber bewußt zurück, da er Angst davor hat, es könnte wehtun. Um zu verhindern, das der Stuhl rauskommt, setzt er sich irgendwo hin und bleibt solange sitzen, bis die "größte Not" vorbei ist. Fast immer geht das den ganzen Tag in ca. 10 - 30 minütigen Abständen so. Bis die Pampers endlich voll ist, vergehen manchmal auch 2 Tage mit Stress. Da ist es nicht verwunderlich, daß der Stuhl tatsächlich hart wird und wehtut. Sobald es losgeht (meist nach dem Mittagessen), können wir das Haus nicht mehr verlassen, da die "Wehen" permanent einsetzen (mit Weinen und Gebrüll).Es ist ein Teufelskreis, der auch durch viele verzweifelte "Abführversuche" noch nicht durchbrochen ist. Diese Situation belastet unsere ganze Familie sehr und wir wissen nicht mehr, was wir noch machen sollen.
Wer kann uns eine Rat geben, unserem Kind die Angst zu nehmen?


Video: Kreativ und bunt: Jutebeutel für Kinder basteln

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Habe im Moment auch das grosse Problem!!

Hallo!
Mein Sohn ist jetzt zweieinhalb Jahre alt. Er ist seit ca. 2 Wochen trocken. Doch seinen Stuhlgang hält er bewusst zurück. Ich habs mit Belohnungen versucht mit gut zureden. Nichts hilft. Er hat einfach Angst.
Mit der Windel hatte er noch nie Probleme. Aber jetzt wo er trocken ist, möchte er sein grosses Geschäft noch nicht mal in der Windel verrichten. Er quält sich so sehr vor Schmerzen.
Freitag fahre ich zum Arzt. Habt Ihr bis dahin noch weitere Tips was ich ausprobieren kann. Meine Nerven liegen blank. Er tut mir so leid.Hilfeeeeeeee.....


 

Ich nochmal...

guck mal, was ich gerade woanders als antwort gefunden habe:

http://www.rund-ums-baby.de/babypflege/mebboard.ph-p3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=15-820&forum=139

liebe grüße!


 

Gleiches Leid

hallo,
unsere tochter wird bald 4 und hat erst vor 4 wochen ihre windeln "abgegeben", weil ich vor ihren augen ihre freundin "bewundert" hatte, die gerade bei uns auf der toilette ihr großes geschäft gemacht hatte. die war wohl ihr persönlicher anreiz.

bei so körperbezogenen themen wie SCHLAFEN, ESSEN und SAUBERKEIT sollten eltern die erziehung eigentlich wenn irgend möglich auf eis legen und dem kind voll und ganz vertrauen entgegenzubringen. ganz ganz toller buch-tip: DAS KOMPETENTE KIND. gelassenheit der eltern ist wohl das A und O.

versuche auch mal zweierlei: schnapp dir deinen jungen, erzähle ihm, daß er immer mal wieder baby sein darf, wenn ihm danach ist und er gerne auf den arm oder in mamas bett darf. sprich: dass er auch in zeiten, in denen er sich "ganz klein mit hut" fühlt immernoch willkommen ist. und dass mama und papa ihn niemals verlassen werden. mit 4 jahren werden kinder nämlich häufig mit märchen konfrontiert, bei denen es ja bekanntermaßen oft um das zurücklassen von kindern durch die eltern geht oder das ableben der mutter und das ersetzen durch die stiefmutter. in diesem alter haben kinder oftmals probleme loszulassen bzw. die eltern zu verabschieden - wenn auch nur für einen kurzen moment. wenn sie das sich-trennen aber gut hinkriegen und quasi tapfer sind, äußert sich dieses dilemma mitunter durch verhärteten stuhlgang. im übertragenen sinne: verhärtete fronten à la "mama bleib dicht bei mir" - "nein, mein schatz, ich muss jetzt mal gehen". vielleicht hilft dieser gedankenanstoß ja ein wenig.

weiterhin empfehle ich das portal kidnet.de. hier kannst du experten anmailen und bekommst innerhalb 1 woche (maximal) eine antwort. die leute da sind spitze und ich habe mich schon oft an sie gewandt, wenn ich der verzweiflung nahe war.

und für jetzt akut ist mein tipp: durchhalten, auch mit diesem 30 min-takt (hatten wir ebenfalls - am strand, im urlaub. super!), sprich wie o.g. mit ihm, versichere ihm, daß er nicht immer nur "groß" sein muss und dass er niiiiemals alleingelassen wird. und um ihm erstmal schmerzen zu ersparen würde ich tatsächlich auch mal zu hilfsmitteln aus der apotheke greifen (vielleicht homöopatisch?). es gibt bestimmt auch kügelchen gegen den verhärteten stuhl.

ich wünsche von herzen viel glück, kraft und energie und dem kleinen großen mann viel liebe und null angst!


 

Mein Sohn wird bald 6 Jahre und will nicht auf Toilette gehen.

Hallo, ich habe Eure Antworten alle gelesen. Bei mir ist es ähnlich. Nur ich habe das Problem seit mein Sohn 2 Jahre ist. Bis jetzt hat uns Kein Kinderarzt, Psychologe und Urologe helfen können. Wir gehen regelmäßig zur Untersuchungen. Wir müssen regelmäßig beim Arzt einen Einlauf von einem 1/2 Liter machen. Es ist bei uns nur die Qual. Im Haus finde ich regelmäßig kleine harte Kügelchen. Denn der Stuhl wird trotz Medikamente so hart, das er aus der Unterhose rauskullert. Der Kindergarten ist auch sehr kooperativ. Habe glaube ich sehr gute Spezialisten. Eine tolle junge sympathische moderne Kinderpsychologin. Meine Kinderärztin ist die beste aus der Gegend. Und zum Kinder-Urologen fahre ich etwa alle 2 Woche 50 km. Aber außer, das mein Sohn und die ganze restliche Familie absolut geschafft sind haben wir noch gar nichts erreicht und das jetzt blad 4 Jahre. im Juni wird mein Sohn 6 Jahre und im September kommt er in die Schule. Und was dann mit ihm passiert iss ein absolutes ??????


 

Versuche mal PARAGOL N

von:falcaa

Hallo, kenne das Problem, mein sohn wird ende März 4 Jahre und auch er hat ( leider immer noch ) Probleme mit dem stuhlgang seit er Jährig ist. Unser Kinderarzt hat mich immer wieder gebeten geduld zu haben, habe verschiedene Abführmittel wie dupholac, ovicol,gatinar usw. ausprobiert, aber unser Sohn hat das irgendwie gemerkt und nicht eingenommen.
Letzte Woche war es wieder soweit NACH 1 WOCHE kein Stuhlgang, war ich kurz darauf einen Einlauf im KS achen zu lassen, aber vorher ging ich in die Apotheke.
Dort haben Sie mir PARAGOL N enpfohlen, ja nu dachte ich mir die Liste der abführmittel geht weiter......Nach asprache mit u/Kinderarzt habe ich das ausprobiert und siehe da......er hat gestuhlt.........puhhhh, das war meine Erleichterung und das schöne daran ist er ist auf die Toilette ( ansonsten hat er immer noch Windeln an )
Probiere es
Wünsche dir und deinem Schatz alles gute


 

Mein Sohn hält den Stuhl zurück

Hallo,
bei uns ist es zu 100% identisch wie du es hier beschreibst. ich hoffe das es bei Euch mittlerweile alles in Ordnung ist, da es ja schon ne ganze Weile her ist. Ich würde mich sehr Interesieren was bei Euch rausgekommen ist, weil wir im Moment diesen Fall ganz akut haben.Vor allem machen mir Verwandte und Bekannte dauernd vorwürfe da ich bis jetzt noch nichts dagegen Unternommen habe. Meine Kinderärtztin hat mir auch Lactulose und Magnesium Empfohlen in Verbindung mit einem Bonuskalender. Das machen wir jetzt seit zwei Wochen und raus ist nichts dabei gekommen. Das Problem haben wir allerdings auch schon ca. seit 8 Monaten. Nun will Ich morgen in eine Klinik gehen und mich vergewissern das es nicht Organisch ist. Bitte um Antwort und alles Gute


 

Vielleicht hilfts....

Hallo du,

mein Sohn hat es mit 3 Jahren auch gemacht, nachdem er während einer kleinen Verstopfung schmerzen hatte. Es zog sich lange hin und er hielt bewußt den Stuhl zurück. Ich bekam einen Tipp von meiner Kinderärztin: ich nahm ein breites Gefäß (z.B. einen kleinen Eimer o.ä.) füllte es mit warmen Wasser und ließ mein Kind sich darauf setzen, so daß der Po und der Darmausgang mit dem Wasser in Berührung kommt. Das warme Wasser entspannt die Schließmuskeln und lindert den Schmerz. Danach setzte ich meinen Sohn noch in die Badewanne zur Entspannung. Begleitend dazu versuchte ich ihm den Vorgang im Körper so verständlich wie möglich zu erklären (warum er schmerzen hat usw.). Bei uns hat es gewirkt Vielleicht ist es einen Versuch wert?

Alles Gute

Maya


 

Hy das kenn ich

Mein Sohn hatte das auch. Ich bin mit ihm zum Kinderarzt gegangen. Der hat mir Abführzäpfchen verschrieben. Ich wollte Lukas das aber nicht antun also ha ich es so versucht. Als er aber dann den Stuhlgang fast über eine Woche unterdrückt hab. Obwohl ich ihm medemenge Abführmittel verabreicht habe musste ich ihn das Zäpfchendoch geben und er konnte sofort also probiers mit einem Zäpfchen.


 

Re

gar nix, da kann nur der kinderarzt/facharzt helfen, bzw. sicher ein kinderphsychologe.
ansonsten viel viel trinken lassen, verdauungsfördernde ernährung, viell. noch milchzucker bzw. stuhlweichmacher und bewegung. mein kind hatte in dem alter auch starke verstopfungen, hat sich mit 6 jahren allein gegeben - aber weil sie zu wenig trank und der kindergarten auch nicht darauf achtete (war ich stinksauer deswegen). wenns kritisch wurde, nach 4 tagen immer noch keine darmentleerung, gabs abends ein ölklistier (macht dem stuhl weich) pampers drum wegen evt. "unfälle" und wenn am nächsten morgen der stuhlgang nicht von allein einsetzte wurde ein einlauf gemacht (war insgesamt 5 mal erforderlich, weil es anders nicht mehr ging). die ersten 2mal war diese doch unangenehme prozedur beim kinderarzt fällig, die waren aber sehr einfühlend, das mein kind das eigentlich als notwendigkeit aufgefasst hat, dass "kaka" raus muss. mit abwarten tust du deinem kind keinen gefallen, ab zum kinderarzt, nur der kann die sache abklären.


 

Die Abführmittel sind hier schon zu spät

von:ada3008

Das mit dem Arzt ist schon richtig. Wichtig ist das es von den Organen alles in Ordnung ist. Mit trinken hat es auch nicht viel zu tun. Mein Kleiner hat 11 Becher am Tag getrunken und wenn er im Kopf zu gemacht hat haben ihm abführmittelchen nichts geholfen. Wichtig ist den Stuhl weich zu halten. Milchzucker hilft vielleicht bei leichten Fällen. Da gebe ich dir schon recht zum Arzt und nach Laxofalk fragen. Dann kann sich das kind auch mit dem Stuhlgang zeit lassen und es wird nicht hart- Gebe dir recht schnellstens zum Arzt gehen


 

Kenne ich

Hallo bini30
das Problem kenne ich. Mein Sohn ist 3 1/2. Seit letztem Jahr ruft er super Pipi, aber den Stuhlgang hat er beibehalten. Mit der Zeit hatten wir Probleme, trotz Zäpfchen und Laktulose hat es nicht geklappt. Auch eine Anestesiesalbe hat er vom Arzt bekommen, weil er schon so wehgetan hat. Nach einem halben Jahr bin ich mit ihm in die Kinderklinik. Dort haben Sie die Organe untersucht und alles war ok. Der Arzt in der Klinik hatte gemeint es ist psychisch. Hat mir ein wundermittel gegeben. Es heisst Laxofalk. Es sind keine Abführmittel oder sonstiges. Es ist Pulver was ich jeden tag eine halbe Packung in den Tee oder Saft geben muss. Seit dem hat mein Leon auch wenn er vier Tage nicht macht einen weichen Stuhlgang. Laut Arzt muss ich es ihm 9 Monate geben, weil es so lange dauert, bis ein Kind diesen Horror mit Schmerzen verarbeitet. Ich kann es nur empfehlen. Der Leon ruft zwar immer noch nach windel beim Stuhlgang und es klappt fast jeden Tag. Auch wenn es vier tage nicht kommt wird es aber nicht weh tun. Laxofalk ist reines Medikament, das im Darm den Stuhl weich macht. Es ist nicht das gleiche wie Laktulose. Laktulose kann Abführend wirken. Sprich den Arzt darauf an oder geh in die Apotheke und hole es dir. Da steht einen Beutel geben, aber ich fand der Stuhlgang kam zu weich, fast wässrich. Das mache ich nur wenn er vier Tage nicht gemacht hat. Ansonsten ein halber Beutel reicht vollkommen. Versuch es mal und melde dich wie es geklappt hat.

Gruß


 

Kinder müssen das alleine rausfinden!

Hallo,

ich weiß der Beitrag ist schon ein wenig älter und es gab auch schon viele Antworten dazu, dennoch wollte ich auch gerne antworten!

Mein Sohn (3) hat seitdem er Groß in die Windeln machen konnte nie wirklich in die Windeln gemacht er hat immer aufgehalten und manchmal über eine Woche nicht gemacht. Man kann sich ja dann vorstellen was das dann für Schmerzen waren und das war natürlich ein böser Kreislauf da er wusste das es weh tut wenn man Groß macht, also hielt er lieber auf. Wir haben alles ausprobiert...Arzt (der konnte nichts feststellen), Säfte ohne Ende (Resultat er hat jetzt vorne schlechte Zähne), Milchzucker, Abführzöpfchen wenn es dann halt gar nicht mehr ging weil irgendwann muss er ja mal machen! Tja und irgendwann nachdem er dann trocken war so vor einem Jahr haben wir gehofft das es endlich besser wird, wir waren ja nun mit unserem Latein völlig am Ende! Ich habe dann irgendwann nachdem er immer noch aufhielt und er immer und immer wieder unter großen Schmerzen gemacht hat, was natürlich dann auch geblutet hat ihn einfach bestochen mehr oder weniger! Das Spielchen verstand er schnell...wenn er auf Toilette ging und auch wirklich Groß gemacht hatte bekam er etwas Schönes ein Ü-Ei (die liebt er) und das war etwas besonderes für ihn, man kann ja auch das Kind dann selber einen Stempel machen lassen oder irgendetwas in der Art... nachdem er aber gemerkt hat das wenn er öfter aufs Klo geht das gar nicht mehr so weh tut, geht er jetzt jeden Tag und macht sein Geschäft...ich habe immer gesagt das er da selber hinter kommt und das ist er auch! Und nu braucht er noch nicht mal mehr etwas Schönes wenn er geht!

Ich hoffe damit ein wenig Mut gemacht zu haben... und vielleicht auch geholfen zu haben. Ich hoffe das sich das Problem bald von selbst löst bei euch.

MfG
Jaskor


 

Es kommt von allein!

Meine Tochter ist jetzt 8 Jahre alt. Bei ihr war mit 3-4 Jahren das gleiche Problem: Sie war mit 3 Jahren trocken und hat genau ein Jahr das gleiche Theater mit dem Stuhl gehabt, bis genau zu ihrem 4. Geburtstag. Ich hab sie dann, wenn es wieder einmal so weit wahr, auf der Toilette getröstet, ihr die Hand gehalten und gesagt: komm, ich helfe, Dir, ich gebe Dir ganz viel Kraft von mir, dann geht es. Natürlich war es schwierig. Aber diese Situation braucht von Dir ganz viel Geduld, Durchhaltekraft. Es hat wohl wirklich damit zu tun, daß die Kinder in dem Alter nicht loslassen wollen, bzw. es noch nicht gelernt haben. Es kommt aber von allein!!! Bei uns hat es 1 Jahr gedauert und Kinderarzt, gute Ratschläge, Zwingen durch Windelweglassen (sie hielt es 4 Tage zurück!!) half nichts, Anschreien, Ausflippen machte alles nur noch schlimmer. Damit erreicht man nur, daß das Kind ein Trauma entwickelt. Laßt euch Zeit und behaltet die Nerven, ich habe noch keinen Erwachsenen gesehen, der aus diesem Grunde, weil er es nicht gelernt hat, auf die Toilette zu gehen, noch ne Pampers braucht...


 

Das kenne ich sehr gut!

mein sohn ist 3 und macht genau den selben zirkus! wir haben auch das ganze programm durch!! mittlerweile nehme ich das ganz cool und gelassen,wir stören uns einfach nicht mehr daran. geht euren alltag ganz normal weiter, stört euch nicht daran, sagt ihm das es sein problem ist, nicht eures,soll er ruhig in die windel machen, je mehr ihr euch daran stört und aufhalten lasst, desto besser findet er das.unser sohn stellt sich mittlerweile nicht mehr so an,macht sein geschäft entweder in die windel oder (und das freiwillig mit ansage auf dem klo). die verstopfungen sind kein thema mehr.kinder verstehen mehr, als wir glauben wollen.


 

Ich hab meinen Kleinen,

wenn er sich auf den Boden setzten wollte um den Stuhlgang zu verdrücken - geschnappt und schnell hochgehoben, Hose runter und aufs Clo gesetzt.
So konnte er seinen Darm - wenn auch mit Geschrei wenigstens jeden zweiten oder dritten Tag entleeren.
Dann haben wir ihn wieder zwei Tage gewähren lassen und ihm jedesmal, wenn er verdrückt hat, gesagt, daß es viel einfacher ist, aufs Clo zu gehen, weil es beim Spielen stört ... - aber wir haben auch immer wieder mal gesagt, daß es gut ist, wenn man dass "A A" verhalten kann, besonders beim Autofahren .....
Und überall - wo wir uns aufhielten, haben wir ihm gezeigt, wo das WC ist.
Irgendwann, wars kein Thema mehr.
Natürlich haben wir ihn immer feste gelobt, wenn er sein Geschäft ins Clo gemacht hat.
Viele liebe Grüße
Manuela


 

Meine Tochter auch!

Hallo,

meine Tochter hatte das auch und ich bin fast daran verzweifelt. Es war eine ewige quälerei nicht nur für meine Tochter. Ich bin zum Kinderarzt der mir dann die ganze Palette an Abführmitteln mitgab und mir sagte ich solle sie abführen bis der Stuhl so flüssig ist, dass sie es nicht mehr halten kann, und sollte jeden dritten Tag einen Einlauf machen wenn bis dahin nix gegangen wäre. Dann gab er mir noch einen Rat, ich sollte eine Belohnungstafel mit Aufklebern einführen. So dass nach jedem Stuhlgang auf der Toilette ein Aufkleber von meiner Tochter aufgeklebt werden durfte, bei 5 Aufklebern sollte es dann eine "große Belohnung" geben, z.B. ein kleines Spielzeug oder so. Ich dachte zunächst, dass das bei meiner eh nicht funktionieren würde, aber was macht man nicht alles aus Verzweiflung. Und stell dir vor wir haben nicht einen Einlauf gebraucht. Sie bekam zwar hochdosiert Laktulose Sirup, aber das mit der Belohnugstafel hats echt gebracht. Das ging so weit, dass sie sich sogar dann aufs Klo gehen gefreut hat!

Ich hoffe das ist dir eine kleine Hilfe. Nur abführen bringt auf jedenfall nix!

Liebe Grüße,

Christa


 

Hatte ich früher auch..

Bei mir hatte das allerdings nichts mit irgendwelchen psychischen Ursachen und "nicht-loslassen-wollen" oder ner Prinzessinnenkrankheit zutun.

-Sondern ich hatte schlicht ne Verstopfung. Dauerhaft. Zur Toilette gehen war für mich immer eine fürchterliche Qual. Und wenn ich dann doch mal ging, dann ging das nur unter starkem Pressen, mit Schmerzen die sich gewaschen hatten und oftmals ist dabei auch was eingerissen, so dass es brannte und leicht blutete. Und selbst, wenn ich grad mal keine hatte, ging es mir wie Deinem Sohn: das Zurückhalten durch die Angst vor den Schmerzen hat dann für die Verstopfung gesorgt. Und es hätte/hat ja auch ohne Verstopfung weh getan, da mein Po ja eingerissen war.

Einmal war ich über 7 Tage nicht auf der Toilette gewesen! Uih, was gings mir schlecht, hatte das Gefühl, der Dreck steht mir bis zum Hals, mir war schwindelig, schlecht, hatte Krämpfe, ich war richtig krank (ist ja auch kein Wunder).

Wir sind dann ins Krankenhaus. Dort hat mir mein Vater (ist Krankenpfleger) erstmal nen Einlauf gemacht - auch das fand ich widerlich, aber es musste halt sein - war auch, glaube ich, nicht mein erster Einlauf und wohl auch nicht mein letzter. So genau weiss ich das nicht mehr, nur, dass ich als Kind mehrere hatte.
Einmal, zu Hause, wo ich einen bekam, hatte ich mich dann immer noch nicht auf die Toilette getraut, so groß war meine Angst vor den Schmerzen, bis es sich dann durch die Wirkung quasi selbst seinen Weg gesucht hat und alles in der Hose landete.
Naja, wie auch immer, es war ein Albtraum.

Nach der Geschichte im Krankenhaus wollten die mich mal bei Gelegenheit für ein paar Tage da behalten und untersuchen. Und was kam heraus? Ich hatte eine Fruchtzuckerunverträglichkeit. Ich kann ihn nicht richtig umsetzen und er führt bei mir zu Verstopfungen.
Da mich meine Mutter ja gesund ernähren wollte, hab ich immer viel und regelmäßig Obst bekommen, dass war bei mir natürlich fatal.
Von da an wurde bei mir die Fructose-Zufuhr stark eingeschränkt (was ich gar nicht mal so schlecht fand, denn ich mochte nie Apfelsaft) und es normalisierte sich alles mit der Zeit. Auch Süssstoffe wie Sorbit, die bei anderen eher zu Durchfall führen, haben bei mir den gegenteiligen Effekt.
Deswegen auch bitte vorsichtig sein, mit (natürlichen) Abführmitteln! Der dafür bekannte Pflaumensaft würde bei mir auch eher schaden als helfen.

Schliesse mich also der Meinung einiger anderer hier an, damit zum Arzt zu gehen und das mal untersuchen zu lassen. Vielleicht hat es eine organische Ursache und Dein kleiner quält sich weder ohne Grund noch absichtlich damit rum.
Sowas sollte man einem Kind auch niemals sagen, ich mein, er ist mit Sicherheit schon geplagt genug.

Einmal bin ich während eines Besuches bei meinem Onkel beim Spaziergang im Park zusammengebrochen (aufgrund der andauernden Verstopfung), hatte Krämpfe und Brechreiz. Er ist einfach weitergegangen und meinte, ich würde simulieren und wollte nur Aufmerksamkeit.
Das war für mich so demütigend! Da bin ich schon körperlich am Ende und hab Schmerzen und lieg dort völlig verlassen auf nem Parkweg und musste mich dann auch noch "beschimpfen" und anschuldigen lassen.
Hab diesem Onkel das übrigens nie verziehen und deswegen auch nie ein gute Verhältnis zu ihm aufgebaut.
Erspar' Deinem Kind solche Erfahrungen und geh' mit ihm zum Arzt.

LG
Endymia


 

Also

ich bin auch der Meinung du hättest schon lange zum Arzt gehen sollen, so wie das kind sich herumquält.auf was wartest du?Das arme kind....


 

Du hast bestimmt keine Kinder

von:rotschopf12

Was bist du blos für ein Mensch?


 

Prinzessinenkrankheit

Dieses Phänomen tritt wohl häufiger auf. Ich habe es mal unter dem Namen Prinzessinenkrankheit beschrieben bekommen. Der Sohn einer Freundin hat das auch. Das hat was damit zu tun, dass das Kind nichts von sich hergeben will, der Stuhl gehört halt dazu. Auf jeden Fall würde ich mit dem Kinderarzt sprechen, der dir entsprechende Hilfe geben kann. Solche wurden ja auch in den anderen Beiträgen schon beschrieben. Der kann dir dann auch sagen, ob psychologische Hilfe erforderlich ist.

Liebe Grüße und viel Erfolg

awjg


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