mein sohn (im januar drei geworden) hat andauernd probleme mit den ohren, jetzt ist schon seit wochen flüssigkeit "schleim" hinterm trommelfell, dadurhc hört er wahrscheinlich momentan auch etwas weniger.
die kindergärtnerinnen sagen, dass er sich sprachlich unglaublich entwickelt hätte (besser als manch vierjähriger), jedoch sagt der ohrenarzt, dass er sprachlich wohl ziemlich zurück liegt !?
er sagt zB immer ,,pomm" anstatt ,,komm" obwohl er ,,k" schon aussprechen kann. oder ,,du machst duuu?" anstatt ,,was machst du??" (aber wir wiederholen das auch immer,weil es sich so süß anhört )
er sprichst problemlos 5-8 wortsätze. ,,das ist nicht gefährlich, ich pass auf" ,,es ist nicht dunkel, wir gehn nicht schlafen"
viele wörter und sätze spricht er aber halt auch noch total undeutlich (wenn man ihn nicht kennt, weiß man oft nicht, was er meint...)
velen dank für deine ausführliche antwort... ich war auch beim hno arzt, er war nicht so kooperativ und meinte nur irgendwas vonwegen ,,wahrscheinlich müssen ihm dann paukenröhrchen oder so eingesetzt werden..." es passt echt alles was du schreibst.
er wiederholt auch oft wörter und wird dann sauer, wenn ich ihn nicht verstehe! er wiederholt das wort dann mehrmals aber irgendwie immer verwaschen.. gleichzeitig kann er, so wie du es auch shcreibst, problemlos einen ganzen satz deutlich aussprechen.
die kindergärterinnen sagen allerdings, dass er sich sprachlich super entwickelt, evtl liegt das aber auch daran, dass er zu beginn (mit 2,5 jahren) kaum gesprochen hat... dann ist das natprlich ein riesen fortschritt.mmh.
flüssigkeit hat er auch hinterm trommelfell! seit wochen :/
werde jetzt mal den termin im krankenhaus (extra für hörgeschichten) abwarten..
Mein Sohn (3 1/2) war genauso. Außenstehende konnten ihn kaum verstehen. Er hat sehr undeutlich gesprochen, obwohl er auch problemlos normale längere Sätze, auch mit Nebensatz bilden konnte. Im Kindergarten litt er darunter, dass ihn andere Kinder nicht verstanden haben. Seine Aussprache klang ständig irgendwie nasal, so wie wenn er Dauerschnupfen hätte. Der Kinderarzt hat uns dann aufgrund wiederholter Mittelohrentzündungen zum HNO überwiesen, der stellte auch sofort Flüssigkeit hinterm Trommelfell fest. Wir haben zuerst versucht, die Flüssigkeit mit Arzneien wegzubekommen, hat nicht funktioniert. Dann riet er uns zur OP, Paukenröhrchen sollten eingesetzt werden, Polypen entfernt werden. Parallel zu den ständigen HNO Terminen haben wir ihn auch einer Logopädin vorgestellt. Ihre Diagnose lautete auch sofort Sprachentwicklungsstörung. Er habe wohl über Monate hinweg nicht gut genug gehört, dadurch spricht er so undeutlich. Auch konnte er Wörter, die fast gleich klingen, nicht unterscheiden, wie z.B. Bank, Schrank, Hand. Letztendlich haben wir uns entschieden, ihn operieren zu lassen. Tja, und was soll ich sagen, schon wenige Tage nach der OP (die übrigens ambulant durchgeführt wird) hat mein Sohn plötzlich viel deutlicher gesprochen. Man versteht ihn endlich, er ist total aufgeblüht, spricht nun auch mit fremden Menschen viel mehr. Außerdem spricht er endlich auch spanische Sätze (er wird zweisprachig erzogen und hat vor der OP wenn überhaupt, dann nur mit einem Wort im Spanischen geantwortet). Er frägt uns nun Löcher in den Bauch, singt und wir merken einfach, dass es ihm nun besser geht. Die Kindergärtnerinnen haben schon am ersten Tag, den er nach der OP ihm Kindergarten verbracht hat, festgestellt, dass er nun viel deutlicher spricht. Ich bin echt froh, dass wir diesen Schritt gegangen sind und habe es nicht bereut. Ich möchte niemandem leichtfertig zu einer OP raten, das muss natürlich ein Arzt entscheiden. Aber wenn du das Gefühl hast, dein Sohn leidet darunter, dass ihn niemand versteht, von den ständigen Problemen mit den Ohren mal ganz abgesehen, dann würde ich dir raten, mal abklären zu lassen, ob eine OP deinem Sohn helfen würde. Gut hören ist das A und O für die Sprachentwicklung, und die Beschreibung deines Sohnes hat genau auf meinen gepasst.