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Hilfe - Nachbarskind schreit permanent wie am Spieß!

 

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!


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Nun ja, ich habe hier

ehrlich gesagt vorher nie reingelesen... Dachte mir heute: Ach, schaust mal dort hinein...

Ich kann Dir empfehlen, nimm den Rat an, den man Dir gegeben hat. Teile den Eltern mit, dass Du ja mithörst, ob Du willst oder nicht, wie sehr der Kleine weint, und dass Du das schlimm findest, das als Außenstehende zu hören, aber Dir vorstellen kannst, dass es für die Eltern als direkte Beteiligte ja noch schlimmer sein muss. Biete ihnen doch Deine Hilfe an. Ablehnen können sie die immernoch.

Ich kann nur aus meiner Sicht schreiben... Unsere Tochter war schon von Geburt an ein Schreikind. Schreizeiten von 17 bis 2 oder 3 Uhr nachts waren "normal", helfen konnte uns niemand.

Sie wird Ende März 3... Sie geht um 19.30 Uhr schlafen, wacht meist um 22 Uhr das erste Mal auf. Es gibt Tage, da schläft sie schnell wieder ein, und es gibt Tage, da schreit sie fast 2 Stunden und länger nachts. Ein rausbekommen aus diesen "Anfällen" ist schier unmöglich. Da braucht es irgendwann einen "Knackpunkt" (den wir übrigens bis heute noch nicht kennen), um sie daraus zu "lösen". Wach ist sie dann übrigens um 6.30 Uhr wieder. In ihren "Spitzenzeiten" lag sie nachts von 23.30 Uhr bis 4 Uhr morgens wach im Bett, hat Theater veranstaltet, weil sie nicht schlafen konnte. Und stand um 8.30 Uhr wieder auf der Matte... Mittagsschlaf macht sie mittlerweile nicht mehr... Sie kommt also auch nicht auf allzu viel Schlafenszeit, aber jegliche Versuche, dass sie länger schläft, scheitern...

Wir wissen jetzt, dass sie wirklich Schwierigkeiten hat und nicht einfach nur willensstark oder so ist. Aber manche Schwierigkeiten erkennt man erst später, wenn die Kinder langsam älter werden.

Ich kann jedenfalls sagen: Wenn es den Eltern nur ansatzweise so geht wie uns, und davon gehe ich stark aus, dann denke ich, dass sie selbst mindestens genauso auf dem Zahnfleisch gehen wie ihr.


 

Oh man

von:puniqa

Dass es dir genauso geht wie den Leuten über mir tut mit Leid. Für mich ist es mal gut von jmd zu hören, der in der Situation ist. Haben sich deine Nachbarn schon dazu geäussert oder habt ihr keine? Mich würde auch interessieren, was dein Kind dazu sagt, warum sie so weint. Mit 3 kann es sich ja schon durchaus äußern, wenn auch die Hälfte davon Gebrabbel und Genuschel ist. Was meintest Du, in welcher Art ich ihr meine Hilfe anbieten kann? Oder war das eher als Floskel der Höflichkeit gemeint?

Liebe Grüße und Durchhaltevermögen!


 

Unsere Nachbarn sagen

von:yavanna45

dazu nichts, bzw wissen sie, dass wir damit kämpfen und unser bestes geben, es so kurz und ruhig wie möglich zu halten.

Unsere Tochter spricht schon sehr gut, vollständige, meist grammatikalisch richtige Sätze. Leider kann sie in diesen Anfällen nicht beschreiben, was gerade mit ihr los ist. Gerade nachts erinnert sie sich danach nicht einmal mehr, weil sie eigentlich gar nicht richtig wach ist.

Hilfe. Hmm. Mir hilft es meist, darüber reden zu können und gerade nicht als unfähig abgestempelt zu werden, wie es oft der Fall ist. Verständnis, statt Verurteilung quasi.

Es kann ja durchaus sein, dass es eine organische oder krankheitsbedingte Ursache hat, über die die Eltern vielleicht nicht reden möchten, Angst davor haben. Nicht alle Eltern gehen offen mit Krankheiten der Kinder um, gerade wenn es vielleicht eine "psychische" Ursache hat. Es gibt ja doch heutzutage viele Dinge, für die man sich mehr Verständnis wünschen würde.

Falls Du noch Fragen hast darfst Du mich gerne per PN anschreiben. Ich vergesse bestimmt hier rein zu schauen


 

Anfälle

von:gutermannbernd22

Hallo !

Kann es sein dass du epileptische Anfälle meinst, die du hier beschreibst ?

Liebe Grüße
Bernd


 

Nein, meine ich nicht...

von:yavanna45

Es sind Trotzanfälle, Wutanfälle, und eben einfach "Schreianfälle" nach schlechtem Aufwachen...


 

Also los

Hallo !

Das Geschrei hängt mit der Erziehung zusammen. Versetz dich einfach in die Lage des Kindes. Wie würdest du reagieren ? Da der Junge klein ist, könnte jede Stufe für ihn eine neue Herausforderung darstellen. Wenn ich nun als Erwachsener einfach Stufe für Stufe die Treppe runter gehe, hat das Kind schon Probleme mit den Erwachsenen Schritt zu halten. Als Kind ist dies ja unmöglich. Deshalb knickt das Kind bestimmt bei jeder Stufe ein, weil die Stufe zu hoch ist. Das Kind hat ja auch Angst vor Stürze. Was dabei ja auch passieren kann. Und dies bei jeder Stufe vor sich im Kopf zu haben, und daran erinnert werden zu können ist ja nicht gerade gut und ok ?

Also versuch es mal andersrum: Hol dir das Kind mal zu dir, in deine Wohnung. Geh mit ihm auch mal einkaufen, auf den Spielplatz, oder auf eine nahe Wiese und rede ruhig, und langsam mit ihm. Unterhalte, und beschäftige dich ein fach dabei. Mach was was er so noch nicht kennt.

Wenn du über die Treppe gehst locke ihn einfach. Dabei erkennt er schon mal dass es so besser ist. Hast du ein Plateau zwischen den Stufen, kannst du ihn dort absetzen, und gehen lassen bis ihr zu den nächsten Stufen kommt.

Wenn du es mit ihm öfters, und mit dem selben Ablauf machst verliert er bestimmt auch die Angst vor Stiegen.

Ich denke so hast du schon 1 Problem weniger. Viel Glück, und viel Spaß bei deinen Versuchen.

Liebe Grüße
Bernd


 

Darf ich nachfragen

von:logikmuus

ob du es wirklich ironisch meinst...wenn ja, dann ist es wirklich ein guter Tipp!


 

von:blacklady19921

so was unsinniges habe ich ja noch nie gehört
das kind schreit weil es die treppe runterläuft ?! hallo?
das kind ist zwischen 2-3 natürlich muss ein kind lernen an den händen der eltern die treppen hoch und runter zu laufen.
Meiner hat das auch gemacht mit zweieinhalb und der hat deswegen nicht gebrüllt und habe auch noch nie ein kind deswegen brüllen sehen.

Was die erziehung der eltern an geht darüber können wir nicht urteilen weil ja nicht wissen wie sie das kind erziehen. aber nicht immer ist alles die schuld der eltern . manchmal ist es halt einfach so wie es ist da kann das kind noch so gut erzogen sein .

naja und das kind zu sich zu holen ist so ne sache. würdest du dein kind einem fremden menschen mitgeben ? das wäre ein langwieriger prozess bis die nachbarn ihr das kind geben.
"mach was was er so noch nicht kennt"
woher willst du wissen wie dieses kind erzogen ist? ich finde es irgendwo echt eine frechheit so über die eltern urteilen zu wollen da sollte man sich ein bisschen zurücknehmen.


 

Ruhig blut

von:puniqa

Beruhig dich, ich weiss zwar auch nicht, was ich von dem Beitrag halten soll, aber man muss ja nicht ausfallend werden


 

von:blacklady19921

entschuldigung falls es ausfallend rüberkam... das war nicht meine absicht


 

von:puniqa

Alles cool!


 

Danke für die vielen, unterschiedlchen Meinungen!

Bleibt nur noch die Frage, welche Wortwahl ich treffe bei dem Gespräch. Habt ihr eine Idee, welche Formulierung man nimmt, damit die Eltern sich nicht beleidigt fühlen? Ich habe gar keine Ahnung, wie man sowas angeht.

Liebe Grüße


 

Was soll ich sagen?

Für dich als Sofortlösung: Ohropax. Da die Dinger selbst meinen Kleinen "stummschalten" können, sollte es bei euch auch funktionieren. Das schreiende Kind ist in der Nachbarwohnung....

Und dann? Na was wohl: Reden? Das ist, wenn man den Mund aufmacht und ruhig und freundlich nachfragt, was los ist. Und das tolle daran ist: es funktioniert.

Nicht jedes schreiende Kind ist krank/behindert etc. und du kannst sicher sein, daß es den Eltern genauso geht wie dir. Die kriechen auch auf dem Zahnfleisch.

LG Zimt


 

ich kann deinen unmut über dieses kind verstehen, es ginge mir auch stark auf den senkel.
aber was können die eltern dafür wenn sie ein permanent schreiendes kind haben bzw was schlägst du als lösung vor? die können ja nicht auf der straße leben.

du kannst zum vermieter gehen, aber was soll der machen?
ob das kind behindert ist? schreikinder sind nicht unbedingt behindert...gibt halt kinder die einfach viel herumbrüllen, das ist halt pech. beim kinder kriegen muss man nehmen was man bekommt, auch ein schreibaby.

ich würde mir als erstes einmal ohrenstöpsel anschaffen(hier habe ich gleich nebenan ein geistig behindertes kind, 5jahre. und es lacht den GANZEN tag ohne grund...), die wirken schon ein kleines wunder...

mit den eltern reden dass es so nicht weiter geht, weil dieses schreiende kind einfach massiv stört wird keinem was bringen- ich glaube die eltern werden auch schon(schon alleine weil SIE das gebrüll genau so nervt wie dich und sie es noch lauter mitkriegen als du) alles versucht haben um das kind zu beruhigen.

die haben halt pech gehabt mit ihrem kind dass es so ein schreibaby ist...das gleiche kann jedem passieren. auch dir, aber wenn du deswegen kein kind bekommen willst ist es wirklich besser du kriegst keines...wenn man ein kind haben will muss man sich auf ALLES gefasst machen und bereit sein alles anzunehmen.


 

Ps:

Ich kreide dir deine Wortwahl nicht an, da ich auch leicht genervt von Kindern war, bevor ich selber welche hatte


 

Hallo

ich stimme geistunsinn zu. Demnach, was du schreibst, stimmt mit dem Kind etwas nicht. Es ist nicht normal, dass ein Kind sooft schreit. Jedes Kind schläft irgendwann mal ein. Sprech die Eltern freundlich drauf an. Anders wird es nicht funktionieren, es sei denn, du ziehst aus


 

Oh je

von:puniqa

Meine Wortwahl war vielleicht etwas übertrieben. Bin mit dessen bewusst, dass es für die Eltern sehr schlimm ist. Jetzt gerade schreit das Kind übrigens wieder/noch.
Ich hatte es schon an anderer Stelle gesagt: über meiner alten wohnung wohnte auch ein paar mit einem kleinen Mädchen in demselben Alter. Das war sehr laut, aber anders. Klar weinte es auch hin und wieder mal, es trampelte und es gab viel Spielelärm. Die Wohnung war hellhöriger als diese und ich hatte gar kein Problem mit diesem Kind. Kinderlachen ist was Schönes. Aber das ist Geschrei, wirklich wie am Spieß. Und rund um die Uhr, klar treiben einem solche Laute den Stresspegel hoch, denn sie sagen dem Körper "Gefahr".
Trotz der Situation der Eltern und meinem Verständnis für ihre Situation bin ich der Meinung, dass man nicht alles wortlos hinnehmen muss. Ich lebe mit denen nicht zusammen aber es fühlt sich an, als ob. Hingegen aller Behauptungen habe ich wirklich viel Erfahrung mit Kleinkindern und Babys, auch Rumgebocke und panisches Geschrei habe ich oft erlebt, aber nicht in dem Ausmaß. Finde es schrecklich, wie mir alle Nahe legen ja keine Kinder zu bekommen, weil ich keine Ahnung hätte und über die Situation nicht zufrieden bin. Alle können wir nicht schlafen, und das ist sehr unschön. Diese Machtlosigkeit meinerseits und die der Eltern deprimiert mich. Das Kind muss in irgendeiner Art und Weise leiden, anders kann ich mir das Geschrei diesen Ausmaßes nicht erklären. Werde mich fassen und die Eltern bei Gelegenheit mal einladen.


 

was du beschreibst klingt wirklich nervendaufreibend, aber hast du mal daran gedacht dass es für die Eltern noch viel schlimmer sein muss ?

1.Wird es bei denen in der Wohnung direkt noch viel schlimmer sein als bei dir , denn bei dir wird es nur "gedämpft" ankommen.

2. Sind sie sich im vollen bewusstsein, dass es andere auch hören und wenn sie so sind wie ich ist es ihnen unendlich peinlich und sie versuchen wirklich mit allen mitteln ihr kind zu ruhe zu bringen.

3. du sagst du schläfst kaum noch, glaubst du tatsächlich die eltern könnten schlafen ? die sind genauso gestresst eigentlich sogar noch mehr und wenn sie dann noch arbeiten gehen und trotzdem sooo ruhig bleiben können , dann habe ich den allergrößten respekt vor ihnen.


Du sagst das kind ist zwischen 2 und 3 meiner wird jetzt auch drei und er versucht wirklich mit allen mitteln seinen willen durchzusetzen. Das kannst du nunmal nicht ändern und dass die Eltern nunmal nicht durchs Treppenhaus scheuchen ist ja wohl klar . ich würde meinem sohn nen vogel zeigen wenn ich ihn jetzt noch bis in den dritten stock tragen müsste. weil kinder in dem alter sind schwer ...
und weil sie nunmal klein sind brauchen sie länger.

Aber du kannst nicht von einem kind verlangen das es ruhig ist nur damit du deine ruhe hast, weil wenn du es wirklich so siehst, dann ist es wirklich besser du kriegst keine und damit meine ich nicht dass das kind dich nervt . Weil weiß gott es ist immer ein unterschied ob es das eigene kind ist oder nicht. Und auf sie losgehen finde ich echt krass. Du kannst doch nicht sauer auf ein KLEINkind sein dass sich eigentlich nicht weiß was es mit seinem gebrüll anrichtet für ihn ist es an sich nur eine art zu kommunizieren und seinen willen durchsetzen zu wollen.

WENN du mit den eltern reden solltest rate ich dir da wirklich behutsam vorzugehen, freundlich und locker. Aber ich denke am allerwichtigsten ist es, das ganze sich nicht wie eine beschwerde anhören zu lassen, weil dass ist was die eltern in dem moment meisten bissig macht, da sie so schon genug mit der situation zu kämpfen haben ohne das da noch einer daher kommt, der an sich noch nicht mal ne ahnung davon hat und sich beschwert.

Achja nur noch eines
Kinder benehmen sich komischerweise meist immer besser bei anderen menschen als bei ihren eltern (egal ob dieser mensch bei ihnen oder sie bei ihnen sind) da lassen es sich die wenigsten kinder einfallen so auszu flippen ( wegen deinem kommentar dass du sowas noch nie erlebt hast )

liebe grüße


 

von:puniqa

Den Teil, in dem Du sagst, ich solle sie zur Rede Stellen / nachhaken, finde ich konstruktiv. Den, in dem Du mich als FAKE darstellst und den ganzen Rest, weniger.

Ich habe nie behauptet, dass Kindeserziehung leicht ist. Ich habe sogar großen Respekt vor den Eltern. Aber auch Mitleid. Worüber ich mich ärgere ist der Lärm - Punkt. Weil ich nicht dazugehöre aber beteiligt bin. Es ist von den Nachbarn nicht beabsichtigt, das ist mir bewusst. Gegen Spielelärm habe ich nichts, habe viele Geschwister und kenne das sehr gut. In meiner alten Wohnung hat das Kind der Nachbarn über uns, nur ein Jahr älter, als der Junge, den ganzen Tag laut gespielt und es hat gerummst und es gab Gebrabbel. Dagegen habe ich NULL, im Gegenteil, Kinderlachen ist etwas wunderschönes. Aber dass Geschrei, dass ein halbes Jahr Tag für Tag und dann noch Stunde für Stunde (das ist kein Scherz) andauert, treibt einem doch nur den Stresspegel hoch. Das kannst Du mir doch nicht verübeln, dass dies der Fall ist.

Da Du mich für taktlos und nichtswissend hältst, agiere ich jetzt auch so und frage ganz dumm: Wie sollte ich mich deiner Meinung nach besser verhalten, und ich meine im Gespräch mit der Familie? Ich möchte nämlich ein gutes Verhältnis zu ihr haben, aber trotzdem meinen Standpunkt klar machen, dass ich nicht mehr weiß, wann ich das letzte Mal länger als 2 Stunden am Stück geschlafen habe und mich in der Not sehe. Da aber vermutlich alle Mütter so bissig reagieren, wie Du, brauche ich es scheinbar gar nicht erst versuchen, denn Leute wie ich sollen so etwas einfach wortlos ertragen und es am besten auch noch gutheissen.

Man muss die Menschen im Umfeld so etwas nicht in diesen Dimensionen ertragen lassen. Es gibt sogenannte Schreiambulanzen. Die Eltern tun mir leid, ich mir aber auch.


 

das du keine kinder hast, merkt man an deiner wortwahl. ein kind balg oder biest zu nennen finde ich nicht sehr schön und auch respektlos dem kind gegenüber.

wenn der junge 2 oder 3 jahre alt ist, dann ist er im selbstbehauptungsalter, auch trotzalter genannt. da ist mal geschrei völlig normal. scheinbar trotz der junge aber sehr stark und setzt so seinen willen in jeder situation mit riesen geschrei durch, obwohl es vielleicht gar nicht notwendig ist. jedes kind ist eben anders.
aber zur rede stellen kann man ein kind in dem alter sicherlich nicht, da die verstandesebene noch gar nicht vorhanden ist. was macht man als eltern? augen zu und durch. und wenn du sagst, dass die eltern immer ruhig bleiben, ziehe ich vor diesen meinen hut. sie verdienen auf jeden fall respekt.

was könnt ihr tun? ein jahresabo ohropax und abwarten oder ausziehen. aber die phase geht auf jeden fall vorbei.


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