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Wasser in den Füßen

 

Hallo

Ich bin in der 25.SSW und habe seit 2 Tagen Wasser in den Füßen. Mache wenn es gar nicht mehr geht ein kaltes Fußbad. Hat jemand die gleichen Probleme oder hat ein Mittel bzw. Rezept dagegen.
Ich habe immer das Gefühl mir fallen die Füße gleich ab. Das geht schon beim Aufstehen morgens los das ich kaum auftreten kann. Kann im Moment nur noch Flip Flops anziehen.

LG Gecko


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Wassereinlagerung

Es gibt viele Ursachen für Wassereinlagerungen. Zum einen können sie auf organische Ursachen (z.B. Nierenerkrankungen, Herzschwäche) zurückzuführen sein. Dies sollten Sie auf jedem Fall bei Ihrem Hausarzt prüfen lassen.

Zum anderen spielen auch hormonelle Einflüsse eine Rolle. In der 2. Phase des Monatszyklus und während der Schwangerschaft wird beispielsweise vermehrt Wasser eingelagert. Falls Sie die Anti-Baby-Pille einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt über die Beschwerden reden.

Wassereinlagerungen können aber auch etwas mit der Ernährung zu tun haben. Nicht bei einem Eiweißüberschuss sondern bei einem starken Eiweißmangel bilden sich verstärkt Wassereinlagerungen. Dies spielt aber nur bei starker Mangelernährung eine Rolle und ist in unseren Kulturkreisen eher selten.

Es ist richtig, dass auch die Aufnahme von Kohlenhydraten zu Wassereinlagerungen führt. Diese Einlagerungen befinden sich allerdings nicht im Gewebe, sondern in der Leber und in den Muskeln. Die Wassereinlagerung ist in diesem Fall darauf zurückzuführen, dass der Körper bei einer hohen Kohlenhydratzufuhr Energiereserven in Form von Glykogen anlegt. Das Glykogen bindet wiederum Wasser. Dies macht sich allerdings nur beim Abnehmen bemerkbar. Denn dann werden die Energiereserven verbraucht und dabei das Wasser freigesetzt. So kommt es, dass man bei einer Diät anfangs sehr schnell an Gewicht verliert, was jedoch nur auf den Wasserverlust zurückzuführen ist.

Deshalb ist weder der Verzicht auf Eiweiß noch auf Kohlenhydrate sinnvoll. Um Wassereinlagerungen vorzubeugen ist eine abwechslungsreiche Ernährung und ausreichendes Trinken am besten. Essen Sie viel Gemüse und Obst, denn sie enthalten viel Kalium, was die Entwässerung fördert. Gute Quellen für Kalium sind Obst und Gemüse, vor allem Spinat, Feldsalat, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreideprodukte und Nüsse. Kaliumreich sind auch Fruchtsäfte (vor allem Apfelsaft), Gemüsesäfte und kaliumreiches Mineralwasser (s. Etikett).

Es klingt paradox, doch ausreichendes Trinken der richtigen Getränke schützt auch vor Wassereinlagerungen. Vorausgesetzt Ihre Nierenfunktion ist in Ordnung, sollten Sie mindestens 1,5-2 Liter, also 8-10 Gläser bzw. Tassen am Tag trinken. Optimale Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees und Fruchtsaftschorlen. In der Apotheke oder in Reformhäusern erhalten Sie auch spezielle Entwässerungstees, die Sie zusätzlich trinken können.

Gegen Wassereinlagerungen hilft außerdem alles, was die Durchblutung fördert, also Bewegung (Spazieren gehen, Treppensteigen), Sport (Gymnastik), Massagen und Wechselduschen.

Weitere Informationen für eine abwechslungsreiche Ernährung finden Sie

hier

und in der aid-Broschüre

Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE (auch im download erhältlich)

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für die Aussage, dass bei gleichzeitigem Verzehr von Obst und Kohlenhydraten im Darm eine Gärung stattfindet. Unabhängig davon, was man zusammen isst, findet in gewisser Weise im Darm immer eine Gärung statt; denn im Darm befinden sich verschiedene Bakterienarten, die nicht verwertbare Reste aus der Nahrung verstoffwechseln. Gegen diese Aussage spricht auch, dass Obst selber sehr viele Kohlenhydrate enthält. Deshalb können sie also ruhig Getreideprodukte oder andere Kohlenhydratträger mit Obst kombinieren.


 

Das kenn ich..

Hallo Gecko,

bin in der 28.SSW und habe auch ständig angeschwollenen Beine und Füße - die Knöchel sind teilweise verschwunden
Habe jetzt Kompressionsstrümpfe bekommen. Sehen zwar nicht gerade sexy aus aber sie helfen. Mußt halt einfach mal deinen FA drauf ansprechen.

Wünsch dir noch eine schöne SS
Simone - Bauchmaus 28.SSW


 

@gecko

hallöchen, hab gerade erst jetzt deinen "wasserfüsse-thread" gelesen. willkommen im club der dickfüssler *lol*. seitdem es so heiss ist könnte ich am iebsten meine füsse abhacken *kreisch*
ich mache kalte fussbäder, lege die füsse hoch und trinke brennesseltee.ansonsten weiss ich auch nichts dagegen, da ja jegliche entwässernde medikamtente tabu für uns sind *grummel*
wie gehts dir sonst so? alles ok mit dem kleinen zwerg?

gruss mallory

achjaaaaaa... kompressionsstrümpfe/strumhosen helfen noch, ich muss mir noch welche holen.. so nett im omi-style *heul* besser mal solch dinger als später immer wieder ärger mit dem wasser und evtl. noch krampfadern


 

Hihi...

von:diekleene86

ja Omi- styl passt schon. mein Freund lacht sich immer über "meine neuen Strapse" kaputt Aber was solls.. Da hast schon recht. Wie lang habt uhr noch auszuharren?
LG


 

Huhu...

ich hab das gleich Problem. Haben von meinem Fa Kompressionsstrümpfe verschrieben bekommen. Die sind zwar etwas unangenehm bei so einer Hitze wie am WE, aber es hilft ungemein und man hat nicht mehr diese schmerzen und schweren beine...
Also frag doch mal deinen FA
Alles Gute und eine schöne Kugelzeit Svenja + Würmchen (30.SSW)


 

Hallo

von:Tina2409

ich hatte jetzt auch zum ersten mal das Problem mit etwas aufgeschwollenen Füßen. Liegt bestimmt auch an dem warmen Wetter. Ich hab gehört, dass viel trinken und wenig Salz helfen soll.

ich werd es jedenfalls man ausprobieren.


 

Hallo ihr

von:Lischen6

Kugelnden mit dicken Beinen

Also Erfahrung hab ich damit nicht und bin auch nicht schwanger. Aber ich kenne das Problem von meiner Freundin die letzten Jahr im August ihre Kleine zur Welt gebracht hat. Bei Ihr war es auch so, dass sie so ab der 28. Woche immer mehr Wasser in den Beinen hatte. Bei Ihr war es sehr extrem. Zum Schluss war es sogar so, dass sie durch das Wasser eine Schwangerschaftsvergiftung hatte. Das heißt Ihre Leber und Nieren haben versagt. So das die Kleine dann 3 Wochen vor errechneten Geburtstermin per Notkeiserschnitt geholt wurde. Ansonsten wäre sie jetzt vielleicht gar nicht am leben.

Ich hoff ich hab euch jetzt keine Angst gemacht.
Aber falls es euch irgendwann (kurz vor dem ET) richtig schlecht geht (z. B. ständiges erbrechen, Schüttelfrost usw.) dann geht lieber ins Krankenhaus. So war es nämlich bei meiner Freundin, und das waren eben die Symptome für eine Schwangerschaftsvergiftung.


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