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Gibt es "gute" und "schlechte" Affären?

 

Hallo! Glaubt ihr es gibt Affären die uns gut tun, oder ist es immer eine Einbahnstraße?
Wie weit "dürfen" Gefühle ausgelebt werden?
Stört schlechtes Gewissen oder gewöhnt man sich daran?
Eine gemeinsame Nacht, oder doch besser nur ne Stunde zwieschendurch?
Enstehen immer Hoffnungen auf mehr?
Woran erkennt man, dass es mehr ist als nur Sex?
Wie lange dauerten Eure Affären- wenn ihr welche hattet-?
Bei beenden, welche Gründe waren es?

Ich freue mich auf die Antworten! Frauen wie Männer sind gefragt!
L.G.


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Ja KLAR

gibts gute und schlechte Affairen.

Für mich ist eine Affaire sowas wie eine Mini-Beziehung, nur das die Gefühle sich so gar nicht mini anfühlen. Alles andere spielt sich - auch nicht für jeden - im Minimalbereich ab: Sehen- Spüren - Sex- mal außerhalb eines Hotels o.Ä. was machen....

Die ganze Wahrnehmung des Anderen spielt sich (wohl häufig) in den wenigen, ausgesuchten Momenten ab und damit meine ich nicht einkaufen, nächtliches schnarchen, fernsehprogramm aussuchen und andere hübsche Beziehungsdinge, die so richtig sexy sind...

und wie in jeder anderen Beziehung kommt es leicht mal zu Unterschieden in der Augenhöhe. Ich hab hier schon so viel gelesen über : nur einer von Beiden hat sich wie doll auch immer verliebt (schlechte Affaire ?!).

Ich kann Anonyma da nur die Hand reichen: fühlt es sich glücklich an ? sind wesentliche gemeinsame Ziele für die Affaire ehrlich geklärt ? Gute Affaire !

Nicht ?? Hau ab und zwar jetzt !!!

Hach, wenn doch nur alle so klar wären. Wenn ich doch nur so klar wäre..Ich gehöre nun mal zu denen, die durchaus erstmal Bodenberührung brauchen um zu merken, was jetzt Mist ist und was nicht. Das kann dauern oder auch nicht aber wenigstens weiß ich das und gehe dennoch das Risiko ein, Fühlen zu wollen. Eigentlich natürlich nur die guten Sachen aber -TJA

Jedenfalls vielen Dank für diesen Diskussionsbeitrag, Kotek, auf dem Weg zu wenigstens etwas mehr Überblick in Punkto Affaire und wie gehts den Anderen krieg ich vielleicht doch noch mal mehr als ein Bein auf den Boden.
LG


 

Gute oder schlechte Affäre?

Kann ich mir kein Urteil bilden, ich habe bereits 2 verheiratete Männer gehabt. Der 1. war ein Schürzenjäger, der mir gezeigt hat, das er mich liebt, er verliess seine Frau, seine Kinder, hat mich geheiratet und wir haben eine Tochter, allerdings, war ich nicht wie gedacht die einzigste...Ich habe einen Neuen kennengelernt, ebenso verheiratet wie ich, aber wir hatten keine Affäre, wir haben gewusst, dass wir uns lieben und sind fast 4 Jahre ein Paar... Ich hätte den Mann nie behalten,wenn er mit mir schläft und bei der anderen ein super Ehemann ist... Das geht nicht. Affären mag ich nicht. Auch wenn es verheiratete Männer waren, ich habe nie etwas mit ihnen angefangen, wenn die Sache klar war, das wir ein Paar sind...


 

Kommt darauf an, was man daraus macht

Was ist schon gut oder schlecht? Immer dieses Schwarz/Weiss-Denken

Wenn ich mich auf eine Affaire einlasse, dann passiert das ja wohl nicht zufällig. In den meisten Fällen wissen beide über den jeweiligen Stand des anderen Bescheid. Wenn die Fronten von Anfang an geklärt sind und somit keine falschen Erwartungen geweckt werden, ist doch alles okay.

Ich habe seit einigen Jahren eine Affaire und sie tut mir und ihm (beide verheiratet, Kinder, Haus, usw.) so gut. Wir wissen was wir voneinander wollen und was nicht. Wir begegnen uns auf gleicher Ebene und setzen uns nicht unter Druck, weil wir das genießen, was wir aneinander haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Leben ist eine Einbahnstraße, also auch die Affairen, auf die wir uns einlassen. Die Entscheidungen die getroffen werden, haben Einfluss auf unser Tun und Handeln und meist gibt es kein Zurück, so ist das nun mal. Aus den Fehlern die man macht, kann man lernen und Lebenserfahrung bekommt man immer noch dazu.

Sollte es tatsächlich richtig schlechte Affairen geben, dann sollten sie beendet werden, denn was soll das? Man hat immer eine Wahl, man muss sie nur treffen und das trauen sich so viele Menschen nicht und heulen hier rum.

Gruß an alle, die wissen, was ich meine


 

@ anonyma

von:sherridan

dem ist nichts hinzuzufügen


 

Genau richtig Conni!

von:anonyma2011

Deshalb ist eine gute Affaire auch eine Affaire, die man diskret und erwachsen auslebt, damit einem so ein "Zufall" erspart bleibt. Wer halbwegs bei Verstand ist, lässt sich nicht erwischen und bleibt vorsichtig. Lassen wir das Moralgeplärre mal beiseite (wird ja hier zu hunderten endlos durchgekaut) und sehen den Tatsachen ins Gesicht: wem sollte es schaden, wenn zwei vernünftige Menschen verantwortungsbewusst miteinander fremdgehen?

Nehm ich der Ehefrau was weg? Bestimmt nicht, denn sie hat wenig Interesse am Sex, den ich mit ihm genieße. Nehm ich meinem Mann was weg? Ein paar Stunden in der Woche, in denen ich genausogut irgendeinem Hobby nachgehen oder mit einer Freundin ausgehen könnte. Meine Familie, meine Kinder, mein Job, etc. haben ja wohl noch weniger damit zu tun.


 

Doch, man nimmt ihnen was weg

von:einenstern09

...die würde
die achtung
den respekt
die wertschätzung
....

alles andere ist schönrederei ;o)


 

Hallo Conni!

von:kotek0000

Es ist so, dass sich die Geliebte niemals fragen wird, warum SEINE Frau keinen Sex möchte.-diese Frage stellt sich keine Geliebte die nicht an ihm als Mann für's Leben interessiert ist.

Er und seine Frau sind erwachsen, sie leben zusammen, wenn er fremdgeht ist das die Sache zwiechen den Eheleuten. ER sollte seine Frau fragen, warum sie kein Sex mehr will, durchaus!

Glück ist immer relativ, manche geben sich damit zufrieden nicht zusammen leben zu können, und machen das Beste daraus.
Es gibt auch Menschen die wissen: Mein Partner KANN mir bestimmte Dinge nicht erfüllen, da kann die Ehe, Beziehung, Partnerschaft noch so gut sein.
Bevor sie den Partner immer wieder ohne Resultat damit konfrontieren, dass sie mit manchen Sachen unzufrieden sind, suchen sie diese woanders.

Wie viel Gefühl zwieschen Affäre und den eigentlichen Partner aufgeteilt wird, und ob überhaupt, macht jeder mit sich selbst aus.

Natürlich ist für manche Betroffene, eine objektive Sicht für die Affäre des Partners gar nicht, oder nur sehr schwer möglich.


 

Liebe Conni!

von:kotek0000

Zu dem was Dich ärgert:
Ich habe geschreiben: Bevor sie den Partner immer wieder OHNE RESULTAT damit konfrotieren, dass sie mit manchen Sachen unzufrieden sind, suchen sie diese woanders.

Damit meinte ich:
Irgendwann bettelt er vielleicht nicht mehr um Sex, und sie auch nicht um Zärtlichkeiten. Wenn man oft genug darüber gesprochen hat, und der Partner nichts ändern will, sucht sich der Andere eben eigenen Weg das zu bekommen was ihm fehlt.

1. Er muss nicht fremdgehen, er kann auch weiter gegen die Wand reden oder gehen, weil er unglücklich ist.
Ja, sehr konsequent! Nur dann hat der andere Partner gleich alles verloren, und keine Gelegenheit die Beziehung zu retten.
Ob das wirklich besser ist???

2. Heimlich oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden.
Wenn die Beziehung mit dem Partner schon so genung angespannt ist, glaubt man doch wirklich nicht, dass einer kommt und sagt: Jetzt gehe ich fremd! Habe ich mir verdient, oder was meinst du Schatz?

Dass er das nicht sagt, hat auch meistens den Grund, dass er grundsätzlich nicht die ganze Partnerschaft und auch nicht den Partner in Frage stellt.
Wenn der Partner sonst nicht bereit war zu reden, warum dann, wenn der Andere vorhat fremdzugehen? Dann soll aufeinmal doch ein Gespräch stattfinden?
Bei den anderen wichtigen Veränderungen in der Beziehung, hat man doch auch geschwiegen und sie hingenommen!
Aber bei Fremdgehen, hört man dann zu?! Warum erst dann?

3. Warum Schuldzuweisen? So hat jedes Gespräch gar keinen Sinn! Deswegen reden die Partner nicht miteinander, keiner hat Lust auf Dauer immer nur zu hören, dass er an etwas schuld ist. Dann vermeiden sie es gleich, und haben beide Ruhe.
Wenn beide bereit wären aufeineinander zu zugehen, würde auch ein vernüftiges Gespräch möglich sein.

4. Ja, ein Stück Egoismus ist dabei, wenn ich mir das Recht nehme etwas NUR FÜR MICH zu genießen, sei es eine Affäre. Wenn es aber schon soweit gekommen ist, denkt man nicht unbedingt daran, was man selbst in der Partnerschaft besser machen könnte.
Der Partner sollte vielleicht überlegen, WARUM etwas hinter seinem Rücken läuft. Wenn der Andere sonst immer treu war, was hat sich verändert?

Eine Partnerschaft ist auch nicht dazu da, ALLES und IMMER zu erfüllen. Aber IN EINER PARTNERSCHAFT wird über Bedürfnisse, Wünsche und mögliche Veränderungen gesprochen.
Es ist nicht so einfach unglücklich zu sein, und sich damit arrangieren bis zum Lebensende. Da hätte der Partner auch nicht viel davon. Einfach alles hinter sich zu lassen und gehen, die Scheidungsquote zeigt, dass es wohl viele tun.


Jetzt zu DEINEM Vergleich:
Krankenschein fälschen? Zu beklauen wenn man nichts hat? Kann doch nicht richtig sein!

JETZT nehme ich Dein Vergleich ganz wörtlich:

Manche Menschen verkaufen ihre Organe und Blut, nicht weil sie böse sind, sonder weil sie keinen andern Weg haben ihre Einkommen zu sichern. Da kann man auch sagen- warum bring der sich nicht gleich um? Was ist das für ein Leben? Der macht das auch noch heimlich! Warum stellt er sich nicht der Polizei? Wie kann man so egoistisch sein und andere Menschen gefährden?

Dieser Mensch hat Geldsorgen, sonst ist das Leben für ihn wertvoll, er hat Familie und das was ihm fehlt, nämlich Geld besorgt er sich auf illegale Weise, weil sonst würde er verhungern.

Was ich damit sagen will:

Der Mann der eine Affäre hat, hatte auch nach einem Ausweg gesucht, wahrscheinlich ( wenn er sonst treu war), weil er nicht mehr weiter wusste, wie er mit dem was ihm fehlt umgehen soll. Deswegen schmeißt er nicht gleich sein ganzes Leben weg! Heimlich? Ja, weil seine Frau nicht mal für ein "normales" Gespräch bereit ist, wie soll er jetzt mit ihr über sowas reden?
Na, ja, er könnte sich "stellen", seine Sachen packen und gehen. Aber vielleicht hängt er an seiner Frau, weil sonst ist das Leben mit ihr gut, und mit vielen andern Dingen ist auch glücklich und zufrieden. Er hängt auch an seiner Familie, dem Haus, genauso wie sie auch. Natürlich tut er ihr weh, weil er sie betrügt, würde er ihr weniger weh tun wenn er ganz weg wäre?

Er setzt Prioritäten, sie ist immer noch seine Frau! Wenn er keine Hoffnung hätte, seine Frau ihm völlig egal wäre, würde er sich trennen und nicht nach links und rechts schauen!

Wenn die Frau jedoch glaubt, er braucht Andere um eine Lücke zu schließen... Muss sie sich auch fragen, warum diese Lücke entstanden ist. Und wenn beide nicht bereit sind die zusammen zu schließen, und eine andere Frau dazu gebraucht wird... Dann muss die Ehefrau entscheiden ob sie damit leben kann. Sie weiß ja jetzt von der Affäre.

Kommt vielleicht einem der Gedanke, dass auch der schlimme Fremdgeher sich vielleicht betrogen fühlt?
Ja, von seiner Partnerin, die sich aufeinmal verändert hat und auch kein Wort darüber verliert. Sie lässt ihn am langen Arm verhungern, aber wenn er über seine Veränderung (Affäre) nicht spricht, dann ist das natürlich ganz was anderes. ER gafährdet die Beziehung! Ach, und sie nicht?
100% auch, nur anders!



 

So viele Menschen es gibt,

von:kotek0000

so viele Gründe gibt es für eine Ehe oder eine Affäre.
Meine Beiträge beinhalten Gründe und Erklärungen, die aber sehr objekiv das Verhalten von einem Fremdgeher und den Betrogenen darstellt.

Es ist nicht möglich ALLE Verhaltungsmuster für jede Ehe aufzulisten. Das ist zu kompliziert.


 

von:skyeye70

wo kann ich unterschreiben

sky


 

anonyma

von:kotek0000

Deine Einstellung als Geliebte ist bewusst und klar definiert. Finde ich sehr gut, dass Du die Verantwortung ansprichst, eine "gute" Affäre sollte diese auf jeden Fall haben.
Nur leider sind solche Affären wie Deine viel zu selten...

Und warum? Weil eine "gute" Affäre ist wie eine "gute" Ehe, man muss nicht immer das gleiche sehen, aber in die gleiche Richtung schauen!

Beide Affärepartner haben eine klare Linie und Abmachung, genug Verantwortung und Vorstellungskraft, dass es nie mehr sein darf als es ist.
Sie können auch mit ihren Gefühlen umgehen, sonst müssten sie die Affäre vielleicht beenden.

In einem Punkt bin ich nicht ganz Deiner Meinung, oder sagen wir so, dieser Punkt ist schwer zu klären.
Du schreibst, Du nimmst seiner Frau nichts weg, weil das was sie ihm nicht gibt, geben möchte, bekommt er bei Dir.
O.K. Wenn man das auf die eine Sache beschränkt, klar, kann man so sehen. Er bekommt aber nicht nur, er gibt auch etwas.

Ich persönlich bin der Meinung, dass man als Affärepartner nicht wirklich weiß, ob man doch nicht etwas wegnimmt.
Man kann nur von sich sprechen und die eigene Empfindung definieren. Das heißt, wenn Du sagst, Deine Affäre nimmt Deinem Mann nichts weg, dann weißt Du es 100%. Bei dem Affärepartner kann es genauso oder auch ganz anders sein.
Andereseits man kann nichts wegnehmen was nicht angeboten wird.
Und mit der Zeit, wird vielleicht mehr angeboten, weil man viel vertrauter miteinander ist.

Es kommt natürlich auf die Affäre an, aber auch wenn beide sehr vernünfitg mit allem umgehen, ein Prozess: Sich mit der Zeit mehr geben zu wollen, mehr zu empfinden, auch in dem von beiden gesetzten Rahmen, schleicht sich ein.

Ein Fall aus dem Leben- nein nicht aus meinem)))
Beide verheiratet, Kinder, Haus, guter Job.
Zwei sehr vernünftige, verantwortungsvolle Menschen, sie 36J, er 39J. Die Affäre besteht seit einem Jahr.
Klare Fronten. Ja, sie halten sich beide daran.
Sie sind auf einer Höhe, alles ist geklärt und sie genießen ihre gemeinsame Zeit.

Aber mit der Zeit ist es so gekommen, dass sie sich auch am WE oder wenn einer im Urlaub ist E-Mails schreiben. Am Anfang haben sie noch die Haltung bewahrt, es nicht zu tun. Da war eben Ehe und Familienzeit angesagt. Die Affäre war etwas in der Woche... Sie arbeiten zusammen.

Wenn sie sich nicht sehen, brauchen sie den Kontakt. Sie sagen beide, sie können damit umgehen, deswegen wird keiner von beiden ihre Ehe auflösen. Darum geht es auch nicht, es geht darum, dass die Affäre sich verändert. Beide stimmen zwar der Veränderung zu, aber einer der Grenzen, die sie sich am Anfang gesetzt haben, ist überschritten. Der Rahmen bleibt, noch...
So sehe ich es jedenfalls.

Man kann also nie ausschließen, dass sich was verändert.
Verstand hin oder her. Affäre ist auch ein Stück Leben, wir sind Menschen und als solche, leider nicht perfekt.














 

Solch eine Konstellation

von:eineverhaengnisvolleaffaire

lebe ich jetzt auch seit etwas mehr als einem Jahr.
---
Aber mit der Zeit ist es so gekommen, dass sie sich auch am WE oder wenn einer im Urlaub ist E-Mails schreiben. Am Anfang haben sie noch die Haltung bewahrt, es nicht zu tun. Da war eben Ehe und Familienzeit angesagt. Die Affäre war etwas in der Woche... Sie arbeiten zusammen.
--

Und uns geht es auch so, der gesteckte Rahmen bleibt, wir sind kein offizielles Paar, ich werde mich nicht trennen, er hat am WE auch andere. Aber die Gefühle haben sich deutlich verändert, bei beiden. Es fing mit Sex an, denn da war die Lücke in meiner Beziehung. Und dann entstand daraus im Laufe der Zeit Liebe und eine richtiggehende Zweitbeziehung, ich liebe aber meinen Mann nach wie vor. Ich liebe beide Männer, so unterschiedlich sie auch sind und fühle mich beiden zugehörig.
Es hat gedauert zu akzeptieren, dass man zwei Menschen gleichzeitig lieben kann. Aber es geht. Ich kann beide Lieben ausleben und auch wenn die hinzugekommene Liebe vielleicht nicht etwas für die Ewigkeit ist, bereue ich keinen Tag davon. Nur weil es keine Exklusivliebe ist, ist sie nicht weniger wertvoll. Wieviele echte Lieben erlebt man in einem Leben? Ich nicht so viele, ich verliebe mich schwer und richtig geliebt habe ich erst zweimal, eine Jugendliebe und meinen langjährigen Partner. Und jetzt meinen Zweitmann. Wir nennen es eine Wochenehe, er ist mein Wochenehemann und ich seine Wochenehefrau. Denn das Wort Lover oder Geliebter trifft es einfach nicht, es ist viel mehr.
Auch wir halten mittlerweile Kontakt, wenn wir uns nicht sehen, per sms und wenn möglich und ungefährlich auch mit telefonieren. Warum auch nicht? Er gehört zu meinem Leben jetzt dazu, ich zu seinem. Und auch mit meinem Hauptpartner habe ich in der Woche jeden Tag Kontakt per Telefon.
Ich weiß, es ist nichts für alle Ewigkeit aber man lebt nur einmal. Und diese Zeit kann mir niemand mehr nehmen.

Also auch eine Affäre mit Liebe ist möglich, ohne dass man alles über den Haufen wirft und man versucht das Hollywoodklischee 'und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende' daraus zu machen.

Viele Grüsse


 

Du hast etwas sehr wichtiges

von:kotek0000

angesprochen, nämlich: Eine Liebe in einer Affäre ist nicht weniger wertvoll als eine andere.
Liebe ist Liebe. Sehe ich auch so!
Menschen die einen Beweis für Liebe suchen, lieben nicht wirklich.


 

LIEBE! Wer sollte da schon ein Gegenargument finden?

von:anonyma2011

Aber es gibt auch "gute" Affairen, die nichts mit Liebe zu tun haben. Warum sollte man auch immer alles so genau benennen müssen? Es gibt mehr als Schwarz und Weiss oder Gut und schlecht. Manche Dinge kann man doch auch einfach nur hinnehmen und genießen, weil sie so sind, wie sie sind, oder?


 

Hi anonyma

von:eineverhaengnisvolleaffaire


So hatte ich das ja auch nicht gemeint, ich hab lediglich von meiner Geschichte berichtet und die ist nunmal in Liebe umgeschlagen. ABER ich habe es auch schon genossen, als es noch keine war. Und ich hab innerlich länger mit mir gekämpft, diese Liebe für ihn zu akzeptieren, denn die wollte ich ja gar nicht, ich hatte ja schon jemanden den ich liebe. Es hätte auch ohne Liebe so weiterlaufen können. Aber dafür haben wir uns einfach zu gut verstanden und zuviel Zeit miteinander verbracht. Zuviele Nächte Arm in Arm geschlafen, sich von Sorgen und Problemen erzählt. Irgendwann merkten wir eben beide, dass uns der andere mehr bedeutet als nur Ergänzung in sexueller Hinsicht. Dabei war das ja auch schon super bevor wir es benannt haben.

Und ja, egal wie man es nennt, man kann diese Dinge
hinnehmen und genießen, egal wie sie heißen. Es gibt so viele Farben im Leben. Also viel Spass weiterhin


 

Gebe ich Dir vollkommen

von:kotek0000

Recht! Wir Menschen suchen nach Definitionen, weil wir uns daran orientieren. Deswegen fällt uns schwer ETWAS zu genießen, hinzunehmen was keinen Namen hat.
Leider!


 

Meine Affäre ist nur gut

Gefühle dürfen ausgelebt werden, wie es jedem gefällt. Ein schlechtes Gewissen gibt es nicht. Nur gemeinsame Nächte, denn eine Stunde zwischendurch wäre mir zu wenig. Keine Hoffnungen auf mehr, das wäre unrealistisch und passt nicht zu einer Affäre. Natürlich ist es mehr als Sex. Es ist eine super schöne Freundschaft. Meine Affäre geht dieses Jahr ins 9. Jahr. Grund einer Beendigung wäre für mich, dass ich keinen Sex mehr mit ihm haben möchte, jedoch bleibt die Freundschaft bestehen.


 

Stimmt Ansichtssache ........

Ich selbst bin verheiratet u Geliebte.ganz ehrlich ich bin glücklich mit meinen beiden Männern.und aufgeben wurde ich keinen.Ich liebe beide.auch mein Geliebter hat Familie.ist auch gut so.es gibt mich und meine Familie.ihn und seine Familie.und es gibt uns.fur alles gibt es eine zeit.und wen man sich an regeln hält klappt alles.sogar ein Urlaub mit dem Geliebten.an Feiertagen hat man seine eigne Familie.und der Geliebte ist ein Fels auf den man immer zurück greifen kann.ich finde es gibt gute Affären.meine dauert nun18jahre.


 

Bisher nur negative Erfahrungen

Bisher hatte ich nur eine Affäre zu einem verheirateten Mann. Anfangs wars spannend, alles war neu für mich, ich wusste nicht, worauf ich mich einlass. Ich hab viel Erfahrung gemacht in Sachen Sex. Mit der Zeit wurde es aber immer schlimmer. Ich hab gemerkt, dass ich so nicht weiterleben will als heimliche Geliebte und der Typ geht jeden Abend wieder zu seiner Frau zurück, lässt sich bekochen etc. Mir gings dann schon länger total mies in dieser Konstellation, konnte mich aber immer nicht davon lösen, habs erst viel zu spät geschafft (nach 2 Jahren :evil. Der "Trennungsgrund" am Ende war, dass ich es nicht mehr ausgehalten hab so und dann auch mit meinem Freund zusammenkam, den ich auch schon einige Monate kannte, für den ich meine Gefühle aber wegen der blöde Affäre immer unterdrückt habe.

Ansonsten hatte ich davor noch eine Affäre zu einem Mann, wenn man das so nennen kann. Wir waren beide nicht vergeben, hatten aber auch keine Beziehung. Habe auf Dauer aber gemerkt, dass die Anziehung fehlt. Mir war der Mann auch zu schüchtern und unsicher und ich hatte immer gehofft, dass er noch mehr aus sich rausgeht, was dann aber nicht eintrat. Wir haben uns auch so oft gestritten.

Ich kann mir für mich keine gute Affäre vorstellen. Entweder ist einer von beiden vergeben - das wäre für mich jetzt aber der totale Abturner, nachdem ich so viel Negatives mit meiner oben genannten Affäre erlebt habe. Oder die Anziehung ist sehr stark vorhanden, aber dann würde ich auf Dauer auch eine Beziehung wollen.


 

Kommt darauf an...

Ich denke, ein wichtiger Punkt ist hierbei, dass man Sex und Gefühl trennen kann. Gute Affären wären dann, wenn man Sex und Gefühl, evtl. fester Partner und Affäre sehr gut trennen kann.

Schlechtes Gewissen hatte ich mal mehr, mal weniger...man verdrängt es.

Ich habe lieber eine gemeinsame Nacht gehabt als so mal zwischendurch...bei meiner Affäre war eine Stunde schwer möglich, da wir weit weg voneinander gewohnt haben.

Bei mir war es mehr als Sex...gemerkt habe ich es, wenn er in seinen "tollen, heilen" Familienurlaub gefahren ist, wir nicht zusammen Geburtstag feiern konnten, immer alles heimlich, versteckt ablief. Ich war seine Geschäftsreise.. seufs...

Meine Affäre dauerte vier Jahre. Ist seit August letzten Jahres beendet.

Gründe waren, dass meine Leidensgrenze/ Schmerzgrenze längst überschritten war. Dass ich endlich gemerkt habe, dass ich für ihn NUR eine Abwechslung, Affäre, Abenteuer war. Mein Bauchgefühl, meine Alarmsignale haben sehr oft sich gemeldet. Leider habe ich darauf nicht gehört.
Habe vieles nicht wahrhaben wollen, habe vieles einfach verdrängt.

Heute weiß ich, dass ich meine Grenzen viel enger hätte ziehen müssen.

Varaderos / Lisas berühmten 100 Tage habe ich hinter mir.
Mit Abstand sieht man einiges klarer, versteht einiges nicht mehr, warum man vieles mit sich machen lassen hat.


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