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Vor 98 Tagen ist mein Sohn gestorben | ||||||||||||||
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Hallo
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was soll man dazu sagen? das leben ist manchmal so ungerecht. und keiner wirklich keiner kann dir diesem schmerz nehmen und keine worte können sie last der seele tragen. alles was man sagt ist falsch und alles was man nciht sagt ist auch falsch.
ich habe erst kürzlich meinen vater verloren und ich kann nur sagen.....die zeit heilt alle wunden - hoff ich.
aber wenn ich eines durch diesen verlust gelernt habe, dann, dass wir jeden tag im leben leben müssen und dankbar sein müssen, dasswir leben.
tu dir den gefallen und such dir einen gespröchskreis von betroffenen. meiner ma hilft das auch grad ganz gut.
Hallo und ganz lieben Dank,
als wenn das mit mit meinem Sohn nicht genug ist, es nicht doll genug schmerzt, hat mein Vater jetzt nach dem Lungenkrebs Metastasen im Kopf, Ich laufe auf Zahnfleisch, gehe arbeiten , kümmere mich um meinen anderen Sohn, Haushalt, kümmere mich um meine kranke Mutter, um Haus und Garten, fahre fast täglich in die Klinik.
Habe solche Angst um meinen Vater
Da hast du ja jede Menge zu tragen. Ich wünsche dir von Herzen alle Kraft, die du brauchst, um das alles zu schaffen.
Danke fuer Deine Antwort, habe mich echt gefreut darueber
Allerdings ist mir noch etwas wichtiges eingefallen, die Patentante von meinem Sohn, sie selber hat vor 6 Jahren ihren Sohn verloren, sagte mir, einen Tag nach Michis Tod: Andrea, wenn es ganz schlimm wird..denke daran, was haette Michi gewollt, wenn Dein Schmerz ganz schlimm wird und du glaubst, es nicht mehr schaffen zu koennen!
.......
Mir hilft es
denn, Michi war voller Leben und Lebensmut und Froehlichkeit und ich selber auch! Mag nicht traurig sein, unser Leben ist zu kurz!
Darueber hinaus moechte ich Dir noch was schreiben, ich kenne dich nicht, doch, denke daran das Dein Zwillingssohn eine staerkere Beziehung hat zu Deinem verstorbenen Sohn als normale Geschwister! Er wird noch mehr unter dem Tod leiden, wie Du! Somit braucht Er, nochmehr Hilfe von Dir! Hoere ihm zu und weine mit ihm!
Werde ab morgen bis Montag nicht ins Internet koennen, gehe auf Reisen.
Denke an Euch.
Ganz liebe gruesse aus einem fernen Land, NWR ist nur meine Anlaufstelle wenn ich in Germany bin.
Andrea, halte den Kopf hoch!
Hallo du, denke mal du bist 1969 geboren, somit 3 jahre juenger wie ich! habe gerade den ersten todestag von meinem michi ueberstanden, 19 maerz 2011. er waere am 3 april 2011, 22 jahre alt geworden! kann dich sehr gut verstehen und deine ganzen fragen wie im reim auch! es gibt aber keine antworten, der tod ist final und loescht, so weh es tut, alles lebendige aus, uns bleiben die erinnerungen, mit dem tod eines kindes oder aber auch von normalen todesfaellen..oma und opa, die erinnerungen!!! wenn der schmerz dich ueberfaellt...da hilft es mir, an ihn dolle zu denken! vorallem wenn er absoluten mist wieder mal gebaut hat, oder die grosseltern geaergert, oder was er in seiner kindheit fuer einen bloedsinn gemacht hat, von scheibe einschlagen und sonstigen kram..wie er mich in den arm nahm, wenn er hifle brauchte, wenn er mir dankbar war fuer das was ich fuer ihn ohne worte gemacht habe, geschenke die er mir gab zu geburtstag und weihnachten, die ganzen bilder die da sind. gehe einfach zurueck und frage nicht nach dem WARUM...es gibt keine antwort darauf, akzeptiere es, so weh es auch tut.
ja und weine!! das geht bei uns echt gut, egal wo, bei familie, freunde, bekannte..sonst wer, schaeme dich deiner traenen und trauer nicht und halte deinen 2 sohn ganz fest im herzen, da wird er immer bleiben...
drueck dich..ist halt alles mist!
ich danke dir ganz lieb und auch allen anderen für die lieben Zeilen.
ja es ist verdammte Sch...
aber das Leben geht weiter, muss, hab ja noch meinen anderen Sohn, meinen tollen Freund, meine Eltern - wobei Papa Krebs hat sieht zur zeit schlecht aus und meine Arbeit.
Ich habe irgentwie keine Glückssträhne zur Zeit.
ich wünsche allen hier viel Kraft,
liebe grüße
Ich habe zwei Söhne mit 15 und 18. Und mir ist vollkommen klar, dass das Schlimmste, das einem überhaupt im Leben passieren kann, der Verlust eines Kindes ist.
Aktueller Anlass für diese Gedanken ist für mich auch das Busunglück im Wallis, bei dem 28 Menschen, darunter 22 Kinder, gestorben sind.
Die Eltern mussten von Belgien in die Schweiz geflogen werden, damit sie ihre toten Kinder identifizieren konnten, die zum Teil nicht mehr erkennbar waren. Dazu kam, dass die Eltern auf dem Hinweg noch nicht sicher wussten, ob ihr Kind lebt oder nicht.
Kann es im Leben etwas Schlimmeres geben? - Nein.
Darum empfinde ich allertiefstes Mitleid mit Eltern, noch mehr mit Müttern ( die ja das Kind ausgetragen und geboren haben), denen so etwas widerfährt.
Ich habe mich schon oft gefragt, wie man so etwas überleben kann. Ich meine, warum fällt man nicht einfach tot um? Worte des Trostes fallen mir nicht ein, denn es gibt keinen Trost.
Hallo
ich habe deinen Eintrag gelesen, mein Mann ist mit 52 Jahren
im September an einem Herzinfarkt gestorben,
ich weiß auch noch immer nicht wie ich das verarbeiten soll
er fehlt mir so sehr - wir waren 34 Jahre zusammen
am 28.10 starb mein sohn keven bei einen tödlichen zugunfall mit 22 jahren.
diese wunde wird nie aufhören zu bluten. ohne ihn bin ich nun ganz alleine auf dieser erde und nichts macht sinn ohne ihn. ich wollte noch so viel für ihn. ihn vater werden sehen, für ihn da sein wenn es schwer wird. ihn auf seinen weg begleiten.
mir ist als hätte man mir mein herz entzwei gerissen und nur die hälfte wieder reingestopft in meine brust. undnun muß ich mit nur einen halben herzen weiter leben. er fehlt mir so wahnsinnig und ich fühle mich so ohnmächtig.
deswegen kann ich jeden schmerz verstehen die eltern haben die ihr kind das wertvollste im leben verloren haben. in gedanken bin ich bei euch.
es tut mir so unendlich leid für dich!!!
ich wünsche dir ganz ganz viel kraft für deinen weiteren lebensweg!!!
Ich kann mir das wahrscheinlich nicht annähernd vorstellen..
Aber, wenn ich sehe, wie schrecklich unser Schicksal für mich ist, kann ich es vielleicht erahnen:
Mein lieber großer Bruder ist am 23. Mai dieses Jahres gestorben.
Wir hatten nur 3,5 Monate ab Diagnose seiner schweren Krebserkrankung, welche dann sehr schnell ihr Werk vollendete...
Es war ein Schock für uns alle, dieser Schockzustand ist vielleicht nicht mehr so vorherrschend..
Dafür wird das Gefühl des Vermissens, des Verlustes und der Hilflosigkeit gerad jeden Tag immer schlimmer......
Jeden Tag denke ich und auch Mama und Papa "So, jetzt reicht es doch langsam! Jetzt soll er aber wiederkommen!!! Und alles soll jetzt wieder normal sein!!!!"
Wirds aber nicht..... Und es sind heute 193 Tage bei uns...
Und, wenn ich mir meine Eltern ansehe und mit ihnen spreche... Ich denke, was ich da sehe ist dem was du durchmachst ziemlich ähnlich....
Ganz schlimm finde ich, dass du nicht weißt, was da passiert ist - DAS KANN DOCH GAR NICHT SEIN!!!
Da muss man doch auch behördlich was tun können..
Oder, wie jemand anders schon sagte, mit den Freunden Kontakt aufnehmen...
Das ist glaube ich sehr wichtig für eure Seelen, für die deines Sohnes, die seines Bruders, deines zweiten Sohnes, und auch für deine..
Ich wünsche dir viel Kraft in diesem Horror!!
Sonst weiß ich gerad auch nicht..
Alles Liebe,
M
Hallo!!!
Mir tut es leid, für alle Eltern die das schlimmste durchstehen müssen.. Ich kann mich nicht hineinversetzten. Ich besuche meine fast Schwiegereltern regelmässig. Ich sehe Ihnen in die Augen und sehe den Schmerz, Wut, Verzweiflung, die Rat und Hilflosigkeit. Sie haben ihren Sohn Marco, mein fast Verlobten, meine grosse Liebe am Sonntag den 05.06 an einen plötzlichen Herztod in meinem Beisein verloren. Es ist der zweite Sohn, den sie zu Grabe trugen. Meine Oma sagte immer. Die Eltern sollen nicht, Ihre Kinder zu Grabe tragen. Richtig, wäre es umgekehrt! Sie kannte auch diesen Schmerz, den die Verweissten Eltern gehen. Ihre Tochter wurde gerademal 18. Die Eltern von meinem Freund nennen mich Lichtblick. Wenn Du es kannst, treffe Dich, mit seinen engsten Freunden. Vielleicht, erfährt man den Freunden, was man noch nicht weiss. Man sich dann sagt, zum Glück, hat er das noch gemacht. Es ist Schmerzhaft, es zerreist mir das Herz, weil man weiss, dass das liebste was einem genommen worden ist. Ach, aus dem Leben mit Zukunftsplänen gerissen worden ist.
Da fehlen einen die Worte!!!
Gruss Heidi
hallo Traene,
erst einmal, es tut mir so unendlich leid für dich. Ich weiss wie du dich fühlst. mein sohn, auch 20 , starb letztes Jahr im Januar bei einem schweren Verkehrsunfall. Dieser Schmerz wird nie aufhören, er wird anders. Ich weine heute noch jeden Tag und er fehlt mir so sehr. Werde jetzt nach so langer Zeit eine Reha besuchen für 6 Wochen weil ich es alleine nicht schaffe. Ich hoffe dass du i psychologischer Behandlung bist, denn es wird noch schlimmer werden. Ich will dir keine Angst machen, aber du stehst gerade erst am Anfang und es dauert bis dir das alles einmal richtig bewusst wid. Verstehen tut man es nie. Es ist das schlimmste was einer Mama passieren kann und ich wünsche dir von ganzem Herzen ganz viel Kraft und Liebe von deiner Familie und deinen Freunden.
Lg

Mein Bruder ist gestern gestorben.. das TUT EINFACH weh..ich kann Sie verstehen
((
Und meine Eltern leiden auch stark..
ist das schlimmste , was einem passieren kann. Dennoch
hast du noch einen Sohn und deinen Mann und ihr solltet
euch im Schmerz vereinen. Und der Vorschlag Briefe zu schreiben ist sehr hilfreich und ich kann es dir nur empfehlen.
Es gibt Trauerforen und Trauergruppen, auch dort findest du Menschen, die diesen Weg gehen müssen.
Gruß melike
hallo und herzlichen dank für deine lieben und warmen zeilen, es ist nicht richtig wenn ein kind vor den eltern und großeltern stirbt.
auf so etwas wird man nicht vorbereitet. es ist immer traurig wenn ein geliebter mensch nicht mehr da ist, aber diese qualen und schmerzen die ich seit dem tod meines sohnes vor 98 tagen spüre sind nicht zu beschreiben.
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