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Meine mama ist nicht mehr da

 

Meine Mutter (63)ist vor kurzem gestorben an creuzfeeld-jakob. Eine Krankheit die selten auftritt und so unerforscht ist, dass kaum einer einem helfen kann. Ich dachte immer, uns trifft sowas nicht, nicht sowas Seltenes. Ich werde den Tag nie vergessen, an dem meine Eltern mir gesagt haben, dass ich die Zeit mit meiner Mama nutzen muss, weil sie bald nicht mehr da ist. Ich habe nur geweint....und dann ist der verfall so schnell gegangen, dass ich kaum "durchatmen" konnte oder die Zeit eben nutzen konnte. Nun ist sie nicht mehr da - 3 Monate hat sie mit der diagnose gelebt und ich habe jetzt Schwierigkeiten zu trauern. Meine Mama war alles für mich - ich war ein mama-Kind . und nun kann ich kaum weinen. Ich gehe wie selbstverständlich arbeiten und kümmere mich um meine Tochter (3 Jahre). Das ist doch nicht normal. kann ich nicht trauern?
Auf der anderen Seite habe ich Angst vor den Tagen Wie Weihnachten, Geburtstag u.s.w.
...vielleicht kann mir einer helfen ....


Christine bloggt: Wie viel ICH bin ich eigentlich?
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Christine bloggt: Warum ruft er mich nicht an?!
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>.<

Mein Beilleid.
Allein wenn ich daran denke.........

Ich glaub ich fang auch gleich an zu heulen....


 

Mein Beleid!

Meine Mutter ist 2009 im Alter von 61 Jahren unerwartet verstorben. Deswegen kann ich dich gut verstehen.
Du hast auch einiges erlebt und du schreibst ja das alles sehr schnell ging.
Als meine Mutter starb, konnte ich es nicht glauben. Es ging auch alles ganz schnell. 2 Tage vorher haben wir noch telefoniert und auf einmal ist sie gestorben!?! Ich musste sie noch mal sehen, ansonsten hätte ich es nicht glauben können. Für mich war das alles ein Schock. Ich konnte mich nicht richtig verabschieden weil da auf einmal die ganze Familie war und ich um meinen Vater und meine Schwester besorgt war. So funktionierte ich nur und erledigte alles mögliche. Als ich dann endlich alleine war, einige Tage vergingen, konnte ich auch erst einmal nicht mehr weinen. Es war einfach zuviel. Also es ist ganz normal. Jeder trauert anders. Es gibt mal gute und mal schlechte Tage. Trauer ist ein langer Prozess. Bei mir kam die Trauer dann nach einiger Zeit. Ich dachte dann ich hätte das nun alles verarbeitet, aber heute muss ich sagen vermisse ich sie immer noch sehr. Ich sage dazu immer die Trauer holt mich immer wieder ein.
Jeder verarbeitet seine Trauer anders. Da gibt es kein richtig oder falsch. Vielleicht kaufst du dir zum Thema Trauer einfach mal ein paar Bücher. Diese haben mir ganz gut geholfen und wenn dir danach ist, sprichst du mit jemandem darüber. Es ist wichtig dass du trauerst wenn du traurig bist. Trauern hat nicht nur was mit Weinen zutun. Jeder trauert anders.
Vor besonderen Tagen hatte ich auch Angst. Aber weißt du was, sie kamen und sie gingen auch rum! Im 1. Jahr war es nicht einfach. Es wird leider nicht mehr so sein wie es früher war, aber es geht trotzdem weiter. Man muss sich täglich aufs Neue bemühen dass es weiter geht und dass man selbst irgendwie wieder glücklich wird. Unsere Mütter hätten sicherlich nicht gewollt dass wir hier für immer trauern weil sie nicht mehr da sind. Wir wissen ja auch gar nicht ob sie wirklich nicht mehr bei uns sind.
Das einzig schöne, was mich immer mal wieder an schlechten Tagen beruhigt, ist einfach die Erinnerung!
Du wirst sehen, es gibt Hochs und Tiefs, da ist alles normal, aber irgendwann wird es besser werden. Es braucht nur alles seine Zeit.
Wenn du ein paar Tipps zu Büchern haben willst, schreib mir. Ich habe ein paar ganz gute Bücher, gerade wenn es um den Tod von Müttern geht, gefunden.
Ich wünsche dir alles Gute!


 

Was für Bücher?

von:johannisbeere90

Hey, ich bin 21 Jahre und meine Mama ist 51 Jahre.Es steht sehr schlecht um sie, wahrscheinlich wird sie erst ein Pflegefall, wenn wir "Glück"haben oder sie wird einfach ihre Augen für immer schließen.Ich will mich nicht verrückt machen, aber ich möchte mich und meine Familie drauf vorbereiten.Kannst du mir ein paar Bücher empfehlen?


 

Mutter

Das tut mir sehr leid für dich.Mein Beleid,ich denk an dich.


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