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Meine Mutter ist tot und ich komme damit nicht klar!

 

Hallo,

meine Mutter ist überraschend im Dezember 2009 gestorben. Wir hatten ein super Verhältnis und hörten uns fast jeden Tag. Sie war vor kurzem mit meinem Vater weiter weg gezogen und die Entfernung war schwierig für uns. Sie war auf einmal sehr krank, wollte aber nicht zum Arzt. Sie dachte es wäre "nur" eine Erkältung. Haben uns noch an Weihnachten gehört udn bei unserem letzten Telefonat machte es den Anschein dass es ihr besser gehen würde.Ich sagte ihr dass ich froh darüber sei und sie meinte sie auch.Wir hatten ausgemacht, wenn es ihr doch schlechter gehen sollte, geht sie gleich am Mo zum Arzt. Am Mo Morgen ist sie dann verstorben...
Ich weiß noch nicht einmal genau woran. Der Arzt meinte dass es ein Herzinfarkt war, meinte aber auch ehrlich dass er nicht 100%tig die Ursache sagen kann. Das ist so furchtbar für mich...vielleicht hatte sie eine Lungenentzündung, vielleicht eine Embolie, vielleicht die Schweinegrippe oder etwas ganz anderes.
Sie sagte meinem Vater einen Abend vorher dass sie bald sterben wird. Er konnte damit nicht umgehen und sagte ihr weinend wenn es ihr nciht gut geht, können sie gleich zum Arzt fahren. Sie wollte aber nicht und dann sind sie so schlafen gegangen. Das werde ich nie vergessen. Wie kann man einfach schlafen gehen, wenn einer einem sagt dass er bald sterben wird!?! Klar, mein Vater hatte angst, aber das nehme ich ihm sehr übel, auch wenn ich versuche es nicht ihm gegenüber zu erwähnen.
Ich wollte sie auch noch einmal sehen, weil ich das alles nicht glauben konnte. Ich starrte sie nur an. Sie sah weder friedlich, erlöst o. schlafend aus, sie sah einfach nur tot aus.
Am Anfang habe ich viel von ihr geträumt, nun immer weniger. Als das passierte, habe ich nur funktioniert. Ich weiß bis heute nicht wie ich das durch gestanden habe. Meine Mutter hat unsere Familie zusammen gehalten und sie war der beste Mensch und ich weiß wirklich nicht wie es ohne sie weiter gehen soll! Es geht weiter, aber es wird nicht besser! Ich vermisse sie jeden Tag! Ich komme so oft nachhause und denke, jetzt rufst du sie erst mal an und erzählst ihr was so passiert ist und dann fällt mir wieder ein, dass da niemand ist den ich anrufen könnte. Es fällt mir wirklich schwer glücklich zu sein, denn eigentlich habe ich dazu momentan keinen Grund. Meinem Vater geht es sehr schlecht und er wohnt noch sehr weit weg von mir. Ich habe ihn letztens besucht, aber damit habe ich auch so meine Probleme. Alles in diesem Haus erinnert mich an meine Mutter und was passiert ist und dann sehe ich ihn, der damit an wenigsten kalr kommt da er ganz alleine ist. Eigentlich bin ich die Einzige, die sich um ihn kümmert. Über meine Mutter kann er kaum reden, da er gleich anfangen muss zu weinen. Jede Woche besuche ich mindestens 1x ihr Grab und glaubt ihr mir, ich kann immer noch nciht glauben das sie tot ist und dass sie nie mehr zu mir kommen wird. Ich kann ihre Sachen nicht weg tun. Ich verstehe nicht warum es so kommen musste. Ich weiß wirklich nicht wie ich mit dem Tod meiner Mutter klar kommen soll! Meine Freunde verstehen mich nicht wirklcih, da sie so etwas nicht erlebt haben, meine Familie ist sehr klein und ich bin ohne Partner.
Ich sehe nur dass man seine Zeit genießen sollte, da sie schneller um sein könnte als man das denkt, aber ich habe momentan einfach nicht die Kraft das Leben zu "genießen". Ich hab das Gefühl dass alles gestern war und ich stehe am Anfang, wo ich das alles nicht wahr haben konnte.
Ich habe den Eindruck dass dieser Verlust nicht besser wird, man wird es nie vergessen, man gewöhnt sich nur an die Leere...es ist wirklich schlimm! ;-(


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Meine MAMA ist nicht mehr da...

Ich habe mich jetzt entschlossen, einen Monat nach dem Tod meiner Mutter die Hilfe aus Internet zu suchen, weil ich Diese sehr "bedingt" in meiner Familie finde... Es hat mich nicht sooo sehr verwundert, dass ich nach dem Suchwort "Hilfe, meine Mama ist tod" in der Frauergesellschaft gelandet bin, weil mein Mann sagte nur am Todestag meiner Mutter: "Es musste halt so sein," und kein Trostwort dazu. Am liebsten, hätte ich an diesem Tag Tintenkiller genommen und mein Leben wegradiert.
Ich komme ursrunglich aus Ukraine, meine Familie lebt in Kiev und ich hatte die letzte 10 Jahre mich mit meiner Mama 2 Mal im Jahr gesehen und mehrmals im Monat telefoniert. Zwar, habe ich ganz große Familie meines Mannes ins Herz geschlossen und habe zwei Söhne, mit meiner alter "Heimat" habe ich immer noch sehr inniges Verhältnis. Ich liebe sie alle - meine Familie, ob sie von Hier oder von Dort sind.
Meine Mutter ist seit 1,5 Jahren an der Leukämie erkrankt und die Erkrankung ist in sehr schnellen Zügen fortgelaufen.
Sie hatte noch ganz unbesorgt Ihren 70-Geburtstag gefeiert und danach ging Schlag auf Schlag - vor allem aus dieser Entfernung - habe ich viel zu spät erkannt, wie Ernst das um sie steht.
Wir meckern auf unsere Krankenversicherungssystem in Deutschland, aber wir haben nicht die leiseste Ahnung, wie es woanders ist... Die Behandlung, die Tabletten, die Spritzen, auch Krankenhausaufenthalt, die Blutkonserven, auch Transport muss man da privat übernehmen. Ich hätte auch viel mehr übernommen, wenn das Leben von meiner Mama das retten konnte. Ich kann nur vor Wut mir die Pulsadern aufschneiden, aber meine Kinder kann ich nicht auf dieser Weise verlassen.
Sie ist TOD, sie war meine beste FREUNDIN, sie hat mich genommen wie ich bin, ohne täglichen Korrekturen, wie mein Mamnn und ich fühle jetzt mich so ALLEINE und LEER.
Und gebe mir Mühe es anderen nicht anzumerken. Mein Ältester hat gerade angefangen zu studieren und Kleinerer ist ein pubertierender. Wir sind selbstständig und jeden Tag wird erwartet dieser Stehmänchen-Einstellung, aber am liebsten würde ich mich aus diesem Leben stehlen für immer...


 

Hallo Jekaterina65,

von:susi0581

erst einmal mein Beleid! Das ist ja alles noch sehr frisch bei dir,ich weiß noch wie anstrengend die ersten Wochen bei mir waren...
Ich verstehe dich besser als du denkst...!
Leider ist so, dass stellen dann doch die meisten fest, dass einen eigentlich nur diejenigen verstehen, die selbst ihre Mutter verloren haben. Ich bin fest davon überzeugt dass Männer anders trauern, sie reden, wenn überhaupt, auch anders darüber. Viele wissen gar nicht wie sie einem in der Situation helfen können. Vergiss das nicht und versuche dich deswegen nicht über andere zu ärgern. Ich habe mich darüber geärgert, aber es hat nichts gebracht! Du sollst dich auch nicht verstellen! Wenn du nicht gut drauf bist, bist du nicht gut drauf. Du hast ja auch einen wichtigen Grund! Auf der Arbeit war ich auch immer bemüht dass es mir keiner anmerkte, aber zu lächeln viel mir schwer, es gab nichts zu lächeln für mich. Ich funktionierte, man konnte sich mit mir unterhalten, aber mich brauchte niemand zu fragen wie es mir geht. Am Anfang habe ich mich auch bemüht dass mir keiner was anmerkt, dann dachte ich mir, momentan mal mir geht es schlecht und warum soll ich mich verstellen!?! Es ist ja nicht so dass ich anderen um den Hals gefallen bin und geweint habe. Irgendwann war es mir scheißegal wer was über mich dachte. Wer meinen Gefühlszustand nicht ertragen konnte, musste mir aus dem Weg gehen, ich konnte das nicht abstellen. Einige haben es nicht verstanden. Dann kommen die Standard-Sprüche das Leben geht weiter. In den Moment dachte ich, leider. Natürlich geht es weiter, aber niemand kann erwarten dass man in paar Wochen den Tod der wichtigsten Person im eigenen Leben einfach mal abgehakt hat!!! Das muss keiner verstehen. Dir ist was schlimmes passiert mit den Tod deiner Mutter und du musst erst einmal lernen damit klar zu kommen, mit deiner Trauer und dann zu schauen dass es dir besser geht!
Du bist ja nicht alleine! Ich weiß was du meinst, aber schau mal, du hast deine Familie! Wir haben auch so unsere Kommunikationsprobleme, aber trotzdem geht es den anderen nicht viel anders als mir, auch wenn jeder anders trauert.
Wenn du wütend bist, mach z.B. Sport, das hat mir geholfen. Ich war auch sehr wütend, bin ich auch heute manchmal noch.
Ich habe am Anfang auf der Arbeit nur funktioniert. Heute bin ich froh dass ich nach 3 Wochen Urlaub wieder arbeiten gegangen bin! Es hat mich abgelenkt und so konnte ich nicht in ein tiefes Loch fallen. Jeder ist da anders, aber einwenig Ablenkung kann nicht schaden. Man kann nicht nur trauern...
Ich kann mir gut vorstellen wie es dir geht, mir war mein Leben zu dem Zeitpunkt auch egal. Trotzdem kann ich auch dir nur das Gleiche sagen wie den anderen, dass deine Mama sicherlich nicht wollen würde dass du unglücklich bist oder dir das Leben nimmst! Unser Mütter wollen doch alle dass wir glücklich sind und trotzdem unser Leben weiter leben und sie im Herzen bei uns tragen und an sie denken. Ich denke mir immer, das ist das Einzige was mir niemanden wegnehmen kann! Ich bin dankbar für jedes Erlebnis und jeden Tag mit ihr und ich erinnere mich mit einem Lächeln daran!
Mit der Zeit geht das Leben wieder weiter und auch du wirst wieder lachen können, aber es braucht seine Zeit.
Ich wünsche dir alles Gute!


 

Meine Mutter ist tod............

Hallo Susi,
meine Mutter verstarb im Dezember 2007. Fuer mich ist es sehr schwer da ich zu spaet von Australien kam.
Um ehrlich zu seien - ich weine immer noch JEDEN Tag! Ich vermisse meine Mami so sehr. Meine kleine Tochter (5) kannsich nicht an sie erinnern- meine grosse Tochter (8) hat sie so lieb gehabt.

Ich habe dich heute abend gefunden, weil ich mal wieder wegen meiner Mami geweint habe...

Als sie starb konnte ich nicht weinen,ich musste mit 2 zwei kleinen Kindern nach Deutschland fliegen.Dann kam die Beerdingung, meine Kinder blieben beim Baby sitter- too much..
Weihnachten war nah - und um ehrlich zu seien - es gibt nichts wichtigeres fuer Kinder... Also Traenen verdruecken..

Die Antwort meines Australischen Mannes war: Everybody's Mum dies- well his is alive..

Ich konnte nie richtig trauern. Mache es jetzt oder es geht Dir wie mir- sobald ich alleine bin- weine ich um meine Mami


 

Hallo australien16,

von:susi0581

das tut mir sehr für dich leid!
Ich war ja leider auch zu spät da und hab nur funktioniert. Ich kann dir gar nicht sagen wie es heute bei mir ist. Manchmal könnte ich einfach nur anfangen zu weinen wenn ich an sie denke. Ich versuche wenigsten dann zu trauern, wenn ich alleine bin oder mit meiner Schwester. Mich verstehen nur wenige Menschen, ich denke es ist normal. Es verstehen nur diejenigen, die eine geliebte Person verloren haben. Aber manchmal gibt es auch Tage, da denke ich dass ich schon total abgestumpft bin. Ich denke über alles nach und bin einfach nur leer. Es ist leider einfach alles scheiße ohne sie. Ich versuche zwar weiter zu leben, so hätte sie es ja auch gewollt, aber es ist nicht einfach. Du hast deine 2 Kinder und einen Mann für die da sein musst und das ist ja was schönes. Ich denke Männer sehen es auch anders als wir Frauen. Für uns hat unsere Mutter eine ganz andere Bedeutung. Ich muss sagen dass ich mich verändert habe durch die Situation. Ich sehe das Leben mit anderen Augen. Jeder nicht genutzte Tag ist ein verschwendeter Tag. Ich hab ja gesehen wie schnell und unerwartet es zuende gehen kann. Momentan ist es bei mir so, dass ich einfach wenig Energie für alles habe. Ich merke das mir vieles egal ist, was nicht gut ist. Momentan geht es einem weiteren Familienmitglied aus ähnlichen Gründen wie meiner Mutter damals schlecht. Manchmal denke ich so schmerzliche Themen holen einen immer wieder im Leben ein.
Die Person liegt im Krankenhaus, aber ich konnte bisher noch nicht hin. Beim letzten mal konnte ich mich gerade noch so zusammen reissen. Dieses mal ist es anders. Manche denken nicht darüber nach was sie sagen, so erzählte dieser Person wie es ihr ergangen ist und dass sie ja so froh war dass sie gleich in Krankenhaus gekommen ist und dass das ja wohl ein schlimmer Tod sein muss. Ich dachte mir nur danke, dass du uns alle noch mal daran erinnert hast und ja, es ist mit Sicherheit ein schlimmer Tod!!! Die Person kann nichts dafür, aber ich kann inzwischen nicht mehr ruhig sein bei so was. Ich kann irgendwie nicht mehr über dieses Thema Krankheit reden und nachdenken. Es tut mir leid für die Person und ich wünsche ihr natürlich alles Gute und dass sie schnell wieder gesund wird. Aber ich kann es nicht sehen und hören, ich ertrage es nicht mehr...
Ich habe gelernt, dass man selbst auf sich aufpassen muss. Du musst schauen dass es dir gut geht. Es hört sich so an als ob du nicht zum trauern kamst. Es gibt aber soviele unterschiedliche Wege zu trauern. Wenn du weinen musst, dann weine. Hast du viel. Freundinnen oder Verwandte mit denen du darüber reden kannst?
Was mir geholfen hat war einfach Ruhe für mich alleine, schreiben und ich habe einige gute Bücher gefunden.
Aber wie du sicherlich weißt, holt einen die Trauer immer wieder ein. Das ist ganz normal. Aber es tut gut, wenn man weiß dass man nicht alleine ist. Schau mal wievielen es hier so geht. Es ist sicherlich ein schwacher Trost, aber für mich ist das ein bisschen beruhigend.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft und trauer wenn dir danach ist!


 

Den Schmerz zulassen

Liebe Susi

Der Verlust deiner geliebten Mutter liegt noch nicht allzu lange zurück und während das erste Jahr nach dem Tod eines nahestehenden Menschen so eine Art "schmerzstillende - unempfindlich machende Watte" um die eigene Seele legt, kann der Schmerz im zweiten ... oft erst dritten Jahr danach so richtig ins Bewusstsein dringen und dann tut es schrecklich weh.
Du hast mein volles Mitgefühl und ich wünsche dir vor allem die Kraft, diesen Schmerz zuzulassen und dir allenfalls therapeutische Hilfe zu holen, damit du die Trauer zulassen und verarbeiten kannst.
Ich habe mich nach dem Tod meiner Mutter und meiner Leb enspartnerin - sie sind im Abstand von 10 Tagen gestorben! - ganz schnell in die Arbeit gestürzt und bin heute nach fast 9 Jahren an dem Punkt, wo ich nicht anders kann und in die Verarbeitung rein muss, weil es sonst nicht weitergehen kann und ich mich selber blockiere.
Ich habe das grosse Glück, dass meine neue Partnerin - sie ist Gestalttherapeutin! - mir Schritt für Schritt dabei hilft, mein wirkliches ICH erneut zu entdecken und mit der Trauer ein gesundes Verhältnis aufzubauen. Oft fühle ich mich richtig durchgeschüttelt und da fällt mir ein, dass ich dabei Altes loslassen kann ... es fällt von mir ab. Das Gefühl danach ist unendlich befreiend und dafür nehme ich gerne das Schütteln in kauf.
Lassdich von Menschen, die dir das Starksein aufdrücken wollen, nicht von deiner eigentlichen Trauerarbeit abbringen, denn sie ist "überlebenswichtig" und danach wirst du auch wieder glücklich sein, denn deine Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als dich wieder lachen zu sehen und zu spüren, dass in dir der Frieden eingekehrt ist. Sie ist bei dir und sie liebt dich, das wirst du immer wieder erfahren dürfen. Gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute, mit lieben Grüssen estella 218


 

Hallo Estella 218,

von:susi0581

danke für deine lieben Worte! Haben mich gleich zum weinen gebracht...
Ja du hast Recht und ich habe bemerkt dass sich die Trauer mit der Zeit verändert. Ich merke dass sie wieder schlimmer wird.
Es freut mich für dich dass du eine Partnerin gefunden hast, die die bei deiner Trauerarbeit hilft!
Ich finde Trauerarbeit ist etwas kompliziertes und leider, so ist es halt, langwierig. Da muss man durch. Ich denke ansonsten holt einen eines Tages die Trauer ein und davor habe ich Angst.
Ich bemühe mich aber die Trauer raus zu lassen, wie auch immer man Trauer verarbeitet...
Ich wünsche dir auch von Herzen alles erdenklich Liebe und alles Gute.
Ganz liebe Grüsse

Susi


 

Hallo Nana,

von:susi0581

danke auch für deine Antwort. Es tut immer gut sich auszutauschen.
Für mich ist es auch merkwürdig 30 zu werden und meine Mutter fehlt. Ich war 1 Jahr lang nicht feiern, mir war einfach nicht danach. Keiner hat mich verstanden, ausser meiner Schwester und meinem Vater, ich hatte einfach nichts zu feiern. Jetzt will ich wieder raus unter Leute. Ich denke schon dass ich meinen 30. feiern werde, nur wie weiß ich noch nicht. Ich bin mir sicher dass unsere Lieben wollen würden, dass wir unser Leben normal weiter leben und nicht für immer trauern. Die Trauer kann man aber leider nicht ablegen, irgendwie begleitet sie einen immer und überall.
Natürlich ist es toll eine Schwester zu haben, aber denke nicht dass wir uns immer toll verstehen. Wir haben auch so unsere Probleme. Vor allem jetzt wo sie noch schwanger ist, kann ich mit ihr fast gar nicht mehr über unsere Mutter reden und das macht mir schon zu schaffen! Aber ich verstehe sie.
Mit Freundinnen darüber zu reden finde ich schwierig. Die einen reden mit einem darüber, verstehen einen aber nicht und die anderen wissen nicht was sie dazu sagen sollen. Also habe ich mir viele Bücher gekauft zum Thema Tod, mache mir meine eigenene Gedanken und nun habe ich mir überlegt eine Art Tagebuch zu schreiben. Früher hat mir das sehr geholfen, wenn es mir schlecht ging. Ich werde erst Tante. Das komische ist daran auch noch, dass es ein Mädchen wird und sie soll am Muttertag geboren werden...
Das wird alles sehr traurig! Ich glaube irritiert wäre ich, wenn die Kleine unserer Mutter ähnelt. Ich bin gespannt! Es ist sehr traurig, weil ich weiß dass meine Mutter immer Enkelkinder wollte. Ja und nun bekommt sie eins und ist nicht mehr da. Man kann sie nicht mehr fragen wie war das bei dir und wie hast du das gemacht. Aber ich versuche meiner Schwester zu helfen wo ich kann. ich depremiert es auch zu wissen dass ich fast 30 bin und Single bin. Wenn ich dann zurück rechne wie alt meine Mutter bei uns war und wie jung sie gestorben ist, stimmt mich das noch trauriger.
Ich kann dir nur eins sagen, das hat meine Mama mir immer gesagt, richte dich nicht nach anderen sondern danach was DU willst. Ein Kind kommt immer unpassend, man hat immer eine Ausrede warum es gerade nicht passt. Man sollte wissen was man will und sich dann überlegen, wenn der Partner das nicht will, ob du damit leben kannst und er dann der Richtige für dich ist. Ohne dir jetzt damit zu nahe treten zu wollen! Sie hatte recht, irgendwie wartet wirklich keiner auf einen. Die Zeit läuft weiter.
Ich weiß genau was du meinst, aber sicherlich wird dein Vater auch so sein Enkelkind sehen.
Das stimmt was zum schönen Tod schreibst. Finde ich wirklich interessant wie du die Dinge siehst!
Ich will einfach nur einschlafen und nichts mitbekommen. Auf der einen Seite sage ich heute schon dass ich weiß, dass ich keine 80 werde. Frag mich nicht warum, aber das denke ich nicht und meine das noch nicht einmal pessimistisch. Auf der anderen Seite ist es auch egal, weil wer weiß denn heute was morgen kommen wird. Ich will ja nicht früh meine Lieben hier verlassen...
Ich war damals 3 Wochen bei meinem Vater, damit er nicht alleine ist. Ich habe dann dort allen Papierkram erledigt, die Sachen meiner Mutter langsam weggeräumt wegen meinem Vater und als ich wieder zuhause war, ging der Papierkrieg hier weiter. Also ich hatte eigentlich nur 1-2 Tage zum abschalten und richtigen trauern. Ich hab dann überlegt ob ich mich krankschreiben lasse, aber ich hatte den Eindruck, umso länger man von der Arbeit weg bleibt, desto schwieriger wird der Wiedereinstieg. So oder so fragt einen jeder dann danach. Ich erinnerte mich an meine Kollegin als ihr Vater starb und sie kam arbeiten und ich hatte mich noch gewundert wieso und sie meinte, sie braucht Ablenkung, sie kann nicht mehr nur darüber nachdenken und da habe ich sie verstanden. Ich bin dann nach den 3 Wochen gleich wieder arbeiten gegangen. Der 1. Tag war furchtbar weil mich jeder danach gefragt hat und ich wollte nicht weinen, fing aber jedes mal wieder an.
Eine Woche später war die Beerdigung an einem Do und ich hatte dann noch den Fr frei. Ich habe viel geweint und nun ist 1 Jahr rum, aber ich hab immer noch das Gefühl dass ich es nicht verarbeitet habe. Wie soll ich es beschreiben, es tut immer noch weh, aber anders.
Also jeder Mensch ist anders, aber ich denke der "normale" Weg wieder arbeiten zu gehen, ist einfach der Beste.
Natürlich bist du nicht mehr die Gleiche wie vorher, bin ich auch nicht. Ich sehe vieles jetzt anders, wunder mich über Menschen und ihre Oberflächlichkeiten.
Also bei mri auf der Arbeit war es so, dass mich die eine Kollegin deren Vater gestorben war gut verstanden hat. Der Rest, denke ich, hat sich über mich keinen Kopf gemacht. Müssen sie ja auch nicht, sind ja nur meine Arbeitskollegen. Ich hab genauso wie du gelacht, obwohl mir zu heulen war, aber ehrlich gesagt wollte ich denen das nicht zeigen und mich schon gar nicht mit ihnen darüber unterhalten! Mach das lieber mit deiner Mutter oder mit Freunden, denn auf der Arbeit wird es ja dann doch wieder mit der eigenen Arbeit verbunden und das wollte ich nicht. Ich hab am Anfang 100 Fehler gemacht und konnte mir nichts merken, aber irgendwann wurde es wieder besser. Also auch das ist normal.
Naja, was soll ich dir sagen. Ich denke mir, der liebste Mensch auf Erden ist nicht mehr da. Der einzige Mensch den es wirklich interessiert hat wie es mir geht und nur mein bestes wollte und das ist auch nicht mit meinem Vater oder meiner Schwester vergleichbar, auch wenn ich froh bin sie zu haben. Die Einsamkeit macht mir auch oft zu schaffen, weil ich erst durch das alles gesehen habe wie einsam man sein kann, wenn einen nur wenige Menschen verstehen und da sieht man dann erst wer ein wahrer Freund ist und sich für einen interessiert. Ich habe mit einigen den Kontakt abgebrochen, weil es nicht mehr anders ging und ich kann nicht sagen, dass ich meine Freunde viel mit meinen Sorgen und Gedanken belastet habe. Mich hat es einfach genervt dass mich keiner verstanden hat und irgendwann hatte ich keine Lust mehr darüber mit anderen zu reden. Kann auch falsch sein, aber es ging nicht anders. Man gewöhnt sich aber mit der Zeit an die neue Situation. Ich weine auch immer weniger, irgendwann kann man nicht mehr. Trotzdem denke ich manchmal ob die Wirklichkeit wirklich in meinem Kopf angekommen ist!?! Meine Mutter hat immer gesagt ich hab dich nicht geboren damit du unglücklich bist. Daran erinner ich mich immer wieder und so versuche ich jeden Tag aufs Neue dass ich mein Leben weiter lebe. Ich bin mir sicher das sie es nciht anders gewollt hätte. Natürlich denke ich trotzdem sehr oft an sie, ich bin dankbar für die Zeit mit ihr. Ich hab mir aber viele Gedanken über den Tod gemacht und bin mir sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden und das beruhigt mich dann wieder einwenig. Ich bin nicht besonders gläubig, aber daran glaube ich. Irgendwie gibt es keinen direkten Weg aus der Trauer, aber wir müssen uns halt jeden Tag wieder ums neue bemühen nicht nur zu trauern und bin mir sicher, dass es mit der Zeit immer besser wird. Jeder ist ja selbst für sein Leben verantwortlich wie es wird und ich denke dadurch wird es dann wieder besser werden.

LG












 

Hi Nana,

von:susi0581

ja es ist echt schön auch mit dir zu schreiben. Es ist schwierig mit anderen darüber zu reden...
Ich verstehe dich sehr gut und weiß genau was du meinst.
Ja, irgendwann am Anfang holt einen die Realität wieder ein.
Mir geht es auch so wie dir. Am Anfang hab ich auch einfach die Ablenkung gebraucht und dieses Gefühl, alles ist ok und wie immer, Mutter ist bei Vater und wir hören uns in den nächsten Tagen, haben uns einfach ein paar Tage länger als sonst nicht gehört...manchmal denke ich wie bescheuert das doch ist, aber ich glaube es gibt Momente da braucht man das einfach! Ich konnte irgendwann auch nicht mehr heulen, die Leute um mich herum nervten mich mit ihrem Mitleid und Geheule und vor meinem Vater konnte ich recht schnell am Anfang nicht mehr viel weinen. Ihn hat es sehr getroffen und er hat viel geweint und wenn ich auch noch viel geweint hätte, hätte das alles noch schlimmer gemacht. War ja nicht so das wir in Ruhe getrauert hätten, es war viel zu erledigen...
Mein Vater wohnt nicht in der Nähe bei mir und ich glaube dadurch entsteht dieses Gefühl als ob alles beim Alten wäre, obwohl man weiß dass es so nicht ist.
Irgendwann kann man auch einfach nicht mehr nur weinen. Wenn ich in dem Haus meiner Eltern bin, kommt allerdings alles wieder in Erinnerung. Meine Mutter ist eigentlich dort überall, nur sie ist nicht da als ob sie im Urlaub oder so wäre...
Ich habe auch versucht mich abzulenken und das Leben muss ja weiter gehen, aber manchmal habe ich dann doch Angst in so ein Loch voller Trauer reinzufallen. Weil soviel passiert ist und am Anfang wenig Zeit zum trauern da war und irgendwann erwarten ja dann alle wieder von einem voll zu funktionieren.
Interessant dass es dir auch so geht. Aber Tränen alleine sagen ja noch nichts über die Trauer und den Schmerz alleine aus! Jeder Mensch ist anders!
Es ist schon komisch, man weiß wie es ist, irgendwie geht es dann weiter, man ist ja doch irgendwie in der Lage alleine weiter zu leben und trotzdem fehlt der geliebte Mensch überall und ständig.
Ich dachte ja dass es mit der Zeit alles besser und verständlicher werden würde. Kann ich leider nicht sagen.
Momentan ärgern mich einfach nur meine Freunde um mich herum. Ich war immer da wenn es ihnen schlecht ging, wo waren sie als es mir wegen dem Tod meiner Mutter schlecht ging. Jetzt sieht man sich und sie denken, einige Zeit ist ja vergangen, jetzt muss auch gut sein und sie weint ja nicht mehr, also wird sie es vergessen haben. Das ärgert mich sehr. Das wird man nie vergessen können und seitdem meine Mutter gestorben ist, weiß ich was wichtig ist im Leben und was nicht und wenn ich mir dann belanglose Problemchen anhöre, werde ich wirklich sauer. Ich hoffe dass sich das auch irgendwann mal wieder ändert. Ich hab nur dazu gelernt, jeder muss auf sich selbst aufpassen, dies tun die anderen nicht. Können sie auch gar nicht.









 

Hallo Nana,

von:susi0581

mach dir keine Gedanken wegen den anderen. Ich hatte letztes Jahr am Muttertag Geburtstag und mein Vorgesetzer meinte "wie witzig"! Ich stand da mit offenem Mund und meinte nur "total". Ich konnte in dem Moment nichts mehr dazu sagen...seine Mutter ist vor kurzem gestorben u. wir haben mal länger darüber geredet, ich denke jetzt kann er es besser nachempfinden wie das ist...
Ich kann es auch irgendwo verstehen, sie kennen die Person nicht und das ist etwas was uns betrifft und nicht die anderen. Wir denken oft daran und nicht die anderen, uns beschäftigt es.
Ja aber das ist genau das was mich nervt. Mich rief eine Freundin an und fragte mich "bist du nicht gut drauf?" und ich meinte nein und sie fragte mich im Ernst "warum denn?". Ich hab da wirklich kurz überlegt ob ich nicht einfach auflege..das war ganz am Anfang, als alles noch frisch war. Es nervt mich dass die Leute erwarten dass man gleich wieder gut drauf und so "wie immer" ist. So ist es eben nicht! Mich hat schon langer keiner mehr nach meiner Mutter gefragt und ich will auch nicht mehr mit anderen darüber reden.
Aber ich muss dazu sagen, irgendwie werde ich auch "kalt". Wenn dann andere mit ihren Problemchen anfangen "mein Freund ist momentan so und so" oder "auf der Arbeit war dies und jenes" , unterbreche ich teilweise die Leute. So wie sie sich nicht mit mir beschäftigen wollen, will ich mich nicht (mehr) mit ihren Problemchen beschäftigen. Ich hab ganz andere, richtige Probleme. Klingt blöd, aber es ist mir doch wirklich egal ob XY dies und jedes über mich gesagt hat. Sollen die Leute froh sein, dass sie nur solche Probleme haben!!! Diese Wut werde ich nicht los. Es klingt hart u. freue mich für andere die es nicht so erlebt haben. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man nur sich selbst hat u. bedingt die Familie. Auf den Rest würde ich heute nicht mehr vertrauen. Früher war ich immer für alle da, das ist nicht mehr und es wird auch nie mehr so sein. Klar werde ich da sein, wenn irgendwas ist, aber nicht mehr für jeden Kleinkram!
Deswegen nimm dir nicht zu Herzen was die anderen zu dir sagen, sie können es wirklich nicht nachvollziehen! Ich bin immer noch der Meinung einfach "normalsein" ist das beste, weil dann auch keine blöden Fragen kommen. Einige Kollegen haben mich auch am Anfang nach meiner Mutter gefragt, aber ich hab dann nciht mehr viel mit ihnen darüber geredet. Ich weiß es war nett gemeint, aber ich wollte nicht mit denen auf der Arbeit darüber reden. Ich hab meine Arbeit gemacht, funktioniert, sie wussten das ich traurig war, aber ich wollte es mir dort nicht anmerken lassen. Ich finde das hat dort nichts verloren, wobei man trotzdem nicht immer seine Gefühle einfach "abstellen" kann.
Ich hab auch ähnliche Sorgen mit den anderen Elternteil, was dann noch alles kommen wird. Naja, das kann man eben nicht ändern. Ich bin schon froh, dass sich mein Vater bemüht alleine weiterzuleben u. sich nicht hängen lässt.
Gute Frage was ich meinen Freunden sagen würde. Auf jeden Fall hätte ich öfter mal nachgefragt ob alles ok ist und ob ich irgendwie helfen kann.
Meine Freunde haben mich wirklich nicht verstanden, die eine heulte nur rum wenn wir über meine Mutter sprachen. Warum sie und nicht ich!?! Das ging mir dann recht schnell auf die Nerven...die andere hörte immer zu, konnte mir aber auch nicht helfen und die Letze war der Knüller. Sie fragte mich jedes mal danach ob ich mitkomme feiern. Mir war wirklich nicht nach feiern, viel. hilft es anderen, ich konnte nicht feiern gehen. Ihre Oma war zeitgleich gestorben. Es tat mir leid für sie, aber ihre Oma hat ihr Leben gelebt, hat Enkel und Urenkel miterlebt. Da meinte sie zu mir schade, dass sie meine Kinder nie sehen wird. Da hab ich mich dann gefragt warum sie mir das erzählt. Sie hat ihr Leben gelebt, sei froh dass du deine Oma kennenlernen durftest, ich kenne meine gar nicht und meine Mutter hat nicht einmal Enkelkinder miterleben können....da ist es dann besser das Reden zu lassen. Es hat mich schwer enttäuscht, aber ich habe daraus gelernt. Ich glaube aus der Trauer kann man sich nur selbst heraus helfen. Natürlich kann man sich auch von anderen helfen lassen, aber erst einmal muss man es selbst wollen. Ich habe viel gelesen und mit der Zeit wurde es besser. Es wird auch bei dir besser werden.
LG


 

Hallo Nana!

von:susi0581

es tut wirklich gut deine Worte zu lesen!
Ich finde auch dass nichts mit den Eltern vergleichbar ist...
Natürlich ist es trotzdem schlimm! Ich glaube die Leute wollen "nett" sein und wissen gar nicht dass sie einen damit verärgern. Sie denken nicht darüber nach wie es bei dem anderen ankommt, wie es dem anderen wirklich geht. Wie du schreibst, woher sollen sie es auch wissen.
Männer reagieren da wirklich anders, ich habe es an meinem Schwager und einem Freund gesehen...
Ich denke dass mein Vorgesetzter verstanden hat wie blöd es war, weil er nur mit seiner Mutter aufgewachsen ist da sie vom Vater verlassen worden sind. Ich glaube das ist dann auch noch mal was anderes, auch für Männer.
Du hast mal wieder Recht! Wir haben davor auch so gedacht wie die anderen! An diese ganzen unwichtigen Oberflächlichkeiten...ja, wir mussten ja durch diese Erfahrung zwangsläufig noch etwas erwachsener werden. Ich denke ja alles hat seinen Sinn und aus allem lernt man und so ist es auch hier. Es ist soooo schwierig Menschen zu finden, die genauso denken. Manchmal denke ich es liegt am Alter, weil man einfach in jungen Jahren oberflächlicher ist. Es nervt mich so...
Ja genau, in so einem Moment ist einem nicht nach feiern und amüsieren. Überhaupt so etwas jemand erklären zu müssen finde ich schon schlimm...das wird man sich doch denken können!?! Wenn sie nur 1x nachgefragt hätte, so nach dem Motto, damit du bescheid weißt wenn du dich so ablenken willst. Sie hat mich mehrmals gefragt und irgendwann meinte ich dann sauer ob sie es rafft, mir geht es scheiße, mir ist das schlimmste im Leben passiert was passieren konnte und du nervst mich feiern gehen! Klar kann ich mitkommen, aber ich würde dir vom Feinsten den Abend ruinieren. Mich kann KEINER aufheitern und schon gar nicht so! Da hat es dann wohl klick gemacht...Gott sei Dank gibt es ja Momente die einen aufheitern und ablenken, aber das waren nicht solche.
Ich hab mich auch schwer gewundert über ihr Verhalten, aber auch über das vieler anderer! Erst in so einem Moment sieht man wirklich wer ein wahrer Freund ist. War auch noch zusätzlich sehr traurig! Mit 1 Freundin hab ich den Kontakt komplett abgebrochen und mich von anderen fern gehalten.Es ging nicht anders. Ich dachte mir aber, es kann nicht sein dass dich nicht mal einer von denen fragt wie geht es dir, kann ich dir irgendwie helfen. Auf der anderen Seite kann man ja auch nicht allen den Kontakt abbrechen. Ich finde nicht das du zu moralisch denkst, ich sehe es genauso. Ich hab mich auch von ihr zurückgezogen und als sie dann mit ihren Problemchen ankam, meinte ich nur stopp, dafür hab ich keine Nerven und auch keine Energie. Das stimmt, das sollte in einer Freundschaft schon passen. Ja ich bin mir noch nicht so sicher ob ich noch einmal mit ihr darüber reden werde oder es einfach komplett lasse. Sie hat sich lange nicht mehr bei mir gemeldet. Irgendwann werden einem solche Dinge egal. Man konzentriert sich auf seine wahren Freunde und auf wichtigere Dinge im Leben. So sollte es auch sein!
Ganz ehrlich, wenn ich so richtig schlecht drauf bin, laufe ich in schwarz rum. Trage eigentlich schon lange an sich gerne oft schwarz und dann passt dann an solchen Tagen. Ansonsten habe ich eigentlich in den letzten Jahren darauf geachtet nicht immer in schwarz herum zu rennen. Inzwischen ist es mir egal wer war denkt. Auch wer meint wie lange eine Trauerzeit angemessen ist. Das entscheidet jeder selbst für sich!!! Ich weiß auch gar nicht ob dieses Wort so ganz zum Tod passt! Ist ja nciht so das man trauert und das war es dann. Man wird nie vergessen was alles passiert ist und diesen Menschen immer vermissen. Also trauert man ja eigentlich immer noch immer ein bisschen im Herzen. Man lernt einfach nur mit der Zeit damit besser umzugehen.Man muss es auch! Keiner würde wollen dass man an der Trauer zerbricht! Es wird mit der Zeit besser, aber man muss sich halt bemühen, ablenken und vor allem nicht mit so doofen Menschen beschäftigen.
LG


 

Hallo Nana,

von:susi0581

ja das hört sich realistisch an mit der Narbe.
Am Mo wollte ich eigentlich erfolgreich verdrängen dass wir Valentinstag haben. Auf der einen Seite weil ich finde, wenn man sich liebt braucht man den Tag nicht und auf der anderen Seite, weil ich ihn auch gerne mit meinen Lieben gefeiert hätte. Nachdem mich dann alle an den Tag erinnert haben, konnte ich abends nur noch weinen und dachte mir das Leben ist doch einfach nur scheiße!!! Ich bin nicht total verzweifelt, aber ich frag mich wirklich für was lebt man eigentlich!?!
Meine Mutter vermisse ich sehr und ich merke es wird wieder schlimmer. Das mit dem sich einreden es geht ihnen gut, sie sind irgendwo und einfach nicht erreichbar, geht leider auch nur bedingt.
Bin auch irgendwie enttäuscht. Ich habe endlich mal wieder jemanden kennengelernt. Ich war ja 1 Jahr nicht feiern, alles war toll, ich hab schon so lange nicht mehr soviel gelacht und dann meldet sich der Mensch nicht mehr bei mir. Eigentlich hätte ich es auch lächerlich gefunden wenn er sich an Valentintstag gemeldet hätte, lächerlich aber doch süß. Es kam nichts und auch die Tage danach nicht und das macht mich gerade noch trauriger. Es ist wirklich eine sehr schwierige Zeit...ich hab ihm erst mal nichts davon erzählt, wobei es komisch war. Deswegen sei froh dass du dann so einen lieben Partner hast! Ich glaube das hilft auch viel.
Sorry für meine Worte heute, aber ich bin wirklich nicht gut drauf. Ich glaube ich lege mich später einfach ins Bett, heul mich mal richtig aus und gehe früh schlafen...
Meine Freundin ist 24. Es könnte daran liegen, wobei ich niemanden kenne der in dem Alter so ist oder war. Ich denke wir haben einfach unterschiedliche Ansichten vom Leben.
Vielleicht liegt hier aber auch mein Fehler. Manchmal sollte man das Leben lieber geniessen als dann so traurig zu werden wie ich. Dafür ich das Leben echt zu kurz und das kann auch nicht der Sinn sein zu leben!
LG


 

Es wird schon besser werden bei uns...

von:susi0581

Hallo liebe Nana,
ich verstehe dich so gut und erkenne mich selbst in sovielen Beschreibungen! Ist trotz allem irgendwie schön!
Ich kenne das leider auch zu gut mit der Laune die mal super gut und dann schlechter nicht sein. Ist ganz normal.
Ganz ehrlich, ich bin auch am Anfang sauer, von mir aus zickig und sonst wie gewesen wenn mich andere mit ihrem Schrott genervt haben. Mich haben Leute angerufen und mir irgendeinen Mist erzählt und ich sage dann mir geht es heute nicht so gut, ich kann gerade nicht reden und dann wurde ich auch noch angezickt wieso ich nicht mal zuhören kann. Einmal war ich auch einfach ehrlich und meinte weil es in meinen Augen unwichtiger Schrott ist und ICH dafür keine Energie habe! Meinen Freunden nehme ich es echt übel dass sie für mich nicht da waren und dann soll ich immer verfügbar sein!?! Die Zeiten sind vorbei...ich weiß dass das nicht ganz richtig ist, aber ich hab gelernt dass man sich selbst wirklich der Nächste ist! Du musst immer für dich selbst da sein, du musst dich lieben und du musst dich selbst aus diesem schwarzen Loch rausholen, es kann kein anderer. Wäre auch zuviel verlangt...ist eine traurige Erkenntnis, aber viel. ist das auch so wenn man wirklich erwachsen ist.
Mit den Kollegen kenne ich das haargenauso. Ich denke mir dann immer dass sie mich mal können. Ich muss mich für meine Launen nicht rechtfertigen, machen sie ja auch nicht und wenn mich einer wirklich richtig genervt hat, war ich ehrlich und hab gesagt warum ich so schlecht drauf war und siehe da, ab da an hatte ich meine Ruhe. Die sind in Gedanken ganz woanders. Bei mir fingen die dann auch an ob ich wegen dies und jenem schlecht drauf bin. Nee, unglaublich, es liegt "nur" an dem Tod meiner Mutter...
Eine Zeit lang musste ich den Leuten auch aus dem Weg gehen...aber es wird besser, glaub mir!
Aber man muss die Trauer auch raus lassen!!! Mich überkommt es auch manchmal und dann kann ich mich nicht mehr beruhigen. Man kann die Trauer nicht runterschlucken und ich denke dass das auch nicht gut wäre. Ich bin ganz ehrlich, mich hat das alles so schockiert, bei mir ging es ans Herz, ich hatte Rhythmus-Störungen bekommen und das hatte meine Mama auch...ich kann dir gar nicht sagen wie schwarz da die Welt für mich wurde. Aber es wurde besser und da konnte mir auch keiner helfen. Ich konnte das auch keinem erzählen, weil sich dann alle gleich wieder Sorgen machen würden und mich ehrlich gesagt dann damit noch nerven würden. Ich war da in so einem Stadium wo ich dachte und wenn ich morgen tot umfalle, ich wäre dankbar, dann hab ich die Scheiße hier hinter mir...ich liebe das Leben, nicht falsch verstehen und es wurde auch wieder besser, aber leider nicht mehr so wie früher.
Irgendwas lenkt einen immer ab, aber die Trauer holt einen auch wieder ein und beides ist normal und ok.
Deine Schwiegermutter hat das sehr schön formuliert!
Ist wirklich so!
Ja, wir sind jetzt wirklich erwachsen geworden. Wie schnell das auf einmal ging...
Ich denke darüber auch öfter nach, wie unbekümmert man früher war, aber ich denke das ist auch normal. Es wird nicht mehr so wie früher, aber wir werden uns sicherlich an anderen Dingen in diesem Leben erfreuen, auch wenn wir wissen dass das Leben leider nicht immer leicht ist...
Danke, du bist auch eine tolle Frau!
Nee, einen Waschlappen brauche ich wirklich nicht, dann bleibe ich lieber weiterhin Single...naja, wir haben uns noch mal gehört und mal schauen wir das weiterlaufen wird. Ich will ihm einfach nur keine Angst machen. Wenn ich darüber nachdenken was ich manchen Freunden damit für eine Angst eingejagt habe, will ich einen Mann damit nicht gleich abschrecken. Aber Ewig will ich das auch nicht verheimlichen...gehört halt leider mit zu mir! Er hat mir einiges von seinen Eltern erzählt und wenn ich dann höre dass seine Mama 59 ist und wie dies und jenes zusammen machen, macht mich das schon traurig. Aber ich gönne es den anderen, die können ja nichts dafür!!! Wütend macht es mich, wenn andere nicht zu schätzen wissen dass sie ihre Eltern noch haben! Muss aber auch jeder selbst wissen...
Hahahahaha wie du Recht hast mit dem Kennenlernen der Männer. Wirklich jeder Satz stimmt! Ich muss aber sagen, man gewöhnt sich auch ans Alleinesein. Ich hab einige Freunde, das ist mein Glück. Ehrlich gesagt war ich als das alles passiert ist, sehr froh alleine zu sein. Klar hat mir eine Schulter zum anlehnen gefehlt, heisst aber nicht das ein Partner einem hier eine Unterstützung sein kann.
Ich bin ja auch 29, ich mach mich schon lange nicht mehr verrückt wegen einem Partner. Es kommt wie es kommen soll und gut ist..Ich hab gelernt dass man sein Glück nicht von anderen abhängig machen soll. Dafür ist jeder selbst verantwortlich!
Wegen deinem Vater, mach dich nicht verrückt wegen dem letzten Urlaub! Damit erinnerst du mich an meine Schwester! Ich hab meine Mama im November, also einen Monat bevor sie starb, noch mal besucht und bin nach vielen Jahren mit ihr ihre Verwandten besuchen gegangen. Sie bereut es auch dass sie nicht mitgekommen ist. Was soll ich dir dazu sagen, es ist jetzt so und ich kann nicht sagen dass ich jetzt glücklicher wäre als meine Schwester weil ich dabei war...weißt du was ich meine!?! Klar, man hat was verpasst. Auf der anderen Seite hatten deine Eltern sicherlich einen schönen Urlaub zu zweit! Du hast dafür andere schöne Erinnerungen!!! Man muss es auch immer von anderen Seiten sehen! Dein Papa wollte das sicherlich so und Eltern sind ja so dass sie einen nicht belasten wollen. Meine Mutter wusste auch dass sie sterben würde. Bei unserem vorletzten Telefonat meinte sie zu mir sie wüsste nicht was wäre, wenn einem (also meinen Eltern) passieren würde, wie der andere dort alleine in dem Haus weiterleben sollte. Diesen Satz hatte sie mir aber schon ein paar mal gesagt und ich hab mir natürlich auch versucht einzureden alles ist ok, sie macht sich mal wieder darüber Gedanken. Klar, ich hatte Angst und man verdrängt so was lieber. Ich hab dann lachend gesagt worüber sie sich wieder Gedanken machen würde. Ich meinte dann, egal was passiert, wenn Vater was passiert, weiß ich du bist morgen bei mir und ziehst hier wieder her, da hat sie gelacht und wenn dir was passieren würde, ich weiß nicht was dann wäre, ich bin mir nicht sicher ob mein Vater wieder zurück kommt, aber ich wäre auf jeden Fall immer für ihn da...tja und so schnell wird es dann Wirklichkeit! Es ärgert mich dass ich so blöd war und darauf nicht reagiert habe! Dass ich nicht hartnäckiger war...hinterher ist man immer schlauer! Ich verstehe bis heute nicht wie man wissen kann dass es einem so schlecht geht, dass man weiß das man bald sterben wird, nicht zum Arzt gehen will und sich von keinem verabschieden will...mich macht das immer noch sehr traurig! Auf der anderen Seite denke ich mir, sie kennt meine Schwester und mich. Ich hätte die Nerven verloren und wäre gleich zu meinen Eltern gefahren und ich wäre mit ihr zum Arzt gegangen...bei mir gibt es kein nein wenn ich sehe dass es einem nicht gut geht! Tja, mein Vater hat sich leider nicht durchgesetzt, was ich ihm sehr übel nehme. Ich hab es ihm 1x gesagt als er unverschämt wurde. Ansonsten rede ich nicht mehr darüber, aber manchmal denke ich mir, warum ich mich jetzt eigentlich dauernd mit ihm beschäftigen soll, wenn er auf seine Frau nicht aufpassen konnte, soll er doch schauen wie er alleine klar kommt...aber so gemein kann ich dann nicht sein und ich weiß er kann nichts dafür. Er ist halt so wie er ist und so einen Mann bräuchte ich nicht! Vielleicht wollte meine Mama auch einfach nicht mehr. Wer weiß. Ich verstehe immer noch nicht warum alles so kam. Ich bin mir sicher auch nicht alles zu wissen, wie gesagt Eltern wollen einen auch nicht belasten, leider. Wissen würde ich es heute gerne noch, aber damit wühle ich immer wieder nur meinen Vater auf, was auch nicht toll ist und ganz ehrlich, es ändert nichts daran wie es heute ist. Sie ist gestorben und das kann keiner mehr ändern! Ich weiß nur ich hätte so nie gehandelt!
Für mich habe ich daraus gelernt dass man manchmal eher darauf achten sollte was einem andere wirklich sagen wollen, wie es ihnen wirklich geht und man muss auf sich selbst achten! Für was leben wir denn ansonsten!?!
es wird irgendwann besser, davon bin ich überzeugt, halt anders als vorher! man muss trauern, sich aber auch ablenken. Wie oft bin ich lächelnd durch die Gegend gelaufen und hätte eigentlich anfangen können zu weinen, aber irgendwann geht das nicht mehr. Ich hab mich bemüht, oft geweint, aber irgendwann geht es wieder weiter. Ganz ehrlich, wichtig sind nur deine Lieben. Also deine Familie, dein Freund und deine guten Freunde, der Rest kann einen mal und es muss einen nicht jeder verstehen...
Man muss ja lernen selbst mit der Trauer klar zu kommen. Mir ist das reden darüber recht schnell vergangen, vor allem weil mich so wenige verstanden haben! Dann fing das Geheule anderer an, das hat mich genervt...ich hab mich zusammen gerissen und andere fingen an zu weinen als ob es einen selbst betrifft, das nervte irgendwann mal sehr!
Heute habe ich auch manchmal noch Momente, wenn ich darüber rede, ich muss dann so weinen dass man mich nicht mehr beruhigen kann. Ich muss mich dann entweder ausweinen oder schnell das Thema wechseln. Leider passiert mir das wirklich IMMER bei Leuten, die mir nicht so nahe stehen...komisch! Und das will ich nicht bei dem Typen den ich kennengelernt habe...
Ich hoffe es geht dir heute wieder besser!??
Ich wünsche dir noch einen schönen ruhigen Sonntag und eine stressfreie neue Woche!
Drück dich ganz fest und ganz liebe Grüsse


 

Hallo Nana,

von:susi0581

auch mein Beleid an dich!
Du hast sehr Recht mit deinen Worten! Es ist schlimm sich von seinem gebliebten Menschen nicht verabschieden zu können, aber genauso jemanden an den Krebs zu verlieren und die letzten Bilder im Kopf zu behalten! Ich bin der Meinung es gibt keinen schönen Tod! Immer wieder führte ich Diskussionen darüber weil ich diesen Satz soooo schei.. finde...viele meinen einfach einzuschlafen sei der "schönste" Tod. Ich denke kein Tod kann schön sein, aber gut...jeder soll es so sehen wie er will!
Ich weiß genau wie es dir ging. Mein 1. Geburtstag nach dem Tod meiner Mutter war auch furchtbar und wirklich feiern konnte ich nicht. Was soll ich dir sagen, ich werde dieses Jahr 30., meine Mama würde dieses Jahr endlich ihr gewünschtes Enkelkind von meiner Schwester bekommen und sie ist nicht mehr da. Aber trotzdem geht es irgendwie weiter. Ich weiß genau wie du den Satz meinst, du wüsstest nicht wie es noch ohne deine Mama wäre, das Gleiche denke ich über meinen Papa. Aber ehrlich gesagt fragt uns niemand ob es uns gerade passt dass ein lieber Mensch aus unserer Welt gerissen wird, es passiert einfach und wir müssen damit klar kommen. Es fragt auch keiner kommt ihr damit klar, wir müssen es irgendwie lernen. Ich meine das jetzt nicht böse! Unsere Eltern haben uns das Beste was sie konnten mitgegeben und das dürfen wir nie vergessen! Dein Papa hat doch schon mal viel erreicht, indem er eine so tolle Tochter gezeugt hat! Man sollte für jeden erlebten Tag dankbar sein mit seinen Lieben. Ich habe keinen Partner und ich fühle mich oft alleine. Jeder ist aber selbst für sein Leben verantwortlich und somit müssen wir uns täglich aufs Neue um unser Glück bemühen.
Zum Thema Freunde, am Anfang habe ich es so wie du gesehen. Ich wollte nicht gefragt werden "und wie geht es dir?", aber irgendwann mal kam der Tag bei mir als ich reden wollte und da fragten dann nur noch sehr wenige nach wie es mir wirklich geht. Du hast Recht, dass sich die Leute, die so was nicht erlebt haben, nicht in uns hinein versetzen können. Ich hab leider auch das Erlebnis gehabt, dass die Leute, die auch einen geliebten Menschen vor nicht allzu langer Zeit verloeren haben, mich ebenfalls nicht verstehen konnten und das war sehr traurig. Das verstehe ich bis heute noch nicht. Viel. liegt es einfach daran dass jeder Mensch anders ist, ich weiß es nicht.
Man sollte wirklich dankbar sein für jeden gemeinsamen erlebten Tag und froh sein über die lieben Menschen die man heute um sich hat! Ich glaube dass dann jeder Mensch mit der Zeit seinen Weg durch die Trauer finden kann.
Klar hört Mutter- o. Vaterliebe nie auf, ich denke auch nicht nach dem Tod! Da gibt es so einen schönen Satz "was du im Herzen trägst, das kann auch der Tod nicht nehmen". Den Satz finde ich sehr passend.
Ich wünsche dir alles Gute!

LG


 

Mutter auch am 24.07.10 verstorben

Hallo Susi ,

meine Mama ist auch tot. Sie hatte 2 schwere Schlaganfälle! Mit 61! Ärzte haben sie in einer Uniklinik (HD) nicht gut um sie gekümmert, falsche Diagnosen ud Behandlungen gemacht und das mit Assisstenzärzten , die um die 30 oder jünger waren!Sie sind schuld an ihrem Tod! Sogar der SA wurde zu spät diagnostiziert und behandelt , ein totaler Medizinskandal!
Andre hüpfen nach SA rum . Wir haben uns sogar mit meinem Mann alleine um einen Reha Platz gekümmert!Und dann hat man sie 9 Mon. wegen ienem angeblichen Bakterium , den sie hätte, isoliert und deshalb nicht in die Reha entlassen . Wir mussten 9 Monate , so lange war sie im Kr., Kittel und so tragen, dann hat man sie entlassen , weil das Bakterium, das ja hoch ansteckend wäre, doch nicht gefährlich wäre. Sie war für das Kr. eine finazielle Belastung!

Es ist so furchtbar , denn ich wollte , dass sie das Kr. verlässt , aber mein Bruder , der die Betreuung hatte nicht! Sie war in diesen Monaten so einsam im Iso Zimmer, wir konnten die 110 km nur 1x dieWoche hin ,Ausser mir kamen nicht so viele, Schwester 550 km weg. Bruder war beschäftigt. Sie hat immer geweint ,wenn wir kamen. Ich habe so gekämpf, dass sie überlebt, hat vor Schmerzen geschrien und geweint, sie hatte Wundschmerzen vom Liegen.
Ihre Mutter lebt noch mit 80!Hat sie beerdigt, wie furchtbar.
Ich vermiss dich so sehr meine liebe Mami!
Ruhe in Frieden ,du bist erlöst von deinen Schmerzen!
Du hattest den Tod nicht verdient.
Bis wir uns im Jenseits wiedersehen.

LG

Engel


 

Meine mamma ist auch am 23.07.2010 gestorben mit 61 jahren

von:mamma344

ich lese schon seit langem eure berichte und ich sitze dan immer da und weine!
meine liebe mamma ist ganz plötzlich gestorben, ich kann es immer noch nicht glauben.
ich muss dazu sagen das ich ein sehr enges verhäldnis zu ihr hatte, sie war alles für mich.
2 wochen bevor sie starb , war ich im wohnzimmer mit meiner tochter u. wir redeten über viele sachen .dann hörten wir beide jemanden rein kommen , ich dachte es wäre mein mann- es war aber nimand. wir hörten wie gesagt jemand laufen der dann auch bei uns stehen blib, aber wir konnten keinen sehen. wir hatten beide angst den wie gasagt hörten wir es beide. ich sagte dann ganz laut das diese person gehen soll . und dann hörten wir auch nichts mehr!!!!!!
am nächsten tag erzählte ich meiner mutter von dem vorfall .muß dazusagen das in letzter zeit in meinem leben alles schiefgelaufen ist und ich mein leben wieder in den griff bekommen wollte.
eine woche nach mmeinem vorfall kam wie jeden tag meine mmutter zu mir ,sie machte sich ein cafe und dann weinte sie wie ein kleines kind , ich war total in sorge um sie den ich wußte ja nicht warum sie so weinte- ich dachte das sie vielleicht schmerzen hatte .sie sagte mir das sie von ihrem verstorbenen vater geträumt hätte u. er ihr im traum sagte ohne namen zu nennen das er auf besuch bei jemandem von unserer familie war und diejenige frau mit tochter haben ihn aus der wohnung raußgeschmiesen.diejenige frau war ich!!!!!! ich weinte fürterlich den das wollte ich nicht . dann am 22.07.2010 saß ich mit meiner mamma im bus den ich mußte zum arzt mit meiner tochter,sagte ich meiner mutter das ich einen schlimmen traum hatte, u. fragte sie was der traum zu bedeuten hat?ich träumte das ich mmeine 4 unteren zähne verloren hatte u. im traum weinte ich sehr den ich wollte meine zähne zurück haben. meine mutter schaute mich merkwürdig an u. dann sagte sie; mach dir keine sorgen ein anderer verliert seine zähne. ich glaubte ihr u. dachte nicht mehr darüber nach. meine mutter war dannn den ganzen tag komisch- ich musste dann nach dem arzt denn noch einkaufen gehen u. fragte sie ob sie mitgehen wolle aber das erste mal sagte sie zu mir nein ich möchte nach hause( sonst ist sie immer mit mir mit), als wir uns von ihr verabschiedeten rannte mein kleiner sohn zu ihr u. sagte zu ihr oma ich hab dich lieb bitte geh doch mit uns mit. sie sagte nein wir sehen uns ja morgen mach dir keine sorgen. als hätte mein sohn es gespürt das was nicht stimmt er hatte das glück sie zu umarmen.ich redete abends noch kurz mit meiner mutter wie immer u. sagte ihr das wir uns dann am nächsten tag sehen .der nächste tag kam aber nicht. an dem abend ging ich auch früh schlafen.mein telefon klingelte es wurde an meiner tür geklingelt ich hörte an dem abend nichts , als wäre ich in einem tiefen schlaf und wolle nichts hören u. sehen. verwander von mir hatte mein reserveschlüssel und machte meine tür auf da ich ja nicht reagierte.als ich dann meinen verwanden an meinem bett sah wusste ich das was passiert ist. ich fing gleich das schreien an u. weinen wusste das es mit meiner mutter zu tun hatte, aber nie im leben dachte ich an tod sondern in den moment dachte ich vielleicht ist meine mutter gestollpert und hat sich verletzt- das wär ja schon schlimm genug für mich gewesen. dann ging alles ganz schnell ich war noch im schlaf u. sehr geschockt oh mein gott wie schrecklich das alles war.fuhr zu meiner mutter nachhause da waren schon die sanitäter die über 40 min. gebraucht haben um meine mamma wiederzubeleben...... ich fuhr mit dem krankenwagen mit unnd betete für meine mutter .im krankenhaus sagte man mir das sie es nicht schaffen würde sie war zu lange tod,bis man sie wiederbelebt hatte.ich ging zu meiner mutter u. sagte ihr sie brauche sich keine sorgen zu machen ich bin ja da u. ihr ist nichts passiert ich würde draußen auf sie warten.man sagte mir sie hatte eine starke lungennempolli..... nach 3 stunden verstarb sie............... ich kann es immer noch nicht glauben was passiert ist es ging alles so schnell- warum sie war ja gesund einfach so ist sie von mir gegangen. jetzt ist sie 6 monate weg und ich kann es nicht glauben ich träme jeden tag von ihr als wäre sie nicht tod (wie gesagt ich war jeden tag mit meiner mmutter zusammen alles was ich gemacht habe habe ich mit ihr gemacht sie wusste alles von mir habe sie immmer um rat gefragt.-und jetzt ist alles weg ....................ich habe sie unendlich geliebt u. es tut sehr weh zu wissen das sie nie wieder kommt. aber warum ist sie jeden tag in meinen träumen?das schöne ist fast alles was sie mir sagt oder zeigt ist dann auch wahr oder passiert!!! am anfang als sie gestorben ist konnte ich sie richen es war aber nicht ihr geruch sondern ein geruch den man nicht beschreiben kann immer wenn ich weinte roch ich einen intenziefen unbeschreiblichen schönen blumengeruch - in dem moment als ich es immer roch ginng es mir für ein paar sekunden gut u. ich verspürte so viel liebe , meine mutter sagte mir im traum den geruch den ich rieche wenn es mir nicht gut geht sei sie.habe immmer noch nicht abschliessen können , gehe jeden tag auf dem friedhof rede mit ihr egal wo ich bin .sie war ein so guter lieber mensch hat immer jeden geholfen , warum ist sie so schnell und ohne ein wort gestorben. ich denke mein opa - der vater von meiner mutter wollte mir was sagen oder vorwarnen-diese person die wir hörten aber nicht sahen.glaubt ihr an so was ??????? warum träume ich jeden tag von meiner mutter????? ich vermisse sie sehr und es tut weh . keiner kann mich verstehen.


 

Hallo Mamma344,

von:susi0581

erst einmal mein herzliches Beleid!
6 Monate sind keine lange Zeit und ich denke du steckst noch mitten in der Trauer!
Bei mir ist es jetzt 1 Jahr und 1 Monat her als meine Mama starb und ich dachte damals ich werde irgendwann einmal verstehen warum alles so kam. Bis heute kam dieser Tag noch nicht, aber trotzdem denke ich dass auch diese Erfahrung seinen Sinn haben wird, den wir heute noch nicht kennen. Es ist schrecklich und unglaublich wie ein Mensch von heute auf morgen aus seinem Leben gerissen wird und man bleibt zurück mit seinen 100 Fragen. Wie soll ich sagen, es kann einem keiner diese Fragen beantworten, zumindest jetzt nicht. Dein Erlebnis mit deinem Opa hätte mich auch beunruhigt, aber ich glaube an so etwas. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass dich nur wenige Menschen verstehen, vor allem diejenigen nicht die so was nicht erlebt haben. Viel. wollte dein Opa dich warnen, viel. wollte er euch auch einfach mal sehen oder was ganz anderes. Das weiß keiner. Aber es war sicherlich nicht böse gemeint von deinem Opa. Ich hoffe du verstehst jetzt wie ich das meine...
Ich habe am Anfang auch jede Nacht von meiner Mama geträumt. Mal hab ich es mit alltäglichem vermischt oder mit alten Erlebnissen. Das ist ganz normal! Das bedeutet dass deine Mama dir sehr wichtig war und du versuchst das alles zu verarbeiten im Kopf. Ich hab mir alle Träume aufgeschrieben, einfach für mich selbst damit ich mich daran erinnern kann.
Was das mit den Zähnen bei dir bedeuten soll, weiß ich nciht genau. Zähne verlieren, so kenne ich es, steht für einen Verlust, es kann aber auch Angst heissen etwas zu verlieren. Viel. hat es aber auch eine ganz andere Bedeutung! Ich würde jetzt nicht so sehr danach gehen. Ich verstehe auch nicht alle meine Träume.
Ich glaube das einen die Menschen, die so was nicht erlebt haben, nicht verstehen können.
Ich hatte auch merkwürdige Erlebnisse und ich denke dass es noch irgendwas anderes ausser unserem Leben hier gibt. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden woran er glaubt. Ich kann auch nicht mit sehr vielen Menschen darüber reden, aber trotzdem glaube ich daran. Ich bin mir sicher dass deine Lieben dich hören und sehen und das mit dem Blumengeruch ist doch etwas sehr schönes! Erfreue dich daran! Ich finde dass das was ganz besonderes ist!
Ich vermisse meine Mutter auch sher, aber glaube mir, es wird besser mit der Zeit!
Ich finde dass dir deine Mama ein sehr schönes "Zeichen" mit diesem Blumengeruch und dem Traum gegeben hat!
Ich wünsche dir ganz viel Kraft!


 

Hallo Engel,

von:susi0581

ich weiß gar nicht was ich dir schreiben soll, ausser dass es mir sehr leid tut!
Das ist wirklich grausam!
Meine Mutter war auch nur 61 Jahre alt. Meine Mutter ist leider nicht wie deine zum Arzt gegangen bzw. sie war im Nov. beim Arzt und da war noch alles ok. Ich vermute dass sie eine Lungenentzündung hatte und dies als Grippe abgetan hatte und ich bin mir sicher, dass sie mehrere Herzinfarkte in der Nacht hatte. Ich hatte meine Eltern angefleht, schon 2 Tage vorher, einfach ins Krankenhaus zu fahren oder den Notarzt anzurufen, nein, sie hatten Angst. Diesen Teil kann ich nicht nachvollziehen!!! Nie! Ich war leider zu weit weg und ich wollte sie nicht mit den Diskussionen so sehr aufregen. Ich bin mir sicher dass man sie hätte retten können. Sie ist auch nicht
"einfach" tot umgefallen, es war wohl ein Kampf und das zu wissen, macht es nicht leichter!
Der Tod ist nichts schönes...verdient haben es unsere Mütter nicht, aber manchmal, wie du siehst ist es bei mir genau umgekehrt, kann man es einfach nicht ändern.
Da kann man dann wirklich nur sagen, dass der Tod eine Erlösung war.
Ich weiß wirklich nicht wie man mit so etwas leben soll. Das wird man nie vergessen!
Man kann einfach nur dankbar sein für die Menschen, die um einen herum sind und das mit einem durchstehen!

LG
Susi


 

Liebe Susi- mein tiefstes Mitgefühl für dich-

das was ich hier gelesen habe, könnte auch meine Geschichte sein.

Ich bin leider auch Einzelkind und meine Mutter ist jetzt im März verstorben, sie war allerdings sehr dement und es war mehr eine Erlösung. sie war bestimmt auch schon älter als deine Mutter, aber ich verstehe dich total, da auch ich ein so inniges Verhältnis hatte mit meiner Mutter, wir haben auch jeden Tag telefoniert, und uns den Tag erzählt und alle Erlebnisse!

Jetzt vor einem Monat, habe ich zu meinem großen Unglück noch meinen geliebten Lebenspartner durch einen Arbeitsunfall verloren. Ich bin momentan auch sehr schlecht drauf.

Ich verzweifle oft am Leben, und frage mch, warum ausgerechnet die besten Menschen so früh gehen müssen.

Ich habe auch nur eine kleine Familie, und muß sagen, seit meine Mutter tot ist, ist diese total auseinander gedriftet. Nur mit meiner Tochter, habe ch zum Glück - sie wohnte auch so weit weg- ist wieder hier her gezogen, ein wenig Halt.

Sie hat ein niedliches einjähriges Mädchen, und dieses Enkelkind, gibt mir ein wenig Kraft und Freude am Leben.

Ansonsten, habe ch momentan nicht mal Lust zum Zeitunglesen, für nichts und niemanden.


Ich kann auch alle anderen hier verstehen, und weiß nun, dass ich nicht allein mit meinem Kummer da stehe!
Ich umarme und drücke dich, und schreib dir alles von der Seele.

traurige Grüße

monika

Wie ich sehe, gergeht es hier vielen so, und das ist für mich auch ein ganz schwacher trost.


 

Mutter gestorben

Hallo,

auch meine Mutter ist gestorben, und zwar am 25. Mai. Sie war alkoholkrank, da sie den Verlust von meinem Bruder, der noch ein Baby war, vor mehr als 30 Jahren nicht verkraften konnte. Die Leber meiner Mutter war schon sehr angegriffen, die Ärzte haben trotz der schlechten Werte der Leber ständig an ihr rumoperiert. Sie war ja auch privat versichert.... Zum Schluss hat sich Bauchwasser angesammelt. Ich telefonierte an einem Sonntag Morgen mit ihr und da sie schlecht Luft bekam und sehr starke Schmerzen hatte, brachte ich sie ins Krankenhaus. Zu der Zeit hatte sie schon eine Bauchfellentzündung, was uns aber Niemand sagte. Den Dienstag darauf habe ich sie besucht und auf die Visite vom Chefarzt gewartet. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schmerzen meier Mutter schon so stark, dass sie nur noch gewimmert hat. Ihr Bach war so hart und so dick als wäre sie hochschwanger. Der Chefarzt sagte uns dann endlich dass sie eine Bauchfellentzündung habe, aber alles gut wird. Da ich arbeite bin ich wieder zurück ins Büro gefahren. Am Abend habe ich sie angerufen und sie war sehr müde. Sie hat Morphium bekommen, das wusste aber weder sie noch ich. Sie klagte über Übelkeit und ich habe sie getröstet und gesagt dass ich am nächsten Tag früh morgens zu ihr komme. Denn ich habe mir kurzfristig Urlaub genommen, damit ich für sie dasein kann. In der Nacht klingelte um halb vier mein Telefon. Mein Vater war total verstört und berichtete mir, dass meine Mama in der Nacht viel Blut erbrochen hat und im Koma liegt. Ich habe geweint, geschrien und dachte alles sei ein böser Traum. Wir sind noch in der Nacht zu ihr gefahren, die Ärtze haben ihre persönlichen Sachen übergeben, aber auch immer wieder Hoffnung gemacht. Nach 6 Tagen Angst, vor dem Telefon, täglichen Besuchen, Hoffnung und Flehen haben ihre komplette Organe versagt. Es kann nur Jemand verstehen welcher Schmerz das ist, wenn man es erlebt hat. Die Beerdigung organisieren, das Handeln wie ein Roboter..... Als mir ein Pfleger von der Klinik das blutüberströmte Oberteil meiner Mutter mitgegeben hat, ohne mich vorzuwarnen, bin ich fast durchgedreht denn daran konnte ich sehen was in der Nacht mit ihr passiert ist. Ich verfluche den Arzt, dass er mir nicht gesagt hat wie schlecht Mamas Zustnd ist. Ich hätte sie nie allein gelassen!!!! Mich verfolgen die Bilder von ihr auf der Intensivstation, das Piepen der Geräte und es gibt nicht einen Tag seit ihrem Tod an dem ich morgens aufstehe und es mir gutgeht. Ich habe einen 18jährigen Sohn und einen Mann, einen Hund, einen Job und meinen Vater der ohne meine Mama nicht zurecht kommt. Aber ich muss weiterhin funktionieren, sodass ich gar nicht realisieren kann was passiert ist. Ich habe Angst davor dass ich eines Tages zusammenbreche, denn der Schmerz sitzt so unendlich tief.


 

Mutter gestorben

von:australien16

Ich kann es nicht glauben. Deine Mutter ist genause wie meine verstorben. Leber, Operation, Bauchfellentzuendung. Sie wurde jede Woche punktiert, da so viel Wasser im Bauch war. Am Samstag sind es 4 Jahre dass sie verstorben ist. Es tut immer noch so weh!


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