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11jähriger - Verhalten wie ein Kindergartenkind | ||||
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Hallo, wir sind eine Patchworkfamilie. | ||||
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Der Junge ist ganz normal !!!!
Versuche mal über deine Aufregung und deine Antipathie gegenüber deinem Stiefsohn nachzudenken.Das wäre erst mal der Anfang und weitaus besser als irgendeine Bestrafung.
Du lehst dieses Kind ab und das liest man aus jeder jeder Zeile.Du solltest dich als erwachsene Frau schämen.Du willst den Vater dieses Kindes aber sein Kind nicht.
Das was der Junge macht ,sind Trotz und er erfreut sich über deine Aufmerksamkeit.
Das Beste wäre, wenn du mit dem Vater von dem Kind vereinbaren würdest, dass ein Tag nur für ihn und seinem Jungen
bestimmt ist.Dann könnten die beiden sich aussprechen vertrauen sammeln und miteinander Spass haben.
Freue dich lieber darüber ,dass dein Stiefsohn es gut hat und dass ER glücklich ist.
Alles andere Rumgeschimpfe, Nörgeln ,Bestrafung u.s.w.geht nach hinten los.
Es wird nie besser nur schlimmer!
Denke mal darüber nach .Ich kenne dich nicht persönlich,es ist nur meine neutrale Vermutung und die geht Zugunsten des Kindes, nicht zu dir als (hoffentlich !!!)erwachsene Frau.
Fragt sich für mich ,wo ist hier der Kindergarten !
Schönen Tag noch.
Das Alter ist sehr schwierig und es macht es nicht einfacher, dass nun seit 2 Jahren noch eine 2. Familie sich versucht zu integrieren.
Wie franzimari schon schrieb, Mama und Papa gehören zusammen und zu ihm. Da ist kein Platz für dich aus seiner Sicht - was ich auch sehr verstehen kann.
Du solltest ihm zwar nicht alles durchgehen lassen, aber ihn auch nicht so sehr erziehen wollen als wäre es dein eigenes Kind, das wird er nehmlich kaum akzeptieren. Du bist nicht seine Mutter, weshalb sollte er sich also etwas von dir sagen lassen? (So denkt nunmal ein 11 jähriger!)
Er will wahrscheinlich auch mehr Aufmerksamkeit von seinem Vater und ist eifersüchtig auf dich. Sei also bitte nachsichtig mit ihm.
Damit du und deine Kinder sich zushause wohl fühlen, würde ich dir raten, einen Familientherapeuten aufzusuchen. Die wissen genau über die Verhaltensmuster von Kindern in solchen Lagen bescheid und können dir am besten sagen, wie du damit umgehen sollst.
Eigentlich ist doch alles wunderbar,der Schuldige für die Familienprobleme ist identifiziert und sein Verhalten kann altersbeding auf die Pubertät geschoben werden. Deine Kaffeekranzfreundinnen werden dich am besten noch bemitleiden ob deiner schlimmen schlimmen Situation... Aber beschreibe doch mal näher,unter welchen Umständen seine vorherige Familie auseinander brach? Meinst du,dass jemand in dem Alter die Verunsicherung,die er angesichts dessen,dass sein Plan vom Leben (Mama und Papa gehören zusammen und zu mir) gescheitert ist,einfach so hinter sich lässt,um
mit einer ihm fremden "Zweitmutter" freundlich am Sonntagstisch zu schmatzen? Erzähle uns doch auch,wie du reagierst,wenn der Junge seine alten Lebenszusammenhänge,die Zeit,in der er seinen Vater nicht teilen musste, für sich beansprucht. Ich kann das von hier schlecht beurteilen aber die meisten Eltern,die ihren Kindern eine verhaltensauffällige Lebensweise attestieren,sind selbst emotional und verhaltenstechnisch gestört. Da der Sohn deines Lebensgefährten offensichtlich in der Lage ist, sich in den sozialen Rahmen in der Schule einzupassen,scheint es nicht pathologisch zu sein. Und die Hardcore-Linie,die von der Petagegnerin vertreten wird, ist erziehungspsychologisch überholt und nicht zu empfehlen. Die Qualität einer Familie definiert sich durch die Fähigkeit,gemeinsam den Bedürfnissen der einzelnen Mitglieder gerecht zu werden,ohne zu zerbrechen. Die Lokalisation von Störeffekten ist dabei so sinnvoll,wie die sinnlose Restitution von Macht im Sinne von "ich habe das letzte Wort" oder "du isst auf dem
Zimmer"! Siehe da,vielleicht ist dein Stiefsohn genauso unglücklich mit dir wie du mit ihm und du würdest ihm eine Freunde bereiten,ihn auf sein Zimmer zu schicken. Wie kommen die "Erwachsenen" nur darauf,dass es Kindern nicht erlaubt sein darf,andere Menschen nicht zu mögen. Wenn wir jemanden nicht leiden können,wollen wir auch nicht mit ihm zusammen wohnen und in seinem Alter ist Deliquententum nunmal die einzige Verhaltensoption, dieser Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Interessant wäre auch zu erfahren,welche Rolle dein Herzallerliebster in dieser Konstallation einnimmt. Die meisten Männer haben kein Rückgrat und benehmen sich wie "Wendehälse",überlassen die Verantwortung und Probleme der Frau und verhalten sich dem Kind über unangemessen solidarisch.
Anbei geb ich dir eine lesenwerte Quelle an die Hand:
Helmuth Figdor: Lästige Kinder.12 Thesen,in:Praxis der psychoanalytischen Pädagogik,Band 1, 2002,Seite 181-191.
also er wird wohl schön langsam in die pubertät kommen, aber ich würde ihm gerade jetzt mit aller härte grenzen setzen und ja nix durchgehen lassen, der schaden der dabei entsteht bleibt ihm fürs leben. auch jungs können ekelhaft sein in der pubertät. für mich klingt es, als wäre er schon vorher total verwöhnt worden... wenn er schmatzt würde ich ihm einfach das essen wegnehmen bzw. ihn einfach auf sein zimmer essen schicken wo er essen kann wie er will. und wenn er dazwischen redet würde ich einfach mal 1stunde garnicht mehr mit ihm reden bzw ihn auch sonst ignorieren. wenn er nur von sich erzählen will und anderen nicht zuhört, hör ihm auch nicht mehr zu. er ist alt genug und wird vielleicht wenn er sein ekelhaftes verhalten mal zurück kriegt merken dass es so nicht geht...
Vielleicht sucht er mehr aufmerksamkeit!!!!
Oder kommt mit der aktuellen Situatsion nicht klar!!!
Reden Sie mal offen mit ihm!
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