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Meine Tochter ritzt - ich brauche Hilfe | ||||||||||||||
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Hallo Ihr Lieben,
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Ich bin jetzt 14 Jahre alt und ritze mich auch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Mutter davon weiss, doch sie spricht mich nie darauf an. Auch mein Vater und meine beste Freundin sprechen mich nid auf die Schweissbändchen, die Narben und die Pflaster an, doch ich wünsche es mir sehr, denn ich hätte gerne Hilfe. Ich trau mich irgendwie aber nicht, es jemandem zu erzählen, aus Angst vor seiner Reaktion. Ich rate ihnen, sprechen sie mit ihrer Tochter!
Hoffe, ich konnte helfen.
Lg
Ich habe selbst ca. 2 Jahre lang geritzt. An den genauen Auslöser kann ich mich nicht mehr erinnern, es waren wohl einfachmehrere Probleme die mich quälten und sich summierten mit denen ich nicht fertig wurde - dazu kam, dass ich auch im Freundeskreis ritzende Personen hatte die mich erst auf die Idee gebracht haben.
Im Prinzip gehts einfach darum, vom seelischem Schmerz abzulenken und sich am leben zu fühlen. Quasi, ich hab Kopfschmerzen und hau mir zur ablenkung mit dem Hammer auf den Finger (vereinfacht ausgedrückt). Als ritzende fand ich den Anblick auch schön, und die Vorstellung, mir selbst mehr weh tun zu können als es andere (z. B. erste grosse Liebe) könnten - was allerdings nicht wirklich funktionierte....
Als Aussenstehende/r ist dies ziemlich hart, denn eigendlich kann man da nicht viel tun, da die betroffene Person selber sich dazu entscheiden muss, gesund sein zu wollen und dankbar zu sein für das Leben. Da muss es einfach irgendwo klick machen. Bei mir hats klick gemacht, weil der Junge, der mir "das Herz gebrochen hat" immer wieder einredete, das ich unverschämt wäre, so respektlos gegenüber dem Leben zu sein während andere gerne die Chancen hätten, die ich habe und das ich ihn eh nicht lieben könne, solange ich mich selbst nicht liebe und ich die wichtigste Person in meinem Leben bin - egal wie wichtig andere sind. Immer und immer wieder hat er mir das eingetrichtert anstatt mich zu bemitleiden wie alle anderen Freunde - und das half!
Es gibt auch noch tricks wie ein Gummiband ums Handgelenk nehmen und bei rückfallgefahr solange es gegen den arm pfitzen zu lassen, bis es weh tut aber nicht blutet. Oder um wieder einen Klaren Kopf zu kriegen und sich aus dem "Trancezustand" zu holen einen Esslöffel Tabasco in den Mund nehmen und nicht zu schlucken bis mans nicht mehr aushält.
Selbst wollte ich auch nie zur Therapie und daher hätte es auch keinen Sinn gemacht mich zu zwingen. Solche Tipps wie das Gummiband kenn ich von Youtube.. Vieleicht findest du noch andere Tipps.
Tut mir leid für deine Tochter - ich hoff sie sieht bald ein, was für eine riesen Dummheit sie da macht. Einziger trost den ich dir noch geben kann ist, dass wenn sie es schafft das alles hinter sich zu lassen, sie viel viel dankbarer sein wird und glücklicher, als wenn sie nie so einen tiefschlag gehabt hätte - auch wenns zur zeit nur ein kleiner Trost sein mag...
Meiner Erfahrung nach gibt es zwei "Typen" von Ritzern..
Bei den einen, ist es ein Hilfeschrei. Sie wollen Aufmerksamkeit und jemand, der sie und jemand der die Probleme ernst nimmt und gut zuhören kann ohne das Gefühl zu vermitteln, heruntergezogen / zu sehr belastet zu werden. Häufig wird der Arm "zufällig" zur schau gestellt in der Hoffnung, jemand würde es bemerken. So ging es meiner besten Freundin. Sie hat "versehentlich" ihrem Armstrumpf immer wieder verrutschen lassen oder daran gekratzt und hat sich an Orten geritzt, an denen klar war, das jemand vorbeikommen würde und sie bemerken würde. Für diese Gruppe ist eine Therapie sehr empfehlenswert meiner Meinung nach - meiner Freundin hats auch geholfen.
Die andere Gruppe, zudenen ich mich zählte, schämen sich richtig für ihre Schwäche, immer wieder rückfällig zu werden. Immer einen Armstulpen darüber tragen oder Pulover auch im Sommer war normal. Im Schwimmbad sogar einen Stulpen drüber, hunderte von Ausreden, wie "bin in einen Stacheldraht gestolpert / habe mir versehentlich Öl auf den Arm beimi Kochen verschüttet" etc. häufen sich, eine unglaubwürdiger wie die andere.. Um niemandem sorgen zu machen und niemanden zu belasten. Körperstelle wechseln, den bekannten sagen man habe aufgehört und dafür an der innenseite des oberschenkels wo man es besser vertuschen kann weiter machen etc. ist typisch... Das ritzen ist bei dieser Gruppe etwas "intimeres" über das man nicht spricht. Es ist peinlich, es nötig zu haben und es kann einem eh keiner helfen sind normale gedanken. Hier kann mit einer Therapie nicht gut geholfen werden, weil die Person schon von vorn herein sich verschliesst und den Therapeuten und den Methoden nicht traut - "was wissen die schon darüber - haben es ja nie erlebt und haben keine Ahnung wie das ist denn man kanns ja eh nicht richtig erklähren".
also ich bin erst 14 und du kannst deiner tachter sagen ritzen ist echt uncool ich habe es 3 1/2 jahre gemacht und mach es seit 1 monat nich mehr ich hab ein bild von meinem arm in google gestellt das kannst du ihr ja sagen ich versuch nur leuten zu helfen die es nötig haben und ich hoffe sie will nich das ihr arm später mal so aussieht wie meiner http://.webme.com ... s/svv-sucht/12.jpg
http://.webme.com ... s/svv-sucht/12.jpg
Meine Tochter(14) fing an sich zu ritzen, als ihr Vater 2009 starb. Als ich es das erste Mal sah, war die Antwort, dass es die Katze war. Ich glaubte es. Es wurde immer schlimmer, so das sie in die Psychatrie musste und dort wurde Depression fesrgestellt. Sie ließ sich nicht auf die Therapie ein, blockte total ab. Das Ritzen wird immer schlimmer, sie will sich nicht helfen lassen. Sie schreibt auch Gedichte über das Sterben und den Tod. ICH HABE PANISCHE ANGST!!! Ich weiß nicht mehr weiter.
also erstmal stimmt es nicht, dass es ein hilfeschrei sein muss. oftmals ist es einfach der körperliche schmerz, der den seelischen aufhebt.
ich habe die selbe erfahrung wie deine tochter gemacht (zwar war es nicht der ex freund, aber naja). das alter passt auch ungefähr insofern denke ich, ich kann dir das alles ganz gut erklären.
allerdings habe ich nicht lust., das vor einem haufen nicht betroffener u vorallem wild und ziemlich daneben liegenden meute zu bereden..
insofern schick mir einfach ne PN wenn du weiter hilfe brauchst.
Liebe Grüße..!
Ich kann mich meinen Vorednern nur anschließen.
Wie schon erwähnt wurde ist es ein Hilfeschrei. Am Besten ist hier wirklich eine Therapie, vorallem weil deine Tochter ja früher schon einmal geritzt hat.
Wichtig ist, dass du ihr zeigst das du immer für sie da bist und sie deswegen nicht für durchgeknallt hälst.
Ich hätte mir damals ne Mutter gewünscht die mich versteht und sich so um mich sorgt, naja.....
Ich hab es letzendlich nur dank meinem Freund geschafft.
hey
ich hab mich selber auch gut 2 1/2 jahre geritzt aber bei mir waren das ganz andere hintergründe ich hatte kein gutes verhältnis zu meinen eltern und hab in der zeit auch viel durchgemacht
aber zu deinen fragen
ich hab es gemacht aus verschienden gründen einma das gefühl da ich mich selber irgendwie gespürt hab aber irgendwie auch um auf mich aufmerks zu machen in der hoffnung das jemand merkt das mit mir was los ist dabei hab ich vieles empfungen ich fand das gefühl "schön" und "beruhigend" wenn das blut über mein arm lief und ich es gesehen hab und es hat mich au relativ glücklich gemacht hört sich jetzt krank an aba in dem moment war es so...
und die frage wie man helfen kann die kann man nicht wirklich beantworten glaube ich bei mir kam es das mir irgendwann mal der knoten geplatzt is und ich meinem besten freund alles erzählt habe und er hat sich jeden tag um mich gekümmert und jede freie minute eigendlich und irgendwann hat er es auch geschafft das ich zu einer psychologin gegangen bin und da bin ich so ziemlich von weg gekommen machma hab ich noch rückfälle aber es wird immer weniger langsam
..."Eine Therapie lehnt sie ab, weil sie über ihre Probleme nicht reden will."
Redet sie mit Niemandem über ihre Probleme?
Mit Dir? Bist Du sicher, sie vertraut Dir alles an?
In einer guten Mutter- /Kindbeziehnung wird auch nicht immer alles erzählt, um der Mutter keine Sorgen zu machen...
Ich denke schon, ein Psychologe ist da wichtig. Ritzen sehe ich als sehr großen Hilfeschrei.
Eine Freundin hat es mir mal so erklärt:
"Ich mache das, um mich zu bestrafen und wenn der Schmerz nachlässt, geht es mir gut? Ich bin dann erleichtert, für einen kurzen Zeitraum. Bis zum nächsten Mal."
Kurzzeitige Befriedigung vom psych. Druck.
Das finde ich schon sehr heftig!
Deshalb, versuche es doch mit einem Termin bei einem Psychologen. Versuche Deine Tochter zu überreden. Dir zuliebe? Du machts Dir Sorgen? Wenn Du das erste Mal mitgehst? Nur erstmal ein Beratungsgespräch?
Keine Ahnung, wie Du Deine Tochter umstimmen könntest. Du kennst sie doch besser. Ich finde es aber wichtig.
LG
Jessy
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