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Kind ins Heim gegeben

 

Hallo,

ich habe nach längerer Tortur meinen 12jährigen Sohn ins Heim gegeben. Es ging nicht mehr. Ich bin immer noch fertig, weil ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Besser gesagt, er ist noch nicht in einem richtigen Heim, es werden noch Gespräche geführt. Am Sonntag habe ich ihn zur Polizeistation gebracht und die haben uns die Adresse von einer "Auffangstation" gegeben.

Die Überlegung war schon vor drei Jahren, ihn abzugeben. Mein Sohn hat auf nichts gehört, ich und mein Mann (Stiefvater) konnten uns nicht durchsetzen. Wir haben schon Psychologen etc. aufgesucht. Aber es geht nicht. Nennen wir meinen Sohn Lukas.
Regeln werden von Lukas grundsätzlich nicht eingehalten. Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem. Blaue Flecken hatte er davon meines Wissens nicht bekommen, da ich ihn nicht feste hauen konnte bzw. wollte. Natürlich hilft dies nicht, er ist mit seinen 12Jahren auch schon stark und haut richtig auf mich zurück. Zuletzt hat er mir auch angedroht mich umzubringen, es wäre sehr leicht. Ich habe auch Angst mit ihm allein zu bleiben, da sich die Situation immer wieder hochschaukeln kann.
Lukas hat mittelschweres bis schweres ADS (träumer Typ). Er ist total verträumt. Hinzu kommt, dass durch Beginn der Schule unser Verhältnis immer schlechter wurde. Obwohl er ein intelligenter Junge ist, ist er letztendlich auf der Hauptschule gelandet. Für mich ist die Hauptschule ein rotes Tuch. Ich habe mich selber aus bitterlichen Verhältnissen sehr hoch gearbeitet und kann es nicht fassen, dass Lukas der alles bekommt, sein Leben dermaßen verpfuscht. Er ist faul, schmutzig und rotzfresch. Obwohl er gute manieren hat und in der Schule ein lieber und couragierter Junge ist, der keine Ungerechtigkeit mag und hilfsbereit ist, mögen ihn die Lehrer nicht.
Er stößt immer wieder auf Antiphatie, weil er nichts gebacken bekommt. Immer der Letzte, keine Hausaufgaben. Die vorherige Schule (Realschule) hatte für jeden Schüler ein Hausaufgabenheft und jeder musste das führen. Die Hefte wurden von den Lehrern und Müttern wöchentlich durchgesehen und unterschrieben, dass alles zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch hat es mit Lukas nicht geklappt und die Lehrer haben es aufgegeben. Er hat bereits innerhalb von einem halben Jahr geschafft jegliche Rekorde mit Einträgen (fehlende Hausaufgaben) zu brechen, die es je auf dieser Schule gab. Mit der Medizin ist es etwas besser geworden. Aber dennoch hat er keine Ordnung, alle seine Schulsachen sind trotz Kontrolle innerhalb von ein paar Tagen lose und durcheinander im Tornister oder zwischen irgendwelchen Bravo- Zeitschriften. Lernen tut er trotz mehrfacher Aufforderung nicht, oder meint, dass er genug getan hätte (nach 5Minuten). Er soll am Wochenende kein Fernsehen nach 22.30Uhr schauen und er macht es trotzdem. Immer wieder. Er soll auf seinem Zimmer nicht essen und er macht es immer wieder, ohne es zu verstecken - also ganz offen!! Er hat sein Zimmer jeden Freitag aufzuräumen, aber ich muss ihn immer dazu nötigen. Um 20.30Uhr hat er wochentags ins Bett zu gehen, aber immer wieder müssen wir ihn aufforden es jetzt zu tun und er ist dann erst um 21.30Uhr im Bett (wir fangen früh genug an, ihn aufzufordern sich bettfertig zu machen). Ihr seht, nichts hilft. Wir tuen wirklich alles für Lukas, aber nichts kommt von ihm!!! Ich weiß nicht weiter.

Gruß

L.M


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Lukas

Meine Tochter hat auch ADHS. Ich habe das Ritalin erst abgeleht, weil es starke Nebenwirkungen hat.Warst Du mal bei einen Psychologen? Viele schrecken davor zurück, aber ich habe es auch bei meiner Tochter gemacht. ADHS Kinder sind meistens überdurchschnittlich interlligent. Euer Sohn merkt, dass ihr einknickt und nutzt es aus. Es müssen die Regeln knallhart durchgesetzt werden. Es ist hart, ich weiß. Vielleicht solltet Ihr es auch mit Ritalin versuchen, kann sein , das er mit dem Medikament klar kommt. Gehe mal ins Internet und google Dir mal ADHS, da findest Du bestimmt auch hilfreiche Tipps. Viel Glück dabei


 

Kind ins Heim geben

Hallo,
also wenn ich sowas lese da kommt mir der Kaffee hoch, also wenn meine Mutter so über mich schreiben würde und so eine negative Meinung von mir hätte und mich auch noch schlagen würde also ich denke über die Reaktion deines Sohnes darfst du dich nicht wundern.Du hast doch keine Ahnung wie das im Heim ist

LG
TE


 

Gut so!

Ich denke, dass es eine gute Entscheidung war. Und Kinder sind nicht einfach schwierig, sie werden auch so gemacht.
Ich kann kaum glauben, dass Dein Artikel echt ist. Lasst Euch dort helfen GEMEINSAM einen Weg zu finden. Es ist kein Verbrechen, sein Kind in ein Heim zu geben, besser als es zu schlagen.


 

schämst du dich nicht?
ich habe die ersten zeilen gelesen!
hol deinen sohn zurück!
wie kannst du ihn nur schlagen wie kannst du ihm die ganze sachuld and euren problemen geben. vllt bist du ja schuld wegen dem schlechten umgang!
mein güte er ist 12! noch ein kind !
denkst du das alles wird besser wenn du ihn weggibst?


 

...ich weiß wie es Dir geht!!!

Hallo LieschenMüller,

ich kann es Dir nachfühlen, was es für ein beschissenes Gefühl ist. Mein Mann hat sich jetzt auch entschieden seinen Sohn ins Heim zu geben.
Alles begann im Alter von 5 Jahren. Er war schon immer anstrengend und schwierig. Mein Mann wurde von seiner damaligen Frau verlassen und hat die Kinder (eins ist nicht mal von ihm) einfach bei ihm gelassen.
Mit 5 Jahren hat er bereits im Kindergarten geklaut, zwar nur Spielzeug, aber geklaut ist geklaut. Es ging dann weiter bei Klassenkameraden, Freunden zu Hause, beim Sport und auch bei uns, überwiegend Geld, aber keine Kleinbeträge, gleich mal 50 , aus unserer Hochzeitskiste hat er über 200 geklaut. Er hält sich auch absolut an keine Regeln, macht was er will und hat auf Schule "keinen Bock"! Es geht jetzt seit mehr als 8 JAhren. Jetzt ist rausgekommen, dass er im Laden auch klaut. Mein Mann hat ihn zudem noch gewart, dass falls nochmals irgendwelche Klaugeschichten auftreten, er entweder ins Heim oder zu seiner Mutter geht, die möchte ihn aber auch nicht, sie zieht es eher vor, das WE bei Ihrem Bruder weiter weg zu verbringen und sagt nicht ab für Ihren Sohn. Wir sind nervlich am Ende. Mein Mann hat seinen Sohn schon vor einer ganzen Weile aufgegeben. Wir haben immer auf ein Zeichen von ihm gewartet, das heißt ein einlenken. Er sollte einfach mal einlenken und einen Schritt auf uns zugehen. Er ist bisher nur bei uns geblieben, weil er bei uns im Ort seine Freunde hat. Seine Mutter wohnt im Nebenort, da könnte er seine Freunde nicht sehen. Er st wirklich anstrengend. Es ist so schlimm, dass wir alle Zimmer zuschließen müssen, da er alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist. Wir haben auch schon einen Psychologen zu Rate gefragt, mit Behandlung, um Kleptomanie ausschließen zu können. Das Ergebnis war jedoch einfache Habsucht!!! Bei der Psychologin hat er aber sofort auf die Klaugeschichten geantwortet "...aber bei der Mama mach ich das nicht!". Aber bei uns!!!
ALso ich weiß wie das ist!!!
Mein Mann hat beim Jugendamt angerufen und um einen Heimplatz gebeten, man sagt nur, dass das nicht so einfach geht. Heute ist Donnerstag, nächste Woche Freitag könnte er hin! Wer weiß was in dem Zeitraum noch passiert. Wir haben auchnoch ein Kind, sie ist 8. Sie bekommt das alles mit! Schlimm!
Zum Thema dreckig. Ich weiß was Du meinst. Nicht nur unordentlich, sondern auch so vom ganzen Verhalten und der Körperhygiene dreckig. So ist er auch.
Du kannst im Forum ja mal Deine weiteren Erfahrungen kunttun!
LG Montelino1


 

Ich glaube keiner weiß, was ein Leben mit ADS wirklich heißt !

Hallo, ich habe selber 2 Kinder, 10 + 16 Jahre alt, mit ADHS. Mein Mann und ich haben selber ADS. Ich bin mit viel Strenge und auch einigen Schlägen mit Kochlöffel und Holzpantinen großgeworden, aber natürlich nie mit blauen Flecken. 12 Jahre lang haben wir duchgehalten ohne das wir zu Medikamenten gegriffen haben. Man liest ja so viel Schlimmes in der Presse und wir wollten es uns nicht leicht machen. Aber dann war ein Punkt erreicht, an dem hier NICHTS mehr ging und wir haben den Versuch gewagt. Und weil die Situation so schrecklich war, haben wir mit beiden Kindern gleichzeitig angefangen, obwohl das 2. noch so jung war - erst 6 Jahre alt. Bereits nach wenigen Tagen stellte sich eine Besserung ein und zum ersten Mal konnten wir uns wieder eine Familie nennen. Vorher gab es nur noch Streit wegen den geringsten Kleinigkeit und wenn es nur ums Zähneputzen ging.Auch mir ist beim ersten Kind manchmal die Hand "ausgerutscht", aber es wurde mir bewusst, dass es eigentlich nichts anderes ist, als die Unfähigkeit, das gemeinsame Leben auf eine andere Weise in den Griff zu bekommen. Ich habe unsere Kinder nie wieder in körperlicher Weise gestraft. Wobei ich sagen muss, dass es wirklich keine Schläge waren, aber auch das ist schon zuviel.Es hat ungefähr 3 Monate gedauert bis die Medis richtig eingestellt waren. Es heißt nun aber nicht, das unser Leben jetzt nur "Friede Freude Eierkuchen" ist, aber ich bin überzeugt davon, dass unsere Ehe an dem täglichen Familienstress zerbrochen wäre. Es gibt noch immer viele Probleme, Mein Mann und ich nehmen bis heute keine Medis und jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Die Medikation der Kinder verändert sich durch das Wachsen ständig und ist mit starker zeitlicher Disziplin verbunden.
Ich habe nicht herauslesen können, ob Du schon Medikamente ausprobiert hast. Ich kann es Dir nur anraten. Es mehrere verschiedene Wirkstoffe und vielleicht ist auch für Deinen Sohn das Richtige dabei.Ich verurteile Dich nicht für Dein Vorhaben. Wer nicht mit diesen besonderen Kindern (und auch Erwachsenen) zusammenlebt, weiss nicht, was es bedeutet. Trotzdem kann ich Dir nur anraten, Dein Sorgerecht nicht aus der Hand zu geben. Wenn Du vor dem Staat erst mal einräumt hast, Deinem "Erziehungsauftrag" nicht gewachsen zu sein, wirst Du große Schwierigkeiten haben, Dein Kind jemals zurück zubekommen. Vielleicht kann Euch eine Kur helfen um Kraft zu schöpfen, einen anderen Weg zu finden. Getrennt natürlich und für Deinen Sohn mit geschulter Betreuung. Manchmal haben sich die Fronten so verhärtet, dass eine Zeit des räumlichen Abstands ein bißchen Kraft zurückkehren läßt.Auch der Austausch mit anderen betroffenen Eltern sind eine Hilfe. Es ändert zu Hause nichts, aber man hat zumindest das Gefühl verstanden zu werden.
Ich wünsche Euch auf Eurem weiteren Weg viel viel Glück und noch mehr Kraft.
Ps. Du weißt das ADS eine Erbsache ist. Wen von Euch Erwachsenen hat es denn erwischt ?! )


 

Hallo

es ist schlimm was Du durchmachst !
Und es ist schlimm, was dein Sohn durchmacht, denn kein Kind kommt auf die Welt und WILL "böse" sein, ebenso wie keine Mutter ein Kind bekommt und sich vornimmt "ich will alles falsch machen".
Und doch passieren diese Dinge.

Natürlich bringt jeder Mensch gewisse Eigenarten schon mit, von Geburt an. Würden zwei Kinder von Anfang an völlig identisch aufwachsen, unter den exakt gleichen Bedingungen, würden sie sich dennoch völlig verschieden entwickeln können, das meine ich mit "jeder bringt schon gewissen Eigenarten auf diese Welt mit".

Dennoch ist dein Sohn in seinem Verhalten doch auch ein großes Stückweit das was er bei sich in der Familie so erfahren hat. Wenn du aus Verzeiflung zu haust, weil du einfach nicht mehr weiter weisst, führt das bei deinem Sohn natürlich zu nichts anderem als zu Wut, evtl. Hass, Ablehnung und einem sehr zwiespältiges Verhältnis zu Dir, seiner Mama.

Frage : bekommt er Ritalin wegen des ADS ?

Grundsätzlich finde ich es gut, dass du Dir eingestehst, dass du Hilfe brauchst, und aktiv wirst. Natürlich wird ein profanes Heim der sicherer Untergang für deinen Sohn sein, das solltest Du Dir bewusst machen, denn dort kommt er mit noch ganz anderen Kindern zusammen, und vielleicht orientiert er sich dann, in seinem Frust, bei diesen. Dann hast Du deinen Sohn für immer verloren, ich würde mir das wirklich überlegen ! Anders wäre es mit einem pädagogisch arbeitenden Internat, oder Heim (in ganz kleinen Gruppen), vielleicht besteht dort, durch die dort gegebene besonders straffe Struktur, die ein ADS-Kind braucht, eine Chance, aber grundsätzlich liegt das Problem in der Beziehung zwischen DIR und deinem Kind. Andere können nur die bereits eingetretenen Folgen eurer Beziehung versuchen einzudämmen, aber bei Dir und deinem Kind liegt der Hauptanteil, wenn du ihn also weg gibst, wird sich an eurer Beziehung nichts verbessern können, wenn du aber nichts unternimmst, wird es zwischen euch sehr wahrscheinlich noch sehr viel schlimmer werden.

Hast Du deinen Sohn eigentlich noch lieb ? Kannst du ihn aktuell noch lieb haben, OBWOHL du dich ständig über ihn aufregst, und du dich ständig durch sein Handeln mißachtet und verletzt fühlst ?

Eine psychiatrische Einrichtung kann auch erstmal ein erster Weg sein, denn eine Kinder und Jugendpsychatrie ist keineswegs das was sich ein Laie darunter so vorstellt, also lass dich da nicht abschrecken von.

Grundsätzlich gilt aber : nur wenn du den absoluten Willen hast eure Beziehung zu retten, und bereit bist dafür hart (auch an Dir!) zu arbeiten, hat es noch eine Chance, denn dein Sohn ist bereits 12 Jahre und viel Zeit bleibt nicht mehr, bevor er sich gar nichts mehr sagen lassen wird. Mit LIEBE und Hilfe besteht noch eine Möglichkeit einzugreifen und noch was zu retten !

Ich verurteile dein Handeln nicht, auch wenn ich es nicht als gut und richtig empfinden kann, so ist es nur menschlich. Aber aus deinem gesamtes Eingangspost lese ich nirgends heraus, dass du ihn lieb hast und alles dafür tun willst, dass es zwischen euch wieder klappt. Irgendwie schwingt so was sehr abweisendes in deinen Sätzen, wenn du Dinge schreibst wie "er ist dreckig", verstehst Du wie ich meine ? Ich würde über meinen Sohn sagen "er ist sehr unordentlich, lässt alles rumliegen, oder so in der Art, aber nicht "er ist dreckig".
Dann vergiß nicht : es gibt Menschen, den fällt es außerordentlich schwer Ordnung zu halten, und gerade bei ADS-Kindern ist das eh bekannt ! Hier braucht er deine Unterstützung, und nicht eine Mama, die ihm täglich aufzeigt wo er versagt hat, ... wie "dreckig" er ist, oder was er alles sonst noch nicht kann. Was für ein Bild soll er denn so von sich bekommen,a ußer dass er nichts auf die Reihe bekommt, und nicht mal seine Mama ihn bedingungslos liebt. (damit meine ich nicht, dass du alles was er macht toll finden musst, keineswegs!).

Gib deinen Sohn nicht auf, denn die Folgen dessen was aus deinem Sohn werden würde, würden dich dein Leben lang als Vorwürfe begleiten, und dann aber kannst Du nichts mehr dagegen tun, ... dann wird es zu spät sein !


 

Richtig so

zeigs dem mal wos langgeht


 

Hallo

ich bin erzieherin und habe auch schon im heim gearbeitet. in deinem beitrag kann man ganze viele sachen herauslesen, dass deine ansicht bzw die durchführung von erziehung einfach "falsch" ist. "falsch" und "richtig" ist natürlich relativ. aber alleine schläge - auch wenn sie keine blauen flecken erzeugen - lösen nicht das verhalten aus, dass du wahrscheinlich damit erzeugen möchtest. das einzige was schläge erzeugen sind: angst, wut, rückzug/ isolation oder umso mehr aggressivität dir und anderen menschen gegenüber.
um die situation genauer zu anayliseren würde es mich interessieren, wie du mit konflikten genau umgehst. nenn doch mal ein paar beispiele, welche konsequenzen du auf welches verhalten verhängst und wie du die konsquenz dann durchführst!


 

ALSO....

wenn ich deinen Beitrag so lese, wird klar das du total mit der Situation überfordert bist. Aber sein Kind gleich in ein Heim abzuschieben..., muß das wirklich sein?
Es gibt vom Jugendamt so viele Hilfen, vielleicht hätte man da erst mal ansetzten sollen.
Auch ich habe zwei Kinder, Pflegekinder,davon ein Heimkind, (Mädchen 11 Jahre) und einen Jungen (8 Jarhe alt)
Das Mädchen hat ein ausgeprägtes ADS und wird mit Medikamenten behandelt, der Junge hat FAS(alskoholsyndrom bedingt durch die Alkoholabhänikeit der Mutter)Das ist absolut kein Honigschlecken,aber diese Kinder haben eine Chance verdient.Und ich liebe sie als wären sie meine eigenen( zur Info, ich habe keine leibl. Kinder)
Was meinst du wohl , wie hat sich das Mädchen'(hört sich etwas unpersönlich an, aber ich will keinen Namen nennen)
wohl gefühlt als es ins Heim kam?
Sie war damals zwar erst vier, aber es war absolut schrecklich für sie. Ich muß allerdings dazu sagen, das sie stark entwicklungsverzögert war.Kaum laufen und sprechen konnte und überhaupt keine liebe erfahren hat,eher das gegenteil.
Überleg doch mal warum dein Sohn so ist wie er ist???
Und wenn ich schon höre das du ihn mit 9 Jahren schon abgeben wolltest??BOOH!!!
Es gibt Familienhilfen etc.
Ich denke das euer Sohn für sein Verhalten am wenigsten kann, dazu habt ihr euren Teil beigetragen.
Wird er wegen seinem ADS behandelt??
Was für Thrapien macht ihr im Moment?
Bevor nicht alles ausgeschöpft ist gibt man sein Kind nicht einfach in ein Heim.
Weißt du eigentlich wie es in so einem Heim zu geht?
Wenn du willst, das dein Kind nicht noch weiter "abrutscht", dann biete ihm ein gutes Zuhause.
Und was hast du gegen die Hauptschule?
Du aktzeptierst deinen Jungen nicht so wie er ist!!!!!
Was meinst du wie er sich fühlt wenn er weiß das er auf der ganzen linie versagt hat. Wenn er ADS hat, ist es so das er manches wohl will, aber nicht kann.Hast du dich darüber mal informiert???
Oh ich könnt echt hoch gehen.
ICH HOFFE DAS DU DICH DAZU NOCH MAL HIER ÄUSSERST!!!
Ich kann nur sagen ARMER JUNGE!!!


 

JA

von:sjh2010

Sorry aber in welchem Jugendamtparadies wohnst du? Das Jugendamt interessiert sich einen Sch.. wenn es Probleme gibt. Wir haben seit 3 Jahren den 7-jährigen Sohn meines Freundes bei uns. Die Mutter ist psychisch krank und das Sorgerecht wurde ihr vor ca. 1 Jahr entzogen. Wir haben immer darum gebeten entsprechende Kinderpsychologen genannt zu bekommen, die mit ihm an dieser Situation arbeiten können. Uns wurde dann das Kinderzentrum genannt dort könne er stationär 6 Monate bleiben. Tolle Idee erst ist die Mama weg und dann noch der Vater. Jedes Problem wurde vom JA ignoriert. Jede Anfrage mit garkeiner bzw. dämlichen Lösungsansätzen bearbeitet. Er hat mittlerweile einen Psychologen von dem wir allerdings noch nicht 100 % überzeugt sind, da auch er seine stunden abhält und das wars dann auch. Jede Frage wie wir das Sozialverhalten des total verkorksten Kindes verbessern könnten wird gekonnt umgangen. Ich als sog. Stiefmutter bin mit diesem Kind auch oft überfordert und suche nach Lösungen bei Freunden, Familiengesprächen aber für manche Kinder braucht man auch mehr Zeit als wir es haben. Wenn man Vollzeit arbeitet mit Nebenjob kann man wohl kaum die notwendigen Grundlagen schaffen und dem JA ist das wie gesagt Sch.. egel. Außerdem kann man die negativen Einflüsse von außen gleich gar nicht kontrollieren.
Ich weiß zumindest warum das Kind sehr schwierig ist aber dass man sich mal so hilflos fühlt und ein Kind abgeben will, ist kein flüchtiger Gedanke der dann sofort in die Tat umgesetzt wird. Wenn du gar keine Freude im Zusammenleben mit dem Kind hast (dann hat es das Kind auch nicht) sehe ich es als einen urmenschlichen Selbsterhaltungstrieb sich dazu zu entscheiden. Gerade Kinder die von der Mutter abgelehnt werden haben kein Urvertrauen und werden zwangsläufig zu Menschen ohne Fähigkeit der Emphatie. Bei Erwachsenen nennen wir das Arschlöcher. Und es kostet unendlich Kraft so einem vom Schicksal gebranntmarkten Menschen zu einem vernünftigen Teil der Gesellschaft zu erziehen. Besonders die übrigen Elternteile/Stiefeltern etc. sollten hier vielmehr gestärkt werden um die Kraft auf-bringen zu können und nicht von anonymen Besserwissern auf Ihr Versagen reduziert werden. Das ist ein Versagen der Gesellschaft, die dumme moralische Vorstellungen vorspielt, die sie selbst nie in der Praxis umsetzt. Ich finde es sehr mutig so offen das Versagen zu veröffentli-chen und dies ist im Übrigen auch nur ein Hilfeschrei. Wir selber erleben täglich teilweise uner-trägliche Situationen, die normale Familien nie ertragen müssen. Ein Kind das so frustriert ist und fast ausschließlich mit Regelverstößen auf sich aufmerksam machen kann. Ein Kind das als es zu uns kam, seinen Kopf gegen die Wand schlug wenn es sich nicht verstanden gefühlt hat. Das sind Bilder die niemand einfach schluckt und selbst wenn man mal ein Erfolg erzielt, weiß man dass diese Probleme für immer in irgendeiner Form wiederkehren. Gerade heutzutage, haben Erwachsene so viele Pflichten, dass jede zusätzliche Verantwortung noch mühseliger wird, erwarten Fremde das wir ja zivilisierter geworden sind und deshalb ist schlagen, schreien nicht mehr haltbar. Lächerlich !!! Solange die Gesellschaft keine neue Grundlage in Bewegung setzt wird es weiterhin Kinder geben, die geschlagen werden, weiterhin Kinder geben die andere totschlagen und nichts verbessert sich für niemanden. Das Schläge keine Lösung sind ist offenkundig, das es aber generell zunimmt will keiner hören. Abschließend bleibt nur zu sagen verlasst Euch auf niemanden!


 

Hey...

Einfach absurd ein eigenes Kind wegzugeben


 

Ich kann mir nicht voestellen

mein kind in eine heim zugeben,das ist doch vool scheisse.auch noch zur polizei zu gehen und zu einenr auffangstation bringen....oh je!
dein sohn ist doch nur so auffällig weil er probleme hat oder meinst du er macht das extra um dich zu ärgern????ganz bestimmt nicht.
na ja,der junge ist ENTSORGT,kannst du schön mit deinem mann deine neue freiheit geniessen.'


 

Oh mann

der arme junge!!!
Du schlägst ihn und da bist du empört das er zurück schlägt??Du hast es ihm ja beigebracht!
Du tust wirklich alles für ihn??? Was denn? Ihn kontrollieren ihn schlagen ihn unter Druck setzen?
Frag dich mal warum du mit deinem Sohn nicht zurecht kommst...


 

^^

nimmst du deinen kleinen auch mal in den arm..drückst ihn..gibst ihm einen kuss und sagst das du ihn lieb hast?
gibst du ihn liebe?
beschäftigst du dich auch mal mit ihm? außer zum schimpfen...schule...mach dies mach das... und und und?

dein junge ist 12 jahre alt... und kein erwachsener mann

denk mal drüber nach


 

Oha

Sorry, aber man schlägt sein Kind nicht!!! Ich finde es einfach assozial wenn man sein Kind schlägt, sorry für diese Wörter es ist aber so und vorallem nicht mit Gegenständen!!! Man sollte sich vllt vorher im klaren sein, ob man Kinder möchte und mit ihnen klar kommt und dann nicht auf ssie einsvchlagen!! Wenn du dein Kind schlägst egal wie stark, kann ich vollkommen verstehen, dass er so ist und zurück schlägt und das würde ich auch machen ich würde auch zurück schlagen sollst ja merken was du ihm antust ( nein, ich werde nicht geschlagen!!!) Und zum Thema Hauptschule?? Ich mein, ich wollte selbst nicht auf der Hauptschule sein, aber aöls Mutter sowas zu sagen rotes Tuch hauptschule usw. Dann setz du dich eben hin und lern mit ihm.. Und zum Thema fehlende Hausaufgaben solltest halt doch hinterher sein wenn er in seinem Alter noch nicht einsiet, dass er es machen muss, da er veventuel mal nen guten Job möchte. Und warum kann er am We doch Fernseh kucken nach 22.30Uhr hat er einen eigenen TV??? Und um 20.30Uhr ins Bett sorry, aber ne das ist ja mal wohl voll früh,. Ich bin selbst 13jahre alt mache mich gegen 21.30Uhr fertig und gegen 22Uhr geh ich ins Bett und früher kann ich einfach auch nicht schlafen. Es ist vllt hart ,dies von einer 13jährigen zu hören, allerdiongs bin ich im gleichen Alter deines Sohnes und kann dir somit in etwa sagen wie sich dein Sohn fühlt. Mir kommt es so vor, als würdest du alle Schuld deinem Sohn geben, aber es muss wohl auch an der Erziehung liegen?? Allein schon, dass du ihn schlägst. Außerdem kommst du mir sehr streng vor 1. 20.30Uhr ins Bett und das mit 12j?? neia wenn du meinst ok. Dann das mit der Schule. Warst du eventuel in der Grundschule schon ziemlich hintendran mit ihm hast ihn machen lassen in der Schule was er wollte immer alleine lernen usw?



Neia mehr kann ich dazu nicht sagen,. aber vllt ist es für den Jungen erstmal gar nicht so schlecht in ein Heim zu kommen. Denke allerdings ne <Wohngruppe oder so wäre besser? Und wenn es sich vllt wieder gebessert habt und ihr mal eure Erziehung gaaaaanz kleines bisschen ändert kommt er wieder zu euch und dann wird das schon


Liebe Grüße und Viel Glück von Lena


P.s. Meine Meinung war eventuel etwas hart, aber vllt bringt sie auch mal zum überlegen


 

Erwartest du

hier absolution für diesen schritt?

die wirst du zumindest von mir nicht kriegen.

die aussage 'Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem.' fand ich sehr schockierend. wer sein kind schlägt, bringt ihm bei, dass schlagen in ordnung ist. kein wunder, dass er sich irgendwann wehrt.

tausende kinder leiden an ads. die meisten anderen eltern geben nicht einfach auf und schieben ihre kinder ins heim ab.

überleg mal, welches signal du deinem sohn mit diesem schritt gibst. er ist 12 und hat niemanden mehr, auf den er zählen kann .


 

Wie lustig

von:maralea

keins meiner Kinder hat *zum Glück* ADS, aber alle sind gut erzogen und wissen sich zu benehmen...OHNE jemals geschlagen worden zu sein! Sie versauen in keinster Weise mein Leben, sondern bereichern es!

Jemanden zu schlagen spiegelt nur die Hilflosigkeit des Schlagenden wieder.

Ich wurde selbst in meiner Kindheit geprügelt, obwohl (oder gerade weil?) ich aus einer Oberschichtfamilie stamme...natürlich drang so etwas nicht an die Öffentlichkeit, sondern wurde "intern" geregelt. Wenige Minuten Verspätung reichten schon, dass meine Mutter den Rohrstock rausholte und mich grün und blau prügelte. Genützt hat es nichts, ich habe bis heute Probleme, pünktlich zu sein!

Was dabei herausgekommen ist: ich habe seit Jahren jeglichen Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen.

Also erzähl mir nicht, dass Schlagen gut ist und ein Kind formt!

Ich weiß ja nicht, was Du tagsüber so machst (fern sehen??? ), aber ich stehe, obwohl ich Kinder habe und die auch erziehe, im Berufsleben...Du fühlst Du wohl angegriffen, weil Du zwar viel schreibst aber de facto null Erfahrung mit eigenen Kindern hast.

Mara (die sich von niemandem, schon gar nicht von Stiefvätern , den Mund verbieten lässt)




 

Danke

von:maralea

die Titulierung "Teenager" nimmt man in meinem Alter bereits als Kompliment, dankeschön .

Wenn DU hilflos bist und nicht mehr weiter weißt außer draufzuschlagen, bitteschön...da Du aber keine eigenen sondern nur Stiefkinder hast, könnte das ggf. zu beziehungsgefährdenden Disputen mit Deiner Partnerin führen...hoffentlich.

Da Du der Fragestellerin hier zu ihrem Entschluss, ihr Kind ins Heim zu stecken, gratuliert hast, kannst Du das ja mal JEDER ADS-Mutter vorschlagen, mal sehen, wie 99% davon reagieren.

Aber da das ja nur theoretische Überlegungen Deinerseits sind, werde ich meine Zeit sinnvoller nutzen und hoffen, dass Du nie die Chance bekommst, Dich zu vermehren.

Mara


 

Traurig...

wirklich schlimm und ich kann es dir nachfühlen.
Könnte es sein, dass dein Sohn Probleme mit seinem Stiefvater hat? Fühlt er sich nicht akzeptiert? Was ist mit seinem richtigen Vater? Besteht Kontakt?
Gerade Jungs brauchen eine männliche Bezugsperson.
Ich kann mich schon so ein bisschen in dich reinversetzen. Mein Sohn ist gerade 14 geworden und manchmal weiß ich auch nicht mehr weiter. Er ist auch so verträumt,vergisst alles, in der Schule nicht sonderlich beliebt und das Schlimmste - das kennst du ja auch - er lernt nicht aus seinen Fehlern. Und das ist der Punkt, wo man nicht mehr weiter weiß, hab ich recht? Man versucht es mit Reden, mit Diskutieren, mit Strafen...
Aber wenn selbst Strafen in Kauf genommen werden und anschließend genau das Gleiche wieder gemacht wird, ist man hilflos.
Als ich Kind war, hab ich aus den Strafen gelernt und diesen Fehler NIE wieder begangen. Was bewegt Jungs dazu, die Strafen einfach zu akzeptieren und weiterzumachen wie vorher?
Du siehst, ich kann dir nicht wirklich helfen, aber ich verstehe dich.
Und es ist dir sicherlich nicht leicht gefallen, deinen Jungen herzugeben.
Ich wäre auch für jeglichen Tipp dankbar.

LG,
ente34


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