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Papa und der Kindergarten

 

Hallo zusammen!
Ich habe ein evtl.komisches Problem. Unsere Tochter (2,4J.) nach einer lange Eingewöhnungszeit, bleibt endlich seit 4 Tage alleine in KiGa. Selbstverstehndlich weint sie noch beim Abschied, aber dann beruhigt sie sich schnell und spielt. Klar, dass das schwer ist (das wisst ihr alle), aber ohne Trennen klappt es fast nie. Ab nächste Woche fange ich mit meiner Umschulung an, und da Papa Vormittags immer zuhause ist, ist er dran die Kleine zum Kiga bringen und abholen. Heute wollte ich ihm alles da zeigen und habe ihn mitgenommen. Die kleine hat wieder geweint, wollte da nicht bleiben. Wir sind aber gegangen und ich durch das Fenster gesehen habe, dass sie sich schon beruhigt hat.
Also, nun macht mein Mann mir ein Teather zu Hause, dass es voll bescheuert von mir war, so ein kleines Kind beim Kiga anzumelden, er kann es nicht sehen, wie sein Kind da leidet usw. Und er will sie nicht mehr dahin bringen, sondern zu Hause lassen.
Was soll ich nun machen? Wie kann ich mit ihm reden und ihn überreden, dass das voll normal ist, das ein Kind weint und das das schnell vorbei wird. Wenn er die Kleine zu Hause lässt, macht er nur alles kaputt! ich bin so was von verzweifelt! Ratet mir irgendwas, bitte!


 

Warum?

ich versteh nicht warum die kleine denn so unbedingt in den KiGa soll.
wenn der papa sich doch kümmern kann sie ist doch noch sehr jung und kontakt zu andern kindern kann man auch anders aufbaun mal welche einladen und auf dem spielplatz und so..
ich bin erst mit 4 oda 5 in den KiGa gekommen weil meine mutter ja zuhaus war und ich auch viel kontakt zu andern kindern hatte hat mir nicht geschadet


 

....

Hallo,
mein Sohn musste schon mit 1,5 Jahren in die Kita. Nach der Eingewöhnung ging es noch viele Wochen, dass mein Kleiner beim Abschied geweint hat oder gar nicht rein wollte - mal mehr mal weniger.
Ich hatte auch meine Zweifel, aber um mich selber zu beruhigen, bin ich einfach mal eine weile im Gang sitzen geblieben und habe festgestellt, dass nach 5 Minuten kein Weinen mehr zu hören war. Da hat er schon fleißig gespielt.
Im Nachhinein bereue ich es nicht, dass ich ihn schon so früh in die Betreuung gegeben habe.
Er war dann ganz schnell auch nachts sauber, hat gut gesprochen und ist total aufgeschlossen anderen Kindern gegenüber. Ich finde das schön und gut so.
Trag es deinem Mann nicht nach, er leidet halt mit seiner Prinzessin Aber ihr müsst schon eine gemeinsame Schiene fahren.
LG
Nikimama


 

Gespräch

Hallo, ich melde mich mal darauf, weil ich Dir irgendwie helfen will. Zum Hintergrund: Ich bin Redakteurin bei goFeminin.de. Ich bin keine Mami, aber ich habe jetzt mich mal so auf Anhieb gefragt, ob Ihr nicht vorher darüber gesprochen habt? War Dein Mann denn vorher damit zufrieden/einverstanden?

Vielleicht hilft Dir ja dieser Artikel: [http://www.gofeminin.de/kind-1-bis-3-jahre/kinderkrippen-d6695.html]
Jedenfalls wird darin nochmals betont, wie wertvoll der frühe Kontakt zu anderen Kindern ist.

Viele Grüße

Shila


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