Liebe Eltern!
Ich bin stolze Mama eines wunderbaren Jungen (5 1/2 J.). Mein Kleiner ist lebendig, fröhlich, klug, sehr kreativ, aber auch sehr dominant. Diese Dominanz hatte er eigentlich schon seit Babytagen an. Sie äußert sich in einem nstarken Willen und das er ständig bestimmen möchte, wo es langgeht. Da ich alleinerziehend bin, hatte ich seit Anbeginn ständig Kämpfe mit meinem Räuber. Im Großen und Ganzen kann er auch lieb sein, im Kindergarten sei er sogar sozial und sehr beliebt. Nur innerhalb im Familienkreis muss er den Tyrannen raushängen.
Er hat dann oft einen Kommandoton drauf, so das man denken könne, ich wäre seine Dienstmagd. Natürlich werde ich dann sofort sehr energisch und schimpfe mit ihm. Ich verlange dann sofort von ihm, dass er seinen "Befehl" in eine freundliche Bitte umwandelt, sonst würde ich nichts für ihn tun.
Mit langem Gesicht kommt er dann meiner Aufforderung nach. Auch ist er total emotional: Wenn ihm etwas nicht gelingt, dann schmeißt er seine Sachen sofort auf den Boden und macht dann das "Rumpelstilzchen" (schreit, kriegt einen puterroten Kopf und stampft mit den Füßen auf dem Boden). Ich kann mir das eigentlich gar nicht erklären. Ich selbst bin ein ruhiger, sanftmütiger Mensch. Auch in seinem Umfeld befinden sich keine Choleriker. Es tröstet mich zumindest, dass er im Kindergarten diese Unart unterdrückt. Aber ich frage mich wirklich: Muss ich mir Sorgen machen, dass mein Kleiner irgendwann im Erwachsenenalter mal an Herzversagen umkippen wird? Klingt vielleicht unfreiwillig komisch, aber wie ein HB-Männchen geht er sofort in die Luft, wenn ihm etwas quer geht.
Was kann ich tun