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Schulwechsel

 

Hallo, habe da mal eine Frage. Mein Sohn ist jetzt in der 6. Klasse auf dem Gymnasium, er wiederholt die Klasse gerade. Das Halbjahreszeugnis war für seine Verhältnisse okay und ich dachte wirklich, dass er es schaffen wird. Aber jetzt haben wir Post vom Gymnasium bekommen, das er versetzungsgefährdet ist. Gleich 4 Fächer wurden genannt. Sein größtes Problem ist seine mündliche Mitarbeit, das haben wir schon seit der Grundschule. Im Gymnasium ist es aber nun mal so, dass die Mündliche Note in den meisten Fächern 50 Prozent und in den Nebenfächern sogar 70 Prozent ausmacht. Wir hatten das mal in der 5. Klasse, da hat er in der Arbeit in Erdkunde eine 1 geschrieben und hat doch nur eine 4 auf dem Zeugnis bekommen. Gibt es denn so etwas, dass man die mündliche Mitarbeit erlernen kann ???
Wenn ich Gespräche mit den Lehrern führe, wird mir halt immer gesagt, dass er nicht mitarbeitet. Wenn ich aber meinen Sohn frage, sagt er, er meldet sich regelmäßig, wird aber nicht dran genommen, meistens nur, wenn er sich dann nicht meldet.
Er selber möchte gern auf dem Gymnasium bleiben, ich bin eher der Ansicht, dass ein Schulwechsel auf die Realschule wohl besser ist. Obwohl seine mündlichen Mitarbeitsprobleme in der Schule bleiben werden. Ist es auf der Realschule genauso, mit der Mitarbeit usw.
Ich werde jetzt noch mal ein Gespräch mit dem Klassenlehrer führen.
Wäre schön, wenn jemand solche ähnlichen Erfahrungen gemacht hat und mir einen Rat geben könnte, ob es mit einem Schulwechsel doch besser wird.


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Hmmm

... sind die 4 gefährdeten Fächer bei dem gleichen Lehrer? ... vielleicht sollte er seine Strategie ändern und sich immer dann melden, wenn er wenig bis keine Ahnung hat --> er wird dann lt. seiner Aussage ja nicht vom Lehrer dran genommen... und wenn er sich gut auskennt, dann sollte er sich nicht melden, damit er dran genommen wird ... diesen Strategie-Wechsel sollte er allerdings nur so lange vollziehen, bis der/die Lehrer das durchschaut haben


 

Selbst das Problem!!

Hey
genau das Problem kenne ich.Ich war vier Jahre lang auf einer katholischen Schule(Gymnasium).Meine Mitarbeit war seit der Grundschule katastrophal.Schriftlich war ich immer gut,konnte daher meine Mitarbeit ausgleichen.Jetzt zum Thema: ich würde dir zu keinem Schulwechsel raten!!Auf keinen Fall! erstens würde dein Sohn in einer fremden Klasse wo er keinen kennt ,erst recht keinen Mut dazu finden,sich zu melden.Ihr geht damit ledigtlich dem eigentlichen Problem aus dem Weg,nämlich dass es einen Grund dafür geben muss dass er sich nicht meldet.Wahrscheinlich ist er sehr schüchtern.Das kann man ändern.Natürlich ist es klar,dass er sich nicht von heute auf morgen zu einem Musterschüler verwandeln wird,aber mit der Zeit wird er es lernen.Hier ein paar Tipps die mir sehr geholfen haben:
1)sich immer gut auf das Fach vorbeireiten,damit man was weiß und sein Wissen auch anbringen kann.
2)sich klar machen,dass man was weiß und was sagen kann und nicht dumm und stumm in der Ecke sitzt.
3)sich auf seine Stärken konzentrieren

Nur so könnt ihr das Problem beheben und mit einem Schulwechsel könnte die fehlende Mitarbeit noch zu eins eurer kleinsten Probleme werden.(z.B Mobbing ...)
Außerdem muss euer Sohn lernen,sich durchzubeißen!
Gutes Gelingen
Schoki


 

Hallo sonnenblume102,

Haben ähnliches Problem.Meine tochter ist ebenfalls auf einen Gymnasium.
Sie ist 10 Jahre alt und geht in die 5 Klasse.
Ihre Mitarbeit ist auch nicht so gut.Sie hatte in verschiedenen Fächern auch eine 1 oder 2 geschrieben.auf dem Halbjahreszeugnis hat sie dann eine 3 bekommen.

Ich habe deswegen auch einen Termin in der Schule gemacht und gefragt wie es sein kann das sie z.B. in Bio eine 3 bekommt,obwohl sie in Arbeiten nur 1 und 2 geschrieben hat.
Mir wurde da gesagt das sie am Untericht nicht gut mit macht und viel mit ihren Tischnachbarn spricht.Auch die Heftführung wäre nicht so gut.

Das nahm ich erst mal so hin.Alsich meine Tochter fragte meinte sie,dass sie sich oft meldet und ebenfalls nicht dran genommen wird,nur wenn sie sich nicht meldet.

Hört sich jetzt vielleicht ein wenig blöd an,aber ich bin alleinerziehend und Kinder wo die Eltern was sind werden im Unterricht öfter dran genommen.Die haben auch 1 und 2 geschrieben und haben auf dem Zeugnis natürlich ihre 1 oder 2 bekommen.

Leider kann ich dir auch keinen Rat geben,aber solange keine 5 auf dem Zeugnis sind würde ich ihn erst mal drauf lassen.

Denke auf der Realschule wird es auch nicht viel besser sein,meine Tochter möchte auch drauf bleiben.

Haben bald Elternsprechtag,da bin ich mal gespannt!

Meinst du es werden heute noch Unterschiede zwischen Status und Status gemacht,glaube das langsam.

Alles Gute

LG Simona


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