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Einmal Nachhilfe, immer Nachhilfe?

 

Ich denke seit einiger Zeit darüber nach, meiner Tochter (3. Klasse) Nachhilfe erteilen zu lassen.
Sie befindet sich so im Durchschnitt zwischen 3 und 4 und die Tendenz nach unten ist leider
absehbar.

Ich möchte nun verhindern, dass sie den Anschluß verpasst, bemühe mich auch selbst, aber
gewisse Dinge, kann ich als Mutter ihr schwer vermitteln.

Allerdings befürchte ich, wenn man erst mal mit der Nachhilfe anfängt, sind die Leistungen
nicht objektiv und je nachdem auf welche Schulform sie dann käme (uns wäre die
Realschule schon lieb) braucht sie dann vielleicht die ganze Schullaufbahn lang Nachhilfe.

Wer hat entsprechende Erfahrungen gemacht? Ich würde mich sehr über Antworten freuen .


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Nachhilfelehrer

Viele Nachhilfelehrer findest du auch bei www.erstenachhilfe.de


 

Richtige Nachhilfe ist nicht für immer!

Nachhilfeinstitute versuchen natürlich ihre Kunden zu binden, sprich einmal Nachhilfe immer Nachhilfe.
Bei privater Nachhilfe ist das meist anders. Hier wird mehr nach Erfolg bewertet- ein erfolgreicher Schüler hat einen guten Lehrer. Unter der kostenlosen Seite www.nachhilfeplattform.at gibt es eine Auflistung privater Nachhilfelehrer, die großteils auch Hausbesuche anbieten.


 

Erfahrung

Hallo,
ich hab zwar keine Erfahrung wie das mit eigenen Kinder ist, aber ich weis wie es bei mir selbst war und bei meiner Schwester.
Meine große Schwester war auf der Grundschule auch nie wirklich gut. Aber meine Eltern haben sie erst einmal gelassen. Sie sollte selbstständig lernen. Sie kam auf das Gymnasium, was eindeutig ein Fehler war. Die Aufnahmeprüfung dafür war eine Quäleriei für sie. Ihre Noten waren eigentlich immer schlecht. Meine Eltern haben sie dann in Nachhilfe gesteckt. Die hat ihr auch Spaß gemacht und sie freute sich auf den Unterricht. Denn da ging es nach ihrem Tempo, ein Lehrer der auf sie Rücksicht nahm und ihr alles so erklärt hat, dass sie es verstanden hat. Letzenendes wurde dann dennoch für meine Schwester entschieden, dass die Realschule besser für sie ist. Dort ist sie sogar Jahrgangsbeste in der Deutschabschlussprüfung geworden. Hat dannach ihr Fachabitur gemacht und beendet dieses Jahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Groß und Außenhandel und sucht einen Studienplatz. Also einmal Nachhilfe ist wohl doch nicht immer Nachhilfe. Sie hat nichts durch die Nachhilfe verpasst, sonder eher viel dazu gelernt. Ihr Abitur hat sie ja trotz des Schulwechsels noch bekommen

Bei mir war es anders. Ich war gut auf der Grundschule, mir machte das lernen spaß. Wie meine Schwester kam ich auf das Gymnasium. Da tauchte dann zum ersten Mal Englisch auf. Bis heute noch ein rotes Tuch für mich. Ich kann das einfach nicht. Sprachen ist nicht mein Talent, aber durch Nachhilfe wurde ich gut unterstützt und es half mir beim verstehen. Ich entschloss ebenfalls auf die Realschule zu gehen. Mir war der Stress am Gymnasium zu hoch. Auch ich bin gerade dabei mein Abitur zu machen, über eine Duale Ausbildung.
Zwar hab ich Englisch immer noch keine guten Leistungen, aber ich brauche keine Nachhilfe mehr. Meine Nachhilfelehrer haben mir soviel mitgegen wie sie konnten und jetzt bin auf einem halbwegsgrünen Zweig und kann meine Leistung halten.

Auch wenn den folgenden Satz viele Eltern und vorallem Lehrer nicht hören wollen:
Aber der Lehrer ist doch Mitschuld.
Klar kann man ihnen nicht die ganze Schuld geben. Sie sind auch nur Menschen und in den meist überfüllten klassen können sie nicht auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen. Wenn ein Lehrer demotiviert ist, oder einfach den Stoff unverständlich rüberbringt, hat man als Kind irgendwann keine Lust mehr für dieses Fach etwas zu tun -> die motivation singt. Singt enorm, genauso wie die Konzentration. Was ja schon die Fall ist, wenn man schlechte Noten hat. Schlechte Noten + schlechter Lehrer = Noch schlechtere Noten.
Die Demotivation überträgt sich meist noch auf die anderen Fächer,weil man mit einer ganz anderen einstellung in die Schule geht. Nachhilfe kann da entgegen wirken. Wenn es richtig angestellt wird. Aber in der Regel sind da Nachhilfelehrer recht gut darin. Und sobald die Hilfe fruchtet und sich gute Noten einstellen so kommt auch die Motivation und alles wieder. Und dann geht es von ganz allein weiter.
Und immer bei guten leistungen loben und nicht nur bei schlechten Schimpfen.

Einem Kind hilft es auch, wenn die Eltern mit lernen. Natürlich liegt die eigene Schulzeit der Eltern meist Jahre oder Jahrzehnte zurück und vieles hat sich geändert. Aber das Kind weis ja auch noch nichts von allem dem neuen. Also wenn, dass Kind sich schwer tut einfach als Mama oder Papa mit hinsetzten und gemeinsam durch die Aufgabe beißen. Mir hat es zumindest immer sehr geholfen wenn mein Vater mit mir gelernt hat. Oder meine große Schwester das fiese Englisch für mich versucht hat zu entwirren
Aktives gemeinsames lernen ist meiner Meinung vorallem am anfang sehr wichtig für das Kind, falls man auf jemanden hören will, der selbst erst erwachsen geworden ist

Die Familie ist der wichtigste Bezugspunkt für ein Kind. Vorallem in jungen Jahren. Wenn die Eltern zeigen, dass sie keine Ahnung haben, denkt man sich als Kind manchesmal "Warum muss ich das können, wenn Mama das auch nicht kann?" Zwar nicht wörtlich so, aber der Sinn ist der gleiche.

Nachhilfe kann zumindest keinen Schaden anrichten. Und wenn es mit der Real auf anhieb nichts wird. Macht nichts. Heut zutage gibt es viel mehr möglichkeiten als den dirkten schweren Weg. (Schließlich strebe ich nach meinem Abitur ein Studium im Ingeniuerswesen an, obwohl ich das gymnasium abgebrochen habe)
Dann geht die Tochter eben nicht auf die Real. meiner Meinung nach, bevor sich die arme quält und dauernd durch die zu schwere Schule gestresst ist, soll sie lieber einen kleinen Umweg über die Hauptgehen. Dann eben mit M-Zweig. Oder ein späterer Wechsel auf die Real. Oder, oder, oder ... es gibt so viele Wege. Man sollte doch in erster Linie daran denke, was für das Kind besser ist

Lg
Cora


 

Nachhilfe muss gut vorbereitet werden....

Hallo,
also ich habe ebenfalls selber Jahrelang Nachhilfe gegeben und meine Schäfchen immer wieder gern auch gehen lassen.

Die Sache mit der Nachhilfe ist die:
es kommt immer darauf an, was die Motivation dahinter ist.
In deinem Fall möchtest du ja im Prinzip diese Anlaufschwierigkeiten und abfallende Leistung deiner Tochter verbessern und das ist ein toller Ansatz, solange es nicht nur eine Hausaufgabenhilfe bleibt. Manchmal liegt es nämlich tatsächlich am Lehrer und dann kann ein Nachhilfelehrer eventuell das negative Gefühl, zu dem Fach, revidieren. Wichtig ist jedoch auch, dass die Eltern am Ball bleiben und auch sicherstellen, dass die Nachhilfe fruchtet.

Quintessenz bleibt, Nachhilfe sollte eine unterstützende Maßnahme und kein Ersatz zur Schule werden.


 

Hallo

Da ich selbst Nachhilfe gebe, möchte ich Dir kurz meine Erfahrungen schildern:

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die Kinder heutzutage nicht mehr in der Lage sind, selbstständig zu arbeiten. Teils liegt es an der Motivation, an den Lehrern, aber auch oft am Elternhaus. Kindern werden oft zu wenig Grenzen gesetzt, und damit meine ich nicht Verbote oder Strenge usw., sondern einen Rahmen, in denen sich die Kinder sicher fühlen können und so sich selbst ausprobieren können, Erfolge, aber auch Rückschläge zu erfahren. So ist das Leben, ob klein, ob groß. Später wird sich Dein Kind in die Grenzen der Gesellschaft einordnen müssen, und wird dies selbst entscheiden, inwiefern es das tut. Heute seid ihr als Eltern dafür verantwortlich. Dazu gehören für mich Konsequenz und die Fähigkeit die Kinder in ihren Talenten zu fördern, aber durchaus auch sie zu fordern.
Ich finde Nachhilfe ist keine Schande und es ist durchaus auch nicht so: "Einmal Nachhilfe, immer Nachhilfe!" Ich finde allerdings, dass diese "Massenabfertigung" in diversen Nachhilfecentern nicht für jedes Kind geeignet ist. Wie schon gesagt, vielleicht liegt es nur an der nötigen Motivation. Warum sind denn die Leistungen mit Nachhilfe nicht objektiv? Es sind doch Leistungen, die Dein Kind bringt. Der Nahhilfelehrer schreibt die Arbeiten nicht...! Wenn Du den richtigen Nachhilfelehrer für Dein Kind gefunden hast, wird er sein Problem sehen, und mit ihm daran arbeiten. Aber ohne die ergänzende Elternarbeit geht es nicht! Ich hoffe Du denkst nicht, dass mit Nachhilfe das Problem behoben ist?! Bitte mitarbeiten!
Wichtig finde ich nur, dass man den Kindern einen individuellen Leitfaden an die Hand gibt, mit dem sie sich die Hilfe zur Selbsthilfe erarbeiten und erkennen können. Das stärkt das Selbstbewußtsein und macht sie sicher mit Erfolgen, wie auch Misserfolgen umzugehen.

Viel Glück und LG
coco


 

Unbedingt vergleichen...

von:holachica40

Nachhilfe ist eben nicht gleich Nachhilfe...
Da gibt's schon erhebliche Unterschiede, nicht nur den Vertrag betreffend...Lies mal diesen Artikel durch, ist recht informativ wie ich finde:
http://www.biallo.de/finanzen/Soziales/schueler-nachhilfe-nicht-alle-profi-institute-taugen.php

Was bin ich froh, dass ich nicht mehr die Schulbank drücken muss


 

Nachhilfe

von:auriaya

es gibt eine gute seite, wo man einen passenden nachhilfe lehrer nach PLZ und qualifikation finden kann. ohne vertrag.
für berlin z.B. http://www.tutoria.de/nachhilfe-in/berlin - aber soweit ich das gesehen habe, bieten sie das bundesweit an.


 

Kostenlose suche

von:tinae88

du kannst auch auf www.dienachhilfelehrer.de kostenlos suchen


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