Hallo, mein Sohn, 17 Jahre kifft. Wie ich vor einiger Zeit festgestellt habe, täglich, mindestens 1mal.
Er lebt seit einigen Jahren bei meinem Ex Mann, der sich dieser Angelegenheit, bzw. Verantwortung vollkommen entzieht.
Da ich nicht täglich mit meinem Kind im Kontakt stehe, sehe ich Wesensveränderungen, die mein Ex Mann leider gar nicht sieht oder nicht sehen will.
Anfangs hatte ich meinen Sohn soweit, dass er meine Hilfe annehmen wollte. Ich bin täglich zu ihm gefahren, haben sehr viel geredet. Durch mehrere Tests bewiesen, hat er auch einen Monat aufgehört. Allerdings mit Schlafstörungen und aggressivem Verhalten begleitet. Er fing wieder an, und teilte mir dies auch gleich mit, hat mich also nicht erst belogen. Abhalten konnte ich ihn nicht.
Er sagt zwar er hätte es eingeschränkt, was ich ihm mittlerweile aber durch Recherchen widerlegen kann.
Welche Möglichkeiten habe ich, wenn mein Sohn zu einem Entzug nicht bereit ist ? Welche Möglichkeiten habe ich, ohne meinen Ex Mann ? Wir haben beide das Sorgerecht. Es kann doch nicht sein, dass ich zusehen muss wie mein Kind noch weiter abstürzt ?
Du kannst ihn nicht zu einer Therapie zwingen!!!!!!! Wurde bei mir probiert. Ende vom Lied, nochmehr Drogen um dem Zwang zu entgehen. Bitte glaub mir, das kann nur von ihm aus kommen.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!
Das ist das wichtigste, je mehrDruck du ausübst, desto mehr wird erabdriften/abstürzen, da er, denke ich ,so oder so ein gestörtes Vertrauensverhältniss zu Menschen hat.(Event. durch seine getrennt Lebenden Eltern.?????)
"KIffer" sind sehr soziale Drogis,vergleichsweise nett miteinander und eine eingeschworene Gruppe in der man sich weitesgehend vertraut, weil man ja zussammen was "illegales "tut" und cool ist. Also fühlt er sich wahrscheinlich recht wohl bei seine "Homies"
Ihr könnt , im ertsen Schritt, nur beide(DU und dein Ex) zusammen dafür sorgen, das er euch wieder 100 % vertraut(das WIE ist zu spezifisch ), ohne das das Thema kiffen zum tragen kommt. WICHTIG!!!!!!
Unternehmt was zusammen .z.B Klettergarten (oder irgendetwas Gruppendynamisches wo ihr alle aufeinander angewiesen seid ). Dann in einem völlig entkramoften Augenblich deinen Sohnemann mal fragen, warum er raucht(!!!!!WICHTIG!!!! NICHT Kiffen sagen!!!) So kommste wenigstens hinter das Wieso.
Und nun ja , zum Thema " Zusehen beim Absturz": Das wird jetzt wahrscheinlich sehr wehtun, aber dein Sohn ist 17, also in seinem Augen erwachsen und deinem Einfluß entwachsen. (In seiner Sicht zumindest)
Aber machen kannste dagegen garnichts, ausser ihm Vertrauen und ihm eine Freundin&Mutter sein, díe ihn trotz allem unterstützt und ihm vertraut.
Ich bin mittlerweile selber Vater eines 16 Jährigen, und das Thema ist bei uns auch gerade aktuell.
"Kiffen"
Naja abstürzen würde ich das jetzt nicht nennen,ich meine ich kenne viele leute die kiffen und die studieren sogar jura,also nicht alle kiffer sind faul gleichgültig und stürzen ab. Aber du solltest vielleicht mal versuchen mit deinem Sohn zu reden, Vielleicht hört er dann auf. Ich zu meinem Teil,kann nur sagen ich habe nichts dagegen,solange es dabei bleibt. Lg Nicky