Vielleicht geht es dem einen oder anderem ähnlich..
ich bin seit über 10 jahren alleinerziehend eines jungen von heute 15 jahren. sein vater und ich teilen uns das gemeinsame sorgerecht. wobei unser sohn alle 14 tage bei seinem vater und seiner lebensgefährtin verbringt und auch in den sommerferien 2 wochen dort ist.
er hat keinen "guten umgang", seine freunde . haben die gleichen probleme. auch ist er schon öfters der polizei aufgefallen. wegen drogen und dealen hatte er bereits schon einen termin bei gericht. mir gegenüber ist er rotzfrech, dann wieder total lieb, aber die zanckerei nervt uns beide.
sein vater möchte ihn nicht zu sich nehmen, da er vollzeit arbeitet, auch seine lebensgefährtin.
ich gehe zur zeit "nur" 30 std/woche arbeiten, damit ich meinen sohn ein wenig "unter kontrolle" habe, ich mag manchmal nicht nach hause, weil er dort ein quaos veranstaltet.
auch ist finanziell recht schwierig (der vater zahlt unterhalt!) aber das ist sicherlich "fast normal".
nun ist meine mutter schwer krank geworden, auch hier wird mir vom rest der geschwister gesagt, dass ich meine restfreizeit für die betreuung der mutter aufbringen soll. die machen das auch, sind aber in anderen lebenssituationen als ich.
ich habe aber selber das gefühl immer kürzer zu kommen, es wird immer anstrengender allen gerecht zu werden.
nur wo bleibt man selber??
am liebsten würde ich auf und davon...