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Hohe Absätze für Männer - früher ganz normal!

 

Seit Jahren warte ich darauf, dass wieder diese Stiefeletten mit hohem Blockabsatz wie Ender der 70er für Männer in Mode kommen. Wenn man mal nicht die schicken Business-Schuhe anziehen will, kriegt man nur häßliche Quadratlatschen. In den 80ern konnte man wenigstens noch auf Cowboystiefel ausweichen, aber die sind seit der Welle von Manta-Witzen Anfang der 90er ("Mantaletten") für Männer nicht mehr gesellschaftsfähig. Ich finde es nämlich langweilig, immer nur flache Halbschuhe zu tragen. Vor 30 Jahren waren hohe Absätze bei Männern ganz normal und wurden von Millionen Männern getragen und das galt überhaupt nicht als schwul, sondern die Schuhe sahen echt gut aus und waren extra für Männer gemacht (siehe Schuhe in folgendem Link):

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=38 0085557986&ssPageName=MERCOSI_ VI_ROSI_PR4_PCN_BIX_Stores&ref item=380078375491&itemcount=4& refwidgetloc=closed_view_item& refwidgettype=osi_widget&_trks id=p284.m185&_trkparms=algo%3D SI%26its%3DI%252BIA%26itu%3DIA %252BUCI%26otn%3D4%26ps%3D42

Während in der Frauenmode seit 15 Jahren ein Retro-Trend den anderen jagt, werden Männer konsequent davon ausgeschlossen. Warum ist das so? Außer bei Cord-Sakkos und Bootcutjeans verharrt die Männer-Mode in körperfeindlicher Trekking- und Sport-Mode der späten 90er und 2000er, schlabberig im Anorak mit Cargo-Hose und klobigen Wander-Freizeit-Sport-Schuhen mit dicker Profil- oder Specksohle - das ist der Look des erwachsenen deutschen Durchschnittsmannes heutzutage. Dazu werden gerne noch Fleespullis oder Kapuzenpullis (bei Jüngeren) getragen. Noch nie waren Männer- und Frauenmode von der Eleganz her so weit auseinander wie heute. In der Füßgängerzone sieht man schick gekleidete junge Frauen und ihre Männer laufen wie Heckenpenner nebenher. Warum ändert das die Modeindustrie nicht?


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Hoher Absatz beim Mann war nie "normal" oder gar

allgemein, für alle Kreise also geltend, sondern
-eine Eigenart der Krieger zu Pferde um 1600
(Erfindung: besserer Halt im Steigbügel)
-DANN ERST:
weil einen würdevollen Schritt ermöglichend:
übernommen seitens des weltlichen Adels
und der Patrizier des 17.Jahrhunderts,
-dann im 18. Jh. nach zweigeschlechtlicher Phase
REINES Frauenattribut werdend,
-dann erst wieder in ebenfalls sehr kleinen Kreisen
der Pokkultur der 60er Jahre bis 1975 in eher
kleinen Kreisen der männl.Jugend, sich also nie
außerhalb der Subkulturzentren von London etc. in der
Mehrheit der männl. Jugend voll durchsetzend und
sich darüber verallgemeinernd.
der hohe Absatzschuh war also nie bei Männern "normal".
warum nicht: Weil funktional zu unpraktisch und der nie
in den Dresscode des Geschäftsmannes
aufgenommen wurde.
-nicht normal, weil zeitlich nur in jeweils kurzer Ära
üblich: 100 bzw. 5- 10 Jahre.
-der Männerabsatz war -betrachten wir Gemälde des 17.Jh. - wohl nie höher als 4 - 5 cm, also etwa so hoch wie auch jenseits der exzentrischen Star- Schuhemodelle um 1972.

Bevor man verstehen kann, warum was wie heute ist, sollten wir erstmal mir die Geschichte systematisch erschließen und nicht NUR dichten und fühlen. Oder?


 

Zu den Heckenpennern

Ich wundere mich genauso - wie Du - über den Zustand der Männer am Samstag in der Fußgänergzone: Wer nicht mit einem Gammellook daherkommt, wird schnell als angeblicher Narziß "ausgemacht".
Fazit: Man soll sich außerhalb der Dienstkleidung also nur noch als betonter Anti-Narziß bewegen.
Und:
Die Liebe des Mannes soll ganz auf seine zauberhafte Lady fallen, der er stilistisch und finanziell ganz zu Füßen liegt.
Die Industrie hat dabei auch einen Vorteil:
Männermode durchkreuzt nicht die Sphäre der Frauenmode, wo man das Geschäft wittert.
Wenn etwa die jungen Männer plötzlich lustige freche Stiefelchen - wie im 15. Jahrhundert üblich - tragen würden, müßten sie, das weiß die Industrie, diesen ganzen Stiefel- Geschäftszeig der viel kleineren Männerschuhindustrie und damit die Gesamtbranche einer angeblich unsicheren Zukunft überlassen.
Da man aber glaubt, mit Frauenschuhen in jedem Segment das Drei- bis Fünffache zu verdienen, läßt man das lieber mit dem Männerstiefel und hält sich an das ungeschriebene Gesetz, nichts zu tun, was das Geschäft im weiblichen Modemarkt behindern könnte.
Die Frauenmode entwickelt sich damit zu einem ORT HEILIGTUM, die Männermode im Gegenzug zu einer extrem PROFANEN Sache: alles möglicht mausgrau und schäbig und ohne jede göttliche Idee!
Göttliche Ideen gibt bei Männern nur für das BUSINESS. Jeder Mann weiß das.
Folglich haben die Männer auch keine Lust, am Samstag ihre teuren, edlen Businesschuhe zu tragen, sondern kommen ins Feinkostgeschäft - zum Fischessen am Samstag - mit dem Turnschuh, Dreitagebart und abgearbeitet mit grauen Stoppelhaaren.
Gibt es aber schon eine Gegenbewegung zu dieser Sackgasse der ewig fortgesetzten 68er Kultur?
Von Loyds gibt es dieses Jahr Barockstiefeletten (siehe Zalando), letztes Jahr bot Cavalli goldschimmernde schwarze Herrenstiefel an, noch als Restposten zu haben.
Absätze haben diese aber nicht.
Etwas höher Absätze von eigentlich harmlosen 4-5 cm passen nicht zum Bürgerimage des Mannes - und dies seit 1789:
Dieser soll nun primär schaffen und sich nicht in einer jenseits des Berufsgewerbes liegenden Welt der Lust an Philosophie, an Gespräche, Politik, Diplomatie und Wissenschaft bewegen. Insbesondere über die zwei wltkriege hat sich die totale GEWERBLICHE Schafferkultur durchgesetzt.
(P.S.Gegen Mißverständnisse:
Auch Imanuel Kant arbeitete, aber eben nicht primär gewerblich! Ich haben also nichts gegen Fleiß, aber etwas gegen diese heutige Verbissenheit dabei.)
Diese Adelswelt, in der diese kleine oder natürlich auch größere Dekadenz möglich war, wurde im 19. Jahrhundert zerstoben und tauchte - als Miniatur des Vorbildes - nur kurzfristig wieder als englische Popkultur um 1970 auf.
Die Welt der Männer ist seit dem absoluten Primat des Berufs eben getrennt in die normative Arbeitskleidung (feine, leicht geputzte Geschäftskleidung, Blaumann...) und in den Freizeitdress als Anti- Putz- Look, als Ausdruck "schreiender Befreiung!", so als ob wie Männer - im Sinne der 68er - ununterbrochen von irgendwem unterdruckt würden und müßten nun am Samstag ihre "Befreiung" durch einen GEGEN- Look demonstrieren.
Ja, warum tun das selbst sechzigjährige Männer heute?
Meine Thse dazu:
Wir leben geistig (und damit auch stilistisch) immer noch
in einer Kultur der (etwas kindlichen) Opposition der Gegnerschaft: jeder ist angeblich gegen die Stolzen, Mächtigen, Herausragenden,
gegen die sich selbst Mögenden, Erfolgreichen, soweit es MÄNNER sind!
Das Ganze um den Stolz, Glamour und locker- lässigem Verhalten ist nur erlaubt bei unseren lieben Frauen - und dann und dort ist es ja auch sehr "gut", weil ja soooo emanzipativ und gutmenschenmäßig!
Es gibt also einen merkwürdigen kulturellen Dualismus zwischen Mann und Frau, der die dunklen Rollen dem Mann und die lichtbeschienen der Frau zuweisen:
Ist dies nicht reichlich archaisch und oberspießig?
Ich denke schon.
Denn mit Emanzipation und Reifung des Menschengeschlechts hat dies nicht zu tun, aber viel mit einem "geistigen Lichtverlust" des Mannes in der Ära totalisierter humanistischer Bürgerlichkeits- Mentalität.


 

Grazygirl liebt nur Dienstmänner am Weibe

von:blauberg

ohne jeden Anspruch an Selbstentfaltung über Bekleidung
odrt anderes und ohne jeden an Anspruch an etwas Eigenliebe.
Crazygirl macht die übliche puritanische Rechnung auf: Nur wer Knecht ist, ist ein Mann.
Das erinnert an die Kultur des Dritte Reichs.


 

Und mal wieder

von:teerpirat

völlig am Thema vorbei . Hatte mich schon gefragt, wo Du bleibst.
Lies den Beitrag mal richtig und gebe mal eine konstruktive Stellungnahme dazu!


 

Was lese ich denn da?

von:juergenb

Ist da jemand in Angst, seine Vorrechte verlieren zu können? Definiert die Weiblichkeit nur über die Kleidung, weil sonst nix da ist?

Tut mir wirklich leid für Dich, aber diese Vorrechte sind per Gesetz schon längst gefallen. Ich habe als Mann im Mini und mit hochhackigen Sandaletten im Sommer 2010 meinen Job als Vertriebswirt am Tresen bekommen - weil meinem jetztigen Chef imponierte, wie ich mich und meine Interessen in einer Fußballerkneipe durchsetzte, so einen wollte er auch für seinen Vertrieb.

Ob ich meine Sachen nun aus überteuerten Designerläden kaufe, günstig nach meinen Vorstellungen schneidern lasse oder noch günstiger in der Damenabteilung kaufe, das ist doch absolut irrelevant. ich kann nicht nur anziehen was ich will und bin immer noch ein Mann, ich kann sogar auszeiehn was ich will und bin immer noch einer!

Und wenn Du ein Problem damit hast, dann liegt es an Dir den Psychiater Deines Vertrauens aufzusuchen, denn der ist für Probleme anderer Leute da!


 

Lesen gefährdet die Dummheit!

von:juergenb

Wer hat denn was von schlecht sitzender Kleidung geschrieben? Natürlich kaufe ich nichts, in das ich nicht wirklich richtig hineinpasse. Ein Corsagenkleid mit Ausbeulung für Riesenhupen lasse ich genauso die Finger davon, wie von Kleider die in den Schultern zu schmal sind. Auch was optisch nicht zu meiner Anatomie passt, lasse ich hängen. Aber zu glauben, dass alles was in der Damenabteilung hängt nur Frauen passen könnte, ist ein Irrglaube.


 

Schon mal in Erwägung

von:teerpirat

gezoge, dass man Kritik auch anders formulieren kann? Der Ton mach die Musik!
Und bei Deiner Art brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn entsprechende Reaktionen kommen.

OBERPEINLICH bist nur Du, weil Du nicht in der Lage, einen konstruktiven Beitrag zum Thema zu leisten.

Damit gehörst Du zu den 90%, welche nur losplappern, ohne vorher mal das Hirn einzuschalten geschweige fähig sind, sozialen Umgang mit Leuten zu üben.


 

Was denn nun?

von:juergenb

Würde Dein Freund sich abwerten, wenn er Dir weiblich vorkäme? Bei so einer Frau würde mich das auch nicht wundern, da würde ich mich auch schämen und das vermeiden wollen! Oder ist Dein Freund gar schon so ein Weichei, dass er nicht mal mehr über sein eigenes Outfit entscheiden kann? Das bräuchte meine Frau bei mir nicht versuchen.

Davon abgesehen: ich kann nicht nur anziehen was ich will und bin noch immer eindeutig als Mann zu erkennen, ich kann auch ausziehen was ich will ...

Außerdem: wo schrieb ich etwas von unpassenden Schnitten? Glaubst Du, als Mann müßte ich einen Bierbauch vor mir her schieben? Neenee, mit 72er Taille kann ich durchaus mit den meisten Mädels die nur halb so alt sind wie ich mithalten, nur dass bei mir der Brustumfang von 104 cm ohne Busen gegeben ist. Mit den Maßen muss ich in der Herrenabteilung wie auch in der Damenabteilung suchen: entweder in den Schultern zu schmal, oder es schlabbert um die Taille. Da hilft meist nur die freundliche Schneiderin um die Ecke, und dann passt es auch. Damit aber ist es egal, in welcher Abteilung das Teil vorher hing.


 

Ach nee

von:teerpirat

keine Argumente mehr?
Wenn Dein Freund mal so kommen würde - wirst Du ihn dann verlassen?
Daran erkennt man ja schon, welchen Stellenwert die Männer bei Dir einnehmen.


 

Aha!

von:juergenb

Hast Du das Weichei schon satt, der die Hose braucht um wie ein Mann auszusehen? Dann doch lieber gleich zu Frauen? Dann wundert mich Deine Argumentation (sofern man die so nennen kann) nicht mehr.


 

Ja klar

von:teerpirat

hab ich Ahnung. Und wie! Ich hab ja schliesslich jahrelang Erfahrung auf dem Gebiet.

Ansonsten: Leb weiter in Deiner Vorstellung.


 

Es geht hier nicht um Meinungen

von:teerpirat

sondern um GEISTESHALTUNGEN! Nicht Deine Meinung regt mich auf, sondern die Art, wie Du sie äusserst.


 

Natürlich !!!!

Sollten Männer auch Absätze tragen ...

Ich habe mir vor ca 2 Monaten einen kniehohen Stiefel bei Zalando gekauft mit 6cm trichterförmigen Absatz , habe aber noch manchmal Hemmungen die zu tragen
Aber der Gang ändert sich ins selbstbewußte und Mann geht eleganter ...
Meines Wissens nach war es ja im Mittelalter und auch in den 60/70iger Jahren total normal Absätze oder Platteus zu tragen ...

Hier der Stiefel

http://www.zalando.at/pier-one-stiefel-black-pi911x00f-802.html

Muß allerdings hier auch zugeben das ich richtige Stilettos auch habe und damit gehen kann allerdings nur in der Frauenrolle )))


 

Thema Absätze: ab wann gab es die?

von:blauberg

Richtig ist, dass es Absätze zuerst bei Männern gab, die erfanden sich das aus zuerst ganz praktischen Gründen: um beim kämpferischen Reiten besser im Steigbügel Halt zu finden! Es war also zuerst kein Modeartikel und vielleicht 2-4 cm stark.
Der antike oder mittelalterliche Schuh kannte dagegen keinen Absatz.
Absätze wurde also um 1600 oder im 16. Jahrhundert von Soldaten erfunden.
Dann wanderten diese an den Hof: der männliche Adel wollte sich in der Konkurrenz am Königshofe nobel und erhaben darstellen: Eingang in die Männermode - Absatz um die 4cm.
Wie immer dann: Frauen kopieren und reklamieren das für sich, was interessant ist und sie erhöht: Kurz darauf Übernahme des absatzes durch die Frauen am Hofe.
Dann parallele Nutzung in ungefähr 1650 bis 1750.
Später sehen sich dann, die Männer geszwungen, sich von dieser nun weibisch werden Art zu distanzieren und auf das Utensil des nun anderen Ufers zu verzichten.
Was aber nicht stimmt:
Daß Männer jemals trichterförmige Pfennigabsätze überhaupt oder in einem größeren Ausmaß offiziell getragen haben.Solch ein extremes Tänzeln kann nur in einer extra Gesellschaft oder Subgesellschaft entstehen und war nicht mal beim parmümierten Kreis um Ludwig XIV opportun!
Fazit: Solcherart Absätze signalisieren einen Identitätswechsel, sobald man sie öffentlich trägt, beschädigen also den Träger. Ich würde es an Deiner Stelle sein lassen!
Privat (oder Fasching) können diese Schuhe dagegen als ein Rollenspiel (auch mit sich selbst) auf Zeit und extra Raum betrachtet werden, also den Betreffenden in seiner Identität nicht beschädigen, solange man das für sich betreibt und ggf. (Bei Öffnung zum Partner darin) die Geliebte dieses Tun nicht vorantreibt, d.h. letztlich die eigene, bei dir bislang liegende männliche Rolle nicht kassiereen möchte. Dann wird auf Dauer etwas schief gehen... unter dem Pantoffel auf Dauer...also etwas Vorsicht walten lassen!


 

"Früher ganz normal" stimmt so nicht. alles über 4-6 cm gab es

nie in den Geschäften und auch nicht im Barock für die Männer.
Frauen machen sich ja mit den hohen Absätzen ab 8cm niedlich, verletzbar, spielerisch zum - leicht vom Hirschen "reißbaren" Reh... - das sind alles klare Frauenrollen.
Bei Männer haben es immer nur (POP-) Adelsgruppen getragen, denn auch die Popikonen, die das um 1970 aufbrachten, lebten in Saus und Braus, also in einem extra Kulturfeld mit Rolls Royce.
AUch in den 70ern waren diese Schuhe nur in Subkulturen gestattet, kein normaler Angestellter oder Beamte hatte sie tagsüber an.
Also bitte etwas mehr Präzision. Geschwafel bringt nichts.


 

Quatsch

von:juergenb

ich selber hatte Ende der 70er oder Anfang der 80er Herrenschuhe mit 8 cm Blockabsatz, als Abiturient. Das war damals Trend. Dazu Schlaghosen, so geschnitten wie Du sie heute nur noch in der Damenabteilung findest.


 

DEr Absatz ist eine Erfindung der Landsknechte

für das Reiten im Steigbügel,
dann Mode der adligen Männer (Absatz 4- 5 cm),
dann erst der Frauen, wie sich über Gemälde nachweisen läßt.
Warum es kaum noch 4 cm- Absatzschuhe mehr für Männer gibt, ist unerfindlich.
Woher kommt diese unermessliche Verklemmtheit der Schuhhersteller ?
Es gibt nichts so Störrisches wie die deutsche Herrenschuhindustrie! Sie liegt eben in der tiefsten Provinz, inder Hinterpfalz.
In diesem Feld dürfte es für Jungunternehmer eine schöne Marktlücke geben, warum wird sie nicht in Angriff genommen?
Design in Berlin, München, Leipzig oder Düsseldorf, Produktion in der Pfalz , Italien oder Spanien.
Wer nimmt den Gedanken auf ???
Ich warte auf Feedbacks!


 

Männer als "Penner" neben der Freundin:

Diesen Look sah ich das erste Mal vor gut 20 Jahren in Polen:
Augehübschte junge Frauen in weit flatternden weißen Kleidern - und daneben als Begleiter ein Typ - wie frisch aus der letzten Bierspelunke am Bahnhof gezogen!
Was Besseres bekamen die Frauen da nicht zu Gesicht.
Ein Ukrainer hat mir später mal erzählt,daß die Männer in Polen unter der Fuchtel ihrer Frauen stehen. Den Eindruck ahtte ich auch.
Diesen Eindruck habe ich inzwischen auch in Deutschland: die Jungs trotten schlamprig (das soll cool wirken, ist es aber nicht) nebenher, und auch hier findet es die junge Dame offensichtlich normal.
Bei Preisverleihungen auf roten Teppichen oder Hochzeiten ist das Verhältnis der Geschlechter dem Prinzip nach aber auch nicht viel anders:
Der Mann in schlichten Bürgeruniform, die Frau - ganz unbürgerlich - wie eine Adlige zurecht gemacht.
Männer als Pseudoadliger würde dagegen lächerlich wirken, glaubt man zumindest. Und das selbst bei der Hochzeit, denn der Mann muß da mal wieder für den bürgerlichen Lebensernst stehen, nnicht die Frau!
Also: Von beginn an in der Ehe " Nix da mit LUSTIG für den Ehemann" Er bleibt primär der Ranklotzer, der Versorger !
Der Bürgerfrau gesteht man es aber Das Pompöse - als Dauereinrichtung - fast wieder wie im 19. Jh. zu, sie die Absatzhöhe der Frauen auch im Alltag!
Was für ein Widerspruch zu der Frauenquote und deren angeblichen Gleichheitsanspruch !
Kein Wunder, daß dann zu 70% die Scheidung von Frauen ausgeht: Sie respektieren einfach nicht auf Dauer ihren mausgrauen Mann, der sich allzu sehr mit seiner erbärmlichen Schaffer- Rolle abfindet. Es ist ja schon hart genug, die Dame u. die Töchter zu finanzieren, da reicht es bei ihm eben nur zu Kaufhaus- Tretern.


 

Warum so frauenfeindlich

von:unicat79

Also meine Beziehung läuft sehr gut. Grund: ich habe keine geschlechtsstereotypen Erwartungen an meine Freundin, sie umgekehrt auch an mich auch nicht. Ich muss weder Ernährer, noch sonst etwas sein - ich kann! Das ist ein himmelweiter Unterschied. Genauso kann ich auch in die "Damenabteilung" gehen, weil es meine Freundin nicht muss.
Bestechende Logik! Nur stehen sich da allzu viele Männer selbst im Weg! Und so tendiert das eben eher in die von Dir beschriebene Richtung.


 

Hallo trollkopf,

Du schreibst: "Seit Jahren warte ich darauf ..."

Sorry, aber die Mode geht heute anders als früher. Während früher die Modemacher die Vorgaben erstellten und jede/r sich danach richtete, schicken die heute ihre Trendscouts los um zu sehen was so gerade aktuell wird. Das vermarkten die dann nur richtig.

Für Dich muß es daher heißen: "Ich mache das jetzt, wo finde ich die Trendscouts?" Die entsprechende Mode gibt es zu kaufen.

Gruß
Jürgen


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