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Die inszenierte Uniformen- Mode bei H&M auch für Männer: | ||||||||||||||
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ein Ausweg aus der coolen Schlabberjacken- und hosenwelt oder nur ein billiger, kurzlebiger Mode- Gag?
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... ist der Uniformen-Look eine von vielen Alternativen, die auch Mann je nach Lust, Laune, Tegesform, Stimmung oder aus allen möglichen Gründen teilweise in seinen persönlichen Stil integrieren kann. Mal mehr, mal weniger.
Mehr nicht.
Hört bei dir das modische Leben jenseits der 27 bereits auf?
Überhaupt, was ist das für eine komische Zeitgrenze? Was das Höchstalter für das Heranziehen zum Grundwehrdienst, also zum staatlich befohlenen Uniformtragen, nicht 25?
Ich finde, Mode ist heutzutage keine Altersfrage mehr. Und wer mit 50 meint, "uniform-style" zu tragen (und nicht unbedingt "Kack Wollspinn"), der soll es doch tun!
Ich kann jede Bereicherung und Vielfalt nur begrüßen! Auch über "klassische" Altersgrenzen hinweg!
das letzte Mal bei H&M?
In letzter Zeit finde ich nämlich interessante Kleidungsstücke, die erheblich vom graubraunen Allerlei abheben - und damit meine ich keineswegs Anzüge. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass sie je eine Abteilung mit Anzügen hatten.
Das findet man nämlich eher bei C&A, die ja eher biedere Mode anbietet.
H&M versucht neue Wege zu gehen und geht meines Empfindens auch in die richtige Richtung. Vor allem die Farbauswahl ist tonangebend. Wo findet man sonst knallrote Jeans und grasgrüne Cardigans, nur mal um einige Beispiele anzugeben?
Bestechend finde ich, dass die Herrenabteilung (zumindest in dem Geschäft, wo ich regelmässig einkaufe) gleich im Erdgeschoss am Eingang befindet! Das habe ich bisher bei keinem anderen Geschäft gesehen, dort befand sich die Herrenabteilung entweder im Untergeschoss oder im 2. Stock oder man musste sich erst mal den Weg von 300m durch die Damenabteilung kämpfen.
Ach ja, ich bin 41 und kann es mir leisten, Mode zu tragen, und sicherlich auch mit 50. Wie kommst Du darauf, modische Kleidung an einem Alter festzumachen?
Ich habe einen Bürojob, und brauche keinen Anzug. Ja, ich habe auch Kundenkontakt. und es hat sich keiner darüber mokiert, wenn ich Sandalen, Ballerinas oder Hotpants daherkommen. Meine Chefs erwarten von mir gute Arbeit, und keine vortäuschende Fassade. Schaumschläger gibt es an meinem Arbeitsplatz genug, und das ist nicht meine Welt.
Deiner Ansicht nach sollen also alle Männer jenseits von 30 in der Mittelschicht-Uniform (Wolfspranken-Fraktion) oder gleich im Rentnertarn daherkommen - also Graukopfadler in beigebrauner "Veteranen-Uniform" in Sandalen mit eingebautem Blutdruckmesser, die farblich auf den obligatorischen Rollator abgestimmt ist.
Oder im Job Anzug, gelle?
Merkst Du nicht, wie widersprüchlich Deine Aussagen sind.? Grossartig von modischer Freiheit am Mann trompeten, aber gleichzeitig Uniformzwang ab bestimmten Alter?
Merke: Mode ist an kein Alter gebunden
Ich setze keine praktischen Altersgrenzen, auf das Tragen bezogen, sondern sehe theoretische Grenzen zwischen Jugend (bis 25)
und voll Erwachsenen.
Ich kombiniere schwarze H&M five Pocket Hosen für 20 mit einer Burberry- Jacke im Winter- Jacket- Stil für 380 , was gut und passend ist, wird genommen, egal ob aus einem Herrenausstatter - Laden oder der Twen- Laden.
Zudem sind meine Gedanken oftmals theoretischer und nicht immer praktischer Natur. Das sollte man beachten.
Das letzte Mal war H& M war ich vor einer Woche, seit Anfang des Jahres dort 5 mal. Aber das erste mal bei ZARA seit 13 Jahren, als ich mit meiner damaligen Freundin da immer am Samstag war. ich kenne mich also nicht expertenhaft in den Läden aus.
Übrigens haben die hier bei H&M auch viele Anzüge, und bei mir hier in der Großstadt ist alles in einem großen Keller.
H& M ist sicherlich mit am innovativsten innerhalb der Ketten, da gebe ich Dir Recht. Die wagen etwas - das gefällt mir sehr gut!
Die Leute gehen da nicht nur wegen des Preises hin, sondern primär wegen der neuen Ideen.
Leider haben sie wenig hochwertige Sachen und wenig Brauchbares für Leute über 30 oder 40.
Niemand sonst sieht aber Männermode so wenig verengt, habe ich den Eindruck.
Deshalb gehe ich dahin und schaue mir deren Ideen an, seitdem (vor 1 Jahr) Mode für mich auch ein wichtiges theoretisches Thema wurde.
Es ist schön, dass Du Dich seit gut einem Jahr mit Mode beschäftigst. Willkommen im Club !
Jeder Mann, der dazu kommt, ist im Prinzip eine Bereicherung.
Allerdings: dass Mode nur was für jüngere Männer sei (bis 27), ist eine Verengung der Sicht, wie sie in den letzten Jahrzehnten eintrat. Und ich beschäftige mich mit Mode seit weit über 20 Jahren ...
Und zu dieser Uniform-Knopf-Mode: das war bei den Mädels vor 2-3 Jahren der letzte Schrei.
Und wie üblich kommt das dann nach ein paar Jahren auch zu den Buben ... wenn die Mädels modisch wieder eine Ecke weitergezogen sind ...
Für Dich scheint das ein Naturgesetz zu sein, daß die angeblich offizielle Mode der Jungs den Mädels folgt. Dabei ist das nur ein biliges Mittel der Modemacher, Abgetackeltes, Verbrauchtes, die Restballen der Stoffe noch mal zu verwerten:
Dafür sind die Männer dann gut genug. Sie werden das aber verkraften. Ein Problem ist dies für mich nicht, weil wahre Kerle ohnehin die zentral gesteuerten Modefuzzis ignorieren.
Und:
Ursprünglich war Männermode selbst (junge Ritter)- oder von Herrenschneidern (Bürger) gemacht. Die Herrenschneider hatten das höhere Ansehen als Frauenschneider, weil die nicht innovativ waren. also umgekehrt zu heute!
Frauen imitierten dann die Männerkleidung und schnallten sich sogar Teile der blechernen Ritterrüstungen um, um auch als ritterlich zu gelten und hübsch ritterlich auszusehen.
Soviel ein bischen Nachhilfe von mir an einen intellektuell Selbstverliebten.
Habe ich gesagt, es sei ein Naturgesetz, dass die Mode der Jungs derjenigen der Mädels folgt ?
Glaube ich ... auch bei aller möglicherweise vorhandener intellektueller Selbstverliebtheit ... nicht ...
Ich habe insoweit nur eine Feststellung zu der von Dir angesprochenen Uniform-Knopf-Mode getroffen ...
Und wenn ich mir alte Beatles-Cover anschaue, meine ich, das war wohl auch schon mal in den späten 1960ern ... bei Männern ... Mode (damit meine ich auch: Mode, also nicht irgendwelche historischen Vorbilder vergangener Jahrhunderte; das nur zur Klarstellung)
Du ziehst also in etwa eine Grenze zw. Jugend und Erwachsenen. Da hat jeder seine eigenen Definitionen und möchte da nichts weiter dazu sagen.
Ich stimme mit Dir überein, dass die Qualität der Ware bei H&M nicht so das Wahre ist, und deren Zielgruppe sich eher auf junge Leute ausrichtet.
Aber wenigstens tut H&M einen Schritt nach vorne, was man von anderen Ketten nicht behaupten kann. C&A alles nur Mainstraem, und Adler seit eh und je altbackener Rentnerlook.
Ich war mal in einem Geschäft, welches reine Herrenmode anbietet, ich würde sagen Alterszielgruppe 20-30. Teuer wie ne Sau, aber nichts passte. Kleinste Grösse hatte bei mir noch geschlabbert. Ein Short in Gr. S war mir mindestens 3 Nummern zu gross!
Ich hab immer mehr den Eindruck, als würde man die Kleidung immer mehr auf grosse und kräftige Männer anpassen, oder, was meiner Vermutung eher nahekommt, die Kleidung immer unförmiger und schlabbriger wird. Was passende Jeans betrifft, werde ich nur noch bei klassischen Marken wie Levis fündig, da stimmen nach wie vor die Masse. Bei T'Shirts hab ich ganz abgewunken, das sind nur Kartoffelsäcke. Bei ebay findet man aber wenigstens immer wieder einige tolle Sachen, wie Slimfit-Hemden und andere körperbetonte Kleidung.
Jetzt stellt sich allerdings die Frage: Auch wenn H&M neue Ideen bringt - wieviel Männer sollen dann auch zugreifen, damit die Ware nicht wieder eingestampft wird und man wieder zum mausgrauen Einerlei übergeht, wie das noch vor Jahren der Fall war?
Esprit! Die sitzen bestens und sind aus guter Baumwolle.
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