Ich habe keine Freunde. Ich hatte noch nie welche. In der Schule bin ich immer verprügelt worden, über mich wurde gelästert, hatte ich mal eine "Freundin" hat sie mich hintergangen. Das zieht sich mein ganzes Leben schon durch. Ich war auch schon lange, lange Zeit in der Psychiatrie. Habe Magersucht durch und mehrere Suizidversuche. Meine Arme sind vernarbt durch das Schneiden.
Ich kann nicht verstehen, warum ich nicht liebenswert bin. Ich mache doch gar nichts, ich komme ansonsten ganz gut an, eigentlich nur bei Männern. Aber den Mann, den ich haben wollte, habe ich jetzt nicht mehr, denn wir haben uns gestern nach 13 Monaten getrennt.
Er war der einzigste Mensch, den ich hatte und mit dem ich mir ein Leben vorstellen konnte, auch wenn er 19 Jahre älter war als ich.
Mit meiner gesamten Familie habe ich keinen Kontakt mehr, ich habe eine Arbeitskollegin und mehr nicht mehr auf der ganzen Welt.
Ich gehe ein vor Schmerz und Einsamkeit. Und immer wieder die gleiche Frage:
WARUM LIEBT MICH KEINER???? WARUM WILL KEINER MIT MIR BEFREUNDET SEIN???
Ich kann soviel liebe geben, ich verstehe es nicht.
Bitte, bitte lieber Gott, lass den Schmerz erträglicher werden, sonst wird das alles nicht gut ausgehen.
ich glaube,dass Du Dich selbst zu sehr unter Druck setzt und wenn es nicht so läuft wie erwartet,kommt es zum "Breakdown"!!
Bei Männern kommst Du "ganz gut" an,ist das Nichts ???
Der Anfang,diese Misere zu beenden ,hast Du mit Deinem Thread gemacht,Reaktionen der Forumuser sind mittlerweile eingetroffen.. Das bedeutet:
MAN HAT DICH REGRISTRIERT UND MÖCHTE DIR HELFEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! NATÜRLICH BIST DU NICHT ALLEIN,DAS SOLLTEST DU DIR NIEMALS EINREDEN!!!!!!!!! HABE VERTRAUEN,AUCH WENN ES AM ANFANG SCHWER FÄLLT,HIER KANNST DU DEIN HERZ "AUSSCHÜTTEN"
So können Freundschaften entstehen,ohne liebenswerte Menschen ist das Leben nur halb so schön.Wenn Du - so wie Du bist - Dich selbst liebst und akzeptierst,bist Du auch für Andere attraktiv und begehrenswert.
Ich hoffe,Dir hiermit Mut gemacht zu haben,und freue mich auf ein Feedback,auch unter "Privater Nachricht".
Lass den Kopf nicht hängen,sei tapfer und selbstbewusst!!!!!!!!!
Bis Bald und LG
Flame
Hilfe holen
Hallo, du hast natürlich schwere Zeiten hinter dir. Aber wenn du dich in Selbstmitleid suhlst, wird es sicher nicht besser. Eine gute Möglichkeit wäre vielleicht eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe, vielleicht eine zum Thema Kontaktschwierigkeiten oder zu den von dir genannten Problematiken, wenn sie denn noch aktuell sind. Vielleicht wäre eine weitere Therapie auch kein Fehler (aber besser ambulant als stationär, damit du mehr ins Leben rein kommst als wieder raus). Vielleicht kannst du auch übers Internet Leute kennen lernen (dann solltest du sie aber auch in der Realität treffen - virtuelle Beziehungen sind in der Regel nicht besonders erfüllend). Du schaffst das! Viel Glück und liebe Grüße!
Mit diesem problem bist du nicht alleine
habe mirtlerweile auch niemanden mehr. mein freund hat mich nach mehr als drei jahren beziehung verlassen und nun lästert er hinter meinem rücken über mich und verbreitet sogar meine tiefsten gedanken, die ich einst nur nach langen überlegungen ob ich weiterhin schweigen soll, erzählt hatte. wieder einmal bereue ich es mich jemandem geöffnet zu haben und wieder einmal stelle ich mir ddie frage: was ist falsch mit mir?! genau wie du bin ich seit ich denken kann gehänselt, gemobbt, geschlagen und geächtet worden. das fing alles schon im kindergarten wegen meiner augenlidschwäche an, kleine dinge wurden so zur hölle, jeden tag war ich umringt von den anderen kindern, die mich mit ihren "kosenamen" betitelten, in der schule ging das dann weiter, keiner wollte mich so richtig akzeptieren. wenn ich mal in eienr clique war, dann war ich immer die letzte die mqn anrief und manchmal wurde ich von meinen "freunden" sogar vergessen zu einer party eingeladen zu werden, was ein scheiß gefühl ist, die einzige zu sein, die daheim rumhockt während jeder seinen spaß hat. mir wird oft gesagt,. dass ich einen lieben charakter habe, dass ich niemanden verurteile, dass ich sehr hilfsbereit bin und dass man mit seinen problemen immer zu mir kommen kann, dass ich nett und zuvorkommend bin.. das ist ja alles schön und gut, nur, was bringt mir all das wenn ich im endeffekt nur alleine bin? habe auch drei selbstmordversuche hinter mir, aus verzweiflung über mein leben und die ständigen peinigungen. manchmal war der gang zu schule so schlimm, dass ich vor lauter herzrasen keine luft mehr bekam. unterstützung durch andere wäre zwar schön gewesen, gab es aber nie oder niemals so wirklich.
momentan lebe ich alleine, nachdem sich mein ex von mir getrennt hat, hat er alle "freunde " mitgenommen. mein leben lag in scherben. wenn man m,it der erfahrung aufwächst, dass keiner für einen da ist, dass man schläge erhält, dass man gemobbt wird, dann geht das vertrauen in die menschen verloren. man kann sich nicht mehr öffnen aus angst verletzt und hintergangen zu werden. auf der einen seite möchte man dass das so einfach wäre, aber auf der anderen seite, da ist diese wut, die immernoh in einem steckt und eienen davon abhält. nur das blöde ist: nicht jeder macht sich ernsthaft die mühe sich um einen zhu bemühen und sich dieses zwerstörte vertrauen zu verdienen. man wirkt oft wie ein anhänglicher labiler schoßhund, alles andere als eigenständig und so geht die faszination an einem verloren. man ist zwqar über jeden der sich mit einem abgibt froh, verliert jedoch die objektivität. man verliert seine prinzipien aus angst vor der einsamkeit. lange zeit war ich alleine, dann lernte ich meinen ex kennen und dachte : der ist es. er brachte seine freunde in mein leben, wir gingen weg, hatte spaß alles schien ok. nur eines war mir dabei nicht bewusst: ich hatte kein eigenständiges leben. ich habe sein leben mit übernommen, ich war sein anhängsel, so vieles habe ich nicht mitbekommen. hinzu kommt noch, dass ich eine art helfersyndrom habe. sobald jemand hilfe braucht bin ich da. nur durch diese aufopferung wird man auch leicht und sehr schnell ausgenutzt. man bekommt dann die üblichen floskeln wie: wenn du was brauchst bin ich jederzeit für dich da! zu hören und denkt: die ist aber nett. nur wenns drauf ankommt steht man alleine da. mitlerweile, nachdem ich nun wieder alleine bin, habe ich auch so einiges an zeit um über alles nachzudenken. was will ich? wer bin ich? was erwarte ich von anderen? etc... meine anforderungen sind gestiegen, das macht es anderen nicht gerade leicht: ich helfe nicht mehr jedem, bin zwar nachwievor höflich und nett, aber ich halte mich aus dem leben anderer wehement raus. ich möchte nicht ausgenutzt werden. ich erwarte, dass sich die menschen wirklich für mich interessieren und gebe nichts mehr auf einheitsfloskeln. ich spreche auch nicht mehr mit jedem. ich warte nicht mehr auf anrufe von anderen, nur um dann in tränen auszubrechenm, sollten sie sich doch nicht melden. ich lege mir immer einen plan B zurecht... das mag alles ziemlich frustrierend klingen, ist es auch, gemischt mit einer menge wut.
einsamkeit kann man so oder so sehen. 25 jahre lang habe ich mich immer nach anderen gerichtet. mein einziges ziel war es von allem und jedem gemocht zu werden. ich wollte, dass man auf mich stolz ist, ich bin anderen hinterhergedackelt, klar das gefällt doch jedem so ein kleiner schoßhund, der alles macht was man ihm sagt. lange hatte ich keine eigene meinung, bin teilweise auch übergangen worden, weil man dachte, die meinung von der ist eh nicht so wichtig! wenn ich alleine war, hatte ich angst, dachte mein leben ist sinnlos, ich werde nur von der anzahl meiner freunde definiert und alleinesein heißt gleich ein außenseiter zu sein.
aber dann gibt es noch die andere seite: du kannst alles macen was du willst! du musst niemandem in arsch kriechen, kannst darauf scheißen was die anderen sagen, du lernst, wenn du aufhörst dich über andere zu definieren endlich mal dich selbst kennen. und weißt du was? seit ich das so mache fühle ich mich stärker denn je, ich habe neue prinzipien für mich definiert und die leute melden sich auch wieder bei mir. weil ich nicht mehr mit gebückter körperhaltung durchs leben gehe. ich habe mir neue ziele gesetztr: im herbst werde ich anfangen zu studieren, damit ich später erfolgreicher bin in dem was ich liebe: grafikdesign! und ich habe auch keine scham mehr alleine eis essen oder an nen see zu gehen. ich lege mich einfach hin wos mir passt, lese was, schwimme (was ich vier jahre nicht mehr gemacht hatte, weil sich nie einer bereit erklärt hatte mitzugehen und alleine ist ja doof, nicht?) wieder. und weißt du was? ich lerne einfach so neue leute kennen, rede mit denen habe einfach meinen spaß. so ergeben sich beispielsweise einladungen zu parties etc...
am anfang gings mir genauso wie dir, nach jedem verlust habe ich mich verkrochen, wurde wütend auf mich, habe mich bestraft durch körperlichen schmerz, habe mich gahasst und verflucht, gedacht was ist nur los und falsch mit mir?! ein ewiger kreislauf! wenn heute jemand sagt ich wäre eingebildet, dann soll mir das recht sein, die meinung fremder definiert nicht wer ich wirklich bin. ich weiß wo meine stärken und schwächen liegen. nutze mal deine zeit, gönne dir was, setzte dir neue ziele, das motiviert ungemein, das gibt dir neuen auftrieb, glaub mir. mach wonach dir gefällt, lass das leben mal auf dich zukommen, denke niht krampfhaft nach, wie du jemanden ansprechen kannst, entweder es ergibt sich oder nicht, gehe in die stadt shoppen, schwimmen, ins fitnessstudio oder radfahren, geh in die natur spazieren, schau dich nach nem interessanten buch um... es gibt so viele möglichkeiten... ich finde es mitlerweile beispielsweise richtig klasse auch mal alleine ins kino zu gehen, wieso soll man nur weil man was alleine macht auf spaß am leben verzichten, wieso zuhause rumhocken. daheim fällt einem nur die decke uafn kopf, man fängt an hzu iel nachzudenken und schon ist man wieder traurig und deprimiert. letzten samstag war ich im kino alleine, habe ein nettes mädel kennen gelernt, sind morgen zum shoppen verabredet. freu mich auch schon... und das ganz ohne diese ganze denkerei... das trübt nur deine stimmung und das merken die anderen natürlich auch. wenn du spaß am alleine sein hast, das klingt jezuz für dich villeicht blöd, aber es ist som, wenn du spaß daran hast, bist du auch unbefangener und zerfließt nicht in selbstzweifeln und das macht dich für andere interessant und sympatisch. hoffe, dass ich dir etwas heflen konnte...
Zunächst vorweg...
jeder Mensch ist liebenswert-so auch Du. Hast Du Dich schon mal gefragt-woran das liegen könnte. Versuch einfach mal ein wenig selbstkritisch zu sein. Fällt Dir da was ein. Wenn ja, dann arbeite an den möglichen Ursachen. Kann es auch sein, dass Du Dich selber nicht liebst? Zumindest könnte das ein Ansatz sein. Denk mal drüber nach-und lass Dir helfen. Weisst Du..ich kann mir sehr gut vorstellen-wie Du Dich wohl fühlen magst...dennoch-"Selbstmitleid" bringt überhaupt nichts. Hör bitte auch auf, Dir selber zu schaden-versuch dem Leben eher was possitives abzugewinnen. Ich weiss-ist bestimmt schwer- aber wenn das Leid zu groß wird, könnte Dein Wille es zu schaffen-auch dabei wachsen. Ich wünsche es Dir von Herzen. Wirst sehen-irgendwann kannst Dich kaum mehr vor Freunden retten Aber lerne Dich selber zu lieben-dann spiegelt sich das in Dir und Deiner Person wieder. Wenn dem so ist- entgeht es auch niemandem - was für eine liebenswerte Persönlichkeit mit Sicherheit in dir steckt. Bitte-lass Dir aber nochmal professionell helfen! LG und alles Gute-Du schaffst das-wirst sehen !!