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Schimmel in vermieteter Wohnung - wie verfahren? | ||||||||||||||
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Hallo Leute,
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Wo ist der Schimmel, und warum tritt der Schimmel auf?
Deine Frage ist sehr ungenau.
Aus Erfahrung: Zu 90% ist der Grund das schlechte Lüftungsverhalten der Mieter. In der Wohnung ist es einfach zu feucht. Der Mieter will ja Heizkosten sparen!
Fenster stehen den ganzen Tag auf Kipp. Räume wie das Schlafzimmer z.B. werden durch lange offen stehende Fenster total heruntergekühlt.
Die Folgen sind Tauwasser / Kondenswasser an der Wänden etc. und es kommt zu Schimmel.
SWchimmel kann natürlich auch andere Ursachen haben, aber dazu schreibst du hier zu wenig über das Haus.
Das Problem ist, jeder Mieter wird sagen: Wieso, ich lüfte immer richtig. An mir kann es nicht liegen. Mieter haben nie irgendeine Schuld. Du wirst sehen...
Also das Haus ist von 1927, es wurde Anfang der 90-er Jahre mit einem Dämmputz verputzt und es kamen neue Fenster rein.
Der Schimmel tritt in zwei Räumen auf, der Küche und dem Wohnzimmer.
WARUM der Schimmel auftritt ist ja unklar. Daher die Frage nach dem Sachverständigen - dass der dies klärt.
Ich will ja auch dem Mieter nicht die Schuld in die Schuhe schieben, es geht mir darum, herauszufinden WAS der Grund des Schimmels ist und diesen zu beseitigen. Die Frage ist eher, gleich eine Fachfirma (welche??) oder eben erst einen Sachverständigen, der natürlich erst mit einem Gutachten zu Buche schlägt.
Ich kann dir vlt. noch dazu sagen, dass vor der Außenfassadensanierung meine Großeltern in der Wohnung wohnten, da wurde quasi nie gelüftet es trat kein Schimmel auf. Meine Großeltern wohnten nach der sanierung noch etwa 7 Jahre in der Wohnung (es gab jedoch noch Öl-Ofenheizung) und auch da trat auch kein Schimmel auf.
Nach dem Tod meiner Großeltern wohnte meine mutter in der Wohnung und wir ließen das Haus im Innern renovieren (Sanitär, Heizung). Dann zog meine Mutter quasi zu uns und ihre Wohnung stand ein halbes Jahr leer. Als wir uns entschieden, die Wohnung zu vermieten und wir die Schränke abbauten, sahen wir einige kleine Schimmelecken, die wir beseitigten (selbst, mit Alkohol, gutem Lüften und ordentlichem Trocknen). Dies führten wir noch auf die unzureichende Belüftung zurück, da ja (wie gesagt) meine Mutter quasi ein halbes Jahr die Wohnnung nicht bewohnte und die Nachbarin alle Nase lang mal Blumen gaß, lüftete, die Heizung auf Frostschutz drehte. Vor ca. zwei Jahren zogen die jetzigen (ersten) Mieter ein und hatten auch gleich im ersten Winter das Schimmelproblem, welches Sie auch vorerst allein bekämpfen wollten. Nun (im zweiten Winter) tritt es erneut auf.
Ich kann noch dazu sagen, dass es ein Zweifamilienhaus ist, und es betrifft die obere Etage, die unteren Mieter haben nichts zu beklagen.
Die Sache hört sich kompliziert an, bzw ist kompliziert.
Ich hoffe ihr habt bei der Sanierung einen vernünftigen Planer dabei gehabt der auch die Ausführung kontrolliert hat.
Es ist nämlich nicht einfach damit getan Dämmung vors Haus zu packen, und gut ist.
Es kann vieles falsch gelaufen sein.
Ist einmal der Taupunkt der Konstruktion berechnet worden?
Vielleicht kann die Wand nie austrocknen. Vielleicht gibt es Wärmebrücken.... u.s.w
ich kann euch nur reten einen Architekten oder einen Sachverständigen kommen lassen der die Ursache genau feststellt. Das ist nicht so teuer. Vorher nach dem Preis fragen.
KEINEN Handwerker damit beaufragen, sondern eine neutralen MAnn/Frau, der nicht auch noch an der Sanierung verdient.
Es kann nur ne Kleinigkeit sein (falsche Lüften), aber auch ein größerer Schaden, der unbedingt behoben werden muss. Bei Planungsfehler eines Architekten könnt ihr jetzt auch noch Schadenersatz fordern. Auch wenn es eine Firma berechnet hat. Fahrlässigkeit in der Planung lässt sich dann sicher nachweisen....wie gesagt WENN es an der Konstruktion oder an falscher Ausführung liegt.
Deshalb, sucht euch einen Bau-Sachverständigen oder Architekten bzw Fachingenieur.
Viel Glück
ja - ich vermute auch, das damals (ich war leider nicht dabei bzw. auch nicht so in der Materie, da war ich noch in der Schule und hatte echt andere Dinge um den Hals - und vor allem keine Ahnung)
eine Firma werkelte, die dies eben nicht so genaus nahm und arbeitet nach dem Motto "Hauptsache irgendwie gedämmt".
Aber gut, ich sehe, ein Sachverständiger ist auf alle Fälle angebracht - das wollte ich wissen. Danke Dir!
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