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Brauche HILFE von Außen! ! !

 



Ich werde es mal kurz fassen.

Ich bin 22 Jahre alt und meine Mutter ist 43 und schwerbehindert.
Vor 28 Jahren fing ihr Leid an.
Sie bekam einen so genannten Harrington-Stab (Metallstab) von unten bis nach oben zur LWS eingesetzt, da ihre Wirbelsäule "S"-förmig ist (98 und 89 Grad Verkrümmung).

Mit 2 jahren hatte sie die ersten Hüftoperationen.
Anschließend folgen ca. zwanzig"20"(!) Hüftoperationen beidseitig, da Sie ohne künstliche Gelenke nicht mehr laufen könnte. (Auch damit tut sie sich schwer, was man an ihrem schon immer vorhandenem starken Humpeln sieht).

Früher wurden die ersten Operationen in der Dortmunder Uniklinik gemacht, welche sich heute ihrer kaputten Hüfte auf Grund der unzureichenden Kompetenzen(so möchte ich es mal ausdrücken) nicht annehmen will!

Es wurde auf Grund ihres doch sehr seltenen bzw. schlimmen Krankheitsbildes viel gepfuscht, so dass Sie seit Jahren auch an Depressionen leidet.
Nun zum Kern meiner Aufzählung, die mit Sicherheit vieles an wichtigen Infos noch nicht beinhaltet:

Ich war heute mal wieder mit Ihr bei einem Arzt um Sie zu unterstützen.
Auch dieser Arzt (der so langsam aber sicher der letzte unbekannte hier in der Umgebung ist) hat sie nach knappen 7 1/2 Minuten "Behandlung" (welche in der Regel lediglich aus Mitleid gefüllten Wortfetzen der Fassungslosigkeit bestehen) mit den Worten "Man sollte die Medikamente wie Tramal,Novalgin u.s.w. auch nach Jahre langer Einnahme einfach mal umstellen lassen, damit ihr das Leben wenigstens ein bisschen erträglicher gemacht werden kann.

Fakt ist: Aktuell ist das Problem, dass die rechte Prothese locker im Oberschenkelknochen liegt und es UNVERANTWORTLICH ist, dass sich keiner der Ärzte diesem Problem annehmen möchte.
Mein Eindruck der deutschen Mediziner hier zu lande wird immer mehr und mehr bestärkt: "Nämlich dass es den Ärzten heutzu Tage an Menschlichkeit und "echter" Überzeugung an Ihrem Beruf mangelt"!
Haben die denn nur noch Profit und ihren "Ruf" im Blick?!

Ich brauche dringend Hilfe, meine Mutter ist ein sehr sehr liebenswerter lebensfroher Mensch, der es trotz dieses traurigen Lebensweges immer geschafft hat, andere mit Ihrem Humor und Ihrer Weisheit zu bestärken und zu unterstützen!

Ich hoffe SEHR, dass irgendjemand der das liest Courage und auch Menschlichkeit besitzt und verstehen kann, dass es nicht das Ende sein kann!

Hilfe von Ärzten,
lieben Menschen,
aus der Öffentlichkeit
oder ähnlichen Institutionen

wäre der einzige Ausweg!

Liebe Grüße
Katharina K.


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Liebe Katharina,

aus deinem Text geht jede Menge Wut und Machtlosigkeit hervor. Du bist noch ziemlich jung und willst stark sein für deine Mutter. Das kann einen schon ziemlich überfordern und gerade im Hinblick darauf, dass einem das Fachwissen fehlt, um gegen die Ärzte vorzugehen und sein Recht einzufordern.

Arzt und Jurist müsste man sein... Sind die meisten aber nicht und da ihr wahrscheinlich auch keine Millionen auf dem Konto habt, sind euch irgendwie die Hände gebunden. Das kann ich verstehen, da ich selbst eine solche Odyssee hinter mir habe.

Die Pharmakonzerne sind die einflussreichsten und größten Unternehmen und wollen natürlich Geld scheffeln. Gerade wo ich lese, dass deine Mutter seit Jahren Tramal und Novalgin einnimmt gegen die Schmerzen. Das sind ganz schöne Hammermedikamente.

Ich bin kein Fachmann, aber du schreibst von Ärztepfusch und ich denke ihr solltet einen Weg finden, dass herauszubekommen und schwarz auf weiß belegen. Alleine der Fakt, dass die Uniklinik Dortmund sich weigert deine Mutter weiterzubehandeln stinkt gewaltig. Raten sie die Weiterbehandlung von einem empfohlenen Fachmann oder mit welcher Aussage haben sie euch wieder weggeschickt?

Was ich euch raten kann, wenn ihr das nicht schon gemacht habt, ist eine Rechtsberatung bei einem auf solche Fälle spezialisiertem Anwalt. Wenn ihr Angst vor den Kosten habt, die erste Beratungsstunde ist immer umsonst! Wenn in Aussicht steht, dass Ärztepfusch vorliegt, dann könntet ihr Schadensersatz erstreiten und mit dem Geld alternative Therapiewege in Angriff nehmen. Auf jeden Fall kann euch ein Anwalt in dieser ersten kostenlosen Beratung hilfreiche Vorschläge machen, wie dagegen vorzugehen ist.
Sollte er Aussicht auf Erfolg ahnen, könnt ihr beim Gericht einen Antrag auf Prozesskostenhilfe stellen.

Wie heißt denn die Krankheit deiner Mutter genau?

Ich wünsche euch viel Kraft und behaltet euch die Lebensfreude und den Humor bei, denn das wichtigste im Leben ist der Familienzusammenhalt.

Bis bald und liebe Grüße
Stefanie


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