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Freiheit.

 

Jene die sich hier immer wieder abfällig über Religionen äußern kann ich gut verstehen, denn die Blutspur die gerade die beiden großen Kirchen (und andere) in den letzten hunderten Jahren im Namen des Glaubens gezogen haben ist doch sehr breit.
Größere Katastrophen gab es bis in die jüngste Vergangenheit.
Auch im zwischenmenschlichen Bereich kann man/frau nicht behaupten, daß sich etwas wirklich verbessert hat. Meldungen über Streit, Mord und Totschlag, Erpressung und ungerechtfertigte Bereicherung sind so normal wie der Sonnenaufgang.
Der Umweltschutz findet oft nur auf dem Papier statt und das in einem Land, wo das C im Parteinamen eigentlich anderes versprechen sollte.
nachdem ich schon dabei war das Wort christlich als den größten Blödsinn abzutun, tauchte in mir die Frage auf: Ja wenn das alles Käse ist, wie konnte sich dann das frühe Christentum derartig ausbreiten.
Das erste was ich herausfand war, daß die ersten Christen nicht hirarchisch strukturiert waren, sie orientierten sich mehr an den Worten Jesu: Lasst euch nicht Rabbi nennen, denn es gibt nur einen Vater, der der im Himmel ist, Ihr aber seid Brüder und Schwestern. Wenn mann sich nun in diese Zeit hineinversetzt, so muß man sagen, dass eine Lehre der Gleichheit damals(und heute auch noch) absolut revolutionär ist.
Auch in den darauffolgenden Jarhunderten gab es immer wieder christliche Bewegungen wie die Manichäer, Katharer, Bogumilen oder die Albigenser, die sich bemühten dieses zu leben.
Das Ende dieser Bewegungen kam immer von den etablierten Amtskirchen.
Zur Gleichheit gehört auch die Freiheit.
nur wann ist frau/mann frei.- Doch nur dann wenn man sich selbst und die Nächsten achtet dann kann man auch getrost wie Jesus sagte sich daran halten an das Gebot:Liebet euere Feinde, tut gutes denen die euch hassen.
Fängt man so an zu denken, dann gilt nicht mehr das Faustrecht und dann ruft man auch keinen Kreuzzug mehr aus , da frau/mann das Leben als Fluß erkannt hat, wo es gilt sich jeden Tag seinen Teil herauszunehmen in der Frage : Welche 2% habe ich eigentlich an der Situation.
Ich selbst habe dabei noch jedesmal herausgefunden dass der eigene Anteil normalerweise über 2% liegt und dass wir nur zum miteinander, zur Einheit finden werden wenn wir lernen den/ die Nächsten zu verstehen.
Wenn wir sie verstehen, dann richten wir auch nicht und werden da wir erkannt haben, dass die/der Nächste auch nix anderes macht als nach seiner Erkenntnis zu leben uns an das Jesuswort: Richtet nicht , auf dass ihr nicht gerichtet werdet erfüllen.
-Wie bekannt ist, ließe sich diese Liste endlos fortsetzten.-
Denn aus meiner Sicht, handelt es sich bei dieser Lehre so wie sie ursprünglich gedacht war um eine Lebensanleitung um feinfühlig, bewußt und frei zu werden.
Die Lust meinen Nächsten über den Tisch zu ziehen, der/die Größte sein zu wollen oder ihn/sie in eine Schublade zu stecken lässt nach.
Oder das Gebot "du sollst nicht stehlen", beinhaltet meiner Meinung nach auch die Aufforderung keine Erwartungen an den Nächsten zu haben und sie/ihn damit gedanklich oder mit Worten regelrecht zu belagern und ihr/ihm die Energie zu stehlen.
--- Da wäre jetzt nur noch die Frage zu klären, warum diese Lehre die zur Freiheit, Gerechtigkeit und miteinander führt derartig insgesamt in Mißkredit ist und unsere Welt so ist wie sie ist.
Nun ich denke, es ist schlichtweg unsere menschliche Faulheit und unser Stolz, der uns hindert den ersten Schritt zu tun und die Erkenntnis zuzulassen, nur wenn ich selbst feinfühlig, bewußt, im jetzt den Tag meistere, erst dann kann sich auf diesem Planeten und im meinem Umfeld etwas ändern.
Darum mein Vorschlag lieber jeden Tag mit hauruck, die 2% meines/unseres Anteiles herausgeholt und reflektiert, als zu sagen egal- ich bin es nicht, mich betrifft es nicht, ich mache meinen Stiefel weiter.
Erst so werden wir lebendig!
Und die christliche Lehre, so wie sie ursprünglich als Revolutionäre Lehre der Freiheit und Verantwortung gemeint war(ohne Pfarrer, Priester, Mittler), ist denke ich eine sehr gute Lebensanleitung dazu.
Haben wir den Mut?


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Genau,vor allem Katholiken und Jehova's

Darum, wenn Du auch darüber Bescheid weißt und nicht dem Volksmund nur nachplapperst.Denn da ist wirklich jede Kirche sch....!

Lese im Thread -Warum ist Jesus für uns gestorben - und die 3 Threads über Z:Jehova's oder deren Aussteiger und - Unter uns Moslems.


 

Ich finde deine Überlegungen sehr gut. Ich sehe das ähnlich. Nur in einem unterscheiden wir uns wohl:
Jesus hat vielleicht viele Weisheiten gesagt, aber wir wissen heute nicht mehr ob sie auch von ihm stammten. Denn es gibt leider nicht einen einzigen Bericht eines Augenzeugen der uns heute erhalten ist. Die Evangelien sind nachweislich erst 100 Jahre nach seinem Tod geschrieben worden und durch mündliche Überlieferung entstanden. Daher ist der Glaube an einen Bibelgott nichtig.

Auf jeden Fall wären die Menschen besser dran OHNE RELIGION!! Denn Religion hat in der Geschichte immer nur zu negativen Dingen geführt. Vielleicht haben die Gründer dieser Religionen (die sich das alles nur selbst erdacht haben), positive Beweggründe gehabt, aber es kam immer dazu, dass dies missbraucht wurde um Macht oder Reichtum zu erlangen. Allen voran die Christen. Der römische Kaiser Konstantin ist für die heutige Bibel verantwortlich. Er und die damaligen Bischöfe haben sie aus hunderten von Schrifte zusammengestellt. Es gab damals über 50 Evangelien. Aber es wurden nur die rausgepickt di ein die politischen Zwecke Roms gepasst haben.

Du hast also recht, wenn du sagst das wir eigenverantwortlich handeln müssen. Ein einziges Gesetz würe eigentlich nur notwendig für uns:
Handle anderen gegenüber so, wie du selbst behandelt werden möchstest.
Würden sich alle Menschen daran halten, gäbe es keinen Krieg, keine Gewalt, Neid, Diebstahl, Mord, Unehrlichkeit......


 

PS

von:garwain

P.S:
Davon kann man aber nur träumen, da der Mensch auch nur ein Tier ist und dessen Instinkt nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist.


 

Auch wenn es kaum zu glauben ist,

von:jetzt7

so teile ich deine Ansicht nicht und denke durchaus, dass wir alle- so wir wollen- in der Lage sind uns zu verändern.
Die Bergpredigt und die 10 Gebote geben dazu die beste Anleitung.
Es liegt somit nur an uns auch so handeln zu wollen.
Es gelingt dann am besten, wenn wir aufhören diesen Unsinn zu glauben die Bergpredigt sei für eine andere Zeit geschrieben worden und die 10 Gebote seien nicht mehr Zeitgemäß.
Es gelingt dann am besten, wenn Frau/Mann sie ohne Fanatismus aber mit Bestimmtheit als Anleitung für ein eigenständiges Leben sieht.
Ich selber habe es als Hilfe erlebt frei, mehr und mehr bewußt und selbstverantwortlich zu leben.
gruß m.


 

Den Beitrag finde ich gut.


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