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Zu Guttenberg vs Opposition vs Bildungssystem

 

Seit zu Guttenberg so beliebt bei der Bevölkerung wurde, hat man versucht, ihm ein Bein zu stellen.

Jetzt könnte man sagen, hat er es sich selbst gestellt. Andererseits triumphiert jetzt eine Opposition, die nicht nur viel fragwürdigere Personen unter sich hat, beispielsweise G.Gysi (Stasi-Mitarbeiter), die aber möglicherweise sich bald in den Hintern beissen wird, wenn sich heraus stellt, dass gewisse Bundeswehr-Reformen nun doch nicht umgesetzt werden.

Ich bin kein Schwarz-Wähler, aber finde es schade, dass ein tatkräftiger Politiker mit Mut zum Handeln so schnell abgesägt wurde.

Hoffe, dass er wieder zurück kehren wird, vermute aber, dass er selbst die Nase gestrichen voll hat.

Zur Plagiatsaffaire:
Das Schulssystem ist dermaßen diktatorisch und ungerecht, dass es heute ein Kavaliersdelikt ist, beispielweise abzuschreiben, bzw. abschreiben zu lassen.

Das Schulssystem ist für einen Großteil der Bevölkerung nicht Freund, sondern Feind. Es baut schon bei den Kleinen 7 jährigen einen Druck auf, der sehr unfair ist. Nach der Grundschule wird oft der gesamte berufliche Lebensweg eines Schülers bestimmt. Ob er nun in die Grund-, Realschule oder Gymnasium kommt.
Das ist viel zu früh, da ist das Kind noch nicht einmal in der Pubertät angekommen. Das lässt in den Familien oft sehr viel Leid entstehen!

Und so geht es weiter. Der Druck der Prüfungen bleibt bestehen, bis zum Ende des Studiums.
Es wird nicht Wert auf nachhaltige Bildung gelegt, sondern auf ein Auswendiglernen. Ich habe mich auch durch mein Kurzzeitgedächtnis durch viele Prüfungen geschwungen. Nicht um zu zeigen, was ich weiß, sondern, um zu bestehen.
Heute aber lerne ich nach aus "Interesse"!!!

Ich habe auch an der Uni erfahren, dass nicht die Kreativsten und Intelligentesten studieren, sondern die angepasstesten.

So gesehen ist ein Schummeln im Bildungssystem für mich kein Verbrechen.

Kürzlich hat ein etwas älterer bekannter Künstler, bekannt für seine Aufrichtigkeit, erzählt, wie er seine Abiturprüfung bestand. Er erzählte wie er sich bei der mündlichen Prüfung durchschummelte, mit sehr viel Witz und Kreativität.
Die Anwesenden lachten. Das war eine Heldengeschichte!

So lange das Bildungssystem selbst nicht gerecht ist, braucht man nicht sich nicht zu wundern, wenn der Schüler, Student nicht zum fairen Freund wird.





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P.S.

Nicht Grundschule, sondern "Hauptschule" muss es heissen.


 

Hauptschule?

von:keks110

Ein nicht zu unterschätzendes Manko der gegenwärtigen Diskussion ist, dass sie was die Zukunftsperspektiven der Jugendlichen auf Hauptschulen betrifft auf Jugendliche mit Migrationshintergrund beschränkt wird. Aber davon, dass die Hauptschule tatsächlich was die berufliche Perspektive angeht zum Abstellgleis geworden ist, sind auch die deutschen Jugendlichen betroffen, die einen Hauptschulabschluss machen. Vielleicht wäre es sinnvoller, sich mal Gedanken um die Aufhebung des streng getrennten Schulsystems zu machen, über die Einführung von flächendeckenden Ganztagsschulen und die stärkere Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schultypen nachzudenken. Nicht nur die Ergebnisse der Pisa-Studie, auch solche Ereignisse wie in der Berliner Rütli-Schule und die Perspektivlosigkeit von Hauptschülern zeigt, dass etwas faul ist im Bildungssystem.

Dezember 2007
Überfall auf einen Rentner in München
Das Thema Ausländergewalt steht in diesen Tagen wieder ganz oben in den Schlagzeilen der Boulevard-Zeitungen. Es geht es um einen brutalen Überfall auf einen Rentner in München. Da es sich bei den Tätern um Jugendliche handelt, die griechischer bzw. der türkischer Herkunft sind, wird sofort ein generelles Problem konstruiert.

Die beiden Jugendlichen haben ihr Opfer aber offenbar ausgesucht, weil er sie in der Bahn gebeten hatte, nicht zu rauchen. Nur zum Vergleich - bevor hier ein "deutschfeindlicher" Übergriff konstruiert wird: In Potsdam wurde ein Schwarzer während ein Schlägerei rassistisch beschimpft , es soll sich dabei aber nicht um eine rassistische Tat gehandelt haben


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