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Feminismus und Gender-Mainstreaming, "weibliche" Einträge gesucht

 

Hallo da draußen!

Man hört ja viel über Feminismus und Gender-Mainstreaming - vorwiegend in negativer Form. Fakt ist ja, dass Frauen die letzten tausenden von Jahren sehr benachteiligt behandelt und gesehen worden sind. Was wirklich falsch gelaufen ist, wird man wohl nie wirklich ergründen können. Fakt ist, dass die Bibel die Männer zu Ehrung der Frau verpflichtet, also demnach können/sollten die Religionen (zumindest die christlichen) wohl weniger der Grund dieser einseitigen Entwickling der Geschlechter verursacht haben. Sie sind das Produkt einer jahrhunderte- langen Verschwörungskampagne? Halte ich auch für sehr abwegig! Aber wer weiß das schon. Auf jeden Fall wäre ein Umdenken mehr als nötig, oder nicht?

Wahrscheinlich entstanden genau deswegen feministische Vereinigungen und die Struktur des Gender-Mainstreaming, obgleich letzteres bedenkliche Züge annimmt, da an KITAs und Schulen eine Umerziehung (Erziehung steht nur den Eltern zu, da Kinder ihr "selbstproduziertes" Eigentum sind) anstatt einer Aufklärung stattfindet. Erstaunlicherweise stellen sich aber unglaublich viele Frauen selbst in ein schlechtes Licht, wenn sie ihren Körper für Werbung, sexistische Filme und Musik-Videos, etc. verkaufen, was die übertrieben dominante Ausprägung des männlichen Geschlechts ja verstärkt und völlig kontraporduktiv wirkt. Was mir auch aufgefallen ist, dass sich sogar ein Großteil von Frauen GEGEN Gender und Feminismus ausspricht!?!?!? Man hört auch öfters Frauen nachteilig über ihr eigenes Geschlecht sprechen. Somit erscheint alles total widersprüchlich! Ist es Generation-, also Alterabhängig?

Daher die Fragen AN FRAUEN:

- Seit ihr Befürworter von Feminismus?
- Seht ihr in der Gender-Bewegung einen Fortschritt für das weibliche Geschlecht und eine Lösung darin?
- Habt ihr ein Problem damit, eure weibliche Rolle zu akzeptieren (Hausarbeit, Kindererziehung, etc.)?
- Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn ihr euren Männern als Frau zur Seite steht?

Es wäre auch klasse, wenn ich euer Alter bei euren Antworten mit angebt, damit man eine gedankliche, zeitabhängige Entwicklung sehen könnte, falls vorhanden.

EIN WORT AN DIE MÄNNER! BITTE HALTET EUCH AUS DIESER DISKUSSION RAUS! Sie soll in keiner Art beeinflusst werden. Lest einfach nur und "schweigt", bzw. denkt darüber nach. Ist bestimmt auch für euch interessant.

Bin auf eure Einträge sehr gespannt!


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Feminismus und gender-mainstreaming


frauen sind an der macht
und sie machen es so falsch oder richtig wie männer
menschen eben
um die tut es mir leid
in ein paar monaten fliegen im nahen osten raketen hin und her
und eine frau an der macht (a.m.aus m.v.) wird es mal wieder auf das schärfste verurteilen
also.....wenn du mal wieder was ganz schweres zu tragen hast......
freu dich einfach wenn ein mann dich fragt ob er dir helfen darf





 

Frauen müssen Frauen bleiben!

Die Natur gab Männern die Kraft und Frauen haben die Schönheit. Wenn Frauen männlice Arbeit machen und Männer weibliche Rolle übernehmen, ist es unnatürlich. Die Frauen sind schwach und brauchen Hilfe, um schwere Einkaufstaschen zu holen oder ein Nagel einzuschlagen. Ich verstehe nicht, warum lehnen deutsche Frauen diese Hilfe seitens der Männer ab? Das ist unsere natürliche Recht, die Unterstützung zu bekommen. Warum fast jede Frau in Europa stellt sich an, als ob sie die stärkste Frau der Welt ist und dass sie Männer überhaupt nicht braucht?


 

So einfach gestrickt?

von:unicat79

Liebe kastorka,

mit Verlaub, so einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen, denn weder haben Männer Kraft, noch Frauen Schönheit gepachtet. Die Weltsicht ist schon recht einfach.
Zumal jegliche Geschlechterrolle unnatürlich ist, sonst müssten alle Menschen die selben Rollen leben und könnten gar nicht heraus. Ergo, solche Rollen sind kulturell bedingt und weltweit ziemlich unterschiedlich, was den kulturellen Aspekt beweisen dürfte.
Und vielleicht solltest Du etwas weniger von Dir ausgehen. Es gibt - auch wenn Du es nicht wahrhaben möchtest - durchzaus viele Frauen, die gerne einen Nagel in die Wand schlagen und durchaus viele Männer, die die schweren Tüten nach Hause tragen, weil sie selbst einkaufen gehen. Und simsalabim, es funktioniert.
Ein natürliches Recht auf irgendwelche Rolleneigenschaften oder so ein Gedöns gibt es nicht und ist in der Gesellschaft nicht mehr erwünscht.
Ich glaube, dass sich Männer und Frauen mit einer starren und an Traditionen ausgerichteten Rollenverteilung über Jahrtausende hier genug Eigentore geschossen haben. Also Schluss damit und jeder MENSCH nach seiner Facon!


 

Über welche Zukunft sprechst Du?

von:kastorka

Ok, vergessen wir über Kraft und Schönheit Ja, ich bin einverstanden, dass Sozialrollen kulturbedingt sind. Ich kann auch verstehen, wenn eine Frau und ein Mann getrennt für sich selbt im Restaurant zahlen. Aber die gesamte Tendenz überrascht mich sehr. Mehr und mehr Familien entstehen, wo Frauen arbeiten und Männer Kinder erziehen. Männer werden immer schwächer und Frauen werden bald ihr Gesicht rasieren. Denkst Du, dass es zufällig ist, dass es so viele Schwule heute gibt und dass ihr Privatleben so geöffnet ist?
P.S. In Osteuropa sind Fauen WIRKLICH schön und Männer sind WIRKLICH stark.


 

von:mosquitotorinia

Ich finde, viele osteuropäischen Mädels übertrieben geschminkt und fixiert auf ihr Aussehen und JA, Charakter kann hässlich machen. Währenddessen sind die Jungs kleine Prinzen, deren Stärke sich dadurch definiert, dass sie alles hinterher getragen bekommen und dann mehr Energie für andere Sachen haben, sich aber null um ihr Aussehen kümmern. Ich sage das als Polin, die auch mal in Russland gelebt hat und natürlich sind es nicht alle, aber eben viele.
Genauso hast du hier auch zwei Extreme: Frauen denen es völlig egal ist, wie sie aussehen, und andere, die kein anderes Thema in ihrem Leben haben. Und dann hast du noch die normalen, die in der Mitte.


 

Ich spreche über eine gleichberechtigte Zukunft...

von:unicat79

Hi,
ja, das bringt so der Zeitenwandel mit sich. Und ich bin sehr froh, dass es so ist. Das heißt jetzt nicht, dass ich mich auf die faule Haut legen und meine Freundin arbeiten lassen möchte. Nein, wir beide gehen einer Beschäftigung nach, aus dem Grund, dass wir beide eben gerne unseren Lebensentwurf verwirklichen wollen. Und da gehört es dazu, dass wir uns unsere Aufgaben individuell teilen. So heißt das für und BEIDE Kindererziehung, Haushalt, Arbeit, etc. Dass meine Freundin in irgendeiner Weise dadurch "vermännlicht" und ich "verweibliche" ist nicht der Fall. Wir beide waren schon immer so, wie wir sind. Nur lassen wir uns eben nicht mehr durch fremdbestimmte Sozialrollen etwas vorschreiben. Ich selbst bin sehr foh damit, weil immer stark sein zu müssen für mich eine Last ist. Jetzt ist die Stärke auf beide Schultern verteilt. Es ist so befreiend zu wissen, dass ich nicht immer stark sein MUSS, sehrwohl aber KANN. Und das Schönste ist, dass meine Partnerin dem Begriff gerecht wird und mir wirklich auch Partner ist. Also wir reden hier nicht über Rollentausch, sondern über Rollenauflösung hin zu den individuellen Eigenschaften eines Menschen.
Mit Homosexualität hat das gar nichts zu tun, wobei ich nicht weiß, was da dran schlechter sein soll als bei Heterosexualität. Das sind sexuelle Orientierungen, die mit Partnerschaft per se wohl wenig zu tun haben, sondern eher mit "sich zu jemand hingezogen fühlen". Ich bin mir dabei ziemlich sicher, dass es immer schon einen gewissen Prozentsatz wie heute an homosexuellen Menschen gibt. Nur ist das in Ländern wie auch Deinem leider verpönt und von daher werden viele homosexuelle Menschen dies verstecken. Ich frage mich nur warum, denn Homosexualität kommt selbst im Tierreich oft vor, ist insofern natürlich. Ich finde es wirklich dann immer sehr unfair, wenn gesagt wird, dies sei wider die Natur. Schließlich ist Sexualität zwischen Männern und Frauen auch nur dann zum natürlichen Zweck der Fortpflanzung, wenn auch dann Kinder herauskommen. Deswegen ist Sex mit einer Frau, die die Pille nimmt nicht zum natürlichen Zweck, sondern zum Vergnügen und da sehe ich dann zwischen Homo- und Heterosexualität keinen Unterschied mehr. Ich selbst kenne einige Homosexuelle und die tragen jetzt ihr Leben nicht anders als Heteros in die Öffentlichkeit. Es ist nur seltsam, wenn für Heteros Händchen halten in der Öffentlichkeit erlaubt sein soll und für Homos nicht. Da sollte man nicht mit zweierlei Maß messen. Leider passiert das in Russland allzu oft. Mit unserer Nationalverfassung in Deutschland wäre dies nicht zu vereinbaren, worüber ich sehr froh bin, denn für mich ist die Würde jedes Menschen unantastbar.
Da ich recht viel im Raum Osteuropa unterwegs bin, weiß ich, dass dort viele Homosexuelle einen schweren Stand haben. Meist aus religiösen Gründen (Polen) und Sexismus. Ich weiß aber genauso, dass viele Männer da auch nicht immer stark sein wollen, oder womit erklärst Du dir die höhere Selbstmordrate von Männern, den höheren Alkoholismus, usw.?
Ich plädiere dafür, dass jeder Mensch einfach Mensch ist und man ihn so respektiert, wie er ist, solange er anderen nicht schadet und dass jeder Mensch als gleich anerkannt wird. Solche Statusschubladen, wie <Mann, Frau>, <hetero, homo>, <stark, schwach> werden dann schlicht überflüssig. Und um nochmal zu Deutschland zurückzukommen. Körperliche Stärke nützt Dir hier für Erfolg gar nichts. Was etwas nützt, ist mentale Stärke, und die ist nicht von einem Geschlecht abhängig. Ich sage sogar, ich bion stärker als die meisten angepassten Männer und Frauen, weil ich mein Leben in die eigene Hand nehme und mich nicht fremd bestimmen lasse. Genauso bei meiner Freundin. Sie ist sehr schön, aber sie ist auch stark und kann mir das Wasser reichen. Sie ist mein Partner und wir stehen auf Augenhöhe. Was will ich mit jemandem, der vielleicht schön, aber unbeholfen und passiv ist. Wäre schlicht nicht mein Ding. Und schön sein will ich auch. Ist keine Eigenschaft, die ich Frauen überlasse. Zum Glück ist meine Freundin stark genug, um das nicht nur für sich zu reklamieren.


 

Mein "weiblicher" Beitrag

Vorwort:
Um vom Urschleim anzufangen, Fakt ist, dass das Christentum sehr wohl eine ordentliche Portion Schuld an der Unterdrückung von Frauen trägt. Steht nicht in der Bibel Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll der Herr sein ... 3,16)? Es ist nicht zu leugnen, dass ein männlicher Gott Adam nach SEINEM Ebenbild schuf und Eva, die Sünderin, am Verlust des Paradieses Schuld ist. Die Schlange lässt sich durchaus als Metapher für Wollust deuten, der mit christlichen Verhaltensnormen für Frauen ein Riegel vorgeschoben werden sollte (Keuschheit, Scham, usw.). Es ist doch auch unbestritten, dass in der katholischen Kirche nur Männer einen direkten Draht zu ihrem Gott haben und Frauen nicht und in anderen Kirchen entweder auch nicht oder erst seit Jahrzehnten. Und über tausende Jahre hat das gut geklappt. Frauen haben in konservativen Kirchenkreisen nichts zu melden. Unterdrückt wurden sie mit Gewalt, mit Verhüllung und mit sexueller Besitzergreifung. Jedes Ausbrechen war eine Schande, ein Sakrileg. Und die Regeln standen ja in der Bibel fest. Nur ist wohl lange keiner auf die Idee gekommen, dass die Schreiber der Bibel, alles Männer, vielleicht auch einen gewissen Opportunismus und Macht- bzw. sexuelle Gelüste hatten, die sie so wesentlich leichter befriedigen konnten. In vorchristlicher Zeit, also in archaischen Gesellschaften war es wohl der Vorteil des Mannes, körperlich oft stärker zu sein und somit aus praktischer Sicht eine Aufgabenteilung einzugehen. Also wenn das keinen Einfluss auf die Ungleichberechtigung von Frauen hat, dann weiß ich auch nicht.

Aber zunächst mal zu meiner Reputation und weshalb ich mich auch hier zu Wort melde.
Aus dem Eröffnungsthread lese ich, dass hier sehr polar von Männern und Frauen (ergo inkl. der Stereotype) gesprochen wird.Das ist meiner Meinung nach ein Kardinalfehler, der die ganzen Problematiken erst befördert. Ich bin zwar anatomisch männlich und habe auch kein Problem damit, doch greift für meine Person die Schublade "Mann" erheblich zu kurz. Ich vereine neben männlich konnotierten Eigenschaften auch zahlreiche weiblich konnotierte Eigenschaften in meiner Person. Da hier offensichtlich vom Mainstream-Mann gesprochen wird, fühle ich mich also nicht angesprochen.

So, nun zu meiner Intention. Ich bin ein überzeugter Anhänger der Emanzipation (sage hier nicht Feminismus) auf allen Gebieten. Ich bin mir im Klaren darüber, dass es heute auch zahlreiche Felder gibt, die eine Anatomie (sage bewusst nicht Frau) benachteiligen. Es gibt aber auch einige Felder, in denen die zweite Anatomie nachteilig behandelt wird, von den existierenden anatomischen Zwischenformen ganz zu schweigen. Die werden nämlich meiner Meinung nach marginalisiert und tabuisiert, was für mich einen Sachverhalt der Diskriminierung darstellt, der weit schlimmer wiegt.
Soweit zur oberflächlich sichtbaren Biologie. Sieht man etwas genauer hin, lassen sich die Kategorien Mann und Frau auf Menschen schon gar nicht mehr so einfach anwenden. Etwa in der Medizin findet eine Bestimmung des Geschlechts eines Kindes immer mit vier Methoden statt (chromosomal, gonadal, hormonell und morphologisch) und allzu oft zeigt sich, dass die vier Merkmale sich unserer erdachten Zweigeschlechtlichkeit widersetzen. Mit der Pubertät eines jeden Jungen werden im Hoden auch weibliche Sexualhormone (Östrogene, Progesteron) produziert (vgl. Heinsohn 1998). Der Anteil unterscheidet sich von Junge zu Junge stark. Und auch Frauen produzieren Testosteron in unterschiedlicher Konzentration. Ergo sind schon rein biologisch mehr als zwei polare Geschlechter vorhanden. Zweigeschlechtlichkeitsfetisch isten tun dies natürlich mit dem Wort Fehlentwicklung ab, pathologisieren das Ganze. Das Ergebnis sind Zwangsoperationen bei vielen Babys (bis vor kurzer Zeit sogar gesetzlich!!! festgeschrieben). Allerdings wurde hier wenigstens etwas Realitätssinn gegen die Zweigeschlechtlichkeit gezeigt und so wurde das sog. Transsexuellengesetz geändert, so dass Zwangskastration und -sterilisation nicht mehr zwingend sind. Folglich wird es in Zukunft männliche Mütter und weibliche Väter geben.
Fazit: schon biologisch ist Zweigeschlechtlichkeit wissenschaftlich nicht haltbar. Nur über das Sex-Chromosom wird es eindeutig. Etwaige Abweichungen können somit ignoriert werden und die schöne zweigeschlechtliche Welt auf tönernen Füßen aufrechterhalten.

Dabei wird aber immer noch komplett ausgeblendet, dass in unserer Wortbedeutung von Mann oder Frau wesentlich mehr mitschwingt als Biologie und Natur. Die kulturelle Formung von unseren Zuschreibungen von gewissen Eigenschaften zu einem Geschlecht werden in den Beiträgen hier komplett ausgeblendet. Es wird stets vernatürlicht. Jetzt wissen wir aber schon, dass die Biologie große Spannbreiten eröffnet in die die Zweigeschlechtlichkeit nicht reinpasst. Wieso zum Teufel sollten dann gewisse Männern und Frauen zugeschriebene Verhaltensweisen natürlich sein? Oder anders gesagt, dann müssten sich ja alle Männer gleich und alle Frauen gleich verhalten. Und es wäre ja dann unnatürlich wenn Männer von Frauen lernen und umgekehrt. Also solche Vorstellungen von Mann, Frau und allen weiteren Formen erscheinen mir schlicht hahnebüchen. Deshalb scheint der kulturell bedingte und mit großer Sicherheit jeden Tag aufs neue anerzogene Gender einen großen Stellenwert zu haben, der, wenn man mit dieser Erziehung aufhören würde, die Zweigeschlechtlichkeit ad absurdum führt.Nicht jeder Mann liebt Fußball und nicht jede Frau Stöckelschuhe. Des Weiteren gibt es auf der Welt andere Kulturen, wo Frauen ganz andere Aufgaben haben, als in Westeuropa. Dies dürfte zeigen, was an der Sache mit den zwei Geschlechtern dran ist, nämlich nicht viel. Es sieht viel mehr so aus, dass das was wir als Frau oder Mann bezeichnen im Endeffekt konstruierte Stereotype sind, die bei Weitem nicht für eine Mehrheit der Menschen zutreffen.

Von daher kann ich mich nur wundern, dass hier so negativ über den Feminismus und über Gender-Mainstreaming geschrieben wird. Ich habe den Eindruck, dass manche Schreiber dadurch Fehler der eigenen Identitätsbildung schönreden möchten, denn die hier gezeichnete Sichtweise des Gender-Mainstreaming greift wesentlich zu kurz. Schließlich ist das DIE Chance, wenigstens unseren Kindern ein Leben jenseits von Geschlechterstereotypen zu ermöglichen, wenn wir es im Kopf schon nicht selbst hinbekommen. Jeder Humanwissenschaftler wird über die Beiträge die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es ist inzwischen in der Forschung weithin anerkannt, dass die Wesensunterschiede innerhalb des Frau oder Mann wesentlich größer sind, als die durchschnittlichen Unterschiede dazwischen. Insofern macht ihr es Euch da ein bisschen einfach, wenn ihr stereotypisch von Männern und Frauen schreibt. Jede Frau und jeder Mann hat Eigenschaften, die wir als männlich oder weiblich bezeichnen, doch stehen diese Eigenschaften eigentlich relativ unabhängig von der Biologie. Das ist mal Fakt.
Deswegen finde ich es als sehr gefährlich, seine Identitätsbildung auf meiner Meinung nach überkommene Geschlechterrollen zu richten. Es ist vollkommen okay wenn jemand sagt, dass er_sie gerne sich um Erziehung bzw. den Haushalt kümmern möchte, wenn dies innerhalb der Partnerschaft geklärt ist. Es ist aber nicht okay, wenn hier polarisierend der eine gegen den anderen Lebensentwurf einer Person ausgespielt wird. Jede Aufgabe ist wichtig und sollte die entsprechende Wertschätzung erfahren. Und sie sollte nicht an eine Anatomie gekoppelt sein. Das erscheint mir geradezu lächerlich. Schon nach meinem Spektrum an Eigenschaften müsste ich ja dann als Frau durchgehen, denn ich koche zu Hause, wasche die Wäsche, usw. während meine Freundin eben lieber backt und Auto fährt. Arbeiten gehen wir beide und um unser Kind kümmern wir uns auch beide.
@lina8308: Ist es nicht etwas egoistisch, dass Du Bezugsperson für Deine Kinder sein willst? Welche Rolle nimmt denn dann Dein Mann ein? Ansonsten ist es vollkommen okay, wenn Du Deine ich will...-Liste umsetzt, solange Dein Partner damit einverstanden ist. Why not? Ist halt Dein Lebensentwurf. Aber bitte nicht von Dir auf die Allgemeinheit schließen. BTW, Gender Mainstreaming eröffnet Dir die Möglichkeit, das zu machen was Du gerne tust. Es sind nur wieder gesellschaftliche Dogmatiker (leider auch ein paar Feministinnen, aber Fundis gibt halt überall) die eine neue Frauenrolle schaffen wollen. Also nicht dran glauben, und Dein Ding machen und in Politik und Gesellschaft die Stimme erheben. Allerdings Frauen sind nicht anders. Es gibt nur so viele Individuen, wie es Menschen gibt und das hat mit Geschlecht recht wenig zu tun.
@yvonneg: Richtig, Familie und Kindererziehung findet zu wenig Beachtung. Aber das ist bei weitem kein Problem von Frauen, sondern von einer patriarchal dominierten Gesellschaft, die dieser weiblich konnotierten Arbeit keine Wertschätzung zukommen lassen möchte. Ich als erziehender Vater büße nämlich genauso an meiner Rente ein wie jede Frau auch. Und ich habe dadurch das selbe Risiko, meine Arbeit zu verlieren, wie jede Frau auch. Und ich darf mich von anderen Männern auch doof anstarren und nachrufen lassen, Du Frauenversteher. Es sind seltsamerweise immer die Feministinnen aus konservativen Parteien, die flexiblere Arbeitsmodelle Hand in Hand mit der Wirtschaft verhindern. Zur Identitätsbildung in der Schule kann ich nur sagen, dass dort dem Unsinn der Zweigeschlechtlichkeit zaghaft, aber endlich zunehmend Rechnung getragen wird. Mein Sohn zieht gerne Kleider an, allerdings nicht weil er eine Frau sein will, sondern weil es ihm besser gefällt. Ich unterstütze das. Dumm nur, dass einige andere Eltern da so verbohrt sind. Naja vielleicht merken gerade manche Mütter ja, dass sie Geschlechterrollen durch Erziehung leben mussten, ob es gefiel oder nicht und dass sie das nie hinterfragt haben und jetzt merken, dass der ganze Aufwand schlicht sinnlos war. Kann verstehen, dass diese Einsicht wütend macht. Insofern Erziehung und Klischees machen unreflektiert zum Sklaven einer Geschlechterrolle. Aber das habe ich oben ja schon geschrieben. Es gibt so viele unterschiedliche kulturelle Typen Frau, und selbst das burschikoseste Verhalten ändert glaube ich grundsätzlich nichts an der Gebärfähigkeit, egal mit welcher Identitätsbildung. Und natürlich ist das auch nicht, sondern sehr kulturell. Und da kann jedes Familienmitglied alle Talente haben. So erziehen wir auch unser Kind. Das sieht nämlich, dass Papa und Mama das meiste gleich gut können und grundsätzlich alles erledigen können gutes Vorbild für Gleichberechtigung! A propos, wenn es natürliche Verhaltensweisen gäbe, dann bräuchtest Du auch keine Angst vor Umerziehung in der Schule haben. Das würde dann nämlich nicht funtionieren.
@dnight86: Ich glaube auch, dass wenn Frauen über ihr eigenes Geschlecht nachteilig sprechen es ein gutes Stück intelligenzabhängig ist. Aber ne ... bleibt halt ne ... auch im Hirn. Schade nur dass Männer immer nur über ihre Geschlechtsgenossen lästern, wenn diese sich nicht stereotyp männlich verhalten. Dabei wäre hier mal etwas mehr Selbstkritik nötig.
@gabriella1907: Ja, Frauen werden diskriminiert, genau so wie Männer, sobald sie sich nicht geschlechtsstereotyp verhalten. Deswegen erklären sich auch diese strukturellen Unterschiede im Beruf. Wenn Männern kaum nahegelegt wird, dass sie vielleicht auch Erzieher werden könnten, sondern dies reine Frauensache ist, dann kommt es zu sowas. Ne Quote für beide wäre ganz gut, dass sich die Geschlechterrollenfanatiker mal daran gewöhnen und in ihrer Vernatürlichung endgültig widerlegt wären
@susannasusanna: Wie gesagt, Gender-Mainstreaming diktiert nicht. Es sind andere Dogmatiker, die für Frauen eine neue Pflichtrolle entwerfen wollen. Ich als überzeugter Queer-Theory-Anhänger würde mir selbst und der ganzen Idee mit neuen Konventionen einen Bärendienst erweisen. Gender Mainstreaming etwas weiter gedacht hat die Auflösung sämtlicher Geschlechterrollen zur Folge und die Zurückdrängung der Bedeutung des Merkmals Geschlecht hin zu einer vermehrten Bedeutung des Merkmals Individuum. Und da dürfte sich dann ja echt jeder wieder finden. Denn in erster Linie sind wir weder Frauen und Männer, sonder wir alle sind MENSCHEN! Eigenschaften an sich sind zwar natürlich, aber unsere kulturelle Zuschreibung an ein Geschlecht nicht! Wenn Du das als natürlich empfindest, dann gute Nacht. Dann dürften ja nur Frauen empathisch sein und Männer nur rational, usw. Kompletter Blödsinn! Dass Du mit dieser schönen Natur nicht brechen willst, kann ich allerdings verstehen. Was wäre denn mit den ganzen tollen Sachen (Mode, ich kann aber ich muss nicht irgendwas bestimmtes tun, usw.) die heute als for women only gelten. Die wären dann allerdings flöten. Aber eines solltest Du Dir merken: Gleichberechtigung bedeutet auch gleiche Pflichten, für Frauen und Männer!
@nerocorkona86: Männer und Frauen sind viel gleicher als viele denken. Man muss sie nur lassen. Ich für meinen Teil habe genau die selben weiblichen Hobbys. Aber ich möchte keine Frau sein, bin mit meinem Körper recht zufrieden. Nur ich möchte freie Auswahl bei meinen Hobbys. Und da gehören eben Mode, High Heels und anderer Weiberkram dazu. Ich bin mehr als nur (Klischee-)Mann. Die Erwartungen, die Du an Männer global hast, würden bei mir bitter enttäuscht. Ich fülle nämlich nicht gerne Scheibenwischwasser nach, streiche die Möbel und repariere die Heizung, nur weil ich ein Mann bin und Du keinen Bock drauf hast. Meine Freundin macht das auch nicht gerne, aber sie weiß ganz genau, dass Puller nichts mit Handwerkern zu tun hat. Und sie weiß ganz genau, dass sie das letzte Mal mein Auto gefahren ist, wenn sie sich nicht um die Instandhaltung mit kümmert. Und die Sache mit Pornographie ist auch eine Facette der Ungleichberechtigung. Männern wird nämlich durch genau die selben Stereotype vorgegaukelt, dass Frauen immer willig und geil zu sein haben. Auch wieder so ein Stereotyp. Bei gleichberechtigtem Respekt sähe das anders aus.
@rosarotchen: Wie gesagt, es sollen keine neuen Dogmen oder Verhaltenskodices entstehen. Aber Deine Fassung von Weiblichkeit wollen auch viele Männer leben und Männlichkeit viele Frauen. Ist ein individueller Lebensentwurf. Ich will mich auch schön machen und bin teilweise das, was viele als feminin bescheiben. Du musst nicht die soziale Rolle von Männern einnehmen. Ich auch nicht. Ich möchte als individueller Mensch mit allen Eigenschaften wahrgenommen werden und keine sozialen Klischees leben. Aber offenbar muss daran herumgeforscht werden, denn erst die Forschung hat vor 200 Jahren erkannt, dass Frauen überhaupt Menschen sind und erkennt erst jetzt, dass die bisher als natürlich angenommenen Rollen gar nicht natürlich sind. Gäbe es diese Forschung nicht, würdest Du nicht studiert haben.

Und damit komme ich auch zur Beantwortung gestellter Fragen:
zu 1): Ja, ich bin ein Befürworter des Feminismus im Großen und ganzen. Sobald ich aber der Meinung bin, dass sexistischer Revanchismus dominant wird, lehne ich ihn ab. Gott sei Dank hat nur ein geringer Prozentsatz der Feminist_innen das starre Feindbild Mann. In übrigen werden in manchen Antworten solche Ressentiments bedient. Es ist schon erstaunlich, dass fast einhellig Gleichberechtigung gefordert wird, aber so nach dem Motto soweit mir persönlich das passt. Sobald es nämlich an das Hinterfragen der eigenen Rolle geht, dann ists wieder for women only. Das ist Sexismus pur, weil hier eine Normierung - und wieder auf Anatomie - propagiert wird, die nur Klischeefiguren wirklich gerecht wird. Ich fühle mich da an so manche Aussage von Halbwissenden erinnert, die mir den Begriff Transe vorwerfen, weil ich modisch nicht nur auf die Herrenabteilung zurückgreife. Aber da ich selbst solche starren Geschlechterkonstruktionen ablehne, spielt es für mich keine Rolle, in welcher Abteilung ein Kleidungsstück hängt, sondern ob es passt und v.a. mir gefällt. Dass da so manche Person mit der Ansicht à la "ich bin Frau durch weibliche Klischees kokettieren ist enttäuschend. Erstens ist das Identifizieren über solche Eigenschaften wie Shoppen, Schminke, Erziehung schon recht oberflächlich und zweitens sind das alles keine Sachen die Männer nicht auch machen könnten. Aber hier liegt der Hase im Pfeffer. Sobald nämlich etwas von eigenen Exklusivitäten Preis gegeben werden soll, ists mit der Gleichberechtigung vorbei. Was für eine Heuchlerei! Gott sei Dank, dass viele Frauen, so auch meine, da differenzierter und gleichberechtigter denken.

Zu 2): Ja, absolut, denn sowohl Frauen als auch Männer werden von bisher als natürlich dargestellten kulturell konstruierten und überkommenen Geschlechterrollen befreit, weil sie sich als kulturell und daher abänderbar zeigen. Das ist doch ein echter Fortschritt, der alle Menschen von den Zwängen befreit, bloß innerhalb seiner fremdbestimmten Rolle zu verbleiben, um bloß als Mann oder Frau erkannt zu werden. So ein kleinkarierter Blödsinn! Es wird Zeit, dass wir solche Geschlechterschmonzetten endlich über Bord werfen und die Chance haben, auf unser eigenes ICH zu hören, anstatt und per Geschlechterrolle diktieren zu lassen, wie wir zu sein haben. Wer das nicht als Chance begreift, hat entweder keine persönliche Stärke oder nicht alle Latten am Zaun!

Zu 3): ich habe überhaupt kein Problem meine Rolle zu akzeptieren. Habe sie ja dank Gender Mainstreaming und Gender-Studies selbst entworfen und einen Partner gefunden, der das genauso macht. In dieser Rolle gehen alle meine Eigenschaften auf. Keine ist weniger wert, egal ob männlich oder weiblich konnotiert. Da gehört zusammen mit meiner Partnerin Hausarbeit und Erziehung mit rein. Wenn wir keine Kinder gewollt hätten, wären keine da. Also nehmen wir beide teil die männliche teils die weibliche Rolle wahr. (kotzen mich diese Begriffe an!)

zu 4): die Frage stellt sich hier nicht, da wir uns gegenseitig unterstützen. Ich finde nur die Formulierung als Frau drollig. Als würde ein Homo-Pärchen anders zueinander stehen. Ach Gottchen!

Zu mir: 31 Jahre, Akademiker, geschäftsführender Unternehmensberater in Teilzeit im Energiebereich, Vater und 50%iger Erzieher von zwei Kindern, liebe Mode insbes. Feminine, koche gerne und bin empathisch, aber auch zielstrebig und durchsetzungsfähig und passe zum Glück in keine der besagten Männer-Schubladen und bin deswegen einfach nur frei und glücklich! Danke, Genderstudies, danke Gender Mainstreaming!


Literatur:
Heinsohn, D. (1998): Feministische Naturwissenschaftskritik Eine Einführung. In: Barbara
Petersen, Bärbel Mauß (Hg.): Feministische Naturwissenschaftsforschung, 14-32.


 

Antworten

- Seit ihr Befürworter von Feminismus?

Nein. Denn es ist einer dieser Ismen, der uns Frauen kaum etwas bringt. Was bringen und diese vielen Binnen-Is? Gar nichts! Kein bischen mehr Anerkennung. Wenn wir verheiratet sind, in einer Familie leben, uns um Kindererziehung kümmern, haben wir Frauen nur dann etwas davon, wenn die Familie als Gesamtes Anerkennung findet. Familie und Kindererziehung findet meiner Ansicht nach viel zu wenig Anerkennung, und der Feminismus will nur, dass wir Frauen weg von den Familien in den Arbeitsprozess gedrängt werden und unsere Kinder staatlichen Einrichtungen überlassen sollen. Was bringt es mir, wenn in den Vorständen von Unternehmen eine gewisse Anzahl von Frauen sitzen müssen? Das bringt nur ganz wenigen, karrieresüchtigen Frauen etwas, mir selbst ist damit aber überhaupt nicht gedient. Diese Frauen haben oft weniger Gespür und Verständnis für Familie, Kinder und unsere Bedürfnisse als Frau und Mutter als viele Männer. Nur weil dort eine Frau sitzt, heißt nicht, daß sie besser meine Interessen vertritt als ein Mann. Damit will ich nicht sagen, dass heute alles in Ordnung ist und manches oder sogar noch vieles für uns Frauen zu tun wäre. Anerkennung als Frau und Mutter bedeutet auch, dass wir vielleicht etwas dazuverdienen können, dass es Teilzeitarbeit gibt (was ja der Feminismus nicht will), die mit unserer Tätigkeit in der Familie vereinbar ist, und dass das auch finanziell anerkannt wird. Ja, gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Aber das gibt es oft nicht einmal unter den Männern. Karrierefrauen, die vom Feminismus gefördert werden, haben ja selten Verständnis für Familie.

- Seht ihr in der Gender-Bewegung einen Fortschritt für das weibliche Geschlecht und eine Lösung darin?

Nein, ganz im Gegenteil. Bei der Gender-Bewegung geht es nicht um uns Frauen und unsere Bedürfnisse. Ich sehe in der Gender-Bewegung und vor allem im Totalitätsanspruch eine große Gefahr für unsere Gesellschaft. Ich möchte nicht, dass meine Kinder einmal in der Schule durch so ein Umerziehungsprogramm in ihrer Entwicklung bei der Heranbildung ihrer Identität als Frau oder Mann gestört werden und so einen lebenslangen Schaden erleiden. Mann oder Frau ist man, man wird nicht dazu erzogen und kann sich das Geschlecht nicht aussuchen. Und das noch aussprechen zu dürfen, sehe ich durch die Gender-Bewegung, den Stellenwert, der ihr heute beigemessen wird, und die Art, wie das politisch umgesetzt wird, höchst gefährdet.

- Habt ihr ein Problem damit, eure weibliche Rolle zu akzeptieren (Hausarbeit, Kindererziehung, etc.)?

Nein, überhaupt nicht. Das ist etwas ganz Natürliches, und ich mache es sehr gerne. Aber bitte kein Missverständnis: Das heißt nicht, dass wir Frauen nicht gebildet sein dürfen, keine Rolle außerhalb der Familie spielen dürfen, oder dass bei der Hausarbeit alle Familienmitglieder zusammenhalten und einander gegenseitig ergänzen. Dass jedes Familienmitglied das einbringt, wofür es Talente hat. Das kann von Familie zu Familie ganz unterschiedlich sein. Und daher lehne ich auch alle Programme ab, die den Familien vorschreiben wollen, wer wie viel an Hausarbeit zu verrichten hat. Und Kindererziehung ist eine Sache von Vater und Mutter, und es ist gar nicht schlecht, dass Vater und Mutter dabei unterschiedliche, sich gegenseitig ergänzende Rollen wahrnehmen.

- Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn ihr euren Männern als Frau zur Seite steht?

Nein, warum? Ich stehe ja nicht nur meinem Mann zur Seite, sondern er auch mir. Das beruht auf Gegenseitigkeit.

- Alter: 28


 

MEINUNG EINER REALISTIN

wir frauen werden diskriminiert???ist es auch diskriminierung von einbeinigen oder geh-behinderten wenn ich mir ein fahrrad oder nen tretroller schnappe und bei mir durch die city düse???oder dass der prozentsatz von männern in pflegeberufen fast ebenso gering ist wie der prozentsatz weiblicher führungskräfte???gibt es etwa ne männerquote für den kindergärtnerberuf?oder in der alten bzw krankenpflege??NEIN!!!also wieso für frauen??


 

Keiner für Gender oder Feminismus?

Mich überrascht, dass sich keiner hier FÜR das Gender-Mainstreaming oder die feministische Bewegung ausspricht. Existiert dies nur am Papier und wird in der Bevölkerung eigentlich gar nicht aufgenommen?


 

Fanatischer Feminismus darf man nicht unterstützen!

von:susannasusanna

Dich überrascht es?
Eine Minderheit von Feministinnen haben ein sehr lautest Organ, schreien und streiten für eine Welt, die durch den Genderismus jegliche Seriosität verloren hat. Und sie diktieren der Politik was FRAU zu sein hat.

Diese Bevormundung dieser Fanatischen geht mir dermaßen auf die Nerven.

Beispiel Alice Schwarzer: Sie hat ja nicht einmal den Takt, einen ihr überreichten Blumenstrauß anzunehmen. Auch wenn man ihr viel zu verdanken hat, sie ist nicht mehr ernst zu nehmen und schadet nicht nur uns Frauen, sondern inzwischen durch ihren starken Einfluss auf Politik, der Gesellschaft.


 

Zuerst einmal Antworten auf deine Fragen:

- Seit ihr Befürworter von Feminismus? - Nein. Wenn man unter Feminismus das zwanghafte Gleichsetzen von Mann und Frau versteht. Mann und Frau sind nunmal nicht gleich, ich möchte auch gar kein Mann sein! Ich liebe es, mich wie eine Frau zu kleiden und zu bewegen, weibliche Hobbys zu haben (Shoppen, Kaffeeklatsch mit Freundinnen, Mode und Make-Up usw). Wenn man unter Feminismus den Kampf um rechtliche Gleichberechtigung in den letzten 60 Jahren versteht, dann befürworte ich das, aber er ist in unserem Land beendet. Wir dürfen wählen, arbeiten, uns scheiden lassen usw. Wir HABEN doch schon die selben Rechte wie Männer und damit fühle ich mich wohl, was noch? Ich möchte nicht mit "-innen" angesprochen werden, mich nervt das sogar! Und was mich noch mehr nervt, sind diese ewigen Schreie nach Gleichberechtigung. Ich fühle mich gleichberechtigt, für meine Generation ist das völlig normal, wir sind so aufgewachsen.

- Seht ihr in der Gender-Bewegung einen Fortschritt für das weibliche Geschlecht und eine Lösung darin? - Im Hinblick auf politische und gesetzliche Rechte ja, aber wie gesagt, wir sind gesetzlich gleichgestellt PUNKT.

- Habt ihr ein Problem damit, eure weibliche Rolle zu akzeptieren (Hausarbeit, Kindererziehung, etc.)? - Nein, eher im Gegenteil. Ich muss mich sogar schon schämen, wenn ich sage, ich arbeite nur 20 h in der Woche, um mich noch um den Haushalt und bald ums Kind zu kümmern. Ich muss mich teilweise dafür rechtfertigen, dass mein Mann das meiste Geld nach Hause bringt, weil manche Leute schon so verbohrt auf "Feminismus" sind, dass sie mir unterstellen, ich würde ich unterwerfen. Dass Feministen damit mich in eine Rolle pressen wollen, merken sie gar nicht. Ich MÖCHTE gern für Haus und Familie da sein, weil ich mich damit wohl fühle. Das ist es doch heute - wir Frauen haben die Wahl, was wir aus unserem Leben machen wollen. Es ist doch kein minderwertiges Leben, nur weil ich mich gegen Kariere entscheide.

- Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn ihr euren Männern als Frau zur Seite steht? - Nein, stolz. Genauso wie mein Mann mir immer wieder sagt, dass er stolz auf seine Frau und sein entstehendes Kind ist.


Fazit: Ja, ich glaube es ist eine Generationensache. Ich bin 25 und mit Gleichberechtigung aufgewachsen. Meine Mutter ging arbeiten, meine Eltern lebten und leben demokratisch zusammen. Beide entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten, es gibt keinen "Herr im Haus". So bin ich aufgewachsen und so lebe ich auch. Natürlich bin ich dankbar, dass es irgendwann mal Frauen gab, die dafür gekämpft haben, dass ich wählen darf usw., aber jetzt sind wir doch an einem Punkt, an dem es uns gut geht. Wir haben die Wahl, was wir aus unserem Leben machen wollen, Frauen vor 70 Jahren hatten das nicht. Trotzdem sind wir Frauen und Männer sind Männer. Natürlich erwarte ich von meinem Mann, dass er mein Scheibenwischwasser am Auto auffüllt, die Gartenmöbel lackiert oder die Heizung repariert, nicht weil ich es nicht könnte, ich möchte es nicht. Ich bügele lieber, koche Mittag und putze die Fenster - nicht weil er es nicht kann, aber er macht es nicht gern. Und was wir beide nicht gern machen, wird eben geteilt. Das verstehe ich unter Gleichberechtigung, nicht zwangsläufig jeden Menschen geschlechtslos machen.

Wobei ich allerdings zustimmen muss, ist die Entwertung des weiblichen Körpers durch TV, Print usw. Das geht mir auch etwas zu weit, sehe ich aber nicht als Problem des Feminísmus, sondern eher als Problem der Gesellschaft. Viele Menschen erkennen nackte Körper nicht mehr als etwas Privates, Schützenswertes, sondern sehen sie als Ware. Das ist schade und gefährlich, weil wiederum unsere Kinder so aufwachsen.


 

von:liederzyklus


 

Eigentlich kann ichs nicht mehr hören...aber meinetwegen

- Seit ihr Befürworter von Feminismus?

Kommt drauf an: Gleichberechtigung? Ja! Frauen, die sich selbst hässlich machen und sich weigern Weiblichkeit zu leben? Nein! Pseudo-Gleichstellung von Mann und Frau durch ständiges Anhängen von -innen? Um Gottes Willen, es geht mir so auf die Nerven. Als emanzipierte, moderne Frau fühle ich mich durch eine Anrede an alle Bürger, Studenten, Arbeitnehmer...nicht ausgeschlossen. Ob ich auf den Papier Student oder StudentIN bin ist mir sch***egal, solange ich gleich behandelt und vor allem irgendwann mal gleich bezahlt werde. Darum sollte man sich lieber kümmern, als um diese geheuchelte Rhetorik "Hey, ich bin ein toller Chef, ich bezahl den Frauen zwar 25% weniger, aber ich schreib meine Memos an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" Super Fortschritt.


- Seht ihr in der Gender-Bewegung einen Fortschritt für das weibliche Geschlecht und eine Lösung darin?

Gender ist irgendwie auch nichts halbes und nichts ganzes. Ich möchte dem Mann im alltäglichen Leben gleichgestellt sein, aber sobald Gender irgendwie an dem Punkt Transgender ankommt, nein...ich möchte kein Mann sein, ich möchte nicht die soziale Rolle eines Mannes einnehmen oder sonstwas. Ich möchte als Frau leben, als Frau wahrgenommen werden und trotzdem keine sozialen Klischee-Rollen ausleben. Vielleicht wäre es einfach weniger daran rumzuforschen. Ist doch eigentlich ganz einfach...

- Habt ihr ein Problem damit, eure weibliche Rolle zu akzeptieren (Hausarbeit, Kindererziehung, etc.)?

Also in meiner Generation, zumindest in meinem Umfeld, existiert diese Hausfrauchen und Mutti-Rolle gar nicht mehr für Frauen. Männer können das genauso gut oder schlecht und man macht das zusammen...im Haushalt mach ich zwar irgendwie doch mehr als mein Freund, aber dumm rumsitzen lasse ich ihn auch nicht. Immerhin haben wir beide unseren Job/Studium. Außerdem würde mich ein Hausfrauenleben einfach langweilen, selbst wenn noch ein Kind hinzukäme.

- Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn ihr euren Männern als Frau zur Seite steht?

Wir stehen nebeneinander das macht es einfacher. Keiner muss sich unterdrückt fühlen, weil keiner das Anhängsel ist, dessen unbedeutendere Rolle man aufwerten müsste, mit so netten, aber leeren Worten wie: "Du unterstützt deinen Mann, du hälst ihm den Rücken frei, du stehst ihm zur Seite"


 

von:liederzyklus


 

Gender-Bewegung, nein danke

Seit ihr Befürworter von Feminismus?

Ja, so lange er gerecht ist und nicht selbst zur Verunstaltung des eigenen Geschlechts wird oder zur Unterdrückung des anderen.

- Seht ihr in der Gender-Bewegung einen Fortschritt für das weibliche Geschlecht und eine Lösung darin?

Nein, ganz und gar nicht. Schon aus den von dir erwähnten Gründen: Die Leugnung des Weiblichen, die zwanghafte Kinderumerziehung, die falsch verstandene Emanzipation die zu einer anderen "Herr"schaft ausartet. Durch die Gender-Bewegung und ihrer Ziele fühle ich mich als Frau unterdrückt und sie macht mir angst für die Zukunft. Gerne bin ich Frau und ich will Gleichberechtigung, aber möchte nicht dem Mann gleichgestellt sein. Für mich sind die Geschlechter verschieden und ich will nicht dieser schönen Natur mit aller Gewalt brechen oder mich wo hinein drängen lassen.

- Habt ihr ein Problem damit, eure weibliche Rolle zu akzeptieren (Hausarbeit, Kindererziehung, etc.)?

Wiederum nein. Klar, ich mache nicht alles gerne im Haushalt, aber mein Kind erziehe ich sehr gerne. Ich werde auch nicht dazu gezwungen. Im Gegenteil, ich könnte es frei entscheiden. Auch habe ich meinen Sohn nicht in ein KK gegeben. Die wichtigsten Jahre eines Kindes sind die ersten 3 prägenden Jahre und darauf möchte ich Einfluss haben, nicht ein anderer.

- Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn ihr euren Männern als Frau zur Seite steht?

Warum denn? Er unterstützt mich ja auch.


 

Mit Gender Mainstreaming will die Linke die Familie zerstören . . .

von:frauenstreichler1

. . . und mit ihr das Fundament der Gesellschaft, weil sie noch immer von sowjetischen Kolchosen träumen, die jedoch in der Wirklichkeit kläglich scheiterten in die sem menschenfeindlichen System, dem der Raubtierkapitalismus allerdings in nichts nachsteht!

In Ösoland wir einiE (?) gewisse "Conchita Wurst" mit weiblichen Brüsten UND schwarzem Bart von GELENKTEN Medien als Sängerin in die Medien gelobt.

Im Salzkammergut haben wir den schönen traditionellen Brauch des "Dirdlspringens", wo junge Damen in voller Tracht in's Wasser springen. Ganz groß wurde heuer ein Mann als Frau verkleidet von den Medien als "Sieger" des Dirdlspringesns gewählt. Früher wäre er dazu niemals zugelassen worden, aber heiute haben sich die Uhren gefälligst ideologisch links herum zu drehen?!

Am lezten Schultag, Anfang Juli 2011, forderte eine KlassenvorstÄNDIN ihre SchülerInnen auf, in den Kleidern des jeweils anderen Geschlechtes zur Zeugnisverteilung zu erscheinen !!! Als fragwürdiges "Rollenspiel" drehte die Lehrerin Namen um, so daß aus "Martin" Martina" wurde und umgekehrt. Besonnene Eltern erregten sich darüber, es sei absolut kein "Spaß", in der sensiblen Entwicklungszeit von 10 - 12 Jahren, wenn KinderInnen ihre Geschlechteridentität für ihr ganzes Leben entwickeln sollen, diese natürlichen Vorgänge mit solch irrwitzigen Aktionen zu stören. Wie würden denn Fahrgäste im öffentlichen Verkehrsmittel und Passanten reagieren, wenn ein Bub auftaucht im Kleidchen und mit lackierten Fingernägeln ??

Ein zartes Mädchen brach mit 15 die Schule ab, worauf sie vom AMS (Arbeitsmarkt Service) folgende Stellen angeboten bekam: MaschinenschlosserIn, DachdeckerIn, MaurerIn.

Burschen werden massiv angehalten, KindergärtnerIn, FriseurIn und FußpflegerIn zu lernen. Kein Spaß: Die Burschen sollen zu BurschInnen gemacht werden.

Es spollte uns daher nicht wundern, wenn bewußt lebende Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, von solchem Schwachsinn Null halten und erkennen, daß linksideologische "Auflösung der GeschlechterROLLEN" ALLEN SCHADET, Männern UND Frauen.

Es ist höchst bedauerlich und bedenklich, wenn solch lebensfeindliche Ideologien aus 1000en Seiten unlesbaren feministischen "Dikursen" ihren zerstörerischen Weg zu unseren Kindern finden!

Was soll damit bezweckt werden? In ihrem Wahn leidet die Linke unter der fixen Idee, sie müsse die "Familie zerstören", weil sie diese als "Keimzelle des Faschismus" sieht. Im verquerten Hinterköpfchen haben sie wohl die "deutsche Mutter", welche die Nazis mißbrauchten, um Kanonenfutter für ihre verbrecherischen Kriege zu züchten.

Linke "Diskurse" übersehen hierbei leider, daß sich die Geschichte niemals GENAU wiederholt und heutiger Faschismus in einem amerikanischen oder chinesischen Weltherrschaftsanspruch und in einem mittelalterlich anmutenden Islamfaschismus droht, wenn wir nur an die saudische Richtung der Wahabiten oder den Iran denken.

Linker blauaägiger Fanatismus fördert exakt jenen Faschismus, den sie Vorgeben, bekämpfen zu wollen. Sie schaffen sich die Nazis selbst, die sie brauchen, um sie bekämpfen zu können.

In den 70ern wußte Keiner, warum an Wiener Hausmauern meterhoch geschmiert wurde: "Bürgerkrieg" - jetzt wissen wir es . . . !

(Da solche Ideologien ein zerastörerisches Langzeit-Konzept verfolgen, kann Gender Mainstreaming nur im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang gesehen werden)

Mein 16-jähriger Sohn soll auch einer bleiben dürfen!


 

von:yvonneg

Ganz ausgezeichnet geschrieben! Meine volle Zustimmung!


 

von:wespe6

Was für ein hervorragender Beitrag

Mannomann, der müsste sofort an die Öffentlichkeit und in die Medien!

Vor allem, keine Moslems hierzulande, werden sich auf diesem irren Gender-Wahnsinn einlassen.
Was denken sich diese /Rot/Linken dabei eigentlich?

Danke dir dafür sehr.
auf dein Zitat:
<Ein zartes Mädchen brach mit 15 die Schule ab, worauf sie vom AMS (Arbeitsmarkt Service) folgende Stellen angeboten bekam: MaschinenschlosserIn, DachdeckerIn, MaurerIn.>

Und dann am liebsten noch bis 67 J. in dem Beruf arbeiten, ehe sie in Rente gehen darf.

Es ist nicht zufassen.




 

Danke für deine Zustimmung, Wespe

von:frauenstreichler1

Auf politisch korrekte Weisung von "oben " werden Buben in österreichischen Kindergärten Schminksets zum Spielen gegeben mit Wimperntusche, Lippenstift und Nagellack, während Mädchen mit Hammer, Bohrmaschine und Säge zwangsbeglückt werden.

Überdies werden Mädchen zu wildem Benehmen angehalten, wie schlagen, beißen und raufen, wozu übrigens die Nazis Buben erzogen - ein Umstand, welcher der professionellen "Antifa" noch nicht aufgefallen sein dürfte . . .

Und schon will die EU als Europäischer Unsinn die Mutter und den Vater, die sämtliche Sprachen der Welt kennen, durch den unaussprechlichen weiblichen und männlichen Elternteil ersetzen, womit den nächsten Generationen Orientierung und Halt in Tradition, Kultur, Sprache und Verbundenheit mit Familie und ihrem Land genommen wird, wodurch ein irreparabler Schaden entsteht, der in weiterer Folge zu gesellschaftlichen Umbrüchen und Kriegen führen kann.

Wenn in nicht allzu ferner Zukunft ein erstarkter Islam bei uns Plutzer zum Baumeln sucht, wird er in den verquerten Köpferln linker Umerzieher fündig, denn nichts verabscheuen diese harten Machos mehr, als patzweiches Herumeiern in end- wie nutzlosen Diskursen, deren tieferen Sinn nicht mal die Urheber selbst schlüssig erklären können.

Einige spätpubertär lustige Bomberln und Morderln nach RAF-Manier wird ein gänzlich humorloser islamischer Migrationshintergrund mit dem diskussionslosen Aufknüpfen linker Selbstverwirklichung beantworten: Die Revolution frißt ihre Kinder scheint sich links noch nicht herum gesprochen zu haben, denn sonst hätte frau aus der französischen Revolution gelernt, deren Fallbeile an den Hälsen der Revolutionshelden stumpf wurden.

Wie konsequent linker Gender-Wahnsinn die unfassbar grausame Verstümmelung von 3 Millionen (!!!) Mädchen im Jahr ignoriert (außer Schwarzers Emma), zeigt, dass es den Meinungseinpeitschern in Wahrheit um andere Inhalte geht von Umerziehung zum neuen Menschen daran scheiterten schon Adolf H, Stalin, Mao und Religionen.

Wenngleich ihre Inhalte andere sind, so ähnelt die Linke strukturell dem Vatikan:

Beide entwickelten Geheimsprachen, die auch Eingeweihte nicht interpretieren können und sich daher in nie endenden Auslegungsstreitigkeiten ohne jedes Ergebnis zerfleddern.

Beide sind in einer indoktrinären Alles-oder-Nichts-Weltuntergangs-Ideologie gefangen, die WIRKLICHES LEBEN verhindert kommt dieses jedoch durch klare Worte oder Taten auf sie zu, dann flüchten sie in ihre Geheimzirkeln , um nach außen hin schweigend durch zu tauchen. So wird auch diese Arbeit kaum vernünftige Entgegnungen finden.


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