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Schwangerschaft nach langen Depressionen

 

Hallo ich wollte mal hören, ob jemand von euch erfahrungen gemacht hat, wie eine Schwangerschaft verläuft und die Zeit danach, wenn man vorher an mittelschweren Depressionen gelitten hat. Ob es umbedingt gesagt ist das es wieder schlimmer wird , oder vielleicht sogar eher das gegenteil bewirkt.

Danke im vorraus

Liebe Grüße Tina24022


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Hi Tina24022!

Ich litt ebenfalls lange Zeit an Depressionen (mit Angststörungen, Medikamenten, Klinik), war dann eine zeitlang wieder gesund bevor ich bewusst schwanger geworden bin. Meine frühere Therapeutin hat mich aufgeklärt, dass es nicht sein muss, dass man wieder depressiv wird oder grundsätzlich eine Peri- oder Postpartale Depression bekommt.
Als der Test positiv war habe ich mich gefreut wie ein Keks, doch nach etwa drei Monaten wurde das Gefühl sehr ambivalent und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich das Kind wirklich haben wollte, etc. Ich habe mich an den Nachfolge-Therapeuten gewandt (meine Th. war mittlerweile weggezogen) um direkt etwas zu unternehmen.
Ich hatte eine Anpassungsstörung (was ja noch keine Depressionen ist). Die wöchentlichen Sitzungen waren wieder sehr wichtig für mich und ich bin bis zur Geburt hingegangen.

Nun ja, eine Geburt ist kein Spaziergang und der kleine Krümel schlug in unser Leben ein wie eine Bombe. Es dauerte also nicht lange bis ich wieder drin war in der Depression! Das ist nun erst wenige Wochen her, unser Sohn ist drei Monate alt.
Es ging immer weiter bergab, so dass ich wieder Medikamente nehme (nein, ich stille nicht mehr), Zwangsgedanken habe, an Suizid denke.
Ich weiß, dass ich jederzeit nach Herten auf die Mutter-und-Kind-Station kann, aber ich möchte es zu Hause schaffen.
Das Baby entwickelt gerade eine Routine in seinem Leben und auch mein Mann soll das Recht haben, seinen Sohn täglich zu sehen (aber er würde es unterstützen, wenn ich doch in die Klinik gehe).
Ich kann im Moment keine Prognose abgeben, war aber am Freitag kurz vor einem Suizidversuch.
Ich will dich auch nicht von einer Schwangerschaft abhalten, denn wie gesagt, es kann dir auch einfach blendend gehen. Aber du hast ja auch nur nach Erfahrungsberichten gefragt.
Wenn du noch Fragen hast, stell sie ruhig.

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Eindruck vermitteln.

Alles Liebe!





 

Hallo!

Ich bin in der 14. Woche schwanger und hatte auch schon vor der Schwangerschaft Depressionen.
Ich war vor einem halben Jahr in einer psychosomtischen Klinik. Danach ging es mir sehr gut. Die Therapie hatte super geholfen. Ich hatte auch antideppresiva genommen. Als ich dann erfahren habe das ich schwanger bin, habe ich sie sofort
abgesetzt. Seit ein paar wochen geht es mir wieder richtig schlecht. Ich habe Angst vor der Zukunft, Alpträume, lustlos und könnte den ganzen Tag heulen. Ich habe niemanden der mich versteht. Ich hoffe ich finde hier jemanden.


 

Auf und ab

Also bei mir isses ein ständiges Auf und Ab. Die ersten Wochen totale Euphorie, das Gefühl alles wird gut und dann plötzlich wieder Tiefe Einsamkeitsgefühle und die Sorge es nicht zu packen und allein zu sein. Jetz gegen Ende der SS isses so ein Mittelding, es geht mir gefühlsmäßig gut aber ich würd trotzdem manchma einfach gern mit jemandem reden können und ich hab sehr starke Geburtsängste und auch vor der Zeit danach. Hast Du jemanden zum Reden? Eine gute Freundin? Mit meinem Mann kann ich z. B. Gar nich reden, weil ich das Gefühl hab er wird gleich selbst wieder depressiv...


 

Bei mir ists glaub ich auch so

von:neueanna

Bin in der 6. Woche und wir hatten uns eigentlich immer kinder gewünscht. Jetzt geschah es aber doch seht understudy und seit ich davon weiss bin ich nur noch depressiv und am heulen. Ich weiss garnicht wie ich damit umgehen soll, fühle mich quasi jetzt schon wie eine dchlechte mutter. Wenn man hier so liest wie sich alle auf ihre kinder freuen, finde ich mich furchtbar ind fühle mich noch schlechter. Auch ich hatte bereits vorher immer wieder mit Depressionen zu kämpfen und habe Medikamente genommen, die ich natürlich gleich abgesetzt habe


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