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Brustverkleinerung die 2.

 

Hallo Leute,
so ich bin neu hier....bin durch zufall hier gelandet weil ich etwas ratlos und ruhelos bin. Wie Ihr ja oben lesen könnt habe ich bereits 2 Brustoperationen sprich Verkleinerungen hinter mir. Traurig aber wahr.
Vielleicht kann ich mich hier mit anderen Frauen austauschen die schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Aber nun zu meiner Geschichte:
Im Jahr 2008 habe ich mich in einer Uni- Frauenklinik operieren lassen. Die Ärztin dort kannte meinen Leidensweg sehr lange und ich hatte großes Vertrauen. Ich hatte bei einer Körpergröße von 167cm und 56 kg einen Körpchengröße von 70E....ich habe es etliche Jahre versucht über die Kranknkasse erstattet zu bekommen...leider ohne Erfolg...da ich dennoch diese OP unbedingt wollte habe ich gespart und hatte schließlich alles beisammen. Gute 4000 Euro habe ich investiert...mir wurden pro Seite ca 400 gr entfernt...ich war kurz nach der OP mega stolz und überglücklich...auch die Ärzte dort haben mir sehr sehr viel Mut gemacht und mich immer im dem Glauben gelassen es würde sich alles noch senken denn aufgrund der Menge an Gewebe was entfernt wurde, hat man meine Brust nach oben genäht und die Brustwarzen logischerweise auch versetzt. Die sog Lejour Methode ist eine der modernsten und narbenärmsten Methoden für die Brustverkleinerung. Ca. 1 Jahr nach der Op hatte ich das Gefühl, das etwas nicht stimmt...die Brust selbst war zwar gut geformt, doch die Brustwarzen waren erheblich zu weit oben, sodass sie aus jedem BH rausgeschaut haben und es einfach komplett asymetrisch aussah....ich viel in ein sehr sehr tiefes Loch, bekam schwere Depressionen und hatte große Probleme damit. Doch da ich nicht aufgeben wollte habe ich mich an einen Anwalt gewendet...auch dieser hat mir anfangs große Hoffnungen gemacht dass man was rausschalgen könne...er hat mich dann zu einer anderen Ärztin geschickt die wohl auf Problemfälle spezialisiert ist und die auch ein Gutachten schreiben könne. Voller Hoffnung bin ich dann zu dieser Ärztin gefahren...zwar hat sie mir kein gewünschtes Gutachten geschrieben sie hat mich aber sehr gut darüber aufgeklärt, dass meine Brust wohl noch zu retten sei. Aufgrund des Operationsprotokolls was sie sich hat zukommen lassen kann sie wohl nicht ersehen, dass es am Operateur lag...also quasi ein Mangel an Beweise. Nach einiger Zeit des Nachdenkens habe ich mich dann nochmals entschlossen mich operieren zu lassen....ich konnte und wollte mit diesem Zustand nicht weiterleben....mein Leben war geprägt von sehr starken Schwankungen. Ich hatte einerseits sehr große Hoffnungen dass sich alles bessern könnte....andererseits hatte ich panische Angst. Ich war sehr stark gereizt....oft ängstlich...dann wieder euphorisch. Vor genau 3 Wochen habe ich mich nun nochmals operieren lassen. Dank meines Opas konnten die Kosten hierfür gedeckt werden. Nu bin ich jedoch wieder sehr unsicher ob auch wirklich alles richtig gelaufen ist. Ich schohne mich so gut es geht. Versuche das Tragen von schweren Dingen zu unterlassen. Da ich sehr wenig Schmerzen hatte und auch noch immer nicht habe, hab ich manchmal die Angst mich zu übernehmen. Ich trage einen kleinen Wäschekorb in den Keller und frage mich hinterher gleich wieder ob ich doch etwas falsch gemacht habe.... Heute habe ich mit Erlaubnis des Arztes einen Verbandswechsel gemacht. Alle Fäden wurden bereits entfernt. Die Nähte sind noch etwas verkrustet und die Brüste sind auch noch angeschwollen. Jedoch ungleichmäßig...die eine Seite ist gleichmäßig rund, auf der anderen Seite ist eine Delle im unteren äußeren Bereich zu erkennen. Ist es die Schwellung die auf beiden Seiten unterschiedlich stark zurückgeht? Die Ärztin meint alles sei in bester Ordnung...doch kann ich dem noch glauben? Was ist wenn wieder was schief gegenagen ist. Ich habe kein wirkliches Vertrauen mehr. In nichts und niemand was mit diesem Thema zu tun hat. Das dumme ist..mir bleibt aber nichts anderes übrig....ich muss abwarten....
So Ihr lieben, wer auch immer die Zeit und die Geduld hatte sich meine Geschichte durchzulesen, dem schon mal im Voraus herzlichen Dank. Vielleicht findet sich unter jenen Lesern ja doch jemand, der mir antworten möchte.....ich bin für jeden Kommentar, für jede Frage und für jeden Rat dankbar. Lg


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Hallo

mir tut leid was dir wiederfahren ist und drück dir die Daumen das diesmal alles geklappt hat.
Ich hatte eine Brustvergrößerung und keine verkleinerung aber bei mir waren die Brüste am Anfang auch noch unterschiedlich also linke Brust total rund und die rechte war auf der Seite eingedepscht. Hat sich aber gelegt und jetzt sind beide rund 12 Tage nach der OP.
also ich denke das wird sich noch legen


 

Wie furchtbar.

Hallo,

ich habe deine Geschichte gelesen. as tut mir so unendlich leid.

Ich hoffe auch bald auf eine Brustverkleinerung, stehe noch in Verhandlungen mit meiner KK.

Was glaubst du woran es gelegen hat?
War es ein Fehler vom Arzt oder einfach ein vorhersehbares Risiko?

Ich möchte mit meinem Busen auf keinen Fall weiter leben. Aber wenn ich mir vorstelle, dass es danach noch schlimmer sein könnte.

Wie geht es dir jetzt?
Und was würdest du anderen raten?

Ich hoffe für dich hat sich alles zum positiven gewendet, und das du nun zufrieden und glücklich bist.

Herzlich Grüße


 

Danke

von:jennysonne

Hallo plunder,
vielen Dank für deinen nette Antwort und die Anteilnahme an meiner Geschichte. Ich habe mich im Vorfeld über alles erdenkliche informiert, da ich aber die Operation damals unbedingt wollte hab ich so ziemlich alle Risiken in Kauf genommen. Dieses Risiko allerdings war mir bis dahin nicht bekannt. Durch viele Nachforschungen im Internet bin ich dann darauf gestoßen, dass dieses Thematik auch andere Frauen betrifft. Im Großen und Ganzen würde ich aber diese Operation jederzeit wieder durchführen lassen, denn mit der Masse an Brust hätte ich nie weiterleben können. Ich versuche nun alles erdenklich Mögliche zu tun dass mir mein Busen irgendwann so gut gefällt, dass ich ihn annehmen kann. Am 27.02. habe ich die letzte Untersuchung und da werde ich auch anmerken, dass ich das Gefühl habe, dass die Brustwarzen noch immer zu hoch sitzen. Vielleicht bin ich auch schon etwas paranoid und mache mich umsonst verrückt.
Was ich dir rate ist folgendes. Informiere dich eingehend über die Klinik in der du dich operieren lassen möchtest. Begebe dich nur in eine ausgewiesene Plastische Chirurgie!!!!! Nicht wie ich zuerst in eine Frauenklinik. Bespreche auch das Risiko mit den zu hoch stehenden Brustwarzen. Ich will dir jetzt auch keine Angst machen aber ich denke es ist gut wenn der Arzt mit dir darüber spricht und du vorgewarnt bist.
Ich würde mich freuen wenn du mich auf dem Laufenden halten könntest und mir mitteilst was draus geworden ist. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und ganz viel Glück.


 

2. Brustverkleinerung

Hallo jennysonne

mehr Hilfe zur Brustverkleinerung wirst du im
www.spieglein-portal.de bekommen können im Austausch mit weiteren Patientinnen und auch Fragen an die Ärzte stellen können.

LG


 

Im zweifel zweitmeinung

hallo!

ich hoffe, deine frage hat sich schon erübrigt . aber über das internet kann man nur schwer einen guten tipp geben, außer, daß du dir im zweifel eine zweitmeinung von einem anderen arzt einholen kannst. viele ärzte bieten erstberatungen gratis an, dort kannst du dein problem schildern.

alles gute,
marlene


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