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Unterschied: Affäre oder Sexbeziehung??

 

Hi ihr Männer,

ja hier ist mal wieder ne Frau, die einen Rat von euch haben möchte
Aber zu aller erst, an die Betrogenen-Ehefrauen, die hier gleich wieder auf die Barikaden gehen, ich weiß es ist nicht die feine englische Art mit nem vergebenen Mann ins Bett zu steigen, aber es gehören immer zwei dazu.
So nun zu dem eigentlichen Thema:

Ich (Single) habe seit nem Monat eine Affäre mit einem Mann (in Beziehung), bei mir ist es jetzt aber nicht so, das er sich täglich meldet udn mir sagt wie sehr er mich vermisst oder so, sondern er meldet sich eigentlich nur dann wenn er zeit für sex hat. Ich habe mich bisher noch nicht in ihn verliebt, aber merke das es mich wahnsinnig macht, wenn ich länger nichts von ihm höre, wiederum wenn er bei mir ist, kann ich mir keine beziehung mit ihm vorstellen?
Was ich mich frage, wie ihr einer sexbeziehung gefühlstechnisch gegenübersteht. das heißt, würdet ihr jede nehmen, hauptsache sie macht die beine breit oder muss da sympathie sein, und habt ihr dann nicht angst das man sich vielleicht vergucken könnte?

Oh man ich weiß klingt alles ziemlich kopflos, aber man kann so schlecht in euch rein gucken.

vielen dank schon mal für die antworten.


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Der Mann und sein kleiner Freund

Du sagst:
Oh man ich weiß klingt alles ziemlich kopflos, aber man kann so schlecht in euch rein gucken.

Das gebe ich gerne zurück. Frau und Mann....das ist ein nicht enden wollendes Thema. Es gibt ein tolles Buch darüber ( es gibt tausende Bücher darüber aber nur wenige Gute). Der Titel lautet: "Warum Männer so schnell kommen und Frauen nur so tun als ob. Eine Gebrauchsanweisung für das andere Geschlecht." Von Anne West. Ich empfehle im Grunde allen, die solcherlei Fragen beschäftigt dringend die Lektüre dieses Büchleins.
Tatsache scheint, dass Männer durchaus mehr in der Lage sind, Sexualität und Emotionalität zu trennen. Sie sind oft hormongesteuert, ein Schelm, wer "schwanzgesteuert" sagt. Ob das Erziehung oder der genetische Code ist, weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass vieles in der männlichen Sexualität durchaus genetisch codiert und hormongesteuert ist, also der Ratio sich eher zurückhält im Grunde. Je nach dem Grad der Sozialisierung ist ein Mann in der Lage, seinen "Trieben" Widerstand zu leisten. Wir Männer unterscheiden uns in dieser Hinsicht ganz sicher vom Großteil aller Frauen. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es bei den wenigsten Frauen eine ausschließlich auf Sex bezogene Beziehungsform ohne Emotionalität ( von Prostituierten abgesehen, aber sogar die sind Frauen mit Gefühlen und Verletzbarkeiten, empfinden Symphatien oder Antipathien.
Jeder Mann hat sicher so eine Art Beuteschema...also den Typus Frau, der ihn am meisten anspricht. Das kann in jede denkbare Richtung gehen. Meistens reicht das Erfüllen einiger weniger optischer Kriterien aus, um beim Mann "Paarungsbereitschaft" zu erzeugen, wohingegen bei der Frau auch einige Parameter auf der emotionalen Ebene erfüllt sein müssen, bevor sie sich hingibt. Das ganze ist jedenfalls ein riesiges und unerschöpfliches Thema was so vielschichtig und verzweigt ist, dass es allgemeingültige und fassbare regeln kaum geben kann. Das macht das Ganze ja auch so schön

alles Liebe
Bernie


 

Hm...

Sich verlieben hat sich schneller als man denkt. Und wenn es mal so weit ist, wird man es so schnell nicht mehr los. Das muss Dir halt klar sein. Aber sonst muss ich dem einen Beitrag zustimmen, genieße, so lange Du kannst.

Ich freue mich aber auch über den anderen Beitrag, in dem steht, dass Sympathie da sein muss. Das beruhigt mich. Ich habe das Vergnügen, in einer ähnlichen Situation zu sein.

Hopeless83: ich wünsche Dir alles Gute! Wird schon werden!! ;o)


 

Auch ich will meine meinung

dazu sagen (lustig, dass schon ein "Paul" geantwortet hat - bin aber ein anderer).

Ich bin einer der Männer, die schon öfters eine Affäre hatten in der zeit, in der ich verheiratet war.
Ich kann nur sagen bei mir musste immer Gefühl und Sympatie da sein aber eben nciht zu viel.
Ich kenne auch das Thema, dass die frauen immer finden, der Mann könnte sich öfters mal melden.
Ich für mich muss sagen, immer wenn mir so war, nicht nur wenn mir nach Sex war, hab ich mich gemeldet, da es aber "nebenbei" lief, fiel auch oft beides zusammen (der Wunsch die Frau zu sprechen und der Wunsch nach Sex).

Übrigens läuft man immer Gefahr, dass das passiert, was mir passiert ist, aus der Affäre ist irgendwann der Trennungsgrund (na eigentlich nur das i-Tüpfelchen) geworden und die damalige Affäre ist meine jetzige lebensgefährtin.


 

Das Gefühl kenne ich!!!

Ich bin auch Single und habe seit circa 2 Monaten eine Affäre.
Ich kenne den Typen auch schon seit ein paar Jahren und plötzlich hat es sich ergeben dass wir ununterbrochen Sms verschickt haben und dann sind wir natürlich in der Kiste gelandet und das auch öfter.
Es macht mir unglaublich viel Spass mit ihm.
Seit ein paar Tagen meldet er sich immer weniger, auch mal tage garnicht.
Wir haben bis dahin echt jeden tag gesimst und circa 1 bis 2 mal die Woche Sex gehabt.
Ich kann es einfach überhaupt nicht haben, dass er sich nicht mehr so regelmäßig meldet. Das Problem ist natürlich auch, dass er eine Freundin hat.
Ich kann mir auch eigentlich keine Beziehung mit ihm vorstellen, aber freue mich trotzdem jedes mal total wenn er sich meldet und könnte auch jeden tag mit ihm sex haben.
Habe aber widerum trotzdem Angst dass ich auf dem besten Wege bin mich zu verlieben, weil ich ständig an ihn denken muss und auf ne sms von ihm warte.

Wie soll ich mich bloß verhalten?
Wer hat ähnliches erlebt?
Würde mich freuen, wenn man sich diesbezüglich ein bischen austauschen könnte.


 

Also,

eine gehörige Portion Symphatie und auch vertrauen sollte schon dabei sein, egal ob Sexbeziehung oder Affäre. Ohne dem macht es keinen richtigen Spaß und bringt weniger Erfüllung. Das Problem ist sicherlich die gefühlstechnische Seite. Wenn mehr als nur Sex daraus wird, wenn sich einer/ oder beide verlieben, dann beginnen meistens die Probleme, da ja nur Du frei bist, er aber gebunden. Aber wie du schreibst, ist der Sex o.k., aber mit ihm leben steht für dich eh nicht zur debatte. Ist doch o.k. so, genieße es so lange ihr beide damit klar kommt. LG Paul


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