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Wer sind die Schlimmeren | ||||||||||||||
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Ich weis ja nicht, ob ich einfach nur die falschen Threads gelesen hab, aber irgendwie scheint es mir, als ob die Mehrzahl der User die sich hier für Treue in Beziehungen aussprechen männlich sind.
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Also ich denke es beruht auf beiden Seiten 
Männer suchen die Frauen die vielleicht mehr Oberweite oder Sexepeal als die "Hausfrau" hat, die man schon 4 Jahre oder mehr kennt, Frauen suchen abwächslung, etwas neues, nicht immer die selbe "show" im Bett.
Ich denke es hat einerseits was mit abwechslung zu tun.
Aber anderer seits auch etwas, wenn man jemand anderen einfach total heiss findet aber nicht liebt, oder es passiert einfach unbewusst (z.B Alkohol)
Ich bin leider gottes schonmal fremd gegangen, jeweils hatte all dies keien Bedeutung für mich. Klar ist es doof, aber manchmal gibt es genügend Gründe um ein "Missgeschick" zu erklären.
ich haben neulich eine sehr umfangreiche Studie gelesen - die Quelle hab ich jetzt nicht parat - aber das ist total superinteressant. Die Studie ist parralel in USA und ich glaube Spanien gemacht worden.
Es ist sehr schwer zu untersuchen, weil gelogen wird bis die Balken brechen. Aber ich fass das mal zusammen.
Männlein und Weiblein gehen ungefähr gleich viel Fremd.
Die Männer reden drüber die Frauen nicht - Männer erzählen es im Rahmen der Studie frei weg. Etwa neunzig Prozent der Fünfzigjährigen gaben an irgendwann einmal fremdgegangen zu sein.
Aber nur etwa dreißig Prozent der Frauen gaben an fremdgegangen zu sein. Der Lügendetektortest der im Anschluss gemacht wurde zeichnete aber ein Anderes Bild. Sehr viele Frauen haben nämlich gelogen, aber nur wenige Männer.
Die Frauen erzählen es einfach nicht. Und das aus guten Grund. In unserer Kultur steht der Mann als Potent und attraktiv da wenn er viele Frauen hatte, die Frau wird aber abgewertet. Also kein Wunder, das die Frauen sich hüten das zu erzählen.
In der Studie wurden Besuche bei Prostituierten ausdrücklich ausgeschlossen. Wenn man das mit rein rechnet sieht das sicherlich ganz ganz anders aus. Muss man aber, da dieses Angebot (leider) für Frauen fast nicht gibt.
Die gründe für das Fremdgehen sind übringens bei Frau und Mann die gleichen. Entspricht auch meiner Erfahrung. Von wegen Frauen emotional und Männer sexuell. Ein Märchen, sonst nix. Frauen wollen entgegen landläufiger Meinung ganz oft auch nur das eine - sehr sympatisch ist mir das übringens.
Und nein, es müssen nicht zahlenmäßig immer Ausgewogen sein. Denkfehler! Schließlich kann eine Frau oder ein Mann mit mehreren Fremdgehen die ihrerseits nur einmal fremdgehen. Zum anderen geht eine ledige/ungebunde Frau/Mann die mit einem gebunden Mann/Frau ihn zum Fremdgänger/in machen ohne selbst fremd zu gehen. Es muss also nicht automatisch 50/50 sein.
Ich denke, dass in unserer Gesellschaft allgemein sehr viel betrogen wird, sowohl von Männern als auch von Frauen. Nur machen manche es eben offen und andere heimlich.
Die Gründe dafür sind vielfältig: Wir leben in einer stark sexualisierten Gesellschaft und viele leben nach dem Motto "Alles mitnehmen, blos nichts verpassen". Demnach lassen sich treue Menschen etwas entgehen, kosten das Leben nicht in vollen Zügen aus. Fremdgehen heißt Spaß haben, etwas erleben, begehrt werden.
Auch sind für viele Menschen religiöse Beschränkungen nicht mehr bindend und es gibt nicht mehr die materielle Abhängigkeit, der vor allem Frauen früher oft ausgesetzt waren. Viele sagen sich deswegen "Warum eigentlich nicht?"
In weiten Teilen der Gesellschaft ist Fremdgehen inzwischen normal geworden oder sogar mit einem positiven Image verbunden. Wer nicht fremdgeht ist langweilig oder bekommt nichts ab.
die im Forum über weibliche Untreue herumhängen.." - möglich, daß es so ist, daß sowohl weibliche als auch männliche Betrogene nachher zu ergründen versuchen wie es anderen damit ergeht, um besser mit ihrem persönlichen Problem fertigzuwerden.
Eine andere Möglichkeit, die ich für mindestens ebenso wahrscheinlich halte, ist, daß Männer sich für Frauengeschichten vom Fremdgehen interessieren, weil sie selbst daran interessiert sind, das zu tun und sondieren möchten, ob es überhaupt Frauen gibt, die nachher nicht zum Problem werden. Soweit ich es beobachten konnte, scheint es enen Unterschied in den folgen zu geben: weibliche Fremdgeherinnen scheinen sich auf Affären einzulassen, weil ihnen das Begehrtwerden so gut tut, und eine doppelte Portion davon eben noch besser und werden dann plötzlich emotionaler als zuerst geglaubt und meinen, der Zweitmann sei der Bessere, verlassen den Erstmann oder würden es zumindest sehr gern tun.
Männliche Fremdgeher sind viel häufiger nach dem Erreichen des Ziels nicht emotionaler, sondern richten sich recht gut auf eine Zuhause - und eine Auswärtsfrau ein. Es gibt Frauen, die das genauso können und wollen, aber nach meiner Beobachtung kommt es bei Frauen aus dem Grund schneller zur Trennung als bei Männern.
Ob Frauen mehr Gelegenheit haben, bezweifle ich, aus meiner Sicht zumindest, mit der Einschränkung, daß es darauf ankommt wozu. Ich für mein Teil würde zu keinem einmaligen, hastigen Ereignis tendieren, genau das, was viele dann als "echten Betrug" definieren würden, aber entweder es hat eine gewisse Qualität, oder es steht nicht im Verhältnis zu den Risiken.
Der Unterschied ist meiner Meinung nach (trifft natürlich nicht immer zu, aber verallgemeinert):
- Männer jagen
- Frauen werden gejagt
Ich finde, für Frauen ergeben sich viel schneller Möglichkeiten und Gelegenheiten, fremd zu gehen. Ich meine:
Welchem Mann wird schon hinterher gepfiffen, ständig hinterher gehupt oder was nachgerufen wie:"Wow bellaaa!" (oder so n scheiß halt
) usw.
Männer reagieren halt sehr "sensibel" auf Beine, Po, Haare, Titten...
Außerdem:
***Untreue ist Gelegenheit*** --> gilt für sämtliche geschlechter 
1. Wie seht ihr das? Wer geht denn nun wirklich öfter fremd, Männlein oder Weiblein?
- Habe mal gelesen, dass es zwar relativ ausgeglichen ist, aber Frauen etwas weiter vorne liegen, ob das war ist, weiß ich natürlich nicht. Ich hätte mir jedenfalls auch gedacht, dass es ausgeglichen ist,
2. Und wenn die erste Frage geklärt ist, warum ist das so (geht eurer Meinung nach Männlein/Weiblein mehr/öfter fremd)?
- Ich denke der Unterschied ist mehr der Beweggrund. Ich vermute, dass Männer öfters sexuell und Frauen öfters emotional betrügen.
3. Vielleicht seid ihr ja selber auch schon mal fremdgegangen, habt es beureut oder auch nicht, macht es regelmäßig, oder könnt es auf den Tod nicht leiden gescheige denn nachvollziehen. Wie auch immer es bei euch ist, warum genau ist es wie's ist?
- Dieses Thema wird wohl immer ein großen Problem sein. Einerseits ist es moralisch natürlich total verpönt (solange es in keiner offenen Beziehung ist), da es nunmal ein gewaltiger Vertrauensmissbrauch ist. Andererseits lässt es sich leider selten in einer langjährigen Beziehung/ Ehe vermeiden, was nicht heißen soll, dass ich es gut finde.
Nunja, ob es als eigentlicher Betrug gewertet wird, ist Ansichtssache. Ein anderer hat mich geküsst und da ich nicht abgeneigt war, habe ich dagegen auch einige Sekunden nichts unternommen. Habe mich aufgrund dieser Erfahrung von meinem damaligen Freund getrennt. Das war wahnsinnig schei** von mir und ich bereue es total.
dass auf Grund des Umstandes, dass die meisten Fremdgeher ihre sexuelle Orientierung beibehalten und nicht plötzlich ein homsexuelles Verhältnis eingehen, die Zahl männlicher und weiblicher Fremdgeher annähernd ausgeglichen sein dürfte. Weil, zu jedem Männlein gehört dann ja wohl ein Weiblein und umgekehrt.
Ich finde den Vorwurf, nur die bösen Männer würden fremdgehen, scheinheilig. Die teilen ihr Lotterbett schließlich meistens mit einer anderen Frau, wenn es nicht grad der beste Kumpel sein sollte, gegenüber dem man(n) sich endlich geoutet hat. Und der umgekehrte Vorwurf (zumeist von betrogenen Männern erhoben) ist ebenso logikwidrig.
Also: beide Sorten Mensch sind gleich gut oder schlecht, Männer wie Frauen gleichermaßen.
Freundliche Grüße,
Christoph
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