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Kind durch Adoption verloren

 

Hallo, es ist zwar schon über 23 Jahre her, aber ich habe bisher nie darüber reden können, auch nicht schreiben. Ich war 18 als ich mein kleiner süßer Sohn zur Welt kam. Der erste Junge sei 2 Generationen. Alle fanden ihn süß und sonnig und wollten ihn haben. Ich habe noch bei meinen Eltern gewohnt, mein Partner, der so jung war wie ich, hatte gerade einen schweren Unfall überlebt und war immer noch krank.
Mein Kleiner schlief bei meiner Mutter, dann könnte ich durchschlafen, so ihre Worte. Ich wollte gar nicht durchschlafen, sondern meinen Sohn bei mir haben, aber ich fügte mich, ich war es ja gewohnt, zu gehorchen.

Immer öfter kamen Bekannte und schlugen mir vor, meinen Sohn zu adoptieren. Er hätte es dann viel besser und ich könnte mich um meine Ausbildung usw. kümmern. Ich könne dem Kleinen ja keine Zukunft bieten. Ich könne ..... - irgendwie haben mir alle mein Baby ausgeredet.

Aber ich flüchtete mit meinem "Kranken" Partner und meinem Baby, was ein schnelles Ende nahm. Durch seine Krankheit wurde mein Partner so eifersüchtig auf unseren Sohn, dass ich ihn bald in Sicherheit bringen musste. Ich wollte ihn aber nicht dahin bringen, wo man ihn mir wegnehmen wollte, nämlich bei meinen Elten oder Bekannten, so wählte ich ein Famlienmitglied, dass sich bisher außen vor gehalten hat.

Der Kleine wäre sicher bei ihm und seiner Frau und ich könnte jederzeit kommen und den Kleinen sehen. Das ging auch kurze Zeit gut. Dann sprach er auch von Adoption und merkwürdigerweise reagierte mein Sohn bei meinen Besuchen plötzlich abweisend mir gegenüber. Ich weiß nicht warum und wie die es geschafft haben, aber er spielte nicht mehr mit mir.

Das Jugendamt sagte mir, ich bräuchte einen Vater, wenn ich meinen Sohn zurückhaben wollte. Also versuchte ich es wieder mit seinem Vater. Der war genau der Falsche. Ich bekam meinen Sohn nicht wieder. Alle wollten meinen Sonnenschein haben, aber niemand hat auch nur versucht mir in der Weise zu helfen, dass er bei mir bleiben kann und ich war viel zu schüchtern, zu jung und zu naiv, um irgendwelche Lösungen zu sehen.

Das Jugendamt schlug mir eine Adoption vor, von der ich nichts wissen wollte. Ich wollte meinen Sohn zurück. Seine Pflegeeltern ließen mich ab und zu noch zu ihm, aber verhinderten stets, dass wir alleine waren oder zu viel Spaß beim Spielen bekamen. Dann wurde er ins andere Zimmer geschickt, iregendetwas zu holen oder er sollte auf den Spielplatz gehen, damit sie sich mit mir unterhalten konnten.

Erst als ich der Adoption zugestimmt habe ließen sie mir mit ihm zusammensein. Ich glaubte, die Sicherheit, dass ich ihnen den Jungen nicht mehr weg nehmen kann, entspannt unser Verhältnis und ich kann ihn öfter sehen. Ja, so war es auch, bis die Papiere unterschrieben waren. Danach war ich nicht mehr erwünscht. Sie hatten keine Zeit für einen Besuch, waren erst gar nicht da, der Kleine war wo anders oder krank oder ....

Ein Kontakt war nicht mehr möglich, obwohl er vereinbart war. Ich trauere immer noch und vermisse ihn. Ich habe nicht mehr gewagt, noch ein Kind in die Welt zu setzen, aus Angst, ich könne es finanziell nicht absichern und man nimmt es mir wieder weg.


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Hallo Ihr Lieben

Habe Eure Beiträge gelesen, die mich traurig gemacht haben. Ich bin eine Adoptivmama, meine Große ist nun 11. ich hab auch einen eigenen Sohn jetzt 3 Jahre alt und weiß daher auch was eine Mutter fühlt.

Die richtigen Eltern meiner Tochter wissen, wo Sie zu finden ist, haben sich jedoch nie bemüht etwas über mein Mädel zu erfahren. Ich habe meiner Tochter Ihre Geschichte bereits von der ersten Frage an wahrheitsgemäß erzählt. Wiederhergeben würde ich sie sicher nie, aber Ihre Eltern an Ihrem Leben teilhaben lassen, dass würde ich tun. Tut sicher auch weh, wenn es wirklich so ist. Aber die Kinder sind doch irgendwann groß, denken selber und entscheiden selber. Nee hab keine Lust, dann mein Kind zu verlieren.

Verurteilt die Adoptiveltern nicht, sind nicht alle so übel.


 

Hallo

Ich habe fast das selber durch gemacht wie du . Es ist nicht leicht das zu vergraften denn das wird mann nie.Jeder sagt einem komm das wird schon wieder usw. Doch das ist alles falsch.DEnn es wird nie wieder gut . Mann vermisst sein Kind sein leben lang und wird sich immer vorwürve machen. Ich war 19 als ich meine erste Tochter gleich nach der Geburt abgeben musste und der grund war ich ,komme aus einer schlechten Familie und ich kann sicher kein BAby gross zihen und sie nammen es mir weg . Ich habe alles versucht sie zurück hollen doch vergebens.
DAnn war ich zum 2 mal schwanger mit 20 das baby war ein jahr bei mir und auch das nahm mann mir weg weil mein freund mich immer geschlagen hatte. Auch ich selber habe meine Mutter oder Vater nie kennen gelernt . Ich bin bei meinen grosseltern aufgewachsen . Und auch dort bekamm ich im prügel von meinem grosvatter. Doch ich lebe weiter. Und versuche für meine Kinder da zu sein auch wenn es schwehr ist denn ich sehe sie einmal im Monat für eine stunde. Doch seit einem halben jahr gar nicht mehr weill immer einen andere ausrede kamm , doch ich kämpfe weiter und werde nie damit aufhören . Denn es sind meine Kinder und ich liebe sie . Und du solltest auch nicht aufgeben.
ICh wünsch dir viel Glück und alles liebe.
BY Andrea


 

Hallo

ich an deiner stelle würde versuchen mit ihm kontakt aufzunehmen,auch wenn es dir schwer fällt,er ist volljährig..drücke dir fest die daumen,


 

=(

Ich kann nicht sagen wie leid du mir tust und was ich fast schon eine "wut" auf die Adoptiv"eltern" habe!!

Wie können Menschen so etwas tun ????
Das sind doch keine Eltern.
Ich kann sow as nicht verstehn.
Sry.

Alles Gute für dich!!


 

Ich bin zwar noch jung habe aber ähnliches miterlebt bei meiner freundin

ihr wurde auch das kind weggenommen. sie bekam es nach etlichen monaten und meinem anwalt wieder.
hast du eine gute rechtsschutzversicherung? dann nimm einen anwalt, denn wenn dein sohn dich wirklich sehen wollen würde, können dir die adoptiveltern das nicht verwehren.

ich verstehe leider nicht wie man (egal wie jung) man sein kind weggeben kann. meine schwiegereltern haben auch gesagt wir haben mit kinder doch noch zeit, aber kaum war sie da war sie feuer und flamme und eifersüchtig weil die meisten sie eher sehen können.

du hättest nicht so viel zeit vergehen lassen sollen.
aber hätte bringt dich jetzt nicht weiter, du musst jetzt für dich entscheiden, möchtest du den kontakt mit deinem jungen, dann brauchst du viel zeit, nerven und geld um das zu schaffen oder du findest deinen inneren seelenfrieden und sagst dir du weißt das er es gut hat (ich hoffe es) und er weiß das du seine richtige mutter bist. und wenn er das bedürfnis hätte dich zu sehen, würde er sich irgendwann auch melden.

leider bist du zu gut für die welt ,denn die adoptiveltern haben dich ganz schön ausgenutzt und hinters licht geführt.

ich persönlich finde es gut das du keine weiteren kinder in die welt gesetzt hast denn ein ersatz wäre das nicht und man sollte in deinem fall erst einmal innerlich für sich klären wie man damit umgeht bzw wie man damit fertig wird (psychologen?).

darf ich mal fragen wie alt du jetzt bist?

gruss happy


 

Mein süßer Kleiner

von:babysnoo

Ja, als er 13 Jahre alt war habe ich herausgefunden, auf welche Schule er geht. Ich wohnte ca. 1 Autostunde entfernt. Ich habe mir also ein Auto gekauft, Führerschein hatte ich, meine Schwester wursste, wie er aussah und dann hab ich sie quasi gezwungen, mit mir dorthin zu fahren und ihn dort abzufangen. Sie wusste, dass er dort mit Mitschülern Basketball auf dem Schulhof nachmittags spielte.

Mit riesem Herzklopfen habe ich ihn endlich gesehen, nach so langen Jahren. Und, obwohl er sich geweigert hatte, mit mir zu sprechen, hat er micht angehört und das beste überhaupt, er hatte nichts dagegen, dass ich ihn wieder besuche.

Er sprach die ganze Zeit nichts und ich musste mir den Mund fusselig reden. Meine Schwester hat mir nach dem x-ten Treffen zugeredet, dass es keinen Sinn hat mit ihm, aber mir war das egal. Ich habe ihn mir dann gekauft, ihm Geschenke gemacht, teure natürlich und das hat das Eis gebrochen. Es war mir egal, dass ich mir meinen Sohn kaufen musste.

Diese Geschenke waren auch gleichzeitig das Aus. Sie fanden es heraus, natürlich, wer vergisst ausgerechnet seine Inliner am Bahnhof und mein Sohn hat dann noch die passende Schuhgröße dafür? Seine Adoptiveltern wurden misstraurisch. Es kam raus und ein halbes Jahr später sind sie ins Ausland gezogen.

Im hat es dort im Urlaub immer sehr gut gefallen. Er sprach die Sprache und hatte dort auch Freunde ...

Ich habe schon lange seine Handy-Nr. und ihm oft schon eine Nachricht geschickt. Es kommt nicht wieder, nur der Kloß in meinem hals der kommt bei jedem Gedanken an ihn und geht nicht weg.

Vielen Dank für Deine Anteilnahme. Ich weiß nicht, was ich noch tun kann.
LG


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