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Kindstod

 

Hallo an alle...

Vor ca. 3 Jahren ist mein Neffe (der Sohn meiner Schwester) mit einem halben Jahr am plötzlichen Kindstot gestorben. Ich kann und konnte nie meine Gefühle und Trauer bei anderen zeigen. Getrauert um den Kleinen habe ich still für mich. Ich war bis heute nur einmal auf dem Friedhof, bei seiner Bestattung. Ich kann es bis heute noch nicht. Ich kann mich nicht vors Grab stellen und in der Stille denken, dass da mein Kleiner liegt. Ich denke oft an ihn. Inzwischen hat meine Schwester eine Tochter (2 Jahre. Wenn ich sie fröhlich spielen sehe, denke ich oft, wie es wäre, wenn ihr Bruder dabei wäre. Ich vermisse den Kleinen so sehr. Er war ein so süßes und fröhliches Baby...Ich habe bisher noch mit keinem drüber gesprochen, dass mir das immernoch so weh tut...Wie kann ich meine Trauer verarbeiten?? Ich würde mich über Beiträge freuen...
Lg


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Kindstot

hallo ich weiss wie du fühlst hab am 15.11.2011 eine tochter bekommen und am 4.12.2011 durch den kindstot verloren nur ich muss ans grab und brech immer da zusammen


 

Auch meine Tochter verlor ihr Baby

Hallo,
Meine Tochter Tina verlor vor einigen Monaten bei einem unfall am Meer ihre Tochter ( Julia ), die kleine war ihr ganzer stolz wie auch meiner, doch meine Tochter verkaftete das ganze nicht und kam nach vier Selbstmord versuchen in eine Psychiatrischeklinik doch auch die konnten ihr bei ihrem verlust nicht weiter helfen! Ich tat alles um ihr zu helfen und fand dann Mama Somila www.Somila2006.toolia.de sie konnte ihr bei ihrem verlust und ihren Problemen helfen, also versuch es mal und frage sie einfach mach nach wie du deine trauer verarbeiten kannst, meine Tochter schafte es durch ihre hilfe.
Ales gute noch deine Anita


 

Der Tod meines Sohnes

Hallo, ich weiss zwar nicht wie ich Ihnen weiterhelfen kann, aber am 15.05.2006 ist mein 3-jähriger sohn Leon gestorben.
Leon hat noch einen zwillingsbruder, und dieser ist meine einzige stütze in meinem leben, meine frau trennte sich vor kurzem von mir.
ich weiss nicht woher die kraft kommt um überhaupt weiterleben zu können, aber sie ist da! Leon liegt in meinem ort ca. 200m von meinm haus entfernt begraben, und ich bin fast täglich( sorry stimmt nicht ganz, jeden tag schaffe ich das nicht) bei ihm am grab. es gab auch schon tage, da überkam es mich und ich besuchte ihn mitten in der nacht!
wie ich jemals darüber wegkommen werde, ich glaube niemals!!!
seit dem tode meines sohnes, hat sich mein leben und mein glaube schlagartig verändert! glaubte ich früher noch an etwas und hab mit meinen kinder vor dem schlafengehen gebetet, so frage ich mich WARUM!?
warum musste mein sohn vor mir sterben, das leben ist ein ... !!
sorry, ich denke nicht dass ich ihnen in irgentwelcher weise helfen konnte!
Mit freundlichen grüssen
Sven


 

Tod meiner kleinen

von:djmini

ich habe meine kleine vor 10 jahren verloren und habe es noch nicht überwunden.
weil ich habe keinen mit dem ich drüber reden kann.
alles fing so an, meine tochter lydia wurde am 18.07.96 geboren alles war ok bis auf einen abend und das war der 13.10.96 die kleine war richtig unruhig und wollte nicht schlafen da machte ich ihr noch einen kümmeltee weil sie die beinchen anwinkelte.ich dachte sie hat vllt bauchschmerzen als sie auf meinem arm eingeschlafen war legte ich sie in ihr bett.am nächsten morgen stand ich ganz normal auf um 4 uhr machte kaffee fertig und das frühstück für meinen mann da er um 6 uhr zur arbeit musste.legte mich noch so 3 stunden aufs ohr war ja alles normal dachte ich weil die kleine nachts schon durchschlief.mein sohn björn war damals 5 schlief auch noch und die andere tochter war damals 2 die war bei ihrer tante 2 stockwerke unten drunter.als sie um 10.20 uhr immer noch nicht wach war wollte ich sie wecken gehn für ihre flasche da merkte ich erst wie kalt sie war und blau ich hatte sie ihn meine arme genommen und geschrien nein.da kam mein sohn und ich sagte björn bleib bitte bei ihr und liess ihn mutterseelen allein im zimmer ich wollte anrufen nur mein scheiss telefon ging nicht da rannte ich runter zu meiner schwägerin die ging mit mir hoch verständigte notarzt und krankenwagen.der notzarzt konnte nur noch den tod feststellen .ich machte mir vorwürfe ich hätte sie weinen gehört und hätte nicht reagiert in der nacht.der notarzt verständigte polizei und kinderarzt der sie untersuchen sollte auf fremdeinwirkung .die pfarrerin kam auch gleich und erledigte soweit alles ich wollte zu meiner kleinen aber die polizei lies mich nciht ,erst wenn die untersuchungen abgeschlossen wären dürfte ich zu ihr.dienstags durfte ich in der leichenhalle zu ihr mittwochs sollte die beerdigung sein .die pfarrerin meinte nur zu mir ich sollte sie noch waschen ,eincremen,schön anziehen so könnte ich mich von ihr verabschieden ich dachte es wäre alles ok,aber war es nicht als sie mein mann nochmal auf dann arm nahm im weissen taufkleid hatte sie eine tränne und nasenbluten er meinte sie wacht jeden moment auf die pfarrerin sagte nein das wäre nur die umstellung vom kalten ins warme.und dann meine mama sie wollte nicht das der sarg geschlossen wird sie bekäm doch keine luft.sie musste aus der halle gehen.
als wir vom friedhof kamen hörte ich wie die leute tratschten ich hätte sie umgebracht oder mein mann.ich sprach mit dem kinderarzt dieser sagte mir sie is eingeschlafen und nicht wieder wach geworden.aber wache jetzt noch nachts auf höre sie weinen und ich geh nicht hin. was soll ich tun kann mir irgenjemand helfen .mein jetziger lebenspartner kann mir nicht helfen und eine freundin die meint ich soll mir antidepressiva aufschreiben lassen. danke schonmla im vorraus
Nicole


 

Serhtraurig jemand zu verlieren

hallo an alle
ich bin zwar erst 17 jahre alt aber ich kann einige geschichten gut nachvollziehen meiner tante ihr kleiner ist auch an plötzlichen kindstot verstorbendas war an 14november 2001 da war er erst 3 monate und 2wochen alt meine mutter hatte auchein baby bekommen nachdem ich erfahren habe das leon (COUSIN)GESTORBEN ist konnt ich es nicht glauben ich bin in mein zimmer ich konnte nicht mal weinen i konnte nichts mehr ich hab nur da gessesen .abends später hat meine oma angerufen und gesagt das ein pfarrer ihn noch taufen würde da das ja für die woche drauf geplant war ich durfte nicht dabei sein meine oma hatte ihn noch aufdem arm während der taufe sie meinte er war nochwarm aber die arme hingen nur noch so an den seiten herunter ichkonnte erst an tag der beerdigung abschied nehmen in der leichenhalle wo er aufgebarrt war ich hab ihn seinlieblings lied vorgesungen bei dem er immer gelacht hatte ,habe ihnherumgetragen und noch mehr es war so schlimm wieder zu gehen aber ich musste da meine pate ihn umziehen und waschen wollte und ich die narben von der obduktion nicht sehen durfte ab da kamen mir die ersten tränen das ist jetzt bald 5 jahre her und es kommt mir vor als wenn es erst eine woche her wäre ich red nicht darüber mit meiner familie denn siesagen nur es war ein kleiner himmelsbote und solche sachen ich will ihn so gern wieder zurück niemand versteht mich dasich nichtloslassenkann .ich vermisse ihn sosehr was kann man damachen würde mich freuen wenn jemand antwortet gruß sarah


 

Loslassen

Hallo!
Ich habe vor 6 Jahren meinen 2. Sohn im Alter von 9 Monaten durch Kindstod verloren.
In der SS hat sich mein Opa erhängt, 8 Wochen später ist meine Oma gestorben. Knapp 4 Wochen danach kam mein Sohn per Sturzgeburt im Wohnzimmer zur Welt.
Während der SS bis heute habe ich mich sehr mit dem Thema Tod beschäftigt.
Für mich ist es wichtig zu trauern! Allerdings muß damit auch mal Schluß sein! In einem Buch habe ich gelesen, daß die Trauer die Seele des Verstorbenen am weiterkommen hindere.
Was sich für mich richtig anfühlt.
Und als Mutter möchte man das Beste für sein Kind. Daher habe ich aufgehört zu trauern. Gelegentlich denke ich daran, wie es wohl wäre, wenn Robin noch leben würde.
Aber ich bin dankbar für diese Erfahrung(auch wenn ich sie nie mehr machen möchte!!!)).
Für mich bedeutet Trauer Egoismus! Man betrauet nicht den Verstorbenen, sondern sich selbst! Plötzlich ist der geliebt Körper nicht mehr da, mit dem man reden kann, den man lieb haben kann.
Vielleicht hilft Dir diese Einstellung, Deine Trauer zu begreifen?! Ich wünsche Dir alles Liebe für die Zukunft! Und denk daran: Man bekommt nur die Aufgaben gestellt, die man lösen kann!!!


 

Hallo sagen

ich habe meinen enkel am 28.3 verlohren.kindstot. da das wohl das schlimste ist was einen zustoßen kann weiß ich in etwa wie du dich fühlst.es verendert alles in einen.und die gewißheit nie zu erfahren warum ist einfach erdrückend. da in dieser welt alles zu erklären ist,ist es für mich einfach nicht nachzuvolzihen warun mir keiner sagen kann warum soetwas heute noch geschehen kann.


 

Oh Gott

Oh man.. Erst einmal mein Herzliches Beileid an die Betroffenen!! Ich kriege schon Magenschmerzen und Tränen in die Augen wenn ich das nur lese.
Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und diese "kritische Zeit" zum Glück vorbei. Irgendwo bin ich froh, sowas nicht vorher gelesen zu haben. Es kommt ja öfter vor als ich dachte!! ich hätte mich wohl selber fertig gemacht und immer panische Angst um die Kleine gehabt!
Sowas ist nicht gerecht, aber wer weiß welcher "Sinn" dahinter stand, wenn es sowas überhaupt gibt!

Ich wünsche allen Betroffenen ganz ganz viel Kraft über diese schwere Zeit hinweg zu kommen!!
Liebe grüße Jenny


 

Risikogruppe

Hallo,

ich studiere gerade in Newark in den USA (20 min von NYC)
Der großteil der Menschen hier ist afroamerikanisch, also schwarz.

Ich selber schwanger, bin bei einer Aufklärungsrunde im Krankenhaus hier gewesen und da sagte man, dass statistisch gesehen, schwarze Frauen/Babies 39 mal häufiger vom SIDS betroffen sind als Weiße.

Man schlussfolgerte auch, dass die Schwarzen in dieser Stadt einfach viel stressier, hektischer leben. Es gibt hier viel Kriminalität, Armut, Drogen und viele unaufgeklärte Menschen.

Programme zur Stressbewältigung werden angeboten.
Überall gibt es so Werbeplakate, dass man Neugeborene auf dem Rücken schlafen lassen soll.

Außerdem ist es bei vielen Afroamerikanern Tradition die Kinder im Ehebett schlafen zu lassen.
Laut Krankenhaus Statistik ist jede 4 Frau die ein Baby in Newark hat von SIDS betroffen.

Fand ich schon ziemlich krass. Dachte echt, dass es eher so ein Zufall ist wenn ein Baby an SIDS stirbt.

Wo bekommt man diese Kontrollgeräte her und was kosten die?


 

Hallo!

von:iman122

Kontroll geräte bekommst du in Babygeschäften und auch in Babykatalogen(In Amerika bestimmt viel leichter als in Deutschland):Sie schlagen Alarm wenn das Kind aufhört zu atmen!So weit ich weiß aber ca. 6o-80 teuer!!!
Viele Grüße!!!


 

Teetante4

von:bia301


als ich mein Sohn 2003 bekommen habe,war er ein Risikokind..Er mußte öfters ins Schlaflabor.Er war öfters im Krankenhaus. Ich habe von der Klinik ein Monitor(Überwachunggerät)bekom men für Zuhause.Ich habe es 8 Monate gehabt.Das Gerät wird von der Krankenkasse übernommen.

Liebe Grüße Bia301


 

Immer noch traurig

mein cousin starb 1993 mit 7 Monaten, für mich wr er wie mein bruder ich war damals 13Jahre, als er starb war ich bei meiner tante in den ferien, ich hatte die ganzen zwei wochen vorher mit im gespielt,ich war unendlich traurig, am morgen lag er tot im bett, ich erinnere mich noch heute an den tag vor seinem tod, die details bleiben, ich hab in den ersten drei jahren sehr viel nach ihm geweint, für mich war er halt mein kleiner bruder, und von kindstod hatte ich damals noch nie was gehört.mit der zeit gings vorüber, aber ich muss auch heute noch manchmal weinen ,wenn ich daran denke, die familie meiner tante ist seitdem kaputt, weil meine tante recht depressiv setdem ist, das leben ist nicht mehr so wie es war. als mein kind zur welt kam, bin ich die ersten monate die ganze zeit in der nacht aufgestanden, ich hatte so angst, ich hätte es nicht verkraftet, es ist sehr schwer so etwas und man sollte da professionelle hilfe annehmen am anfang. für mich war es wichtig mich richtig zu verabschieden, ich hatte meinen cousin noch in die arme genommen und ich war den ganzen tag neben seinem sarg, und hab ihn immer wieder gestreichelt und gehofft das ein wunder geschieht und er wieder lebt, ich wünsche so etwas schlimmes niemanden, das sein kind stirbt.


 

Kindstod

hallo ich habe 2 Kinder durch Sids verloren meine Tochter war 2 monate alt ich glaube ich war damals zu jung um das richtig zu begreifrn das ist 20 jahre herr ich habe damals noch meinen Sohn gehabt der war 2 jahre alt ich weis nicht wie ich das ohne ihn geschaft hätte ich habe danach noch mehrere kinder bekomenn und hate auch immer ein überwachungs gerät.und habe mich immer sicher gefühl.nach 9 jahren pause hab ich mich entschlossen noch ein kind zu bekommen es wurde ein junge der jetzt fast 3 ist ich hatte schon abgeschlossen da meldete sich unser justin an justin musste ich vor einen jahr gehen lassen er ist auch nur 2 monate geworden das habe ich ganz anders erlebt wie damals ich kann auch nicht darüber reden auser schreiben aber mit jemanden die trauer teilen ? bei uns in der familie spriecht mann nicht darüber obwol das bei uns heufiger forgekomen ist bei meiner schwester und meinem schwager


 

Hi ShiningStar87

Hi, meine Nichte starb am 05.07.90 an plötzlichem Kindstod, ich war damals 10 und alle dachten, ach, die ist ja noch so jung, die versteht das eh nicht. Ich durfte auf jeden Fall nicht mit zur Beerdigung, kann es meiner Mutter bis heute nicht wirklich verzeihen. Bei mir hat es dann erst mit 15/16 wirklich angefangen, dass es richtig weh tat, glabu ich zumindest... kann niczht mehr so genau sagen, wie es die Jahre dazwischen war. Besonders schlimm fand ich diese Überwachungsgeräte, die die nachfolgenden Kinder dann hatten, ich mein, theoretisch sind sie ja echt super, aber bei meinem ersten darauffolgenden Neffen funktionierte das irgendwie nicht so richtig und hat ständig angefangen zu piepsen, hatte wirklich angst, alleine bei ihm zu sein. Als er dann endlich ein Jahr alt war und das Gerät nicht mehr gebraucht wurde, fing er an, immer wenn er etwas nicht bekommen hatte, die Luft anzuhalten... ich hab immer totale Panik bekommen und meine Mutter ist mit ihm ins Bad und hat ihn unter n Wasserhahn gehalten. es war echt superschrecklich und das werd ich auch wohl nie wieder vergessen. Bis vor nem guten Jahr, war ich mir eigentlich auch super sicher, dass ich nie eigene Kinder haben möchte, zu groß ist die Angst, dass es wieder passieren könnte. Fragt mich, warum es jetzt anders ist, ich weiß es nicht, vielleicht liegt es daran, dass meine Schwester gestorben ist.... ich kann es nicht erklären.
Na ja, du fragst jetzt, wie du deine Trauer verarbeiten kannst. ich denke, du solltest es auf jeden Fall nicht so machen wie ich und es tot schweigen, dass hilft dir nämlich nicht, versuche darüber zu reden, dass du hier schreibst ist schon mal ein guter anfang. Weh tut es mir immer noch, wenn ich drüber nachdenke, oder als ich die ganzen Beiträge hier gelesen habe, sind mir auch die Tränen in die Augen gestiegen, aber heute kann ich besser damit umgehen....
Ich wünsche dir, dass du eines Tages zum Grab gehen kannst, für mich ist es immer "schön", das ist bei mir der Ort, an dem ich ihr Nahe bin und mich mit ihr unterhalte und ich immer denke, sie hört und versteht mich.....
LG


 

Kindstod

Ich bin mit 17 schwanger geworden und hatte mit 18 am 19.08.1991 eine sehr schwere Geburt bin damals fast auch daran gestorben aber es kam damals meine Tochter auf die Welt. Mit 18 Jahren hat ja eigentlich keine Erfahrungen mit Babys und damals war das Thema: Plötzlicher Kindstod und auch mit dem Bauchlegen noch nicht so aktuell.
Meine kleine starb am 27.10.1991 an Kindstod.
Es war der Geburtstag meiner Cousine.
Den Tag werde ich nie im Leben vergessen.
Überall Polizei,Kripo, Ärzte und Sanis.
Sie mussten mir damals das Kind mir gewaltsam aus dem Arm reissen weil ich immer gesagt habe das Kind ist nicht tot es lebt.Am 31.10.1991 war die Beerdigung, und das schlimmste ist an dem Tag hat meine Mutter Geburtstag.
Ich bin jetzt 32 habe 2 sehr gesunde Jungs.
Alter: 5 1/2 und 4.
Wo mein Großer auf die Welt kam sagte ich bereits im Krankenhaus das meine Tochter an Kindstod gestorben war.
Ich hatte für beide Jungs ein Überwachungsgerät bis jeweils zum 1. Lebensjahr.
Wurde bezahlt von der Krankenkasse.
Letztes Jahr hatte ich eine Fehlgeburt durch diese Fehlgeburt kamen die ganzen Erinnerungen von damals wieder hoch.
Die Kleine würde dieses Jahr 14 werden.
Es sind jetzt fast 14 Jahre her aber ich kann mich an alles komplett erinnern es ist wie Film in meinem Kopf.
Ich bin psychisch und seelisch seit der Sache damals kaputt.
Ich bin bis heute noch nicht drüber hinweg und das werde ich auch nie sein.
Momentan bin ich wieder schwanger.
Wenn ich dieses Kind auch verlieren sollte oder desgleichen dann kann ich euch sagen dann bin ich wirklich reif für die Klapse.
Nach dem Tod von der Kleinen war ich damals so fertig das ich versucht habe mir 3-4 mal das Leben zu nehmen.
Mir war mein Leben damals wirklich scheißegal.


 

KINDSTOD

VOR ETWA EINEM HALBEN JAHR IST MEINE 2 MONATE ALTE TOCHTER LEONIE AUCH AM PLÖTZLICHEN KINDSTOD GESTORBEN ICH KOMME VERSTÄNDLICHER WEISE DAMIT GAR NICHT ZURECHT VOR EIN PAAR WOCHEN HAT MIR MEINE MAMA DANN EIN BUCH GESCHENKT ES HEISST NUR EIN HAUCH VOM LEBEN DARIN SCHREIBEN VIELE BETROFFENE ELTERN UND ANGEHÖRIGE WIE SIE MIT DER TRAUERPHASE UMGEGANGEN SIND VOR ALLEM MUSS MANN DIE TRAUER AUCH ZULASSEN UND DRÜBER REDEN SONST WIRD ES DICH DEIN LEBEN LANG QUÄLEN UND DAS HÄTTE DEIN NEFFE AUCH NICHT GEWOLLT


 

Traurig

Hallo ShinigStar87,

so sehr viel kann ich dazu nicht sagen. Ich weis nur, dass das ein großer Schok gewesen sein muss.

Der Sohn meiner Tante ist auch eines Abends blau angelaufen. Er hat einfach nicht mehr geatmet. Da meine Tante einen Hund hat und der zu winzel anfing und vor der Tür stand, ist sie rein. Sie hat in geschüttelt, doch er hat nicht atmen wollen. Sie hat den Notruf geholt. Doch der schien einfach nicht zu kommen. Dann fing der Hund an zu bellen. Das Baby muss erschrocken sein und fing wieder an zu atmen.
Es ist etwas sehr seltsames. Da denkt man, wow, Schwagerschafft überstanden und dann so was. Leider passiert das relativ oft, dass Kleinkinder einfach nicht mehr atmen.

Bei deiner Schwester ist es nicht gut ausgegangen. Doch sie hat nun einen neuen Sonnenstrahl. Es ist nicht der selbe, doch ein neuer. Und anders darfst du es nicht sehen. Dir vorzustellen, WIE ES WÄREe, ist das schlechteste, was du tun kannst.

Du musst nicht zu dem Grab gehen, wenn du es nicht kannst und willst. Ein Grab zu sehen ist immer etwas zu entgültiges. Auch wenn ich zugeben muss, wenn es mir nicht gut geht, gehe ich auf den Friedhof und setzte mich auf eine Bank. Den eines hat man da. Seine Ruhe. Ruhe um nachzudenken und zu trauern. Und wenn man sieht, wie oft du an ihn denkst, ist er nicht gestorben. Er lebt weiter. In deinem Herzen und in den Herzen der anderen die ihn kannten.

Vergiss ihn nicht, aber höre auf ständig an ihn zu denken und zu trauern. Du musst ihn los lassen. Er hätte bestimmt nicht so gerne gelächelt, wenn er gewusst hätte, dass man danach nur noch mit wehmut an dieses Lächeln denkt.

Freu dich über seine Schwester und sei glücklich.

Liebe Grüße Ariane


 

Hallo einfachso

von:ShiningStar87

Danke für deinen lieben Eintrag...es hat mir doch schon ein bisschen die Augen geöffnet...danke


 

...

von:simone1981

Hallo zusammen!

In meiner Familie ist vor ein paar Tagen etwas ähnlich schreckliches passiert und ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll.

Mein Neffe (Sohn meines Bruders) ist nach nur drei Stunden Leben wieder verstorben. Wir wussten zwar, dass er mit einem Herzfehler auf die Welt kommen würde und dass ihm einige Operationen bevorstehen, doch die Ärzte meinten immer wieder, dass das nicht so schlimm wäre und dass der Junge das gut überstehen würde. Sicher - ein Sportler hätte es nie werden können, aber zumindest ein relativ "normales" Leben führen ...

So machten wir uns auch keine größeren Gedanken mehr darüber und auch keine großartigen Sorgen ... Es würde schon alles glattgehen.

Jetzt mache ich mir Vorwürfe, dass ich so blauäugig war ...

Seit ich von dem Tod meines Neffen erfahren habe, gehe ich wie in Trance durch's Leben. Mir kommt alles so unwirklich vor ... Ich fühle mich wie in einem Film und dass alles gar nicht wahr ist. Wenn ich in der Früh aufwache, habe ich immer wieder die Hoffnung, dass das alles nicht wahr sein kann ...

In ein paar Tagen ist Beerdigung und ich habe panische Angst davor. Panik, diesen kleinen Sarg zu sehen, Panik, die Eltern weinen zu sehen.

Ich habe den Kleinen selbst nicht gesehen und ich weigere mich, ein Foto von ihm zu betrachten. Ist das falsch? Meine Mutter versteht das nicht und nimmt es mir übel; sie hat sich das Foto angesehen. Aber ich habe einfach zu große angst davor. So nehme ich Abschied von einem Baby, was ich mir einfach nur "vorstelle". Wenn ich es aber auf einem Foto sehen würde, würde ich ständig darüber nachdenken, wie es wohl in zehn, zwanzig Jahren aussehen würde. Was denkt Ihr darüber?

Im Moment verfluche ich einfach nur diese Welt. Ich liebe meinen Bruder über alles und finde es einfach nur unfair, was ihm widerfahren ist. Das haben er und seine Frau nicht verdient. Sie haben sich so sehr auf das Kind gefreut, so sehr auf einen Jungen ...

@Ariane:

Ich glaube, es wird uns nun ständig das "was wäre, wenn" begleiten. An besagtem Jahrestag werden wir ständig denken "jetzt wäre er soundso alt", "jetzt würde er gerade das tun" usw. So etwas begleitet einem ein Leben lang und ich hoffe für uns alle, dass wir damit irgendwann einmal normal umgehen können. Doch im Moment ist es so verdammt schwer ... es zerreißt einen innerlich ...





 

Meine Tochter starb vor 7Jahren

von:blueberry33

An bestimmten Tagen denke ich sehr an sie,aber es tut nicht mehr weh.Im Laufe der Jahre hat sich der Schmerz verabschiedet.Heute denke ich an die kurzen aber schönen 5Wochen die ich mit ihr hatte.1Jahr nach ihrem Tod kam mein Sohn zur Welt,er ist mein sonnenschein.Ich kann Dich gut verstehen,das du dir das Bild Deines Neffen nicht anschauen möchtest.Ich war nach der Beerdigung nie auf dem Grab meiner Tochter.Ich glaube man sollte auf sein Gefühl höhren.Wenn man etwas nicht möchte,ist es völlig Okay wenn man es nicht tut!


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