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Stell dich nicht so an .......

 

Eine Bekannte von mir hatte Zwillinge. Einer davon ist vor zwei Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Jedesmal, wenn ich sie treffe, führt das Gespräch früher oder später wieder zu dem verlorenen Kind. Was sie alles tun würde, wenn sie ihr Kind nur einmal noch sehen könne ...
.... wie furchtbar es sei, ein Kind zu verlieren ...

Es lag mir neulich auf der Zunge, ihr zu sagen, dass sie anfängt zu nerven.
Ich habe es nicht gesagt, weil mir selbst dieser Kommentar oft an den Kopf geworfen wird, z. B. in Art von : Selbstmitleid ist nicht sexy und wir wollen nicht ständig von Deiner Scheidungs-Kriegs-Welt hören ......

Ein Kind zu verlieren fühlt sich über lange Zeit an wie eine Amputation eines Körperteiles. Wenn der Schmerz schließlich weg ist, bleibt die Erinnerung daran. Das Kind fehlt immer.

Mein Kind lebt aber noch, gewissermaßen sozusagen.

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Ich bin Vater dreier Kinder im Alter von inzwischen 11 bis 14, und ich habe meine Kinder das letzte Mal am Tag der Trennung vor 5 Jahren gesehen. Ich habe im Zug der Auseinandersetzungen das Sorgerecht an meine Ex abgegeben, weil ich in ihre Art des Kindesumgangs nicht mit hineingezogen werden wollte und will. Meine Ex hat sich bei der Trennung so ziemlich jeden schmutzigen Tricks bedient, den sie aufgreifen konnte (Vorwürfe nach dem Gewaltschutz-Gesetz, Anzeige wg. Sexuellem Mißbrauch, Unterstellung von Drogenkonsum, Mobbing meinem Arbeitgeber gegenüber, usw.) was viel Wirbel erzeugt hat, aber letztlich sich alles in Rauch aufgelöst hat. Da sie die Kinder als ihr Privateigentum betrachtet, will sie nicht, dass ich zu den Kindern Kontakt aufnehme. Ich schreibe den Kindern jeden Monat einen Brief, allerdings werde ich dafür schon sehr lange von ihr über ihre Anwältin mit wechselhaftem Erfolg attackiert (ein Gerichtsverfahren hat Erfolg, die Revision widerlegt das Urteil, und schon folgt die nächste Klage, .....).

Ich werde meine Kinder wiedersehen, wenn sie Erwachsene sind, - vielleicht. Denn die Kinder bekommen von ihr nur Negatives über mich zu hören, und ich glaube nicht, dass das ihren Wunsch, mich zu sehen, fördert.
Somit sind meine Kinder quasi tot. Ich werde meine Kinder nicht mehr wiedersehen so wie ich sie kenne - als Kinder ; und insbesondere als die drei fröhlichen, offenen Kinder, zu denen ich ein sehr viel engeres Verhältnis als die Mutter, meine Ex, hatte.

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Könnt Ihr begreifen, dass ich es nicht für richtig halte, wie viele andere Väter sich still zu trollen und so zu tun, als ob es mich nichts mehr anginge ?
Wie denkt Ihr über den quasi-Tod meiner Kinder ?

Meine Situation ist übrigens ziemlich "normal", ...
Über 80 % aller Väter nach der Scheidung in der BRD sehen ihre Kinder seltener als zweimal im Monat. Allein in meinem Bundesland (NRW) gibt es über 4000 Väter, denen es ganz genauso wie mir geht - sie haben gar keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern.


Christine bloggt: Warum ruft er mich nicht an?!
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Christine bloggt: Warum verstehen uns Männer eigentlich nicht?!
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Hallo

Ich habe auch meine Tochter verloren - an meinen Exmann Klingt wahrscheinlich ganz doof in den Ohren derer Eltern , die tatsächlich ihr Kind durch den Tod verloren haben ? Aber ich hoffe es wird mir verziehen , wenn ich mich hier nun äussere ? Jedenfalls möchte ich niemanden hiermit zu nahe treten oder verletzen ! Im Gegenteil würde ich mich über nette Antworten freuen !

Meine Tochter ist seit Mai zu ihrem Vater gezogen und mir bluet seither so sehr das Herz und klar kommen tue ich damit noch überhaupt nicht - ich kann nicht mehr , es tut so weh
Von daher *Böserkater* verstehe ich , was Du meinst !
Es zereisst einem das Herz , man ist nicht mehr Mensch , kein Ganzes mehr - es fehlt was und man findet es nicht wieder ....

Ich danke Dir für Deinen Bericht
LG Nicky


 

Tut mir leid

ich kann bestimmt nicht nachvollziehen wie furchtbar schwer das für dich sein muss, ich kann es nur erahnen und das reicht schon...

da ich 14 bin kann ich dir aber sagen, dass wenn sie dich als liebesvollen vater kennen, werden sie bestimmt nicht aufgeben dich spätestens ab 18 wieder aufzusuchen. du sagst selbst du hattest ein besseres verhältnis zu ihnen als die mutter.
wenn ich anstelle deiner kinder wär würde ich schon vor 18 mich auf die socken machen und deine neue adresse etc. raussuchen. auch wenn man es später vllt nicht mehr so nachvollziehen kann. mit 14 ist man kein kind mehr - man ist ein zwischending, aber wenn alle so wie ich wärn könnt ich durchaus behaupten dass wir egtl alles so verstehen wie ein erwachsener.
und wenn sie rausfinden was sie alles gemacht hat und du keine wahl hattest als zu gehn usw. dann werden sie auf den mist den sie nun über dich sagt keinen wert legen.

ich hoffe nun ich konnte dir etwas hoffnung schenken!!
viel glück weiterhin
lg^^


 

Zwei texte von verwaisten müttern, nachdenken wäre angebracht!

WAS WISST IHR VON MIR
IHR GLAUBT ICH HÄTTE ES ÜBERWUNDEN
HÄTTE NEUEN LEBENSMUT GEFUNDEN
WAS WISST IHR VON MIR?
NICHTS!
ICH LEBE NICHT, ICH FUNKTIONIERE
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR
IHR LACHT UND SCHERZT UND ICH LACHE MIT
DENN DAS ERWARTET MAN DOCH
ABER WENN ICH ALLEIN BIN WEINE ICH IMMER NOCH
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR
IHR ERZÄHLT VON EUREN "KLEINEN SORGEN"
UND ICH TU SO ALS HÖRTE ICH ZU
ABER WÄHREND IHR WISST
DASS MAN ALL EURE PROBLEME LÖSEN KANN
GEHE ICH ZUM GRAB MEINES KINDES UND ZÜNDE KERZEN AN.
MEIN SCHMERZ IST SO GR0SS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.
IHR SAGT DIE ZEIT HEILT ALLE WUNDEN
UND IRGENDWANN WIRD ALLES WIEDER GUT SEIN
DOCH ICH WEIß MEINE WUNDEN HEILT KEINE ZEIT
ICH WERDE NIE MEHR WIE FRÜHER SEIN
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.
IHR VERMEIDET DEN NAMEN MEINES KINDES
WEIL IHR DENKT DASS MIR DAS KUMMER BRINGT
DOCH ES IST SOWIESO IMMER IN MEINEN GEDANKEN
NICHTS IST MIR WICHTIGER ALS DIE ERINNERUNG AN MEIN KIND
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.
IHR SAGT "DASS LEBEN GEHT WEITER,
DAS IST DER LAUF DER ZEIT"
ICH WEISS NUR DASS ICH LEBEN MUSS, OBWOHL ICH ES NICHT WILL
KEINER FRAGT: "BIST DU DAZU BEREIT?"
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR
DARUM NUR EINE BITTE
GEBT MIR KEINE RATSCHLÄGE WIE ICH LEBEN SOLL
LASST MICH EINFACH WIE ICH BIN
UND WENN ICH GEHEN WILL SO NEHMT ES HIN
MEIN SCHMERZ IST SO GR0SS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR
(Angelika Cammarata)



Mitmenschen, nehmt uns Trauernde an
Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos. Die

Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.

Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.

Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann. Drängt uns

nicht, so zu sein wie früher, wir können es nicht.

Denkt daran, daß wir in Wandlung begriffen sind.

Laßt euch sagen, daß wir uns selbst fremd sind.

Habt Geduld.

Wir wissen, daß wir Bitteres in eure Zufriedenheit streuen,

daß euer Lachen ersterben kann, wenn ihr unser

Erschrecken seht,

daß wir euch mit Leid konfrontieren, das ihr vermeiden möchtet

Wenn wir eure Kinder sehen, leiden wir.

Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.

Wir haben die Sicherheit verloren, in der ihr noch lebt.

Ihr haltet uns entgegen: auch wir haben Kummer!

Doch wenn wir euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt ihr.

Aber verzeiht: unser Leid ist so übermächtig, daß wir oft

vergessen, daß es viele Arten von Schmerz gibt.

Ihr wißt vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken

sammeln können.

Unsre Kinder begleiten uns. Vieles, was wir hören,

müssen wir auf sie beziehen.

Wir hören euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.

Nehmt uns an, wenn wir von unseren Kindern und unserer

Trauer zu sprechen beginnen.

Wir tun das, was in uns drängt.

Wenn wir eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden

und einsam.

Laßt unsere Kinder bedeutend werden vor euch.

Teilt mit uns den Glauben an sie.

Noch mehr als früher sind sie eine Teil von uns.

Wenn ihr unsere Kinder verletzt, verletzt ihr uns.

Mag sein, daß wir sie vollendeter machen, als sie es waren,

aber Fehler zuzugestehen fällt uns noch schwer.

Zerstört nicht unser Bild.

Glaubt uns, wir brauche es so.

Versucht, euch in uns einzufühlen.

Glaubt daran, daß unsere Belastbarkeit wächst.

Glaubt daran, daß wir eines Tages mit neuem Selbst

Verständnis leben werden.

Euer "Zu-trauen" stärkt uns auf diesem Weg.

Wenn wir wes geschafft haben, unser Schicksal

anzunehmen, werden wir euch freier begegnen.

Jetzt aber zwingt uns nicht mit Worten und Blick, unser

Unglück zu leugnen.

Wir brauchen eure Annahme.

Vergeßt nicht: wir müssen so vieles von neuem lernen.

Unsere Trauer hat unser Sehen und Fühlen verändert.

Bleibt an unserer Seite.

Lernt von uns für euer eigenes Leben

Erika Bodner

sorry, lieber kater wenn ich das thema jetzt nochmals aufgreife - aber du kannst es niemals vergleichen, deine kinder leben noch - und sie werden, wenn sie alt genug sind, sich für dich interessieren. du wirst dich jetzt fragen weshalb ich zu diesm statement komme. ich habe es selbst erlebt da mein ex-mann auch ein scheidungskind ist! aber! er selbst macht es mit einem seiner lebenden kinder nicht anders, ruft nicht an, zahlt zwar unterhalt (immer verspätet), bekommt die hälfte des kindergeldes angerechnet, für was? dafür, dass ihm sein sohn nicht einmal ein anruf über das handy wert ist? betreuungskosten hat er somit keine, warum beklagen sich die männer? ihr schiebt das immer auf die frauen - auch männer sind schweine - das hat meine tochter schon früh begriffen, schon vor ihrem tod!es steht mir nicht zu, zu werten wie du es persönlich empfindest, aber du solltest alles mal von zwei seiten betrachten! mein ex wird es sicherlich von deiner warte sehen

ich wünsche dir auf diesem wege eine ruhige adeventszeit und wenig kummer!


 

Ich kann nicht glauben, was ich hier lese

Ich selber musste mit erleben, was es heisst sein Kind zu Grabe tragen zu müssen und es tut mir sehr weh, wie abwertend über so etwas geschrieben wird. Natürlich ist es auch sehr schwer wenn man seine Kinder nicht sehen kann und darf, aber du hast aber vielleicht irgendwann einmal die Möglichkeit, deine Kinder wieder zusehen, aber mein Kind ist einfach weg und ich werde nie wieder die Chance haben, dass ich es wieder sehe und ich mit im reden kann. Mir bleibt nur das Grab.

Elke


 

Sorry elke

von:topolina025

allora, sorry elke. ich glaube hier liegt ein missverständniss vor. auch ich habe ein kind bei ein verkehrsunfall verloren und 2 todgeburten gehabt. ich weiss also von was du sprichst und so war es auch nicht gemeint.

ich habe den komentar von ein mann gelesen, der seine kinder nicht sehen darf und eine andere die über den verlust von einem verwanten gesprochen hat. da fande ich, dass man das nicht vergleichen kann. aber vielleicht habe ich nur etwas falsch verstanden. dachte es geht hier um einen vater, der verlassen wurde und nun trauert, weil er sein kind nicht mehr sehen darf, da die mutter das dummerweise verhindern will. also sorry noch eine mal.


 

Ihr sollt euch hier nicht gegenseitg fertig machen

also, verlust ist verlust, egal ob kind oder mutter. aber das steht hier ueberhaupt nicht zur debatte. ich verstehe dich sehr gut. oft sind die maenner die, die ihre kinder so schnell nciht wieder sehen. wobei es mittlerweile auch schon faelle gibt, die umgekehrt sind. die deutsche justiz muss keiner verstehen.

ich finde es daher sehr wichtig, dass der vater und die mutter das gemeinsame sorgerecht behalten. denn die kinder brauchen beide partner. und die eltern brauchen beide den kontakt zu den kindern.

also, liebe eltern : siet nicht so egoistisch und denk in eurem zorn mal an die kinder. die wollen vater und mutter haben und wenn man sich anstrengt, dann klappt dies auch einigermasen. die kinder werden es spaeter den eltern danken, wenn sie kontakt zu beiden hatten.

ich bin selbst mutter und mein ex wollte mir die kinder wegnehmen, nur weil ich beruflich umziehen musste. mit luegen und egoismus kann man sehr schnell das leben des anderen zerstoeren. er hatte es kurzfristig geschafft seine rache an mir auszuueben, aber die kinder werden groeser und verstehen es und dann wenden sie sich gegen den vater oder die mutter.

jeder elternteil sollte ein recht haben, sich an der erziehung der kinder zu beteiligen. also versuch weiter zu kaempfen, denn du hast ein recht darauf, deine kinder zu sehen und mit ihnen zeit zu verbringen. deine kinder brauchen ihren leiblichen vater und die zeit kann nie mehr zurueck gedreht werden. also warte nicht, bis sie erwachsen sind.

viel erfolg !


 

Hier gehts um Kinder, die gestorben sind!

von:gothvera

Und hier ist nicht Thema, wer wie oft und wie lange seine Kinder nach der ehelichen Trennung sieht!

Ist mir unverständlich, wieso man da nicht einen großen Unterschied sehen kann zu gestorbenen Kindern!


 

Ich möchte hier

einfach thematisch stellung nehmen ohne dass das als indirekte stellungnahme pro oder kontra von personen oder äußerungen gewertet wird. ich hab den eindruck man kann in den foren kaum mehr etwas sagen, ohne sich nicht auf irgendeiner seite eines schlachtfeldes wieder zu finden (schlachten interessieren mich nicht). meinungen und erfahrungen interesieren mich aber sehr.

also verlust eines kindes: ich hab durch eine vergewaltigung ein kind verloren. ich würde das als maximal ansehen. ob das mehr oder weniger schmerz ist, weil man weiß dass das kind tot ist, ist sicher müßig abzuwägen.
leid ist ab einem bestimmten punkt nicht quantifizierbar, und wozu auch?

zu der anderen art des verlustes: der vater meiner tochter sieht sie auch weniger als alle zwei wochen. allerdings ging das von ihm aus. er hat sie einmal im monat ein we seit unserer trennung also seit sie 13 ist. bis dahin war er ein sehr guter vater. aber eigentlich war er als vater von da an wirklich weg. über jahre war er eher so etwas wie ein patenonkel. ich habe ihn auf dem laufenden gehalten, was bei ihr so abgeht. und durfte mir die typischen schlauen sprüche anhören wie von leuten, die nicht mehr drinstecken, du musst dich mehr um dich selbst kümmern blabla (quasi als nebenauftrag). ja ich hab mich eben verantwortlich gefühlt. allein verantwortlich. ist mir auch nicht leicht gefallen so plötzlich. außerdem habe ich ja nicht, weil ich mutter bin, die weisheit mit löffeln gefressen. also wenn eine frau mit 20 das mit dem baby gut hinkriegt, ist sie ganz toll und große überraschung, und hätte niemand erwartet und wenn sies mit 24 gut hinkriegt mit einer vierjährigen, sind alle total begeistert. aber mit anfang 30 hab ich auch zum ersten mal eine 13-jährige und angst ob ich alles richtig mach. irgendwie denkt die gesellschaft eine frau ü30 müsste alles von allein können. also ich hätte mir mehr unterstützung von ihrem vater gewünscht.

ich bin eher der typ, der auf harmonie setzt und viel ausgleicht. ist, glaube ich, auch richtig. denn sie HABEN ein gutes verhältnis miteinander und ich hab ein gutes verhältnis zu ihm. ist schon gut so. aber wenns nach mir gegangen wäre, wär das anders gelaufen. er hatte nichts mehr mit ihrem alltag zu tun. keine hausaufgaben, sportverein, tanzunterricht, klavier. die leistungskurswahl, der auslandssaufenthalt, zahlen oder stipendium? wenn sie den eindendeschluss fürs stipendium versemmelt, was dann? die 15000 euro von meinem bruder annehmen, ders ihr zahlen wollte? ich fands nicht richtig, wenn sies versemmelt, dann kann sies eben nicht machen (gab sehr viel gegenwind, kein schwein interessierts, wenn man es entscheiden muss aber hinterher haben alle eine meinung...)
ihre freunde, jeder einzelne freund ein kleines erdbeben, nicht weggehen können, weil tochter in tränen, willst du schon mit ihm schlafen... ich glaub ich hab mit diesem nervenzerrüttenden thema mehr zeit verbracht als mit jeder bis dahin geschriebenen arbeit *g* bis sie wusste was sie wollte. das tolle ist aber, sie muss es sich bei jedem freund wieder neu überlgen und bis jetzt hat sie ja jedes mal schluss gemacht davor. ich will ja nix sagen, aber ... manchmal brauch ich schon viel geduld und fänd es super klasse, wenn jemand da wäre der sie auch liebt und kennt und sich in diesen alltäglichen dingen auskennt und mal eine hürde nimmt...
die nebenjobs, das cafe mit dem strengen auslädner regiment, dann der fließbandjob, kind sieht so blass aus, soll man sies durchstehen lassen oder abbrechen, der job hinter der theke in der disco, chef ist interessiert? türke... hmm muss man sich mal informieren wie die so drauf sind... nein um himmels willen, der will sie wahrsheinlich wegen der jungfräulichkeit, shit, tochter sauer, erwägt sich jungfräulichkeit von xyz nehmen zu lassen, damit sowas nicht mehr vorkommt. sängerin, wir wollen sängerin werden. hm ratlosigkeit seitens apfel (die kennt sich nur mit akademischen und wirtschaftlichen karrieren aus) wen kann man da fragen, wie unterstützen... USW!!!!!!!!

so jetzt hat keiner stopp gesagt. jetzt habt ihr den salat.

also für mich wars hart. ganz ehrlich. ist es. das wenigste ist haushalt kind und arbeit, sondern die ewige verantworung allein als ob man alles wüsste. man kommt aber mit jeder sekunde wieder in eine neue situation, in der man als mutter noch nicht war.


 

Hallo...

Vor 3 Monaten starb meine liebe Mama, sie war erst 49.
Ich habe sie in den letzten Jahren nicht sehr viel gesehen weil ich im Ausland wohne und arbeite.
Als sie von uns gegangen ist, ist meine ganze Welt zusammengebrochen. Auch wenn ich sie nicht so oft gesehen habe, wusste ich wo sie war und dass es ihr gut ging.
Du hast wirklich keine Ahnung wie sich ein Verlust anfühlt.


 

Nun in einem Punkt hast Du recht ....

von:boeserkater

.. als Deine Mama starb, wußtest Du immer wo sie war und dass es ihr gut ging. Dieses Gefühl kenne ich nicht. Seitdem ich meine Kinder verloren habe, sind alle drei vorübergehend in der Kinder und Jugendpsychiatrie als Patienten aufgenommen worden, - bis meine Ex dort die Behandlung von einem auf den anderen Tag abbrach. Zwei meiner Kinder wiederholen eine Schulklasse, mein Sohn ist noch in der Grundschule - ich kann nicht davon ausgehen, dass es ihnen gut geht.
Dieses Gefühl kennst Du nicht.
Davon ab bist Du das Kind deiner Mama, - und so schmerzlich der Verlust auch war für Dich, sie war vor Dir auf der Welt. Du hast sie nicht im Arm gehabt, als sie ihren ersten Atemzug genommen hat - meine Kinder bei mir hingegen schon.


 

Sorry,

Deine Probleme mögen ja gravierend sein, aber man kann es trotzdem nicht wirklich mit dem Tod eines Kindes vergleichen. Das tote Kind wird auch nie erwachsen und man sieht es auch niemals wieder!
Wie kann man so herzlos über eine Mutter herziehen, daß sie nervt, nur weil sie um das verstorbebe Kind trauert und das auch loswerden möchte.
Sei froh, daß Du so etwas nicht erleben mußt, Du würdest Dich wundern, wie anders sich das dann doch anfühlt, als das, was Du erlebst! Sorry, aber das gehört hier einfach nicht hin!!!!


 

Ich glaube nicht dass Du weißt über was Du redest

von:boeserkater

Ein Kind das weg ist, ist weg. Egal ob tot oder nicht tot. Vielleicht verstehst Du das erst dann, wenn Du selbst ein Kind auf die Welt gebracht hast und es Dir dann eines Tages weg genommen wird, einfach so.

Ich glaube sogar, dass es leichter ist, ein totes Kind zu haben und damit fertig zu werden - denn das kann man immerhin beerdigen und damit abschließen.


 

Danke

von:boeserkater

... Frau Moderatorin, ich kann selbst lesen für wen das Forum gedacht ist und es geht mir nicht generell um mehr Antworten sondern um Leute die ein Kind verloren haben speziell. Wieviele Kinder hast Du verloren ?
Keines ? Dann bist Du erst recht hier falsch.


 

Die Trauer

von:merijam

Du magst dein schmerz mit einem toten kind gleich sehen aber das ist normal das hier die personen sich dadurch verletzt fühlen den , bei dir besteht noch hoffnung bei uns nicht und das solltest du verstehen


 

Ja Du hast recht

von:boeserkater

Leck mich ........ und verschon mich bitte zukünftig mit gutgemeinten Tips


 

Ein schöner Satz

von:boeserkater

vielleicht schreibst Du ihn auch auf das Grab Deiner Kinder drauf : "Ich weiß dass ich recht habe".
Macht sich bestimmt gut dort. Wenn es soweit gekommen ist denkst Du anders, Fräulein.
Die Argumentation "mein Ex-Mann will die Kinder gar nicht mehr sehen" wird übrigens auch von meiner Ex-Frau an den Schulen der Kinder und anderswo verteilt, aber das ist wie gesagt ein anderes Thema.

Und jetzt lass mich bitte in Ruhe.


 

Einfach geschacklos

von:00schneewittchen00

Du weißt ja nicht, wovon du redest. Maß Dir nicht an, zu wissen, wie sich der Tod eines Kindes anfühlt, wenn Du sowas noch nicht erlebt hast. Wenn Deine Kinder erwachsen sind, hast Du ja noch die Möglichkeit mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Das Problem ist ja wohl eher, daß Deine Ex-Frau sie Dir entzieht. Das ist ja wohl was ganz anderes, als wenn sie wirklich gestorben wären. Einfach nur geschmacklos!!!


 

Ich habe es erlebt

von:boeserkater

...... und mit Erwachsenen Kontakt aufzunehmen, die irgendwann mal Kinder gewesen sind, die ich kannte, ist weder Trost noch Ersatz für einen Verlust. Du wüßtest das, wenn Du dieses Gefühl kennen würdest. Da Du es offensichtlich nicht kennst, schlage ich Dir vor, vor, Du verzichtest auf jeglichen kontakt zu Deinem Kind für einen Zeitraum von mehr als die Dauer der Sommerferien (sofern Du überhaupt eines hast) oder Du sparst Dir deine blödsinnigen arroganten Kommentaren gefälligst für Deine lustigen Märchentantenkreise auf !


 

Unglaublich!

von:sauberfrau

Boeserkater,
deine Kommentare sind unglaublich!!!
Das schlimmste, was einem passieren kann, ist, ein Kind zu verlieren.Und zwar dadurch, dass es stirbt.
Wie kannst du DEINE Situation mit solch einer vergleichen, du Egoist?!
Um vorzugreifen, ich habe Gott sei Dank noch meine beiden Kinder. Aber um sich in die beiden Situationen reinversetzen zu können, muss man das nicht erlebt haben.
Ich finde, du solltest jetzt besser nichts mehr sagen.



 

Also ehrlich gesagt

von:apfel22

wäre es für mich auch unaushaltsam schlimm, wenn ich mein kind nicht hätte sehen können. ganz egal aus welchem grund.

ich finde es dumm, wenn hier ein schmerz gegen den anderen aufgewogen wird.


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