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Für alle Angehörigen von Krebskranken!!!

 

Hallo!!!
ich eröffne dieses Thema, weil ich Hilfe brauchen und vielleicht nicht nur ich sondern noch mehr Leute da draußen.
Ich bin 20 Jahre alt und meine Mutter hat Krebs. Wir gehen durch die Hölle. Sie bekommt seit über einem halben Jahr eine Chemotherapie, wobei die erste nicht gewirkt hat und seit zwei Monaten bekommt sie eine andere. Diese wirkt auch nicht beosnders gut, wir müssen abwarten.

Es quält mich so, nicht zu wissen, was in der nächsten Zeit passiert, ich brauch meine Mutter so sehr und ich weiß nicht was ich tun, damit es mir besser geht. Ich muss für sie stark sein, denn sie leidet sehr und psychisch sind wir momentan alle am Ende.

Geht es vielleicht jemandem von euch genauso, würde mir helfen, mit Menschen zu reden, die das gleiche durchmachen!!!

Bin gespannt was ihr schreibt.


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Hab angst

hey du,meine mama hatte darmkrebs...alles gut ueberstanden!!! Chemo und Bestrahlung!!! Mama bekam vor 4 woche den kuenstlichen darmausgang zurueckverlaegt...seit dem 3 not-ops,lungenembolie,intensivstat ion...das alles in 3 wochen...vor 3 tagen bekamen wir diagnose: lungenmetastasen...ich habe angst! sie liegt noch im kh...wenn der bauch ok is in reha und dann chemo fuer lebensverleangerung...nicht heilung...mich quaelt dies alles


 

Seit Montag Diagnose Lungenkrebs

Da reihe ich mich mal ein: Wir haben am Dienstag erfahren, das mein Mann bösartigen Lungenkrebs hat, welcher auch schon die Bronchien, Teile der Knochen und ein Stück der Niere befallen hat. Er muss morgen ins Krankenhaus und ich weiss im Moment auch nicht, wie ich die Kraft aufbringen sol, für ihn stark zu sein. Vor allem, da seit letztes Jahr wirklich alles schief geht. Insolvenz einer Firma, mit der wir zusammen gearbeitet haben, die schulden uns fast 100.000 Euro. Dann war mein Vater sehr schwer krank, dann starb meine Oma, die ich mit meiner Ma gemeinsam pflegte und im Juni kam meine Stieftochter mit einem Totalzusammenbruch in die Psychiatrie. Jetzt ist sie halbwegs (erstmal) wieder fit und wir dachten, es geht aufwärts. Und jetzt das hier. Ich möchte und MUSS für meinen Mann stark sein; weiss aber wirklich nicht, wo ich diese Energie noch herholen soll.


 

Mein Mann hat 2 verschiedene Krebsarten

Mein Mann hat unabhängig voneinander Darmkrebs und Lungenkrebs. Er hat bis jetzt eine Chemotherapie für den Darmkrebs von 6 Monaten erhalten. Letztes Jahr im November hat er dann noch eine Strahlentherapie von 5 Wochen bekommen. Beides hat er einigermaßen vertragen. Nun ist er zur Reha und ich hatte gehofft, das es ihm besser gehen wird. Er kann seit einigen Tagen aber nicht so richtig auf Toilette gehen. Er sagte mir am Telefon, das er sich so schwach fühlt. Die Ärzte in der Klinik wissen Bescheid. Ich werde fast verrückt vor Angst und habe kaum noch die Kraft mit allen fertig zu werden. Zuhause muss ja auch alles weiter laufen. Ich habe solche Angst um ihn. Ich weiss nicht, wie ich ihm helfen kann.
Mir kommen immer wieder die Tränen. Ich fühle mich total überfordert und habe doch niemanden dem ich mein übervolles Herz ausschütten kann.


 

Pflegestufe

von:arwen10001

Mein Mann ist nun gestern operiert worden. Ich bin in unserer Wohnung wie Falschgeld herum gelaufen, habe mich aber dann zusammen gerissen und bin zum Roten Kreuz gegangen. Irgendwo hatte ich gelesen, das es für Krebskranke Pflegegeld und Hilfen gibt. Danach wollte ich mich erkundigen. Mit Hilfe unserer Krankenkasse werden wir nun anfangen alle Vorbereitungen zur Heimkehr meines Mannes zu treffen, wenn dies auch noch etwas dauert. Er soll die bestmögliche Pflege und Betreuung erhalten, die es gibt. Eines kann ich allen Betroffenen nur raten: holt euch Hilfe von der Krebshilfe und fragt mal bei Sozialstationen nach, welche Möglichkeiten es gibt. Man stösst sehr schnell an seine Grenzen der Belastbarkeit und braucht gerade als Angehöriger alle Kraft der Welt, da auch die eigenen Gefühle Achterbahn fahren.


 

Hallo!

Ich habe kurz vor Weihnachten erfahren dass meine Mama bösartigen Brustkrebs hat. Sie ist zwei mal operiert worden und hat jetzt ihre erste Chemo hinter sich. Leider verträgt sie diese nicht besonders und musste wegen Erbrechen und Durchfall wieder in die Klinik.
Wir haben 2 Kinder und mein Papa hatte mich gebeten den Kontakt zu ihnen beiden zu meiden, da unser Kleine auch Husten und Schnupfen hatte. Ihnen ist|war die Ansteckungsgefahr zu gross. Kann ich auch gut verstehen.
Heute darf meine Mama ggf. aus dem KH raus, wenn die Blutwerte in Ordnung sind. Ich bin kurz bei meinem Papa vorbei um ihm Blumen fuer sie zu geben und bin soooo
erschrocken, da meinPa nur noch grau im Gesicht aussieht. Er hatte am Telefon immer gesagt, es gehe ihm recht gut, aber nun muss ich auch noch Angst haben, dass es ihm auch noch zu viel wird. Mein Papa ist noch dazu herzkrank.
Als ob das nicht reichen würde, liegt mein Schwiegervater mit her Lungenfibrose auch im KH. Meine Schwiegermum hat leider keinen Fueherschein und nun suchen wir fuer die beiden in unserer Nähe eine Wohnung, wo mein Schwiegervater mit Rollator, oder sogar mit Rollstuhl zurecht käme.
Manchmal denke ich mir das es auf der Welt nicht mehr gerecht zugehen kann. Wenn ich noch die anderen Geschichten lese, kann ich die Verzweiflung gut versehen.
Wenn man manchmal liest, über was sich manche Leute sorgen machen, kann ich nur lachen und mich fragen ob diese Leute echt keine anderen Probleme haben.
Sorry, ist vielleicht nicht ganz fair, aber es musste mal raus!!!
LG
Tina


 

Hallo

von:biggi328

Hallo Tina,
als ich gelesen habe was du derzeit alles zu bewälltigen hast
dachte ich auch ganz spontan oh weiha.....
Ja das Leben ist wirklich nicht immer fair. Mir hilft es immer zu denken, das Kriesen Herausforderungen sind, und wenn man sie gemeistert hat, kann man sehr stolz sei es geschafft zu haben. Und wenn ihr als Familie zusammenhaltet dann kriegt ihr es schon hin.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen das du alles schaffst ohne dabei selber auf der Strecke zu bleiben


 

Mein Freund hat Knochenmarkskrebs

Hallo,
ja ich kann gut verstehen das ihr alle nach der Diagnose Angst und Unsicherheit verspürt. Mein Freund (47) hat im Oktober nach einem Verdacht auf Bandscheibenvorfall seine Diagnose erhalten. Es trag uns wie ein Schlag. Es ist bösartig aber hat nicht gestreut. Mittlerweile bekommt er nächste Woche die 7 Chemo von 9. Bis auf Übelkeit und Haarausfall hat er keine Nebenwirkungen. Ich habe wahnsinnige Angst das diese Krankheit nicht weg geht. Er selber spricht kaum mit mir über die Krankheit. ich weine oft und bin verzweifelt. Mit vielen kann man über das Thema auch kaum reden, die blocken ab und meinen immer: ach das wird schon wieder.....
Es hat unsere ganze Partnerschaft sehr verändert. Wir wohnen nicht zusammen, sehen uns oftmals nur am Wochenende. Und ich bin oft froh wieder in meiner Wohnung zu sein. Komisch, auch ich habe mich sehr verändert.....
Wer hat Lust sich mit mir auszutauschen?


 

Meínen Freund betrifft es auch

von:tina24958

Hallo,
mein Freund hat Anfang Dezember nach einer Routineuntersuchung eine Diagnose bekommen, er hat mir erst von Darmkrebs erzählt. Das ist es wohl....auch. Er will mich schonen, aber ich bin natürlich so verrückt und suche im Internet herum..... Anfang Januar hatte ich ihn dann so weit, dass er bissel mehr rausrückte.....es ist auch noch ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse. Was ich dann da zum Thema gelesen habe.........das hat mich so umgehauen, dass ich für zwei Tage auf der Intensivstation gelandet bin mit Verdacht auf Herzinfarkt. Inzwischen bin ich so stabil, dass ich mir sage, wenn ich auch noch umkippe, ist keinem geholfen. Mein Hausarzt hilft mir, stark zu bleiben. Wir führen auch eine Fernbeziehung, sehen uns meist nur am WE oder mal so zwischendurch. Aber dann blenden wir die schlimmen Themen oft aus, genießen die Zeit, die wir miteinander haben und freuen uns auf das nächste Treffen. Wir lachen uns oft kaputt über irgendwas und leben den Alltag. Wir reden schon auch über die Krankheit, aber dann sehr sachlich. Wenn ich allein bin, muss ich mich nicht zusammenreißen, dann heule ich schon auch mal. Ich verändere mich auch, aber ich empfinde das nicht nur negativ. Man muss es annehmen.......so schwer wie es ist. Vielleicht sollte ich noch schreiben, dass wir beide nicht mehr soooo jung sind. über 50. Wir haben uns gefunden und lieben uns ganz doll, und dann kam diese blöde Krankheit.......
Tina


 

Hoffen

von:beetle49

Ich wünsche euch beiden von herzen viel mut und kraft, um diese schwere zeit zu überstehen.
suche eigentlich einen chemo-therapie ort in ungarn für meine schwester. vielleicht weiss du etwas.
viel glück und geniesst die zeit


 

Meine Mutter hatte vor 3 Jahren Brustkrebs. Er fing bereits zu streuen , aber durch schnellen Eingriff der Ärzte ( OP ) und 6x Chemo,sowie Bestrahlung konnte man ihn gut stoppen. Ich muss auch sagen, das der Krebs bösartig war.

3 Jahre war Ruhe. Mama ging es prima, alles so wie früher.
Bis auf die Kleinigkeit, dass sie anfing regelmäßig zu Erbrechen.

Es ist nunmal unromal, so häufig und solange- deshalb hat mein Vater ( selber Arzt ) für sie eine Gastro aufgefordet.
Sie haben in ihrem Magen ein Geschwür gefunden und Proben entnommen . Diagnose : Magenkrebs.

Warum schon wieder ? Alles wurde überprüft, er fing Gott sei Dank nicht zu streuen. Jedoch soll er relativ bösartig sein.

Ihre erste Chemo hat sie hinter sich, 2 weitere folgen noch. Danach kommt der ganze Magen raus , und dann nocheinmal 3x Chemo. Ich hoffe nur , das wir den gleichen Erfolg haben werden wie beim Brustkrebs.
Ihr geht es wirklich gut , ich denke, sie ist einfach nur stark.
Jedoch ist der Gedanke , was wenn..

ich liebe sie sehr.



 

Krebs

Hallo, ich bin 15 und meine mutter hatte vor 3 jahren krebs. eigentlich habe ich gehofft, dass es irgendwann aufhört, aber ich weiß nicht mehr weiter. ich verstehe mich mit meiner mutter seit der krankheit überhaupt nicht mehr. ich gehe ihr aus dem weg, weil ich sie einfach nicht mehr aushalte. sie hat die ernährung komplett umgestellt. wir ernähren uns nun vegan. ich werde zu verschiedenen ärzten geschleppt weil sie der meinung ist, ich werde auch noch krank, dabei gehts mir bestens! es ist einfach der reinste wahnsinn. sie hat sich durch den krebs verändert und es ist nicht mehr das, was es einmal war. ich weiß nicht, vielleicht geht es jemandem genauso?


 

Sorgen

Hallo ! Ich mache so etwas zum 1. mal...Auch ich habe am 20.7.10 erfahren das ich Krebs habe...natürlich habe ich Angst vor dem was kommt...Angehörige meistens auch ...wie in deinem Fall sogar sehr....Was würde ich mir von angehörigen wünschen...Ein offenes Ohr ...aber kein Gejammers.erinnere deine Mutter was Sie schon alles i.Leben geschafft hat!Auch da gab es sicherlich mal Momente wo man dachte es geht nichts mehr...und es ging doch irgendwie...dieses Mal ist der Weg verdammt schwer..und es wird dauern..aber es wird wieder gehen.Sie muß ganz fest daran Glauben und wenn es Ihr zwischen den Chemos besser geht..nur etwas tun was Ihr gut tut!! Wichtig..Sie muß sich auf etwas freuen können !! Als Tochter kannst Du nur da sein..Sei nach außen zu deiner Mutter stark...auch wenn es innen bei dir anders aussieht..Habe kein schlechtes Gewissen wenn Du am Wochenende rausgehst..Du brauchst es um Kraft zu tanken.Kannst mir gerne antworten!!! Alles liebe Anne


 

Familie...

Gestern Abend, kurz bevor ich mit Freunden feiern gehen wollte, kam mein Bruder (26) zu mir (19) und meinte er müsse reden.
Natürlich is Frau dann im Stress, weil hübsch machen usw. aber er kommt selten mit sowas, also saßen wir auf dem Balkon und er erzählte mir das er beim arzt war... ergebniss: schilddrüsenkrebs
80% wahrscheinlichkeit das er überlebt, in dem alter noch bisschen höher
wenn er überlebt is das schlimmste was passieren könnte das er eben sein lebenlang tabletten schlucken muss...
aber irgendwer muss auch die 20% ausmachen

und ich gebs zu... ich hab angst um ihn, sogar wie verrückt. meine eltern haben das wahrscheinlich noch nicht richtig verdaut, das kommt noch.
das problem ist auch einfahc das so ein kram vererbbar ist
mein opa ist daran gestorben, mein onkel hat auch keine schilddrüse mehr, meine tante liegt gerade im krankenhaus wegen darmkrebs...
hier ist die hölle.
aber man kanns nur durchstehen... was anderes bleibt einem nicht übrig und wenn man jetzt zweifelt, dann hasst man sich später einmal dafür.
ich sage nicht das man nicht weinen darf! man darf weinen, jammern, gott verdammen, alles was hilft... aber nicht so schwach werden um dieser person keine hilfe mehr zu sein


 

von:01lilian07

die freundin meines vaters (44) hat gestern die diagnose schilddrüsenkrebs bekommen.
dieser ist schon weit fortgeschritten; er hat bereits gestreut.
in 3 tagen werden ihr krebszellen entnommen um zu sehen, wie weit der krebs schon fortgeschritten ist und ob es überhaupt noch eine chance auf heilung gibt.
ich hab echt riesig angst, dass der krebs schon zu weit entwickelt ist.
ihre oma hatte das auch und sie ist daran verstorben...
ich weiß auch ehrlich gesagt nicht so ganz, wie ich mich jetzt ihr gegenüber verhalten soll.
ich bin momentan echt damit überfordert.


 

Kraft haben

von:pinkelaura

Ich kann so gut nachvollziehen wei es dir zurzeit geht.
Weinen und darüber reden hilft, schreib einfach hier rein, wenn die was auf dem Herzen liegt.
Am Anfang habe ich auch gedacht, dass ich alleine bin und dass es allen anderen gut geht, nur ich habe Sorgen. Aber das ist nicht so, es gibt soviele hier, die mit dieser Krankeheit oder anderen Schicksalen belastet sind.
Wir allen brauchen Platz zum Reden, damit wir merken wir sind nicht alleine.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft, aufgeben darf man nicht, aber mal einen Tag mies fühlen und die Decke über den Kopf ziehen, das geht!!!


 

Homöpathie

von:susim8

leider geht es auch mir so, ich selbst hatte im alter von 24 jahren lymphdrüsenkrebs. meine mutter hat ein melanom das bereits gestreut hat. ich tue mir oft schwer damit um zu gehen. ich bin in homöpathischer behandlung - klassische homöpathie - mir hilft das sehr!
ich versuche immer positiv zu bleiben und verusche das positive zu sehen und an das gute zu glauben.


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