Ich will meine Gschichte erzählen um den ganzen kranken leuten in diesem Forum Mut zuzusprechen! Ich war da wo ihr jetzt seid!
BItte schreibt mir wie ihr die Geschichte fandet und vielleicht habt ihr ja die selben Erfahrungen gemacht wie ich und andere Erkenntnisse und Hilfen erfahren, dann schreibt sie bitte dazu. Ich würde mich auch über weitere Hilfen freuen
danke....!
Bei mir begann die ganze geschichte als ich 14 war und ein halbes Jahr ins Ausland (nach Australien) gegengen bin. Davor war ich immer dünn aber hab süßigkeiten ohne ende gegessen, wusste weder was kohlenhydrate oder Kalorien sind, konnte einfach enspannt essen und hab nie drüber nachgedacht. (Ich wünschte ich könnte zurück in diese zeit...) als ich wieder gekommen bin aus australien hatte ich aber, wegen dem fetten, leckerem essen und weil ich halt davor nie darüber nach gedacht habe da ziemlich zugenommen und wog 64 kilo bei 169 cm.
Das war jetzt nicht übermäßig viel, aber ich war halt als kind immer ziemlich dünn. Ich beschloss ganz normal, ganz entspannt zumindest unter 60 Kilo zu kommen, machte mir aber nicht viel stress. Die ersten Kilos gingen total easy runter, allein schon nicht mehr täglich Burger sorgten dafür dass ich 62 Kilo, dann 60 wog. ich wog mich immer öfter und nichts gab mir ein besseres Gefühl als immer wieder zu sehen wie die Kilos purzelten. Auch als ich 58 Kilo wog wollte ich nicht aufhören. eigentlich sind ja 55 Kilo das perfekte Gewicht, dachte ich. Nur leider ging es mittlerweile nicht mehr so einfach und ich begann immer weniger zu essen. Aber die Komplimente und die Bewunderung von meinen Freunden, meiner Familie, meinem Tennislehrer, sogar meiner Gemeinde spornten mich ungemein an sodass ich nicht aufhören konnt. Ich verbot mir immer mehr und nahm trotzdem immer langsamer ab. Doch ich wurde immer verbissener und schließlich erreichte ich 55 Kilo.
Welch ein Jubeltag! Doch ich konnte jetzt nicht einfach wieder normal essen (normal essen, was war das nochmal?) Alles drehte sich ums essen, ich beobachtete alle leute die einfach ihr pausenbrot nahmen und hineinbissen, ich mied essen mit der familie, ich liebte es einfach durch den supermarkt zu gehen und mir essen anzuschauen, ich dachte ewig nach bevor ich was aß, während ich es aß und analysierte es genau. Alle gedanken drehten sich nur ums essen, denn ich hatte panische angst das erkämpfte gewicht wieder zuzunehmen. ich wollte nich zunehmen, also nahm ich halt weiter ab. Damit ich puffer hab, wieder normal essen kann und sich dann mein gewicht bei 55 kilo hält wollte ich erst 53, dann doch lieber 52 und nuir um zu gucken ob ich es kann 50 Kilo wiegen. Es war eine Tortour, oft lag ich nachts hungrig im bett, es wurde winter und mir war so unglaublich kalt... doch wenn ich am nächsten morgen auf die wage stieg und ein paar gramm weggefroren waren machte es das alles wett.
Allerdings statt der Komplimente kamen langsam immer mehr besorgte Nachfragen und Genervtsein, weil ich immer dem Mittagessen fernblieb und so, auf. Es war nur einfach so dass wenn ich etwas aß ich immer unglaubliche schuldgefühle hatte und wenn ich mal auf der wage etwas mehr gramm hatte als am vortag es mir immer schlecht ging. auch wenn ich nie gedacht hätte dass ich mal so viel abnehmen würde... aber ich hatte auch unglaublich angst, dass wenn ich nicht mehr so penibel darauf achten würde ich explosionsartig wieder zunehmen würde. ängstlich schaute ich mir oft bilder von dem prallen, glücklichen ich in australien, burgeressend, an und schäme mich und denke daran, dass ich heute nur einen apfel gegessen habe. Ich konnte einfach nicht aufhören. Nur um zu gucken ob es geht, wog ich schließlich (ungefähr 5 monate nachdem ich aus australien wieder gekommen bin) 46 kilo. Das war wohl der Zeitpunkt wo meine mutter eingriff, sie hatte zwar schon oft mit mir gesprochen, aber da ich sonst weiter funktionierte, viel freunde, sogar einen Freund hatte, zahlreichen aktivitäten nachging, in der gemeinde mitarbeitete und gut in der schule war und warscheinlich auch da sie selbst viel arbeitet hat sie es eher laufen gelassen, worüber ich natürlich ganz froh war. Aber weil so viele menschen mich mittlerweile darauf ansprachen wie eklig knochig ich aussah und dass der ganze scheiß so gar nicht zu meinem genießer-wesen passt, dass ich es nicht nötig habe, dass sie sich sorgen machen, dass ich in der klinik landen werde wenn ich so weiter mache, machte ich stop. ich war krank, ich war dürr. ich wollte es nie soweit kommen lassen..irgendwo ganz tief drinnen war ich auch stolz und die komplimente bestätigigten dass ja eingentlich.... aber ich hatte erkannt das ich krank war und beschloss auch wenn es mir wiklich schwer fällt zuunehmen. ganz langsam. ganz gesund. wieder normal zu werden. nicht war?
leichter gesagt als getan. an manchen tag fraß ich nur. süßes zeug, zucker. doch ich konnte es nicht. in mir behalten. einerseits war mein magen wohl dafür zu klein und mein magersüchtiger engel auf der linken schulter heulte. aber ich hatte vom kotzen schon gehört. finger rein und husten. danach fühlte ich mich immer noch kränker. einmal hat meine mutter mich gehört und mir mir darüber geredet. es war mir so peinlich. ich finde kotzten so eklig, es gibt nichts schlimmeres, ich habe danach immer aufgedunsene augen und dicke lippen. mit dem essen ist es bei mir immer nichts oder massen(die dann im klo landen). oft ist es so dass wenn ich einml anfange zu essen ich ganz viel ganz schnell in mich reinschlinge. am anfang dachte ich mir, es ist ja ok, ich muss ja zunehmen, das habe ich ja meiner mutter versprochen! doch wenn ich dann gegessen habe, viel gegessen hatte hatte ich immer so ein ekliges, schreckliches gefühl. und nahm zu. doch dabei ging es mir total schlecht, ich hatte angst dass alles umsonst war, hatte angst vor mir selber und wusste nicht was ich machen sollte.
Meine lösung bestand in büchern, ich legte mir wälzer ohne ende zu, durchstöberte ernährungsforen, wusste plötzlich alles über eiweißgehälter, gute und schlechte fette, welche vitamiene man wann braucht, gute ballaststoffe, und den bösen zucker, der heißhunger macht. ich war nciht allein. es gab einen ganzen berufszweig der mir helfen konnte gut zu essen. Doch das ganze führte probleme mit sich. ich konnte immer noch nicht normal mit der familie am abendbrottisch sitzen, denn jenes durfte ich nicht essen und dieses auch nicht. Meine gadanken kreisten immer noch um dieses eine ledige thema essen. und ich zweifle ob es je anders sein wird. meine mutter verbot mir das kochn, nach meiner ernährunswissenschafltlichen art.
ich kann mehr, ich bin mehr als die wage anzeigt. es ist bescheuert sein leben damit zu vergeuden über essen nachzudenken, es gibt so verdammt noch mal wichtigere dinge! es geht nicht ohne essen, aber es ist auch nicht besonderes, es ist das normalste!
Ich mach das jetzt konkret so, dass morgens, mittags und abends mit leuten zusmmen esse, denn essen ist vorallem was gesselschaftliches! und immer genau das esse, was die anderen auch essen. einfach normal essen... oft fällt es mir schwer aber ich will enlich davon weg kommen!! ich will es machen wie mein Bruder, er denkt nie darüber nach, isst was man ihm gibt und ist total schlank. ich will ja auch nicht dick sein, aber eigenlich ist es mir egal: ich war dick, ich war dünn und ich war dick eindeutig glücklicher als dünn( australien war die tollste zeit meines lebens
) aber ich will vorallem dass es so ist wie vor australien, dass ich einfach nicht mehr nur darüber nachdenke. Ich wiege jetzt 52 Kilo bei 169 cm., aber ich will mich nicht mehr so oft wiegen. denn das leben ist zu kurz für sowas, leute!!!