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Wie verändert sich "Liebe" im Laufe des Lebens? Liebe eines Jugendlichen vs. Liebe als Erwachsener | ||||||||||||||
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........aus gegebenem Anlass, meine Tochter ist nun im Teenager Alter und da spielen Jungs nun schon eine grössere Rolle als früher....frage ich mich immer häufiger :
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Also meiner Meinung nach gibt es da gravierende Unterschiede zwischen dem Verliebtsein und der echten Liebe. Den Unterschied festzustellen, dafür braucht es auch ein gewisses Maß an Erfahrung. Verliebtsein ist das Feuer, das (ver)brennt, das aber nicht wirklich wärmt. Es ist ein schönes Gefühl, gar keine Frage, aber es geht vorbei. Gerade in der Jugend ist das aber noch unverständlich und ich habe auch viele mit frotgeschrittenem Alter (35+) erlebt, die hier Verliebtsein=Liebe setzen und dann todunglücklich sind, wenn sie merken, dass das Verliebtsein verschwindet und die echte Liebe nicht zum Vorschein kommt.
Echte Lieb, das ist die Wärme, die Nähe, das abgrundtiefe Vertrauen, das es einem ermöglicht auch die schlimmsten Fehler des Partners zu akzeptieren. Sie ist bedingungslos und kann einen Menschen retten oder zerstören, wenn man mit ihr "spielt". Sie kennt keine Grenzen und kann nicht nur einen Menschen umfassen, sondern mehrere. Man kann wirklich mehr als einen Menschen wirklich lieben, davon bin ich überzeugt.Ich kann einen Menschen - egal welchen Geschlechts - auch wirklich lieben ohne jemals in ihn verliebt gewesen zu sein. Die rein körperliche mehr oder weniger oberflächliche Art des Verliebtseins beschränkt sich dann doch auf die von mir bevorzugte Konstellation der Geschlechter 
Was hat das nun mit dem Alter bzw. der Erfahrung zu tun? Wie gesagt Verliebtsein <> Liebe. Das muss der Mensch aber erst mal begreifen, erfahren und dann auch akzeptieren. In der Jugend sind wir sehr schnell verliebt, unsere Hormone spielen mit uns Achterbahn und jedes Mädchen, dass uns Männern nicht sofort ausweicht, ist eine potentielle Partnerin. Wir sind verliebt und es ist schön. Vielleicht passt es für den Moment, vielleicht passt es für länger, vielleicht stellen wir auch schon beim ersten Versuch fest, dass auch nach den Schmetterlingen im Bauch etwas da ist, das viel tiefer geht, was wir aber nicht wirklich einordnen können. Sicherlich ist in jungen Jahren eine Trennung nicht schön, aber möglicherweise ist es auch nur der verletzte Stolz, der einem so weh tut. Ausschließen möchte ich das nicht. Außerdem ist es unschön, wenn ein Schmetterlingmassensterben im Bauch stattfindet. Natürlich tut das weh, aber eigentlich darf das niemanden wirklich aus der Bahn werfen.
Mit zunehmendem Alter, wenn man langsam dahinter kommt, was Liebe wirklich ist, wird es zum einen schwieriger eine Bindung einzugehen, da man sich vom bloßen Verliebtsein nicht mehr so leicht täuschen lässt, auf der anderen Seite möchte man die Liebe finden oder von ihr gefunden werden. Sie ist es, die wir erreichen wollen und die über die Vereinigung der Körper weit hinaus geht. Ich muss mit einer Frau nicht schlafen, um mit ihr den Himmel auf Erden zu erleben. Es gibt Momente, die sind viel intensiever als alles, das ich bisher erleben durfte, auch wenn alle Beteiligten komplett bekleidet sind
Ob man mit diesem Menschen eine Beziehung zusätzlich führt, ist völlig irrelevant, denn wahre Liebe braucht so etwas mehr oder weniger Formales nicht.
Um zur Ausgangsfrage zurück zu kehren: Nein, man liebt nicht wirklich anders, nur gaukelt uns die "Nichterfahrung" in der Jugend etwas vor, das möglicherweise gar nicht existiert.
schöner comment zum Thema @diogi
Für die Liebe gibt es keine Definition,und das ist gut so. Sie wird so verschieden/einzigartig empfunden, wie wir verschieden/einzigartig sind. So vieles muss passen, damit dieses Gefühl entstehen und wachsen kann, eigentlich ein Wunder, dass es tagtäglich passiert
Ganz gleich, welchen Alters......sie ist das Maß aller Dinge. Meine - individuelle - Meinung
bin begeistert von deinem Post! Bringt alles auf den Punkt!
Vor allem das:Es gibt Momente, die sind viel intensiever als alles, das ich bisher erleben durfte, auch wenn alle Beteiligten komplett bekleidet sind
da kann ich nur zustimmen!!! Die körperliche Vereinigung ist doch immer das Sahnehäubchen zwischen Partnern.
Man entblösst sich, seine Seele, gibt sein Innerstes preis.
Und ich bin ein Mensch, der kann sich nur darauf einlassen wenn die Liebe da ist,von beiden Seiten, das Vertrauen, die Nähe.
Vor allem bin ich begeistert weils von einem Mann geschrieben wurde, und was für ein langer Text
Danke für Dein Statement, dem ist wohl nichts mehr hinzuzugügen
Danke für die Blumen. Aber letztlich ist es nur meine Meinung und die kann falsch sein. Ich sehe das so und mich interessiert, ob andere auch ähnliche Erfahrungen gesammelt haben. Es ist ein Diskussionsbeitrag von vielen und kann immer auf Richtigkeit überprüft werden. Also biitte ich darum, dass dem noch viel hinzugefügt wird 
ich finde es toll welch interessante Dinge hier schon gepostet wurden! Sicherlich sieht das Jeder anders-
Jeder kann für sich entscheiden, ob er aus dem Einen oder anderen Post etwas für sich herausziehen kann..und ich hab schon viele gute Ansätze gefunden
Danke nochmal!
ich melde mich auch mal zum Wort, weil ich die Dinge eben auf meine Art betrachte...natürlich habe ich mir das nicht aus den Finger gesogen, nur ich sehe das etwas leichter.
Die erste Liebe die wir erfahren, ist die Liebe von er Mutter bzw. von dem Vater, quasi Eltern. Diese Liebe prägt die Persönlichkeit so wie das spätere Verhalten. Die Eltern leben z.T. dem Kinde vor, wie geliebt zu werden und lieben funktioniert.
Anschließend entwickelt sich die Sexualität aus uns unbewusst, durch sozialen Umgang etc.
Es gibt keine Altersbeschränkung in der Liebe, aber wohl eine Entwicklung. Und nicht die Liebe verändert sich im Leben sondern die Auffassung durch das Erlebte in der Liebe verändert sich.
Viele Ältere klagen darüber, dass ihre Ansprüche mit dem Alter anwuchsen und sie sich schwer binden...dabei ist das gar nicht so, meiner Meinung nach. Mag sein, dass durch die Erfahrungen die man gemacht hat auch die Ansprüche (sprich was will ich und was nicht) es nicht gestatten, dass man gleich sich jemanden offenbart oder auf jemanden zugeht (weil man den noch nicht gut kennt, Schlechtes erlebt hat), aber die Liebe die man bereit zu geben ist und zu bekommen wohnt unweigerlich in einem selbst...daher, denke ich, wenn man sich dahingehend öffnet, dass sich auch das Entwickeln einer weitere Liebe einfacher gestaltet.
Liebeskummer so wie die Liebe finde ich ist individuell zu sehen, jeder verarbeitet dieses auf seine Weise, oder anders gesagt, wie es ihm in die Wiege gelegt wurde.
Ich finde Trost dem Kinde zu geben in der schweren Zeit (Liebeskummer) verweichlicht das Kind. Ich würde meine Liebe zum Kind auf einer andere Art und Weise zeigen, als durch Trost - was nicht heißt das es nicht auch tröstend wäre!...Vielleicht in dem ich mit dem Kind etwas außergewöhnliches Unternehme...und ich bin überzeugt, das Zeit (auch wenn das ein schlechter Trost ist) alles reguliert. Beispiel wäre eine Tour mit einem Segelboot. Wasser wirkt träge, aber kann unheimlich viel Kraft spenden...nur als Beispiel! Dort kann man auch gut die Tränen abwischen...
Waldtouren oder andere Unternehmungen sind ebenfalls gut als Beispiel. Und wenn Tränen fließen sollten, dann fließen sie halt...
So viel Kummer ich auch hatte, so viel ich auch Leid erfuhr, ich habe mich nie verschlossen und zugemauert...und das mein Leid durch einen Menschen verursacht wurde bedeutet nicht, das es auch mit anderem passiert...dazu muss ich aber auch aufmerksam mit mir sein...und mich fragen, wie viel Leid habe ich mir selbst zugefügt.
Ich hoffe das regt eurer Gespräch an!
Viele Grüße!
p.s.
...meine Mama meinte, im übertragenen Sinne, zu Liebe: Mische dich nie in die Politik einer anderen Familie ein, jede Familie hat ihre eigenen.
liebe @dasmeine für Deinen tollen Post! Ich werde ihn mir anschliessend nochmal in Ruhe und mit Verstand durchlesen......und eventuell das Eine oder Andere für mich persönlich mitnehmen!
glg
läuft gerade ein Film Namens "Aszendent Liebe"...
Meine Kleine hat zum Glück noch kein besonderes Interesse an Jungs. Sie wird im März 13 und von daher denke ich, daß dieses Thema auch für mich nicht mehr allzu weit weg ist.
Ich habe meine erste große Liebe (er war auch mein 1. Freund) mit 14 kennengelernt und als ich 17 war, war es dann vorbei. Ich hab zwar die Beziehung beendet, aber nur, weil er die Finger von anderen Mädchen nicht lassen konnte. Gelitten hab ich in dem Sinne nicht sehr lange (ein paar Wochen vielleicht), aber die nächste wirkliche Liebe kam dann erst wieder mit 21. Dazwischen war ich zwar immer mal verknallt, aber nach 3-4 Monaten wars dann auch schon wieder langweilig.
Ich denke keine Mutter sieht ihr Kind gerne leiden. Aber es gehört nunmal leider dazu.
Dass man wegen dem Scheitern der 1. großen Liebe zum dauerhaften Herzensbrecher wird, glaube ich nicht. Das ist auch nur eine Phase und irgendwann kommt große Liebe Nr. 2.
Ich jedenfalls treffe meinen 1. Freund hin und wieder und wir verstehen uns auch gut, aber wenn ich ihn mir angucke denke ich immer: "Mensch, was hast du an dem eigentlich mal toll gefunden?"
Trotzdem mach ich mir jetzt vorsorglich schon fast ins Hemd, wenn meine Tochter mit dem ersten Herzschmerz nach Hause kommt. Der Verursacher sollte mir dann besser aus dem Weg gehen.
........Gewalt ist doch auch keine Lösung
Und was denkst Du jetzt .......also so im Vergleich
Liebe in der Jugend - Liebe in Alter ?
Gibts da Unterschiede? Wenn ja welche und warum?
Es hat sich definitiv was verändert.
Als ich jünger war, hab ich Trennungen viel besser weggesteckt. Da ging dann für 1-2 Wochen die Welt unter und danach hab ich mich gefreut wieder nach Herzenslust rumflirten zu können. Außerdem war ich meist total gespannt, wer wohl als nächstes meinen Weg kreuzt.
War halt alles aufregend.
Inzwischen bin ich aber ziemlich ruhig geworden. Ich hab keine Lust mehr auf jemand Neues. Schon wieder von vorne? Och nöööö...... Dann lieber versuchen an der Beziehung zu arbeiten, Kompromisse zu schließen und Macken akzeptieren. Wenn es dann wirklich nicht geht - wie beim Lurch oder dem Löwen z.B. geh ich zwar trotzdem, aber irgendwie ist das absolut nicht mehr spannend oder aufregend, sondern eher nervig. Außerdem sind meine Beziehungen mit der Zeit immer ernster geworden. Irgendwann kommt halt doch dieser Moment wo man jemanden möchte, mit dem man alt werden kann. An sowas hab ich mit +/- 20 ganz sicher nicht gedacht.
liegt die Tendenz nun in der Richtung, dass man in jungen Jahren Trennungen besser verkraftet und sich schneller verliebt?
Mit den Jahren ist das Sicherheitsdenken grösser, man wird ruhiger und sehnt sich nach Harmonie.......!
Das find ich ja eig. das schöne an "Liebe im Alter"!
Wenn Beide an einem Strang ziehen und an der Beziehung arbeiten, kann das sogar spass machen
Schwierig. Keine Ahnung ob es jedem so geht. Ich kenne auch viele jüngere Leute, die nach dem Ende der 1. großen Liebe jahrelang keine Lust mehr auf Liebe hatten.
Manche probieren halt aus um den "Richtigen" zu finden, andere warten darauf. Da tickt jeder anders.
Mein Ex-Stier z.B. war nach dem Ende seiner 1. Beziehung (er war da 21) 7 Jahre Single. Der hat sich einfach auf andere Dinge konzentriert. Bis so n Schreckschnucki angewackelt kam.
Aber vielleicht liegt das bei dem ja auch am SZ.
Ich kenne viele Stiere die sich lange Zeit nichts aus Liebe gemacht haben und sich einfach mit anderen Dingen beschäftigen (Sport, Job, Freunde, Reisen).
Junge Waagen sind ja eh mit Vorsicht zu genießen und so war das bei mir damals eben auch. Ich bin sozusagen durchs (Liebes)Leben "geflattert".
Einerseits vermisse ich manchmal diese Leichtigkeit, andererseits ist es aber auch schön wenn es ruhiger wird. Nur glaube ich, daß man im Alter eher an komplizierten Beziehungen festhält, weil man eben keine Lust mehr hat sich ständig wieder umstellen zu müssen (neuer Partner, neue Macken, neue Kompromisse). Außerdem kommt in gewisser Weise das Gefühl der Niederlage dazu. "Wieder hat es nicht geklappt. Wie oft eigentlich noch?".
Wenn man jünger ist, läuft das ja eher nach "Naja, dann eben nicht - Neustart - Next" ab. War bei mir jedenfalls so.
nö, pauschal kann man das wahrscheinlich nicht sagen, man kann höchstens eine Tendenz feststellen, aber stimmt, Jeder ist halt auch anders!
7 Jahre keine Freundin ? Und dann kamst Du
Wow, den musst Du damals ja ziemlich beflügelt haben dass er sein Singledasein aufgab
Die Leichtigkeit ist irgendwie hin, sobald man ins Berufsleben startet! So wars bei mir und engeren Umfeld meist auch! Man wird seriöser und komplizierter
Hoffe Dir gehts gut mit Deinem Schatz !
lg
sehe ich das auch!
Ich will nicht mehr von Blume zu Blume fliegen,und Honig sammeln.... ich will wissen wo ich hingehöre...und wer zu mir gehört..
Will mein Heim,meine Sicherheit, endlich zur Ruhe kommen..und nicht mehr "suchen"müssen nach meinem Deckel
.....sobald man anfängt zu suchen
wirds eh schwierig
Du, ich wünsch Dir gaaaanz bald den passenden Deckel für Deinen Topf
ich such nicht..
..ich laß mich finden
So..werd mich mal outen..grins..
Muß Ojo verteidigen, es ging wirklich um den Liebeskummer meines Sohns,und wir haben darüber diskutiert.
Der Idee mit dem thread ging von mir aus, ojo hats nur umgesetzt, bzw. eröffnet.
ICh finde es nicht gut, wie du ojo persönlich hier angreifst!
Es geht hier nicht um sie, sondern darum wie jeder mit Liebeskummer umgeht, wie er verarbeitet wird, wie man es erlebt, egal wie alt man ist.
Die erste große Liebe meines Großen (bald 17) hat mit ihm Schluß gemacht. Er hat geweint, gelitten wie ein Hund.
Inzwischen gehts ihm besser, Gott sei Dank, es ist immer schlimm wenn eine Mutter ihr Kind leiden sieht, und ihr die Hände gebunden sind.
Ich weiß, als ich in dem Alter war, hab ich auch gelitten und geweint, aber ich bin relativ immer schnell darüber weggekommen.
Jetzt, im Alter ist man einfach verletzlicher geworden, nicht mehr so unbekümmert als in der Jugend.
Man ist alt genug, weiß was man will, und was nicht, erwartet Ehrlichkeit, Vertrauen. Und wenn man dann verletzt wird, enttäuscht wird, dauert es viel länger bis man wieder bereit ist sich auf was Neues einzulassen.
Man weiß was man von der Liebe erwartet, vom Leben. Man ist nicht mehr so naiv, so gutgläubig. Man ist erfahrener, vorsichtiger, und ich behaupte, daß man länger und intensiver leidet je älter man wird.
Man vertraut nicht mehr so leicht, und ein mann muß sich richtig reinhägen um erhört zu werden..
Es dauert bis man sich öffnet, das Vertrauen zulässt...und wenns dann scheitert, egal warum, dann fällt man in ein tiefes Loch..und es dauert lange bis man da wieder rauskommt und einen erneuten Versuch startet.
Ich rede hier nur aus meiner Erfahrung, kann nur sagen was ich denke und fühle.
Und ist es nicht so, je älter man wird umso geringer ist die "Auswahl" als in der Jugend? Jeder hat genügend mitgemacht, Erfahrungen gesammelt, sein Päckchen zu tragen...nicht mehr so unbekümmert und gutgläubig als in jüngeren Jahren!
Und ich stimme ojo zu, es gibt Menschen die persönliche Enttäuschungen nie richtig verarbeitet haben, eine Mauer um sich aufgebaut haben, sich geschworen haben nie wieder jemand an sich ran zu lassen...
Beziehungsgeschädigt, teilweise sogar Bindungsunfähig sind, eben weil sie sooo enttäuscht und verletzt worden sind.
So..das ist mein persönlicher Senf
, so denke und fühle ich!
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