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Hilfe, Baby schläft kaum

 

Ich habe am 17.01. per Kaiserschnitt entbunden. Also der Kleine Mann ist jetzt 10 Wochen alt. Er schläft aber kaum, am Tag manchmal nickt er für eine halbe STunde weg und dann ist er wieder wach. Nachts schläft er nur neben uns im Bett, das aber auch nicht durch. Ständig bewegt er sich und grummelt vor sich hin, schreckt auf und weint und man muss ihn wippen, damit er sich wieder beruhigt. Das ist echt der Hammer, wir kommen gar nicht mehr zum schlafen und mein Mann muss schon abwechselnd in der Woche die Nächte mitmachen, weil ich das nicht alleine schaffe. Ich habe an meinem Wohnort auch keine Familie, wir wohnen 90 km von zu Hause entfernt, weil mein Mann da arbeitet. Ich bin manchmal total verzweifelt und auch total überfordert. Nehme jetzt schon Tabletten, da ich eine Wochenbettdeppression bekommen habe. Es ist Stress pur. Mittlerweile geht es mir schon besser, habe aber Angst das sich das bei dem Jungen nicht einstellt. Es liegt nicht an der Mahlzeit die er nachts bekommt, denn er bekommt nur einmal die Nacht, aber er ist trotzdem dauernd wach. Manchmal hilft nur Auto fahren oder spazieren gehen. Aber auch das hilft nicht immer.Ich bin einfach nur müde und bin tagsüber so platt, das ich dann nirgends wo hingehe, dadurch hat man dann auch keine Kontakte. Wenn mein Mann die Nacht gemacht hat, dann geht es mir natürlich tagsüber ein bisschen besser und ich kann was unternehmen mit dem Kleinen, sont ist man ja total isoliert. Aber dafür ist mein Mann dann total fertig, weil er ja noch arbeiten muss dazu. Wir führen schon gar kein Eheleben mehr und wechseln uns nur noch ab. Wir verbringen kaum Zeit zusammen und tauschen uns kaum aus. Ich muss dabei sagen, mein Mann ist kein guter Redner, was mir dann natürlich auch fehlt. Ich bin sehr unzufrieden und habe Angst das sich das nicht bessert. Das die Ehe davon kaputt geht, denn wir streiten uns nur noch.Wir haben auch schon überlegt zurück zu ziehen wo die Familie wohnt, aber wir haben uns eine Eigentumswohnung gekauft und dann kommt noch hinzu, das wir uns da nicht mehr so wohl fühlen. Habt ihr vielleicht Tipps für uns. Wir würden uns über jeden kleinen Tipp freuen. Da wir auch ziemlich unerfahren und mittlerweile unsicher sind. Wir denken immer wir machen was falsch, zweifeln schon daran ob wir gute Eltern sind. Es ist unser erstes Kind,und viele sagen uns was wir machen sollen, aber der eine sagt es so, und der andere wieder anders und das verunsichert einen noch mehr.

LG Petra

Habt ihr vielleicht einen Tipp.


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Ihr seid nicht alleine...

Hallo Petra,

wie du merkst, bist du mit diesem Problem nicht alleine - dieses Wissen alleine ist doch schon beruhigend, oder???
Mein Kind (11 Wochen) will auch nciht schlafen - ich muss sie regelmäßig dazu zwingen, dass sie endlich einschläft - sie ist zwar müde und es fallen ihr auch die Augen zu - aber bevor sie diese zudrückt, reißt sie sie wieder auf, schreit und guckt wie ein Star...als hätte sie Angst vorm Einschlafen - mache jeden Abend nichts anderes, als sie im Tragesack (Glückskäfer) in den Schlaf zu wiegen und zu singen - Stunden - bis sie endlich ruhiger geworden und eingeschlafen ist...Tagsüber mache ich das auch, wenn ich merke, dass sie eigentlich müde ist...
DAs Problem bei mir...ich habe ein Kind, das viel schreit...
Mein Arzt hat keinen Handlungsbedarf gesehen - denn ein Kind in diesem Alter schläft zwischen 8 und 16 Stunden - das alles sei normal...
Meine Hebamme hat mir Bryophyllum argento cultum rh d3 empfohlen - das sind pflanzliche Tropfen, die das Kind ein bisschen zur Ruhe bringen...habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht - denn jetzt bekomme ich sie schneller ins bett und sie schläft ruhiger und länger (wenigstens mal fünf Stunden am Stück) - das tut ihr gut (seitdem ist sie ein bisschen ausgeglichener) und ich fühle mich auch besser...Erst dadurch haben wir diesen Tag-Nacht-Rhythmus bekommen.
Nächste Woche habe ich einen TErmin beim Osteopathen - das soll angeblich Wunder wirken...bin echt gespannt...

Ich kenne das, dass man jeden Tag und jede NAcht an seine Grenzen kommt - ich heule jeden Abend und es gab Tage, an denen habe ich nur noch "Babyklappe" gedacht (obwohl sie wirklich ein Wunschkind ist...)

Klar, Eure Nerven liegen blank - meistert die Situation gemeinsam, dann wächst Eure Ehe daran - ich würde auf keinen Fall umziehen, wenn ihr Euch da auch nicht so wohl fühlt - und dann noch der ganze Umzugsstress...könnte ich nicht...
Schaut euch euer kind mal gemeinsam an - ihr werdet es bestimmt auch mal Lachen sehen...
...und, ihr macht auf keinen Fall was falsch. Kommt von diesem Gedanken weg, das zermürbt...ich hab das auch oft gedacht - aber wenn mich dann meine Kleine anlächelt, denke ich, das das alles bestimmt nicht falsch sein kann...
Macht das, was ihr für richtig haltet - Tipps von anderen sind schön zuzuhören, aber man muss ja nicht jeden Rat umsetzen. Kann man denn als Eltern was falsch machen???
Wir haben auch wenig Zeit für uns und unsere Beziehung - aber wir gehen dann gemeinsam abends/nachts spazieren - dann meist 2-3Stunden - in dieser Zeit bereden wir alles - die Kleine schläft meistens dann im Kinderwagen oder wir laufen durch den Wald, damit sie nicht schreien muss. Wenn es regnet, wird eben das Regenverdeck und der Regenschirm genommen - so haben wir uns nicht entfremdet und man kann auch mal über andere Sachen als Baby reden...

Nur Mut (und vor allem Geduld) - es wird...(sagen sie wenigstens alle)...und dann ist es auch bestimmt leichter...

Ich wünsche Euch alles Gute...und ich hoffe, dass ihr bald viel Freude an eueren Kleinen haben werdet...

LG
Stups80


 

Hallo Petra,

nicht verzweifeln - es kommen bessere Zeiten Unsere Kleine ist jetzt 13 Wochen alt und das was du da beschreibst kenne ich zur genüge. Meine Kleine hat die ersten 10 Wochen nur mit mir zusammen geschlafen, ansonsten hat sie sich fast zu Tode geschrien. Am Tage hat sie kaum geschlafen, bis auf vielleicht mal eine halbe Stunde im Arm, dass war es dann auch schon.

Seit der 11. Woche geht es jetzt stetig bergauf. Sie ist von heute auf morgen abends ohne Schreien auf meinem Arm eingeschlafen und ich konnte sie dann ins Bett legen. Dann hat sie auch langsam angefangen mal im Kinderwagen länger als eine halbe Stunde zu schlafen. Mittlerweile schläft sie abends in ihrem Bett ein und auch bis vier Uhr morgens durch. Im Kinderwagen schläft sie auch schon zwei Stunden am Stück [ leider nicht im Bett, dort immer noch eine halbe Stunde, aber besser als gar nix ].

Mit jedem Tag wird es jetzt besser bei uns. Ich weiß jetzt nicht was geholfen hat, entweder dass die berühmten drei Monate vorbei sind, die Homophatin welche wir aufgesucht haben, oder das wir sie haben auch mal schreien lassen ! Auf jeden Fall wird es besser und auch ich komme langsam zur Ruhe

Drücke euch die Daumen !!!!!!


 

Hi

von:schnuppel18

Gestern hat der kleine Mann das erste Mal im Bett geschlafen. Von viertel vor neun bis viertel nach eins hat er durchgeschlafen, und um zwei Uhr hat er dann die Flasche bekommen und um sechs dann noch mal. Das war doch mal ein Erfolgserlebnis. Heute Nachmittag hat er auch in der Wiege drei Stunden geschlafen. Mal sehen ob es heute auch so gut klappt.Man muss jetzt ein bisschen Geduld haben, obwohl ich nicht gerade die Geduldigste bin. Mit dem Schreien lassen ist auch in Ordnung, obwohl es mir eigentlich schwer fällt, aber so muss man es machen,damit die Babys irgendwann wissen man springt nicht sofort. Jetzt gerade ist der kleine Mann eingeschlafen. Wir haben halb acht und unser Baby ist eingeschlafen, ist das der Wahnsinn. Endlich haben wir wieder einen Abend für uns und können mal gemeinsam Fehrnsehen oder ein Glas Wein trinken. Ich denke mal unser Sohn brauchte einfach ein bisschen Ruhe. Und endlich haben wir wieder unser Bett für uns. Es geht mir damit jetzt auch viel besser. Denn so komme ich auch mal zur Ruhe und unser Joshua auch.

LG Petra


 

Hi!

von:luna131011

Was Du beschreibst kenne ich nur zu gut. Unser Kleiner Mann ist nun 6 Wochen alt. Wenn er sein Fläschchen bekommen hat schläft er direkt auf unserem Arm ein, ganz tief und fest. Sobald man Ihn hingelegt hat, wacht er sofort auf, rudert mit den Armen und schreit ganz fürchterlich, oder wenn er eingeschlafen ist schreckt er mehrmals aus dem Schlaf hoch, als habe er Angst zu fallen. Wenn man ihn dann wieder auf den Arm nimmt, schläft er sofort weiter. Wir haben uns letzte Woche auch ein Bettchen gekauft, das nun neben mir am Ehebett steht, denn manchmal hat es geholfen, wenn ich seine Hand beim einschlafen gehalten habe und er hatte bis dahin auch bei uns in der Mitte gelegen.
Am Freitag Abend, nachdem er von 19.00Uhr bis 0.30hr fast ununterbrochen nur geweint und geschrieen hat, hat mein Mann ihn dann einfach mal auf den Bauch in sein Bettchen gelegt. Wir wissen ja, dass man das aufgrund des Kindstodes nicht machen soll, aber wir wußten uns keinen Rat mehr. Denn er schläft ja auch in unserem Arm an der Brust und da liegt er ja auch auf dem Bauch. Und siehe da, der Kleine ist sofort vor Erschöpfung eingeschlafen und das bis 5.00 Uhr Morgens! Tagsüber war es auch immer schwer ihn zum schlafen zu bewegen, aber seit dem er auf dem Bauch liegt, geht das wunderbar! 4-5 Stunden sind da kein Problem ! Ich renne zwar alle 5 Minuten zu ihm und gucke, ob alles in Ordnung ist, aber meinem Mann und mir geht es seit dem auch deutlich besser, man hat wieder Zeit für sich. Denn wir hatten auch schon daran gezweifelt, ob wir gute Eltern sind, da er ständig ohne Grund (gefüttert + gewickelt) geschrieen hat.


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