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Schädelasymmetrie

 

Hallo zusammen!
Habe eben einmal im Internet gestöbert, weil mein kleiner eine platten Hinterkopf und insgesamt einen etwas schiefen Kopf hat. Bin dann auf Schädelasymmetrie gestoßen.
Das hat mir alles einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
Er ist jetzt 13 Wochen alt und nächste Woche gehen wir zum KA zur U4. Dann werde ich das Problem mal ansprechen. Aber irgendwie hab ich da ganz schön Bammel vor.
Hat jemand Erfahrung damit?
Kann man das auch durch Krankengymnastik oder durch einen Ostheopathen wieder hinbekommen?
Finde das mit dem Helm so schrecklich
Würde mich über eure Erfahrungsberichte sehr freuen. Vielleich bin ich dann ein wenig beruhigter
LG Nadine


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Nicht aufgeben!

Schreibe dir mal unsere "Geschichte" auf, vieleicht hilft sie dir weiter:

1. In der 2. Woche nach der Geburt keine Verbesserung, trotz ständigem kosequenten Lagern auf der "Richtigen Seite".
2. Erst nach Drängen haben wir Krankengymnastik verschrieben bekommen (unbedingt hartnäckig bleiben).
3. Krankengymnastin entlässt uns nach den Sitzungen mit der Aussage, dass der Kleine absolut in Ordnung sei, sie allerdings nichts an der Asymmetrie ändern könne: Also keine muskulären o.ä. Ursachen vorliegen.
4. Wir suchen einen Osteopathen, der auf Kinder spezialisiert ist (sind nämlich viele nicht). Unser Sohn schreit wie am Spieß, dem wirkt der Osteopath mit klassischer Musik entgegen!!! Nach drei Sitzungen brechen wir ab, haben ein mehr als komisches Gefühl. (Kopf immer noch asymmetrisch, obwohl wir alle Übungen der Ärzte befolgen...)
5. Über gofeminen habe ich andere Mamas kennengelernt, mit ähnlichen Problemen. Über diesen Austausch haben wir eine Klinik gefunden, bei der wir überprüfen lassen haben, ob eventuell eine Verknöcherung der Schädelplatten vorliegt. War aber nicht der Fall.
6. Sohnemann mittlerweile 6 Monate immer noch absolut gar keine Besserung und wenn mir jemand irgendwas von "richtig hinlegen" erzählte, bin ich fast explodiert....nützt in dem Fall nichts.
7. Letzter Schritt: Auch über gofeminin habe ich die Adresse eines Arztes, der die Helmtherapie anwendet, bekommen. Ich habe mir gesagt: entweder das klappt jetzt, oder das wars.
8. Unser Sohn bekommt seinen Helm (6,5 Monate). Habe mir zuvor sorgen gemacht, ob er ihn annimmt (ließ sich keine Mützen aufsetzen etc.). Es hat aber wunderbar geklappt. Auch das Schlafen.
9. Nach fast einem Jahr Kampf um den Kopf meines Sohnes (KISS? Folgeschäden? Wie wächst das Gehirn? ADHS?...) bekam er im Februar seinen Helm ab, mit einer nicht sichtbaren Restasymmetrie von 2-4 mm.
10. Nun warten wir darauf, inwiefern die Krankenkasse die Kosten übernimmt...

Bleibe konsequent, stelle dich auf viele unterschiedliche Meinungen der Fachleute ein. Je früher man mit dem Helm anfängt, desto kürzer (natürlich in Abhängigkeit der Asymmetrie) ist die Tragezeit. Unseren Sohn hat der Helm überhaupt nicht gestört.
Falls du Fragen hst, schreib ne PN
viele Grüße
Amsel80


 

Nachschub

von:amsel80

Wenn du Lust hast, schau doch mal bei:

http://www.ahead4babies.com

Amsel80


 

Mein Kleiner

hatte/hat auch einen schiefen Kopf und einen platten Hinterkopf gehabt. Dazu kam dann noch eine leichte Fehlstellung des Nackenwirbels (Verdacht auf KISS-Syndrom, was sich dann aber nicht konkret bestätigt hat). Mein Kinderarzt wollte mir aber partout keine Überweisung zum Osteopathen geben oder zur Krankengymnastik. Hab mich dann über ne Freundin mit einer Osteopathin getroffen die Metin auch behandelt hat. Bei uns hat ein Besuch gereicht und die Verspannung hat sich bei ihm gelöst und er konnte den Kopf auch besser drehen und somit hat sich die Schiefstellung fast von selbst erledigt. Hab ihn dann auch oft zum Schlafen auf die Seiten gelegt und danach oft auf den Bauch. Inzwischen ist nur noch der HInterkopf etwas platt, aber ich denke mal das gibt sich sobald er noch mehr auf dem Bauch liegt, sitzen kann und krabbelt.
Erkundige dich bei deinem Kinderarzt, was er dazu sagt, der Helm wird nur bei ganz krassen Fällen angewendet. Fand die Seiten darüber damals auch schrecklich.
Viel Erfolg und keine Angst, dass gibt sich sicherlich noch.

Viele Grüße
Sandra und Sohnemann, 6 Monate


 

Schädelasymmetrie

Hallo Supermami, die Behandlungsmethode mit dem Helm ist medizinisch gesehen totaler Quatsch, da die Schädelasymmetrie nicht wie von vielen angenommen nur von der Lage des Kindes kommt sondern von innen. Suche dir einen guten Ostheopathen der wird dich diesbezüglich aufklären oder auch Krankengymnastik. Wichtig ist es, das Kind viel auf den Bauch zu legen, weil so die Muskulatur gestärkt wird. In jedem Fall hole dir einen Termin beim Orthopäden und lass dir ein Rezept für die Krankengymnastik verschreiben, hilft zwar nicht so viel wie Ostheopathie aber man bekommt schon hilfreiche Tipps für den Alltag. Es dauert aber doch recht lange, also meine Tochter ist jetzt fast 10 Monate alt und die Schädelasymmetrie wurde schon mit ca. 6 Wochen festgestellt und von da an legten wir sie auch sehr viel auf die andere Seite, da gibt es eventuell erst etwas Gemecker, aber da musst du hart bleiben - im Interesse deines Kindes. Jetzt ist es schon sehr viel besser, ich sehe es zwar noch weil ich es weiss, aber kein Vergleich mehr zu vorher. Wir waren insgesamt bis jetzt zu 3 Ostheopathiesitzungen (pro Sitzung ca. 60,-Euro).
Vielleicht hat es die etwas geholfen. Wünsche ein schönes Wochenende und eine schöne Babyzeit.


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