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Uns hat es leider auch erwischt... | ||||||||||||||
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hallo zusammen,
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ja ich habe einen Lebensgefährten (den Papa). Ausserdem noch einen 2jährigen Sohn....
Der Papa ist allerdings geschäftlich viel unterwegs und ich dann mit beiden Kindern alleine. Aber das geht schon irgendwie...
Deine Geschichte macht mir Mut, dass meine Motte es auch so gut schafft. Und sowohl deine Kleine als auch Meine haben einen besonderen Schutzengel...
Liebe Grüße
spinnweb
das hört sich bei euch ja auch nach einem sehr langen und steinigem weg an... ich bewundere alle eltern die diesen schon gegangen sind und durchgestanden haben.
warum genau unser kilian zu früh kam, konnten die ärzte nicht sagen. ich hatte von anfang an probleme in der schwangerschaft. beim ersten us wurde gleich mal eine herzförmige gebärmutter festgestellt., das deutet bereits auf eine frühgeburt hin (aber etwa so um die 35 woche), dann ging es weiter mit vorzeitigen wehen ab der 16.ssw und berufsverbot. die wehen haben wir dann irgendwann mit ruhe und magnesium in den griff bekommen, dann kam bei einem der us eine singuläre nabelschnurarterie dazu... auch das wieder ein zeichen auch früh - aber immer noch nicht soooo früh. und den nächsten termin konnte ich dann leider gar nicht mehr wahrnehmen weil mir morgens ganz unerwartet meine fruchtblase geplatzt war. ich hatte die nacht und den abend zuvor schon schreckliche rückenschmerzen, hatte aber nicht bemerkt, dass die auch in den bauch ziehen (waren wohl schon wehen) und dann ging es ab ins kh... wehen kamen schon alle 5 min. war aber noch alles zu... dann gabs erstmal koritson und wehenhemmer und die option: auf rhodos bleiben und entbinden.... was danach passiert ist ungewiss, weil die ärzte nicht auf frühchen spzeziallisiert sind... oder einen notfall-flug-trip nach athen risikieren (es kann auch im flugzeug passieren) und dann aber in einer neonatal-klinik zu sein und zu wissen, danach ist kilian bestens versorgt. wir haben uns dann für athen entschieden und im nachhinein betrachtet: es war richtig. er hatte ab der ersten minute die beste versorgung.
in den griechischen kliniken gibt es leider keine mütterzimmer, somit auch nicht die chance da zu bleiben, aber wir versuchen uns so gut es geht mit der situation zu arrangieren und sehen das positive wenn wir ihn wieder verlassen müssen... wir haben dann wieder ein wenig zeit um kraft zu tanken und wenn wir wieder kommen, dann hat sich sichtlich was getan... klingt jetzt vielleicht hart, aber wir können an der tatsache, dass wir nicht da bleiben können nichts ändern und deswegen diese einstellung, sonst macht man sich komplett fertig. es ist schwer genug für eltern das kind allein zu lassen, dann noch in einer klinik und unter diesen umständen, ich glaube du verstehst was ich meine.
wie schwer war den eure kleine maus bei der geburt, war doch sicherlich auch nur so ein kleines fröschchen oder? und wie lange hat bei euch der krankenhaus aufenthalt gedauert, beziehungsweise mit wieviel kilo hat man sie dann entlassen? wie viel hat sie dann so in der woche zugenommen und hast du ihr muttermilch gegeben? wie ging es bei ihr mit der atmung voran?
ich hab 1000 fragen, die mir jetzt alle gar nicht so schnell einfallen, aber ich würde mich freuen, wenn ich dich weiterhin ein wenig löchern dürfte...
ganz liebe grüsse von der insel
kerstin
klar darfst du weiter löchern. kenn ich doch von mir
.
zuerstmal sie bekam abgepumpte muttermilch, leider nur die ersten 4monate, da sie nicht an die brust wollte und durchs pumpen die milchbildung nicht genug angeregt wurde.
sie wog 745g auf 31cm verteilt, da sie wegen des ffts die jenige war die zu viel bekam, was auch aufs herz ging. in dem fall mit der mitralklappeninsufiziens I seeeeeeeeeeeeehr harmlos und ungefährlich. zumindest wird vermutet das die mitralklappeninsufiziens daher kommt.
sie nahm am tag zwischen 10-30g anfangs nach dem abnehmen auf 630g zu. ab und an auch mal an einem tag etwas ab, aber am nächsten minimum gar nichts zu oder gleich mal 60g. später dann so pro woche 100-200g. entlassen wurde sie mit ca 3000g und ca 45cm. allerdings halt mit monitor und sauerstoff.
sie wurde dafür aber 4tage vor et entlassen.
sie brauchte etwa einen monat lang den cpap, danach sauerstoffbrille, mit einmal rückfall für einen tag, als sie wegen überfüllung von der einen intensiv zur anderen verlegt wurde.
gott sei dank ist bei uns die frühchenversorgung super, so das ich kaum angst um die kleine hatte. ihr habt euch sicher richtig entschlossen, hätte ich auch getan.
das mit dem da lassen war für uns abends schon schlimm oder wenn wir mal wegen notfällen länger nicht rein konnten.
wie siehts denn in griechenland mit günstigen herbergen aus, also jugendherberge oder privatleute die zimmer vermieten? wäre so eine idee von mir.
ansonsten falls es bei euch frühchenkleidung gibt lass es eher, meine maus trug anfangs gr. 50. gut wir hatten ein paar dinge in 44 und 46, aber 50 passte auch ganz gut und war keinetwegs ein kartoffelsack.
ansonsten auch aus den kleinsten werden frechdächse. mein frechdachs ist 15monate *korrigiert heute 1 jahr
*. sie kann pinzettengriff, wie ein weltmeister robben, vierfüsslerstand anfangen mit krabbeln, sich in auf die knie setzend hochziehen und wenn man den oberkörper ablegen kann auch auf die füße. im vierfüssler kommt man auchkurz auf die füße. schubladen und schränke ausräumen, macht super spaß, genauso wie puzzeln verkehrt rum mit holzpuzzeln. sie ist ca 73cm groß 8500g schwer und trägt 80/ 86 so um den dreh, je nach ausfallen.
so bin dann mal am überlegen was mir einfällt was du wissen wollen könntest und fordere die anderen damit auf, wenns noch wer liest mit zu denken und zu schreiben.
ansonsten fragen darfst du alles, wenn ichs weis schreib ichs
lg steffi
... zurück aus athen... die letzten 4 tage waren anstrengend aber auch wunderschön....
er hat sich schon ein wenig verändert, also zum guten natürlich. mir kam es so vor, als wäre er ein wenig gewachsen, mittlerweile wissen wir ja auch, dass er bei der geburt 32cm "gross" war. mittlerweile hat er 800g, also richtig gut zugelegt nachdem er nach der geburt von 770g auf 685g "absackte".... es geht also bergauf....
von der nasenbeatmung (oder atemunterstützung) sind wir jetzt umgestiegen auf einen schlauch in den mund, ich nehme mal an, dass er sozusagen intubiert ist. die ärzte meinten, sie versuchen es ihm so leicht wie möglich zu machen, damit er es dann schon selber kann. auf dem dazugehörigen monitor stand dann was von: eigene atmung ... 86bpm (so um den dreh) und vom gerät min. vorgegebene 60bpm... da die eigene höher ist, nehme ich mal an, dass das ganz ok ist.
die muttermilch nimmt er mittlerweile auch gut an und somit ist alles in ordnung. bislang keine hirnblutungen oder sonstigen "schäden".... gott sei dank. eine bluttransfusion hatte er montag abend bekommen, sollte wohl auch helfen die atmung zu aktivieren.
wie lange dauert es eigentlich (wenn es überhaupt eine generelle zeitspanne gibt) bis solche frühchen eigenständig atmen können oder auch essen, weil wenn er das nämlich kann, dann darf ich ihn "burstfüttern" wenn ich da bin und muss nicht abpumpen.
damit hatte ich ja wohl auch so meine probleme, hab ich ja zu hause schön brav gemacht und dachte alles ist ok und dann wird die milch im krankenhaus noch mal getestet und leider waren bakterien drin, die die ich im krankenhaus "gemolken" habe war ok, also hab ich wohl zu hause nicht genug aufgepasst. ich fange also wieder bei null an - ein rückschlag für mich. aber ich werde jetzt aufpassen wie sonst noch was, mein sohn soll ja schnell gesund werden.
wie sieht es eigentlich dann aus, wenn die kleinen heim dürfen, haben sie dann noch eine gewisse schonzeit, wo man sagt, da sollen sie nur zu hause liegen und nicht an die firsche luft oder so? hier in athen ist es nämlich so, dass kinder nur dann entlassen werden, wenn sie ohne monitor usw. auskommen, sprich wenn sie völlig gesund sind. würde mich mal interessieren, weil eigentlich sollte unser kleiner ja in österreich geboren werden, jetzt sieht das mit dem umzug irgendwie anders aus und es wäre natürlich toll, wenn wir ihn direkt mit nach österreich nehmen könnten wenn er raus darf und nicht erst noch wochenlang in athen bleiben müssten - sprich eine flug oder schiffsreise würde anstehen....
ich hoffe du kannst mir auf all meine verwirrenden fragen eine antwort geben oder zumindest auf ein paar und ich werde jetzt ein wenig in erinnerungen schwelgen und unser video anschauen.
lg kerstin
mir auch nichts, bei uns sind das prozent gewesen, denke aber es ist gut klingt zumindest so. keine hirnblutung klingt super und bleibt denke ich auch so, da es meist in den ersten paar stunden bis tagen ist. das mit den bakterien hatten wir auch, aber bei uns wurde dann pastorisiert oder sowas *keine ahnung wies gerade heißt* dann war sie zwar nicht mehr perfekt aber denoch besser als fertig nahrung. wobei die ja auch ganz gut ist, aber nichts im vergleich zu muttermilch. das mit dem atmen ist unterschiedlich, wir haben 4,5monate gebraucht um ganz fort zu kommen.
alleine essen angefangen haben wir mit 3monaten. brust war ihr aber zu schwer, deswegen mussten wir weiter abpumpen und haben denoch weiter an der brust geübt, aber es war zu schwer für sie. naja 4monate haben wir geschafft mit muttermilch immerhin. brust hat sie nur geschrien und wenn sie probiert hat, hatte sie nicht genug kraft. aber atmen war mir wichtiger, da verzichte ich auch auf stillen. denn nach dem üben war sie immer sehr k.o.
den monitor behält man hier ein jahr oder bekommt keinen wenn eine gewisse zeit lang keine abfälle waren. das passiert halt als doch, aber wir hatten nichts ernsthaftes nach entlassung. ich hoffe die sind bei euch nicht so streng, sonst kanns lang dauern, je nach dem wie er sich macht. denn bei uns zählten auch sehr kleine abfälle.
raus könnt ihr schon, man sagt zwar menschen ansammlungen die erste zeit vermeiden, aber wenn ihr schon so lange warten müsst auf entlassung, würd ich ihm ein bis zwei wochen geben und dann umziehen. wir waren am tag der entlassung noch einkaufen und spazieren. allerdings durfte nur in den kinderwagen geschaut werden. verwandte durften die erste zeit nur streichel *vorher hände waschen*. mit 6monaten durfte sie das erstemal zu jemand anderem auf den arm, auser mama, papa, ärzte, krankenschwestern... mitlerweile natürlich sehr relaxt.
mit 9monaten das erste mal alleine 30min bei oma *oh man war nur beim dm und fühlte mich schlecht, aber wir habens probiert*. naja mitlerweile geht sie seit sie 1jahr ist in die kita.
bis 6/7 monate ware wir sehr streng was andere leute angeht, mitlerweile gehts. der neue freund meiner schwiegermutter hat sie mir heute etwas zu viel abgeknutscht. ich mein gut er ist soweit nett, aber so lange kenne ich und die kleine ihn noch nicht ca 2wochen.
also ich würde fragen obs möglich ist ihn wenn er stabiler ist, vielleicht nach östereich zu verlegen. also wenn er nur wenig sauerstoff braucht und wenige harmlose abfälle hat. allerdings weis ich nicht wie lange der flug wäre.
lg steffi
das mit dem monitor ist hier bestimmt nicht so, nicht dass es mir jemand gesagt hätte, aber man sieht ja wenn man vor der station wartet, dass sie einen 2x täglich ne halbe stunde zu seinem baby lässt immer wieder wie eltern ihr kleinen abholen und da waren bis jetzt noch keine mit monitor dabei... alle sahen aus wie normale babys... deswegen wahrscheinlich auch die extrem lange zeitvorgabe vom arzt... 4-6 monate war unser richtwert. ich war in der 27. ssw sprich es wären noch ca. 13 wochen gewesen, etwas über 3 monate bis ET.... ich glaube so lässt sich das schon ganz gut erklären.
Das ihr mit "fremden" oder auch familie usw. sehr vorsichtig seit oder wart, haben das die ärzte gesagt oder habt ihr das so entschieden, weil ich kann mir vorstellen, dass meine mama den kleinen dann schon mal gleich auf den arm nehmen will... und ich glaube auch, dass diese liebe dem kleinen gut tut. das nicht jeder seine finger gleich in den kinderwagen stecken muss ist schon klar, aber so die engste familie??? hätte mich einfach mal interessiert.
du hattest auch geschrieben, dass du nur 4 monate stillen konntest weil die porduktion nicht mehr angeregt wurde... wie hat sich das den geäussert, also ich meine kam dann von einem tag auf den anderen keine milch mehr oder hat sich das langsam abgebaut? ich merke nämlich schon seit ein paar tagen, dass ich von einer seite ziemlich wenig milch bekomme und habe angst das die "quelle" schon jetzt versiegt.
das mit der verlegung nach österreich wird wahrscheinlich nicht gehen und würden wir auch nicht machen, weil ich glaube es wäre für den kleinen zu anstrengend wenn er noch nicht 100% fit ist....ich gehe halt einfach mal davon aus, dass er dies dann schon einige zeit lang ist, wenn sie ihn uns mit nach hause geben und das es dann in ordnung ist wenn er ca. 1,5 stunden im flugzeug ist. mein mann und ich haben nämlich vor uns in athen nur ein studio zu mieten (keine richtige wohnung) und ob es dann mit der heizung usw. so funktioniert im winter ist fraglich und wir bräuchten dann ja auch die ganzen babysachen inkl. bettchen und das können wir dann nicht mitnehmen - sprich doppelter aufwand. aber wir werden es sehen.... auf jeden fall gut zu wissen wie es bei euch so war.
lg kerstin
das mit dem so spät jemandem geben, war auf unserem mist gewachsen. da bei seiner familie dann gleich das riesen rumgereiche losgegangen wäre. bei meiner hätte man es verstanden, aber bei seiner. naja seine ist eh sehr komisch, die kleine war im september entlassen, februar war eine geburtstagsfeier uns wurde versichert in der wohnung bzw dem zimmer wird nicht geraucht. was war, wir kamen und eine dicke neblwolke kam aus dem zimmer. oh man war ich sauer, mein mann weil ja seine familie ich solle mich beruhigen. ein paar tage zuvor war kontrolle und ihre lunge noch nicht ausgereift und obwohl es laut ihm "nur" 5min laut mir 5min "zuviel" waren, musste sie einen tag lang husten und am nächsten tag auch noch. schuld an den 5min war meine schwiegermutter die mir vor der tür den maxicosi entriss. ich konnte noch verhindern das sie mit ihr zu ihrem uropa geht der gerade raucht. sie raucht zwar nicht, aber ich konnte sie nach der geburt erstmal nicht leiden, da sie unser sternchen beleidigt hat. mitlerweile versuche ich normal mit ihr um zu gehen, aber gebe ihr ungern die kleine, auch wenn ich es tue.
da wir alle gleich behandeln wollten war es so. anfassen nach händewaschen durften die verwandten, aber halt nicht gleich heben oder auf den schoß nehmen. mitlerweile, entscheidet sie ob sie will oder nicht, war aber auch schon auf dem arm ihrer 7jährigen tante. aber die kenne ich und wusste mit etwas hilfe ihrer mutter (neue frau seines vaters und besser als seine, wenn auch noch etwas komische ansichten) klappt das und sie war halt traurig weil was nicht klappte. traurige einschulungsfotos kann ich nicht zu lassen.
wegen dem verlegen, war halt eine idee, aber wenn es für ich nicht in frage kommt dann natürlich nicht. ich denke 1,5stunden, wenn nicht gerade jemand mit grippe in der nähe sitzt sind kien problem. normal sind die so nett und du könntest dich auch umsetzen.
zur milch, es war mehr oder weniger ein schock. von insg 150-200ml milch gings auf 100ml und dann innerhalb von einer woche wo ich mich dann mit zufüttern angefreundet hatte, kamen insg auf beiden seiten 20ml und als dann nurnoch 5ml pro seite kamen, fragte ich den kindarzt wie sinnvoll es sei und er meinte gar nicht. versuch einfach öfter zu stillen, keinen salbeitee oder pfefferminztee, fenchel-anis-kümmel soll super sein.
lg steffi
unser kleiner kämpfer war gestern 6 wochen alt und hat heute 1010g, die atmung funktioniert immer noch nicht alleine aber zumindest macht er gute fortschritte und zeigt gute tendenzen. gott sei dank endlich, denn die ärzte fingen langsam aber sicher an mich nervös zu machen, die sie einen wirklich grossen druck ausübten, dass er endlich alleine atmet. zwar sind wir dort wie gesagt noch nicht angekommen, aber zumindest geht es aufwärts.
bezg. anderen menschen geben: unsere familien sind nicht gross, weder die meines mannes noch meine eigene und dazu kommt dann noch, dass die familien dann auch noch sehr verstreut leben, sprich bei uns kann gar kein auflauf von menschen vorkommen. und es gibt auch nicht wirklich jemanden der sich so doof verhalten würde wie deine schwiegermutter.... bei mir in der familie raucht keiner und bei ihm nur die männer und die haben es ja eh nicht so mit ich will das baby halten usw.... ausserdem werd ich da zum tiger wenn auch nur einer versucht meinem kind mit zigaretten oder so zu nahe zu kommen. aber da wir ja vor haben sowie so nach österreich zurückzugehen sobald unser kleiner fit ist, fällt das thema weg, da ist nur meine familie und wie gesagt die sind nicht-raucher.
zum stillen muss ich sagen: ich hatte gar nie so viel milch. ich hatte am anfang immer zwischen 30 und 40ml nie mehr. und das ging aber innerhalb der ersten woche schon auf 20ml zurück und hatte sich da dann eingespielt. bis vor ca. 2 bis 3 wochen, da wurde es immer weniger bis fast gar nichts mehr kam. die schwestern dort auf der "mumi-station" konnten mir auch nicht wirklich helfen und meine frauenärztin sagte dann... mehr pumpen und verschrieb mir einen spray der den milclex auslösen soll, da es den nur in österreich gibt, schickt mir den meine mama und es dauert noch ein wenig, aber in der zwischenzeit hab ich mich wieder auf 15ml gesteigert... hab alles probiert... vom stilltee, sekt bis hin zum 3-stündlichen abpumpen tag und nacht.... mal schauen wie es weiter geht... hoffe mal schon, dass das wieder was wird.
du sagtest ja, dass du 4 monate milch hattest, hast du da eigentlich mal gestillt oder nur abgepumpt?
wie war die erste zeit zu hause eigentlich mit eurem schatz? hat sie sich schnell umgewohnt, oder gab es probleme grad beim schlafen? wie reagierte die umwelt drauf... also familie, freunde, bekannte?
wie ging es euch als eltern eigentlich in der ersten zeit? kam irgendwann das gefühl, ok, unser baby ist über den berg, es ist nur noch eine frage von zeit bis wir es mitnehmen dürfen oder war immer ein gefühl von: es kann immer noch was passieren, mitdabei? und wenn du ein gefühl von sicherheit gehabt hast, hast du dir dann vorwürfe gemacht, dass du dich nicht um dein kind sorgst? (klingt ein wenig verwirrt, aber das sind so die gedanken die mir grad durch den kopf gehen)
hattet ihr professionelle unterstützung in bezug auf die psyche oder habt ihr das alles alleine gemeister?
sorry, es sind wieder 1000 fragen, aber es würde mich einfach so brennend interessieren wie andere damit umgehen.
lg kerstin
du sagtest ja, dass du 4 monate milch hattest, hast du da eigentlich mal gestillt oder nur abgepumpt?
ich habs mit stillen probiert, aber sie hats einfach nicht auf die reihe bekommen, da es ihr zu schwer war. ich bin ihr da aber nicht sauer, denn das sie den sauerstoff los war als ich keine milch mehr hatte, war mir wichtiger. wir habens zwar jeden tag probiert, aber sie wollte irgendwann auch nicht mehr und hat nurnoch geschriehen und gekratzt. wir hatten auch stillhütchen und einmal mit der hebamme geübt aber es ging halt nicht.
wie war die erste zeit zu hause eigentlich mit eurem schatz? hat sie sich schnell umgewohnt, oder gab es probleme grad beim schlafen? wie reagierte die umwelt drauf... also familie, freunde, bekannte?
also zu hause gings eigentlich, sie wollte halt immer trubel
d.h fernseher, radio... weil sie es ja gewohnt war, das lärm ist. sie schlief auch gut und machte gar keine probleme. die hebamme und kinderarzt waren super zufrieden mit ihr. allerdings nahmen wir am anfang kaum rücksicht mit ruhe, was sie anging, da uns das auch empfohlen wurde. haben also wenn sie im bett war auch mal ferngeschaut...
die familien freuten sich eigentlich als sie entlassen war und wollten alle aufeinmal anstürmen. aber die ersten tage sagten wir nein, wir wollen erstmal geniesen sie immer sehen zu können... mitlerweile haben sie ja alle gesehen und die reaktionen gingen nach erklärungen. klar wollten viele wissen, wie wird sie sich so machen, wann ist der sauerstoff weg. aber das weis man ja da selber noch nicht.
so im großen und ganzen haben sie uns aber mehr unterstützt und boten babysitting an, wo wir noch gar nicht wollten.
wie ging es euch als eltern eigentlich in der ersten zeit? kam irgendwann das gefühl, ok, unser baby ist über den berg, es ist nur noch eine frage von zeit bis wir es mitnehmen dürfen oder war immer ein gefühl von: es kann immer noch was passieren, mitdabei? und wenn du ein gefühl von sicherheit gehabt hast, hast du dir dann vorwürfe gemacht, dass du dich nicht um dein kind sorgst? (klingt ein wenig verwirrt, aber das sind so die gedanken die mir grad durch den kopf gehen)
verwirrt klingend macht nichts, solche fragen hatte ich auch. also klar machten wir uns sorgen, allerdings war ich immer der meinung sie schafft es, sie hat so einen super schutzengel, da wäre es unmöglich das sie es nicht schafft. so überm berg war sie für mich, als sie ins wärmebett kam.
ein wenig angst hatte ich aber auch noch nach entlassung das was passieren könne. vorallem wenn wieder jemand meinte er müsse neber ihr rauchen oder wenn sie krank war. da war ich anfangs auch noch super ängstlich. mitlerweile darf sie auch mal erkältet sein ohne das ich angst hab, aber wenn sie hoch fiebert, es ihr arg schlecht geht, mach ich mir auch noch sorgen, wobei die auch andere eltern haben von kindern die normal geboren wurden.
also ein wirklich super schlechtes gefühl wenn ich mich kaum sorgte, hatte ich nur während der krankenhauszeit, da ich vorallem in der anfangszeit mir kaum sorgen machte.
hattet ihr professionelle unterstützung in bezug auf die psyche oder habt ihr das alles alleine gemeister?
nein hatten wir nicht, was aber die schuld des krankenhauses ist, denn die haben mein vertrauen in psychater auf 0% gebracht. zur erklärung:
sie hatten uns nach nichtmal 2monaten neben zwillinge gelegt, deren eltern immer nur schwärmen konnten und nicht einmal den mund halten konnten, auch wenn man sie bat. obwohl öffter platz in anderen zimmern war und eltern anboten, später verlegt zu werden oder jetzt sofort plätze zu wechseln, geschah 1monat lang nichts. trotz öffterem bitten, sogar einmal vor dem psychater der klinik für frühcheneltern geschah nichts. dieser tolle her war sogar der meinung das wäre nicht so schlimm und wir sollen uns nicht so haben. dieser mann zusammen mit den ärzten stellte das gerücht auf wir wären nicht jeden tag bei unserer tochter und wenn dann höchstens eine stunde.
dazu sag ich wir waren nur einmal nicht so lang da (angerufen aber sehr oft) und da war die beerdigung ihrer schwester.
ende der geschichte sie schickten das jugendamt. die allerdings fanden nichts und boten uns jeder zeit hilfe an. allerdings brauchten wir die bisher nicht.
im gespräch kam dann auch raus, er hielte mich für deprisiv. oh sorry das ich bei dem anblick weinen muss und sorry das wir keine 10stunden am stück bei ihr waren, sondern das ich auch mal 1-2stunden raus musste, bevor ich den anderen eltern eine klatsche, weil die einfach nicht mal den mund halten können.
hilfe im sinne eines dienstes hatten wir auch nicht, sie hatte ja nur sauerstoff.
lg steffi
... alle fragen beantwortet, danke....
ich habe natürlich auch die angst, dass sich mein kleiner dann gar nicht richtig von mir stillen lassen will, aber meine mama hat zu mir gesagt, ich soll mir keinen stress machen, was kommt kommt und was nicht will, soll eben nicht sein. seit ich so eine einstellung hab klappt es auch mit dem abpumpen wieder besser. mal abgesehen davon, dass nach der reise nach athen jetzt mein rythmus wieder durcheinander ist und es wieder ein wenig weniger geworden ist. aber wie gesagt: was kommt, kommt.
das mit dem trubel zu hause hab ich schon öfters wo gelesen und das ist auch völlig nachvollziehbar eigentlich.... ich meine dort ist ja wirklich immer trubel. grad wie es bei unserem jetzt ist auf der intensivstation, da liegen so um die 10 bis 15 würmchen drin, da ist immer was los, einmal schlägt da der alarm aus und einmal dort.... und dann noch die schwestern dazu.... und unserer ist sowieso hyperaktiv.... er strampelt gerne und dann rutscht die windel wieder runter und dann liegt er wieder ganz anders als er soll usw. macht spass ihm zuzusehen, fast wie ein normales baby.... und mittlerweile hat er ja schon gut zugenommen 1120g.... und somit sieht er auch äusserlich einem normal geborenen baby immer ähnlicher... was so was von überrascht jetzt bei unserem besuch... hab mich echt tierisch gefreut.
du sagtest ihr hattet keine prof. hilfe in dieser zeit. wie habt ihr dann die zeit überstanden. ich meine der psychische druck ist ja schon enorm und irgendwie muss man da ja was dagegen machen. mit jemandem reden oder aufschreiben oder keine ahnung.... und wie hat sich dein mann/freund in der situation verhalten... hat er mit dir über ängste gesprochen oder eher nicht? weil meiner will immer nur die guten sachen sehen und besprechen, über mögliche komplikationen oder probleme will er nicht reden.
ich hoffe einfach, dass es bei uns jetzt dann endlich mal mit der atmung voran geht, weil dann kann man echt 100% positiv in die zukunft blicken. das ist unser einziges problem bis jetzt.... keine hirnblutungen, nix anderes,... nur die atmung... aber die ist halt wichtig.... aber gott ist gross und wenn und wann es sein soll bestimmt er. es wird schon klappen, dass muss ich mir selber immer wieder sagen.
so, nun ruft die milchpumpe, ich wünsche dir noch einen schönen tag und freu mich auf neue berichte.
lg kerstin
also wir haben halt viel zeit bei ihr verbracht und mit den ärzten gesprochen, wie sie sich so macht. leider haben meist nur die schwestern geantwortet, aber sie hat sich ja richtig super gemacht. wie wir ohne hilfe ausgekommen sind, naja, wir wussten sie hat einen super schutzengel und haben auch abends viel geredet. über probleme oder so wollte meiner auch nicht so wirklich sprechen, aber wir haben auch nur die besprochen wo es gab d, h die hirnblutung und die paukenröhrchen (die sind seit gut 6monaten immer wieder mal im gespräch, wegen flüssigkeit hinterm trommelfell). aber im großen und ganzen hab ich mir so große sorgen nicht gemacht, eben wegen ihres schutzengels.
das einzige wo er bis heute nicht gerne redet und was mit anderen sachen unsere beziehung killt ist sein schweigen über unsere sophie. er will einfach nicht darüber sprechen, versteht nicht immer wenn ich weine... klar bin ich froh das wir unsere anna-sophie behalten durften, trotzdem macht es mich traurig das ihre zwillingsschwester nicht hier ist. das ist eher sein problem. ihre frühgeburt spielt mitlerweile auch kaum noch rolle, halt nur bei dem was sie kann und bei ärzten.
für die atmung drück ich dir daumen und zehen, dass es bald super klappt.
viel spaß beim pumpen
lg steffi
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