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habe gerade erst deinen Beitrag gelesen, sonst hätte ich dir schon eher geantwortet. Bei meiner Freundin war es das gleiche. Ihr Baby wurde auch wegen der Plazenta nicht mehr richtig versorgt. Sie war in der 25. Woche. Da das Baby so stark unterversorgt war, sagten ihr die Ärzte das sie es noch nicht holen können, da es von der Entwicklung her erst in der 20. Woche ist. Ihr Baby hätte keine Chance zu überleben, da auch die Lunge noch nicht reif wäre. Also wartete sie eine weitere Woche und bekam währenddessen eine Lungenreife-Spritze für die Kleine. Sie war auch immer sehr aktiv und lebhaft im Bauch. Das nächste CTG war dann sehr unruhig. Mal waren die Herztöne hoch dann wieder niedrig. Die Ärzte schickten sie übers Wochenende heim und als sie 2 Tage später wieder in die Klinik ging war die Kleine bereits tot.
Ich will Dir keine Angst machen, aber wenn ich du wäre, würde ich das Baby auf jeden Fall holen lassen. Die Chancen für ein Frühchen, das es später keine Folgeschäden hat sind heute höher denn je zuvor. Meine Tante hatte vor 14 Jahren auch eine Frühgeburt. Ihre Kleine wog damals unter 500 g und heute ist sie auf dem Gymnasium und topfit. Klar war die Zeit anfangs etwas schwer aber das sollte einem das eigene Kind wert sein. Und so wie du schreibst merkt man dir an, das du an deinem Kind hängst und schon eine Bindung aufgebaut hast.
Ich würde mich freuen noch mal von dir zu hören, wie du dich denn letztendlich entschieden hast, und wie es dir geht. Kannst mir auch gern eine PN schicken. Hoffe ich konnte dir wenigstens ein bisschen weiterhelfen. Lg sabsa25
ich hatte das selber wie du in der ssw 29+5 meine kleine ist am 17.4 .09 zur welt gekuommen sie wog 710gramm und war 34 cm groß die ärzte haben sie auf knappe 600gramm geschätzt jetzt wiegt sie mehr also das doppelte und ist 4cm groß und ihr geht es segr gut und ich bin froh das sie geholt wurde weil sie es überlebt hatte und es geschaffz aht
die medizin ist heute ja auch besser
Hallo Antonina,
leider kann ich dir auch nicht direkt helfen, verstehe aber sehr gut deine Verzweiflung. Einerseits weißt du, dass eine so frühe Entbindung für das Kind nicht ungefährlich ist bzw. auch einige Risiken mit sich bringt. Andererseits kann dein Kind auch Schaden nehmen, wenn es im Mutterleib nicht ausreichend versorgt wird...
Du hast geschrieben, dass du bei einem Spezialisten warst. Hat er dich nicht gut beraten können? Wahrscheinlich ist das "nur" ein Frauenarzt, oder? Der dich dann eben nur bezüglich der Schwangerschaft beraten kann, aber wenig zu Frühchen selbst sagen kann...
Da du schreibst, dass du in Nürnberg beim Arzt warst: Ich weiß ja nicht wo du da warst (ich komme auch aus der Nähe von Nürnberg), aber du hättest mit Sicherheit auch die Möglichkeit dich im Südklinikum auf der Frühchenstation zu erkundigen. Die können dir Einiges sagen, auch wie die Aussichten für dein Kleines wären. (Bei mir stand vor neun Wochen auch eine Frühgeburt in der 31. SSW im Raum, da lag ich auch drei Wochen lang im Klinikum und dabei wurde ich eben von einer Ärztin auch gut informiert.)
Denn nur, wenn du über die Risiken beider Möglichkeiten gut informiert bist, kannst du eine Entscheidung treffen...
Übringens finde ich die Aussage deiner Mutter schon heftig. Was ist denn, wenn das Kind nicht zu früh kommt, aber trotzdem Behindert wäre? Man kann es leider nie ausschließen...
Ich weiß, ich konnte dir nicht wirklich helfen, aber mein Tipp wäre wirklich im Klinikum mal anzurufen ob da eine Beratung möglich ist... Wenn du möchtest, kannst du mir auch eine PN schicken...
Liebe Grüße!
Judit

Hallo Judit
danke für deine Antwort
Du hast mir eigentlich schon sehr helfen können, weil ich selber schon das Gefühl habe, dass ich nicht ausreichend beraten wurde. Ich war in einem praenatal Zentrum (weiß nicht obs dir was sagt) Der Arzt hat zwar gute Arbeit geleistet was die Untersuchung betrifft aber das wars schon. Den Rest hat er nur geredet und geredet und mich kaum ausreden lassen, wenn ich Fragen hatte. Er meinte auch ich soll bei meiner Entscheidung auf gar keinen Fall mit einem Kinderarzt reden, weil er mir raten wird das Kind holen zu lassen und angeblich nicht drauf schauen wird, ob ich später mit einer Behinderung zurechtkomme oder nicht.
Du hast recht ich muss mit mehr Ärzten sprechen bevor ich mich entscheide. Für mich passt es einfach nicht zusammen, dass die Kleine zwar unterversorgt wird aber dennoch quicklebendig im Bauch tobt und strampelt. Ich mein wenns ihr so schleht gehen würde, würde sie doch immer weniger Lebenszeichen geben sodass man sagen kann ja ihr gehts schlecht oder? Aber wie schon erwähnt es heißt je länger ich warte desto schlechter gehts ihr. Kann da einfach im Moment nicht zustimmen ... wie gesagt die Kleine ist einfach zu lebendig und ich hab einfach das Gefühl wir beide sind noch nicht bereit voneinander getrennt zu werden.
Ich werde wenns zur Entbindung kommt nach Regensburg überwiesen, weils für mich näher dran ist. Werd mich auf jeden Fall dann dahinten mit einem Arzt beraten, der vielleicht mehr sagen kann.
Lg Antonina
Hallo nochmal!
Achso, ich dachte du kommst aus Nürnberg oder aus der näheren Umgebung...
Pränatal-Zentrum sagt mir natürlich schon was. Warst du zufällig in der Praxis Kossiakiewitz (oder so ähnlich), die kenne ich auch, war da auch schon mal. (Bei mir war auch nicht alles immer ganz einfach, hatte vor dieser SS schon drei FG.)
Ich würde trotzdem - egal was der Arzt gesagt hat - versuchen mit Kinderärzten zu reden und herausfinden, was für deine Kleine am besten ist. (Eine Garantie gibt es ja in keinem Fall - leider!) Und meiner Meinung nach können das Ärzte, die täglich mit Frühchen zu tun haben, das am besten beurteilen.
Ob die Tatsache, dass sie sich viel bewegt, wirklich bedeutet, dass es ihr gut geht, kann ich nicht sicher sagen...
Übrigens wurde uns damals im KKH gesagt, dass Kinder ab der 30. SSW sehr gute Aussichten haben! (Wir hatten das Glück, dass unser Zwerg doch bei mir im Bauch geblieben ist, bin jetzt schon in der 40. SSW und er will immer noch nicht raus...)
Dann wünsche ich dir weiterhin alles Gute!
LG!
Judit
also ich würd mir mehrere erfahrungen einholen, auch kinderärzte.
meine kleine wurde bei 25+2ssw geholt, da ihre eineiige zwillingsschwester im mutterleib verstorben war. auf grund der vorgeschicht wussten wir von speziallisten, das die gefahr seh hoch war beide zu verlieren und das man dann schon glück hätte. da meist beide sterben. die kinderärzte versuchten uns umzustimmen. ich hörte auf mein bauchgefühl, dass sagte holen. denn die kinderärzte haben auch keine ahnung vom feto fetalen transfusionssyndrom, können also nicht mitreden. im nachhinein, war es gut auf mein bauch gefühl zu hören. auch wenn die zeit im kh fürchterlich war. 30ssw ist zwar besser, aber nur bei normal entwickelten und nicht unterversorgten. klar ist es so immernoch besser als früher und selbes gewicht, aber nicht ganz das selbe.
betreffs frühchen kann ich dich beruhigne, durch kommen mitlerweile sehr viele. meine maus wog 745g und war 31cm groß, woche steht ja oben (25+2ssw). sie ist fast ein jahr und ihr gehts super. klar ist sie stark entwicklungsverzögert, aber was sie nicht kann hat sie im kopf. sie ist sehr raffiniert, muss man ihr lassen. kannst du nicht im kh eine engmaschige kontrolle verlangen. sprich alle 2tage hin etwa ulltraschall und gut. war bei mir auch so, auch wenns dann leider nicht so toll ausging. ich denke bei engmaschigger kontrolle, sieht man dann auch, was besser ist und ich denke je länger im bauch desto besser. klar wenn fast 0fluss ist, also fast gar keine nährstoffe, dann ist es besser sie zu holen, aber nur dann. bin aber kein experte, lass dich gut beraten.
lg steffi
Hi Steffi
Naja wenn ich deine Geschichte so hör, dann kommt mir meine "harmlos" vor auch wenns vielleicht nicht wirklich ist. Aber ich glaube es ist für jede Mutter schwer solche Entscheidungen fürs ungeborene Kleine zu treffen.
Mein Bauchgefühl sagt mir, ich muss sagen leider, lass sie drin. Was wieder die Folge sein kann, dass das Kind dann stirbt und ich mir mein Leben lang Vorwürfe machen würde. Ist auf jeden Fall klar für mich und eindeutig, dass ich mir mehrere Meinungen einholen werde. Mehr kann man denk ich in solch einer Situation nicht machen.
Dass es deiner Kleinen heute so gut geht freut mich sehr und macht auch ein wenig Mut. Hilft auf jeden Fall ein wenig die ganze Sache nicht all zu schwarz zu sehn 
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