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Verhaltensauffällig und entwicklungsverzögert

 

Hallo,

mein Sohn wird im November 6 Jahre alt. Er ist entwicklungsverzögert und verhaltensauffällig. Wir haben keine Diagnose.
Er ist sehr lebhaft, hat schwieigkeiten ruhig zu bleiben und sucht immer kontakt zu Menschen oder Gegenständen.

Wir sind in Behandlung...im Kinderzentrum in Bremen, er ist Integrationskind im Kindergarten, macht Ergo!

Aber mein Problem ist die Schule.....wo soll ich ihn hinschicken?
Regelschule?
Privatschule?

Auf eine Sonderschule möchte ich ihn nicht schicken. Er ist nicht überdurchschnittlich begabt, liegt eher im unteren Bereich, bzw erreicht nicht seine Altersklasse in manchen Tests.
Aber wenn ein Erwachsener was mit ihm alleine macht, dann macht er gut mit und konzentriert sich.
Er läßt sich schnell ablenken, bzw. ist der Clown im Kiga!


Hat jemand Erfahrung mit Privatschulen und auffälligen Kinder?
Nehmen sie auffällige Kinder? Werden sie dort auch gefördert?

Danke
Sun


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Mein Sohn ist auch

entwicklungsverzögert und hat Wahrnehmungsstörungen, weswegen er verhaltensauffällig ist.
Seit August 2008 geht er in eine Regelschule und besucht dort den gemeinsamen Unterricht (GU), das heisst, "normale" Kinder und Kinder mit "Problemen" werden zusammen unterrichtet, für 10 Stunden in der Woche ist noch eine Sonderschulpädagogin dabei, um speziell zu fördern!
Ich kann nur sagen, dass es bis jetzt super klappt, er kommt gut mit, ist der Beste im Lesen und Schreiben und wird in Mathe gesondert gefördert.
Die Kinder lernen sehr viel im Bereich Sozialverhalten, weil es für sie einfach normal ist, mit Kindern, die "anders" sind, zusammen zu sein.

Dafür mussten wir einen Antrag stellen, der sogenannte AOSF-Antrag, erkundige Dich einfach in der Schule oder beim Schulamt!
Ich wünsche Euch viel Glück!!
Bei Fragen melde Dich einfach!
LG
Dani


 

Es muss keine privat oder sonderschulde sein

bei uns in nrw gibt es auch die integrativen grundschulen. integrativ bedeutet, dass nicht behinderte kinder mit behinderten kindern (wahrnehmungsgestört, lernbehindert, körperlich eingeschränkt) zusammen unterrichtet werden.

die klassenstärke liegt bei max. 20 kindern und es stehen 2 lehrer ständig zur verfügung. (ein grundschullehrer, ein sonderpädagoge)

zusätzlich werden den kindern alle möglichkeiten der förderung bereitgestellt.

für deinen sohn muss das nicht heißen, dass er ständig in einer integrativen klasse verbleiben muss. ziel ist es lediglich das defizit soweit aufzuholen und maßnahmen zu entwickeln, dass auch kein weitere defizite entstehen.

klassenziel ist es auch bei integrativen klassen eine schulreife für weiterführende schulen zu erreichen.


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